vox:publica 06/2013: Das Immergut-Festival Special

11.06.2013

In der interaktiven Radiosendung machen wir Radio aus dem, was unsere Hörer uns schicken. Dieses Mal dreht sich alles um Festivals.

Warm und familiär, so gibt sich das Immergut. Foto: © Sebastian Gottschalk.

Am 31. Mai und 1. Juli wurde auf der Mecklenburger Seenplatte wieder gefeiert. Das Immergut Festival in Neustrelitz öffnete für zwei Tage wieder seine Pforten. Mit dabei waren rund 5.000 Besucher und Bands wie Efterklang, When Saints Go Machine oder Beach Fossils.

Aber was mach Festival eigentlich so toll? Und warum hat gerade das Immergut einen unfassbar postiven Ruf weg? Fragen, denen wir mit dem Immergut Festival-Spezial auf den Grund gegangen sind.

Der Bürgermeister von Neustrelitz, Andreas Grund, beschreibt das Festival zum Beispiel so:


Teil I: Der Festivalrückblick

Natürlich war auch detektor.fm vor Ort. Unser Reporter August Hoffman hat beide Tage auf dem Festival mitgemacht. Im Gespräch erzählt er von Highlights, Enttäuschungen und erklärt, wie Flunkyball funktioniert.

 

Zu den Hauptgründen auf ein Festival zu fahren zählen vor allem die Freunde, wie Festivalbesucherin Christin erzählt.

Christin erzählt, warum sie aufs Immergut gefahren ist

 

Auch Sie konnten via App abstimmen, was denn der Hauptgrund ist, auf ein Festival zu fahren. Hier ist das Ergebnis:

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Das Immergut ist bekannt für seine familiäre Atmosphäre. Ein bisschen ist so, als ob jeder jeden kennt. Aber es geht auch familienfreundlich zu. Unsere Festivalreporterinnen Karolin und Jule haben Daniel getroffen. Der war mit seiner kleinen Tochter auf dem Immergut.

 


Teil II: Die Musik

Im Voting waren die Bands mit der Hauptgrund auf ein Festival zu fahren. Und auf dem Immergut 2013 konnten sich auch die sehen lassen. Als Highlights wurden unter anderem Efterklang und Team Me gehandelt. Und natülrlich gibt es auf dem Festival wie immer den sagenumwobenen Secret Act, der auch dieses Jahr die Fantasie der Besucher zu wilden Ratespielen anregte, wie Maxim aus Jena erzählt:

 

Neben Highlights wie Efterklang hatte das Festival auch Überraschungen zu bieten. Martin aus Leipzig wurde zum Beispiel von den Norwegern von Team Me umgehauen:

 

Für Team Me war es nicht der erste Festivalauftritt in diesem Jahr. Die Band war schon in ihrer Heimat Norwegen zu sehen. Die Band mag das deutsche Publikum, weil es wirklich zuhört. Ob sie aber lieber in Clubs oder auf Festivals spielen, können die Norweger nicht sagen.

Ähnlich begeistert waren When Saints go Machine. Die Dänen sind mittlerweile auch nicht zum ersten Mal auf einem deutschen Festival. Beim Immergut hat Synthiespieler Jonas vor allem der Backstagebereich beeindruckt. Der sieht ein bisschen nach Zirkus aus, mit alten Wohnwagen, in denen die Bands ihre Sachen abstellen können. Für Jonas ist das Beste am Festival aber immer noch die Musik.

 


Teil III: Der ganze Rest.

Festivals werden nicht nur von den Besuchern zu dem gemacht, was sie sind. Viele Freiwillige Helfer und Firmen kümmern sich um einen reibungslosen Ablauf. Einer von ihnen ist Daniel.

 

Daneben gibt es auch eine ganze Reihe von Dienstleistern, die auf Festivals präsent sind. KonzertKultour gehört dazu. Die Firma bietet Dienstleistungen für ein nachhaltiges Festival an. Dazu gehört zum Beispiel ein Fahrradverleih. Für den Chef Michael Kellenbenz ist das nur der Anfang, für sein Unternehmen hat er noch einige Ideen in petto.

 

Einige mag es überraschen, aber es gibt auch Menschen, die gar keine Festivals mögen, die es nicht so mit freier Natur und campen haben. Einer davon ist detektor.fm-Redakteur Kais Harrabi. Im Interview erklärt er, warum.