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Die Bundesregierung will eine flächendeckende Ladeinfrastruktur etablieren. Foto: Sungsu Han | shutterstock
Bild: Sungsu Han | shutterstock

AutoMobil | Der „Masterplan Ladeinfrastruktur“ der Bundesregierung

„Ein Mosaik an Plänen“

Beim Autogipfel vergangene Woche hat die Bundesregierung den „Masterplan Ladeinfrastruktur“ mit konkreten Maßnahmen vorgestellt. Doch sind die ausreichend?

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Bereits im Sommer hatte sich die Bundesregierung mit Autoherstellern und Vertretern der Industrie getroffen, um über die Zukunft der Elektromobilität zu beraten – ohne konkrete Ergebnisse. Stattdessen wurde beschlossen, beim nächsten Auto-Gipfel einen „Masterplan Ladeinfrastruktur“ vorzustellen. Letzten Montag war es dann soweit.

Mehr Ladesäulen gegen Reichweitenängste

Vorgesehen sind nicht nur höhere Kaufprämien für Elektroautos, sondern insbesondere eine flächendeckende Ladesäuleninfrastruktur. Auch die Autohersteller sollen sich daran beteiligen. Für sie sind die Ladesäulen ebenso wichtig – denn bisher ist der Absatz von E-Autos in Deutschland noch recht gering.

Ich glaube, am Geld liegt es nicht. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland durchschnittlich 30.000 Euro für einen Neuwagen ausgegeben werden. Es muss eher mit der irrationalen Angst und mit der Mauer in den Köpfen zu tun haben: Wo kann ich das aufladen? – Johannes Reichel, Redakteur bei Vision Mobility

Insgesamt eine Millionen Ladesäulen bis 2030 sollen wirksame Kaufanreize setzen. Anders lassen sich die Klimaziele der Bundesregierung nicht realisieren. Der Fokus liegt dabei weiterhin auf Pkw. Anreize, auf den ÖPNV umzusteigen – zum Beispiel durch einen Zuschuss für eine BahnCard 100 – gibt es derzeit nicht. Zum Vorteil der deutschen Automobilindustrie, die auch auf die politische Unterstützung angewiesen ist, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Es ist natürlich auch der Versuch der Bundesregierung, zu retten, was zu retten ist und auch diesen gewaltigen Rückstand, diese Lücke der deutschen Autoindustrie zu schließen. – Johannes Reichel

Wie die Ladeinfrastruktur umgesetzt werden soll und was diese Pläne bringen, darüber hat AutoMobil-Redakteurin Eva Weber mit Johannes Reichel gesprochen. Er ist Redakteur beim Fach-Magazin Vision Mobility.


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