Internationale Stimmen zu USA und Nordkorea

Das sagt die Welt zu Trump und Kim

13.06.2018

Die Meinungen zum US-Nordkorea-Gipfel gehen auseinander wie bei kaum einem anderen Thema der letzten Wochen. Wir haben Stimmen aus Europa und der Welt zusammengetragen.

Viel Show, wenig Substanz?

Auch am Tag danach lässt das große Treffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong Un die Medien in aller Welt nicht los. War das Ganze nur viel heiße Luft ohne konkrete Ergebnisse? Wer darf sich als „Gewinner“ des Treffens betrachten? Und wie geht es jetzt weiter?

Was vor allem auffällt: Die Bandbreite der Meinungen zum Gipfeltreffen zwischen den USA und Nordkorea ist nahezu unüberschaubar groß. Zwar scheinen die skeptischen Stimmen zu überwiegen, doch manche Kommentatoren äußern auch Lob für das Zustandekommen des historischen Treffens.

Pressestimmen zu USA und Nordkorea

Die irische Tageszeitung The Irish Times gehört da beispielsweise eher ins Spektrum der Skeptiker. Unter Hinweis auf frühere Deals mit Nordkorea bemängelt die Redaktion die vagen Inhalte der gemeinsamen Erklärung von Trump und Kim. So sei zwar von einer schrittweisen Denuklearisierung Nordkoreas die Rede, doch einen konkreten Zeitplan oder Überprüfungsmechanismen suche man vergeblich.

Donald Trump hat weniger erreicht als Bill Clinton und George W. Bush – obwohl er weit mehr Zugeständnisse gemacht hat. – The Irish Times

Über die Standpunkte und Debatten in der internationalen Medienlandschaft zum Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un spricht detektor.fm-Redakteur Jan Philipp Wilhelm mit Moderatorin Eva Morlang.

Redaktion: Jan Philipp Wilhelm