N99 | Tea Uglow über die Zukunft des Buches

„The printed book is a 500-year-old technology“

Ist ein Buch ohne gedruckte Seiten und Bindung überhaupt ein Buch? Wie sehen Bücher in Zukunft aus? Lohnt es sich, das Medium Buch zu erhalten? Und wenn ja, warum? Ein Gespräch über die Zukunft eines Mediums mit Tea Uglow vom Google Creative Lab Sidney.

Tea Uglow, die Vordenkerin

Die Britin Tea Uglow hat einen der wohl spannendesten Jobs in der Kreativwirtschaft: Sie ist Creative Director am Google Creative Lab in Sidney, wo sie mit ihrem Team über die Zukunft des kreativen Schaffens nachdenkt. Tea Uglow arbeitet gewissermaßen an der Schnittstelle zwischen Technologie und Kunst und stellt sich ganz praktisch, aber auch kulturphilosophisch der Frage, wie die Digitalisierung traditionelle Kulturformen verändert. Als studierte Buchkünstlerin widmet sie sich insbesondere der Zukunft des gedruckten Buches.

If you ignore the avenues, if you close things down based on quite narrow definitions, then you are closing down your culture, it becomes like ballet, it is preserved in aspic. – Tea Uglow, Google Creative Lab Sidney

Im Rahmen der ARTS+ hat Tea Uglow auf der Frankfurter Buchmesse mit anderen Vertretern aus der Kreativwirtschaft über neue Möglichkeiten und Wege für das Medium Buch diskutiert. detektor.fm-Moderator Christian Erll hat sie auf dem Weg zum Panel abgefangen und mit ihr besprochen, wohin sich das Buch in Zukunft entwickeln könnte.

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