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führende Wissenschaftsköpfe aus Sachsen-Anhalt warnen vor einem möglichen Wahlsieg der AfD. Sowohl die Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Bettina Rockenbach, als auch der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle, Reint E. Gropp, fürchten negative Folgen für die Wissenschaft, sollte die AfD die Landtagswahl gewinnen. Das machen beide in der neuesten Podcast-Episode von DAZWISCHEN deutlich.
Aus ihrer Sicht steht die Wissenschaft in Sachsen-Anhalt heute schon durch politische Polarisierung, Bürokratie und finanzielle Abhängigkeit unter Druck. Rockenbach und Gropp rufen die Wissenschaftsgemeinschaft, die Wirtschaft und die Gesellschaft dazu auf, sich zu solidarisieren und die Wissenschaftsfreiheit aktiv zu verteidigen.
Justus Henke vom Institut für Hochschulforschung in Halle meint, das Wissenschaftssystem in Sachsen-Anhalt sei viel verwundbarer als viele denken. Mit ihm habe ich darüber gesprochen, wie die sieben Hochschulen in Sachsen-Anhalt und in anderen Bundesländern ihre Resilienz gegenüber wissenschaftsfeindlichen Eingriffen erhöhen können.
Um Wissenschaft geht es dann auch in den drei Veranstaltungstipps, die ich für Dich zusammengestellt habe. Eine Veranstaltung möchte ich Dir an dieser Stelle besonders ans Herz legen: Denn mein Kollege und DAZWISCHEN-Projektleiter Christian Bollert ist beim Sachsen-Anhalt-Tag in Bernburg dabei. Er diskutiert am Freitag, 5. Juni, ab 11.30 Uhr beim runden Tisch zum Thema „Streitkultur fördern, Demokratie stärken“ mit. Dabei geht es darum, ob wir als Gesellschaft noch streitfähig sind, kritischen Meinungen noch zuhören können und wie man gutes Streiten und aktives Zuhören lernen kann.
Hier noch die Auflösung der Umfrage aus dem letzten Newsletter:
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