|
Bevor wir starten, will ich hier noch eine Rückfrage von unserem Leser Tobias beantworten. Denn er hat nach dem letzten Newsletter mit den Hansestädten gefragt, ob nicht Tangermünde auch zu den offiziellen Hansestädten gehört. Deshalb habe ich einfach mal direkt bei der Stadt Tangermünde nachgefragt. Die Stadt nennt sich demnach selbst „Kaiser- und Hansestadt“, auf dem Ortsschild taucht die Hansestadt jedoch, im Gegensatz beispielsweise zu Stendal oder Werben, nicht auf. Oder wie es der Ordnungsamtschef Michael Classe mir geschrieben hat: „Die Stadt Tangermünde führt gemäß Hauptsatzung den Namen „Tangermünde“. Einen Zusatz „Hansestadt“ gibt es hier (auf dem Ortsschild) nicht.“
Danke übrigens für eure vielen Mails zum letzten Newsletter, das Lob für die Informationen zur Hanse und auch für die Computerspieltipps. Ich wusste bis zur Mail von Markus Marcel Dorozynski aus Stendal beispielsweise gar nicht, dass es schon (seit 2010 …) „Patrizier IV“ gibt.
In dieser Woche habe ich mich mit der Ostbeauftragten Elisabeth Kaiser (SPD) darüber unterhalten, was die demokratischen Parteien jetzt tun können, um künftig wieder mehr Wählerinnern und Wähler zu erreichen. In ihrem neuen Bericht zum Stand Wiedervereinigung legt sie den Finger in die Wunde und verweist darauf, dass das Vermögen, insbesonere das Erbe, immer noch extrem ungleich verteilt ist. Sie schlägt deshalb eine Reform der Erbschaftsteuer vor.
Ein Schwerpunkt in diesem Newsletter ist Magdeburg und die Kunst. Ich persönlich denke ja bei Magdeburg an viele Dinge, jedoch im ersten Moment nicht an Kunst. Ohne hier den alten Halle-Magdeburg-Streit aufwärmen zu wollen, bei Kunst denke ich eher an Halle und alles, was rund um die Burg Giebichenstein passiert.
Für unseren DAZWISCHEN-Podcast berichtet Katja in dieser Woche, übrigens auf Anregung unserer Hörerin Claudia, über mietfreie Ateliers mitten in Magdeburg Stadtfeld. Die Umfrage in dieser Woche dreht sich deshalb auch um Kunst und ich habe für Dich drei Kunst-Tipps aus Magdeburg.
Außerdem blicken wir in diesem Newsletter zurück auf unser erstes Community-Treffen in Halle vor ziemlich genau einer Woche.
In der Umfrage der vergangenen Woche hatte ich ja gefragt, ob ihr euch ein Leben in einem Ort mit weniger als 1000 Leuten vorstellen könnt und für die klare Mehrheit von euch, ist das durchaus denkbar und attraktiv, wenn die Gemeinschaft stimmt. |