Hoffnungshäuser
Im brand eins Podcast geht es im März schwerpunktmäßig um das Thema Wohnen. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und Wohnen prägt unseren Alltag. Wohnraum wird aber gerade in den Ballungsräumen Deutschlands immer knapper, Mieten steigen und der Bauwirtschaft geht es auch nicht gut. Der Staat erreicht die selbst gesteckten Ziele im Wohnungsbau nicht. Dementsprechend ist Wohnen eines der Themen, die die Menschen in Deutschland aktuell viel beschäftigen. Das ist zum Beispiel in Analysen zur Bundestagswahl deutlich geworden. Dementsprechend wird das Thema auch politisch instrumentalisiert. Rechtspopulisten versuchen dabei immer wieder, Geringverdienende und Geflüchtete gegeneinander auszuspielen. Aus Bedarf wird Konkurrenz, das Thema wird zugespitzt und statt um Lösungen geht es oft um Polarisierung.
Jedes Hoffnungshaus ist für uns ein sogenanntes Impact-Investment. Das heißt, wir wollen Investitionen mit sozialer Wirkung verbinden.
Marcus Witzke

Marcus Witzke über Integration, Bürokratie und Vorbehalte
In Süddeutschland versucht die Stiftung Hoffnungsträger, mit ihren Hoffnungshäusern zur Lösung beizutragen. In 33 sogenannten Hoffnungshäusern werden sozialer Wohnungsbau und Integration zusammen gedacht und möglich gemacht. Marcus Witzke ist Geschäftsführer der Stiftung Hoffnungsträger, die mit den Hoffnungshäusern an mehreren Standorten günstigen Wohnraum und Integration zusammenbringt.
Menschen finden unser Konzept total genial, sind begeistert. Aber wenn wir es dann bei ihnen in der Nachbarschaft bauen wollen, sind sie doch der Meinung, ob wir es nicht woanders machen könnten.
Marcus Witzke
Wie die Stiftung das umsetzt und ihre Projekte organisiert, darüber spricht Marcus Witzke in dieser neuen Folge mit detektor.fm-Moderator Christian Bollert. Es geht um die Stiftung hinter dem Projekt Hoffnungshäuser, konkrete Integrationserfolge, den christlichen Ansatz der Hoffnungshäuser und die Hürden, die die Stiftung regelmäßig bei der Umsetzung ihrer Projekte nehmen muss.