Mission Energiewende | Scientists for Future

„Was der Lindner gemacht hat, war ’ne absolute Steilvorlage“

Klimapoltik sei keine Sache für streikende Schüler, sondern für Profis meinte FDP-Chef Christian Lindner kürzlich in einem Interview. Die Profis haben sich nun gemeldet. Und zwar 23.000. Wir haben Volker Quaschning, einen der Initatoren von „Scientists for Future“ in Berlin zu einem Spaziergang an der Spree getroffen.

Kein Ende in Sicht

Seit wir bei „Mission Energiewende“ zum Ende der Kohlekommission mit Luisa Neubauer von Fridays for Future gesprochen haben, reißen die Klimastreiks nicht ab. Am 15. März sind deutschlandweit 300.000 gegen die Klimapolitik der Bunderegierung auf die Straße gegangen. Die Bewegung scheint immer mehr Momentum zu erhalten. Mittlerweile ist Iniatiatorin Greta Thunberg sogar für den Friedensnobelpreis nominiert.

23.000 Profis

Bei der Großdemonstration am 15. März ist auch Volker Quaschning mitgelaufen. Er ist einer der Initiatoren vom Bündnis „Scientists for Future“, dem auch bekannte Gesichter wie Rangar Yogeshwar, Hans-Joachim Schellnhuber und Stefan Rahmstorf angehören.

Was der Lindner gemacht hat, war ’ne absolute Steilvorlage. Wir haben dutzende Studien, die zeigen, was wir machen müssen. Die werden regelmäßig von der Politik zur Kenntnis genommen mit freundlichem Händeschlag – und dann ins Regal gestellt. Das gleiche was mit den Schülerinnen und Schülern passiert, passiert ja auch mit den Ergebnissen der Wissenschaft. – Volker Quaschning, Scientists for Future

Volker Quaschning ist Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. An einem warmen Frühlingstag hat sich detektor.fm-Reporter Christian Eichler mit ihm dort auf einen kurzen Spaziergang an der Spree getroffen. Er wollte von ihm wissen, wie sich Scientists for Future organisieren und was die weiteren Pläne sind.


Mission Energiewende“ als Podcast abonnieren – auch direkt bei Apple PodcastsDeezerGoogle Podcasts und Spotify.

"Mission Energiewende" ist eine Kooperation mit dem Ökostromanbieter LichtBlick und dem WWF