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Robot hand prepares soup in a modern kitchen. Dumping the mark into boiling water. 3D illustration. (Foto: u3d/shutterstock.com)
Bild: u3d | shutterstock.com

Fortschritt | Smart Home: Zukunft und Sicherheit

Mehr Roboter, mehr Interaktion

In Zukunft haben wir eine künstliche Intelligenz, mit deren Hilfe wir unser Haus steuern, auf Hologramm-Bildschirmen lesen wir Nachrichten und in der Küche kocht ein Robter-Arm unser Essen. Alles nicht so unwahrscheinlich.

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Interaktion mit dem Smart Home und der Umgebung

Ein Roboter-Arm, der uns beim Kochen unterstützt, ist zumindest im Labor schon Realität. Neben der Machbarkeit müssen allerdings noch die Wirtschaftlichkeit und der konkrete Nutzen für Verbraucherinnen und Verbraucher überprüft werden, erklärt Christoph Zimmermann vom Forschungszentrum für Informatik in Karlsruhe, FZI. Er leitet dort die Abteilung FZI Living Lab Smart Home und Ambient Assisted Living.

Es wird auf die Interaktion zwischen smarter Umgebung und dem Menschen ankommen […] und dass es auch einen sinnvollen Mehrwert gibt. Denn nur durch einen Mehrwert wird es auch von Nutzern akzeptiert werden. 

Christoph Zimmermann, FZI

Dabei müssen wir uns in Zukunft nicht unbedingt auf neue Geräte einstellen. Geräte wie Staubsauger-Roboter können Zusatzfunktionen bekommen: etwa eine Kamera, die erkennt, ob Bewohnerinnen oder Bewohner gestürzt sind oder ob sich Fremde im Haus befinden.

Private IT-Sicherheit

Theoretisch ist es machbar, sich mit manipuliertem Kinderspielzeug Zugang zu fremden Wohnungen zu verschaffen. Dass jemand allerdings smarte IoT-Geräte zum Einbruch nutzt, hält Jochen Rill für unwahrscheinlich. Er ist Leiter des Themenfelds Kryptographie am Kompetenzzentrum IT-Sicherheit am FZI. Wahrscheinlicher ist, dass Hacker private Smart-Home-Geräte für Angriffe auf Firmen und deren IT-Infrastruktur nutzen.

Im Smart Home ist häufig das Problem, dass Produkte ungesicherte Schnittstellen haben. Es gibt die Bestrebung, Produkte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen mit neuer, smarter Funktionalität auszustatten und da passieren häufig Fehler.

Jochen Rill, FZI

detektor.fm-Moderatorin Anja Bolle spricht mit Christoph Zimmermann und Jochen Rill vom FZI Forschungszentrum für Informatik in Karlsruhe über das Smart Home der Zukunft und die private IT-Sicherheit. Hört auch in die ersten Folgen unserer Themenreihe rein, wenn ihr mehr über ein komplett vernetztes Zuhause erfahren oder in die Smart-Home-Basics einsteigen möchtet.

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