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Bild: pundapanda | shutterstock.com

Zurück zum Thema | Notvorrat in Krisen

Wie wappnen wir uns für den Ausnahmezustand?

Anfang 2026 haben zehntausende Haushalte in Berlin tagelang keinen Strom — keine Heizung bei Minusgraden, kein Internet, kein Mobilfunk. Wie können wir uns auf solche Fälle vorbereiten?

Für den Fall der Fälle

Extreme Wetterereignisse nehmen in Deutschland zu. Stürme und Überflutungen können dafür sorgen, dass wir das Haus nicht verlassen sollten. Bei einem großflächigen Stromausfall könnten auch Supermärkte betroffen sein, möglicherweise kommt kein Trinkwasser mehr aus dem Wasserhahn. Gefahren gehen aber auch von Cyberattacken oder Sabotageakten aus. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät deshalb dazu, sich mit Notvorräten für 10 Tage auszustatten. 

Empfohlen wird zum Beispiel Essen, das nicht gekühlt oder gekocht werden muss, damit es im Falle eines Stromausfalls nicht verdirbt und ohne spezielle Zubereitung gegessen werden kann. Auch gesonderte Vorräte für (Klein-)Kinder und Haustiere sollten mitgedacht werden. Noch wichtiger als Essen ist ein Vorrat an Trinkwasser für den Fall, dass kein Wasser mehr aus der Leitung kommt oder das Leitungswasser verschmutzt ist. Idealerweise plant man zwei Liter pro Person und Tag ein. Auch hier die Haustiere nicht vergessen!

Vorratskalkulator berechnet Haushaltsbedarf

Konkrete Vorschläge, Tabellen für Beispielvorräte und Tipps zur Haltbarmachung und Lagerung von Lebensmitteln gibt das Bundesamt für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat heraus. Dort gibt es auch den sogenannten Vorratskalkulator.

In Zurück zum Thema schaut sich Ina Lebedjew die Empfehlungen der Expertinnen und Experten genau an und spielt den Ernstfall für eine Familie mit zwei Kindern einmal durch.

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