Sensen wie damals
Wenn Carl Rheinländer im beschaulichen Heimweiler in Rheinland-Pfalz den Rasen und die Wiesen rund um seinen alten Bauernhof mäht, dann kommt er ohne Motorrasenmäher, Trimmer und Freischneider aus. Ihm reichen drei verschiedene Sensentypen. Denn Sensen müssen passen — zu dem oder derjenigen, die sie schwingt, und zu dem Ort und dem Mähgut, das gesenst werden soll.
Handgemacht mit Liebe
In seiner kleinen Schreinerei baut Carl Rheinländer verschiedenste Sensenbäume aus unterschiedlichen Hölzern und kombiniert sie mit den passenden Sensenblättern. Kein Sensenblatt, das er nicht selbst gedengelt und geschärft hat, verlässt seine Werkstatt. Seine Sensen nach Maß verkauft er nur vor Ort, damit Mensch und Sense harmonieren. Rheinländer ist davon überzeugt, dass das jahrhundertealte Handwerk sich positiv auf Natur und Mensch auswirkt.
Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, dem Mähen mit der Sense wieder einen höheren Stellenwert zu verschaffen und Leuten mit Interesse daran möglichst viel Hilfestellung geben.
Carl Rheinländer
Im Gartenradio besucht Heike Sicconi diesmal den Sensenmeister Carl Rheinländer in seiner Schreinerei. Warum jeder das Sensen lernen kann, wie er selbst mit dem Sensen begonnen hat und was wir von einem Handwerk lernen können, das Ruhe, Präzision und Naturverbundenheit verbindet, erfahrt ihr in dieser Folge.
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