Das Musikjahr 2014 – ein Rückblick mit Hundreds

Feminismus, Spotify und Band Aid

17.12.2014

Ist Feminismus im Popkultur-Mainstream angekommen? Steckt Livemusik in der Krise? Wie verändert Streaming die Musikindustrie? Wir blicken mit Hundreds-Sängerin Eva Milner auf das Musikjahr 2014 zurück.

Die Geschwister Philipp und Eva Milner sind Hundreds. Foto: J. Konrad Schmidt.

Hundreds-Sängerin Eva Milner ist mit uns in den detektor.fm-DeLorean gestiegen und lässt mit uns die Highlights des Musikjahres 2014 Revue passieren. Im August etwa hat sich Beyoncé als Feministin feiern lassen. Sind Frauen im Musikgeschäft endlich gleichberechtigt?

In der Musikwelt gibt es noch keine Gleichberechtigung, ich bin mit sieben Jungs auf Tour. In den Clubs sind nur Männer, ganz selten mal eine Lichttechnikerin. Man muss sich das erkämpfen, dass man ernst genommen wird.

Diktatorische Bands und Markenzwang

Dass U2 ihr neues Album ungefragt an alle Itunes-Nutzer verschenkt haben, hat auch bei Eva Milner keinen guten Eindruck hinterlassen.

Ich finde das geht gar nicht, das hat was Dikatorisches. Ich mag U2 zum Beispiel nicht, das hat da nichts zu suchen.

Auch für Hundreds war es ein turbulentes Jahr: Sie haben ihr zweites Album Aftermath rausgebracht, waren viel auf Tour und sind auf einen Hof im Wendland gezogen.

Es ist anders gelaufen als ich vorher dachte, aber das ist ja meistens so.  Es gibt auch schon Pläne für das nächste Jahr, wir haben zum Beispiel schon mit einem neuen Album angefangen.

Eine Zeitreise durchs Musikjahr 2014 mit Hundreds – einsteigen, Kopfhörer aufsetzen und in Erinnerungen schwelgen:

Redaktion: Anke Behlert, Interview: Gregor Schenk