Neue Songs bei detektor.fm: Tame Impala, Elliot Moss, Thundercat

Neu auf der Playlist

26.06.2015

Wir haben uns durch unzählige Musikblogs, CDs und Mails gewühlt, waren auf Konzerten, haben Musik gehört, bis unsere Ohren glühten. Das sind die neuesten Songs auf der detektor.fm-Playlist.

slip youtube screenshot

Elliot Moss – Slip

Ein unorthodox-schönes Tanzvideo dreht gerade seine Runde durch die Timelines. An einer U-Bahn-Station sehen wir, wie sich ein Paar in knapp drei Minuten die Seele aus dem Leib tanzt. Die Musik dazu: Minimaler Beat-Einsatz, viel Mut zur Lücke. Ein bisschen wie Chet Faker. Elliot Moss steckt dahinter, ein 21-jähriger Multiinstrumentalist aus New York. Mit „Slip“ stürmt er gerade die Spotify-Viralcharts. Und nun auch unsere Playlist.

Thundercat – Them Changes

Nachdem Bassist und Songwriter Stephan Bruner u.a. bei Kendrick Lamars Meisterwerk „To Pimp A Butterfly“ mitgewirkt hat, wendet er sich nun wieder seinem Projekt Thundercat zu. An seinem neuen Mini-Album haben u.a. Flying Lotus und Herbie Hancock mitgearbeitet. „Them Changes“ beweist, dass Liebeskummer ganz schön funky klingen kann, Saxofon und gurgelnde Synthies inklusive.

Baio – Sister Of Pearl

Wenn sich Chris Baio mal nicht für seine Band Vampire Weekend den Bass umhängt, brütet er über Ideen für sein Soloprojekt Baio. Nach einigen EPs erfüllt er sich nun den Traum vom ersten eigenen Album. „The Names“ erscheint im September und ist inspiriert von Baios Umzug von New York nach London. Das Resultat: treibender Großstadt-Pop wie in „Sister Of Pearl“.

Tame Impala – Eventually

Die Konsens-Band um Kevin Parker steht kur vor Release ihres dritten Albums. Auf „Currents“ hat Parker so ziemlich alles selbst in die Hand genommen: Songs schreiben, aufnehmen, produzieren, mischen. „Eventually“ knüpft in Tame Impalascher Tradition an die psychedelischen Klangsphären der Band an. Wozu Drogen, wenn es das hier gibt?

RÜFÜS – You Were Right

Keine Ahnung, woher RÜFÜS ihre Umlaute haben. Auf ihren Tastaturen dürften die drei Jungs aus Sydney jedenfalls nicht fündig geworden sein (wenn man mal vom Insider-Tipp „Alt + 154“ absieht). Vielleicht haben sie die Üs aus Berlin-Friedrichshain mitgebracht, wo sich RÜFÜS ein Studio auf Zeit eingerichtet und an ihrem zweiten Album geschraubt haben. Der erste Vorbote klingt nach den Clubs von Berlin und der Sonne von Sydney. Gute Kombi!

Noch mehr neue Musik gibt’s in unserer Spotify-Playlist.