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Du bist in einem Dorf bei Wittenberg aufgewachsen und nach dem Abitur nach Leipzig gezogen. Fast 20 Jahre später lebst Du mit Deinem Mann und Euren beiden Kindern wieder in Wittenberg. Warum bist Du zurückgekehrt?
Franzi: Das Leben in der Großstadt wurde uns zu eng, zu laut und wegen der hohen Mieten auch zu teuer. Deshalb haben wir lange überlegt, wo wir stattdessen leben könnten. Als wir dann eines Tages in Wittenberg an der Elbe standen, wussten wir: Hier wollen wir hin.
Wie fühlt es sich an, wieder in Deiner Heimat zu leben?
Franzi: Es war absolut die richtige Entscheidung. Wir haben alte Freundschaften wieder aufleben lassen und neue geschlossen. Wir lieben die Nähe zur Natur, den nächtlichen Sternenhimmel, das Zirpen der Grillen, die schöne Altstadt und die vielen kulturellen Angebote. Und auch das Fahrradfahren macht hier viel mehr Spaß.
Wieso hörst Du den DAZWISCHEN-Podcast und liest den Newsletter?
Franzi: Weil Sachsen-Anhalt meine Heimat ist und ich mich mit ihr verbunden fühle, interessieren mich all ihre Facetten. Gerade vor der Landtagswahl im September steht unser Bundesland stark im medialen Fokus. Der Podcast und der Newsletter machen mir Hoffnung und zeigen: Wir sind so viel mehr als ein Bundesland, in dem bald die AfD regieren könnte.
Was macht Dir Mut für Sachsen-Anhalt?
Franzi: Mir machen die vielen freundlichen und weltoffenen Menschen Mut. Außerdem gibt es zahlreiche engagierte Gruppen und Einrichtungen wie das Stadtlabor und die Stadtbibliothek, die tolle Veranstaltungen auf die Beine stellen. Ich mag es, in der Altstadt die vielen verschiedenen Sprachen zu hören. Und auch mein Glaube hilft mir, den Mut nicht zu verlieren. |