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Max Schneller, im Internet bekannt als „maximal.demokratisch“, im Interview mit DAZWISCHEN. | Foto: Screenshot Tim Schmutzler
Bild: Max Schneller, im Internet bekannt als „maximal.demokratisch“, im Interview mit DAZWISCHEN. | Foto: Screenshot Tim Schmutzler

DAZWISCHEN | „Maximal Demokratisch“: Wie ein 17-jähriger Influencer für Demokratie kämpft

Wieso kämpfst du für Demokratie, Max Schneller?

Millionen Klicks und Morddrohungen: Der 17-jährige Max Schneller ist Aktivist in Sachsen-Anhalt. Zu jung zum Wählen, doch im Kampf für Demokratie. Was treibt ihn an?

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„maximal.demokratisch“: Mit 17 Jahren wichtige politische Stimme

Eine Gegenrede auf einer Querdenker-Demo in Bad Dürrenberg, ein Video, über eine Million Klicks: So wurde Max Schneller aus Sachsen-Anhalt im Jahr 2025 über Nacht bekannt — mit gerade einmal 16 Jahren. Inzwischen ist er 17, Mitglied der Partei „Die Linke“ und mit mehr als 70.000 Followern auf Instagram eine der wichtigsten jungen politischen Stimmen in Sachsen-Anhalt. Unter dem Namen „maximal.demokratisch“ setzt er sich für Demokratie und gegen Rechtsextremismus ein, fährt auf Demonstrationen und hält Reden überall in Sachsen-Anhalt.

Trotz Morddrohungen: Max Schneller will bleiben

Was treibt einen jungen Mann, der noch nicht einmal selbst wählen darf, zu so einem Engagement an? Der Preis dafür ist auf jeden Fall hoch: Max Schneller berichtet von Morddrohungen, eingestellten Ermittlungsverfahren und einer abgebrochenen Ausbildung aufgrund psychischer Belastung. Trotzdem will er in Sachsen-Anhalt bleiben, unabhängig vom Wahlausgang. Sein Einsatz für die Demokratie steht für ihn dabei an erster Stelle.

Niemals will ich mich so einschüchtern lassen, dass es irgendwann dazu kommt, dass ich aufhören muss.

Max Schneller, linker Aktivist

Max Schneller, linker AktivistFoto: Screenshot Tim Schmutzler

Außerdem appelliert Max Schneller dafür, mehr die Menschen in den Fokus zu nehmen, die sich für Demokratie und Vielfalt einsetzen.

Wir werden immer als Land gezeigt, in dem 42 Prozent AfD wählen. Die 58 Prozent, die sie nicht wählen, werden zu oft übersehen. Dabei sind sie die Mehrheit!

Max Schneller

Max SchnellerFoto: Screenshot Tim Schmutzler

Wie es ist, mit 16 Jahren auf einmal im Rampenlicht zu stehen, warum er sich engagiert und was ihm angesichts der Landtagswahl Mut macht, das haben Katja und Marie ihn gefragt. Außerdem geht es in dieser Podcastfolge um Max Schnellers Aufwachsen in armen Verhältnissen in Bad Dürrenberg, seinen Umgang mit Hass und Morddrohungen und die Frage, warum Margot Friedländer für ihn ein Vorbild ist — das alles in der neuen Folge von „DAZWISCHEN“.

Der DAZWISCHEN-Podcast

Wir liefern mit „DAZWISCHEN“ im Jahr der Landtagswahl ein ausgewogenes, kritisches und differenziertes Bild von Sachsen-Anhalt. Habt ihr Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Engagiert ihr euch und möchtet uns davon erzählen? Schreibt uns eine Mail an dazwischen@detektor.fm oder schickt uns eine Sprachnachricht über Whatsapp. Die Nummer lautet: 0175-6807345. In unserem WhatsApp-Kanal bekommt ihr zusätzliche Infos. Außerdem empfehlen wir euch den DAZWISCHEN-Newsletter. Hier bekommt ihr jede Woche Hintergrundinformationen, Fotos und Veranstaltungstipps direkt zum Thema.

Der Podcast „DAZWISCHEN“ entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH.

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