Es hat eine Zeit gegeben, da ist er der Inbegriff der Zukunft gewesen, der Roboter. Die Utopien haben uns versprochen, dass clevere Maschinen uns die Plackereien des Alltags abnehmen. Die Dystopien haben behauptet, dass die Maschinen zu clever würden und sich von uns Menschen befreien. Und Kraftwerk, die haben uns vorgesungen, dass die Roboter das ausführen, was wir ihnen als unseren Willen so einprogrammiert haben.
Ich kombiniere das hier mal an dieser Stelle, denn mein Wille ist es, in dieser Episode über Roboter in der Realität zu sprechen und euch und mir ein paar Denkanstöße mitzugeben. Und dabei als Mensch Christian Bollert nicht von einem Roboter oder einer Maschine ersetzt zu werden. In meinem Alltag treffe ich Roboter am ehesten auf dem Fußboden, denn da saugen und wischen sie durch einige Wohnungen meiner Freundinnen und Freunde. In Restaurants bin ich noch keinem Roboter begegnet, habe das aber natürlich auch schon mal in Videos gesehen. Und klar, die berühmten Orangen Roboterarme von KUKA beispielsweise aus Autofabriken, die kenne ich natürlich auch.
All diese Beispiele haben eines gemeinsam: Sie haben nämlich einen relativ klar umrissenen und begrenzten Arbeitsauftrag. Saugen und wischen, holen und bringen, schwenken und schweißen. Manche Leute fragen sich deshalb: Geht da nicht eigentlich schon mehr? Eine Möglichkeit, weitergehende Ansätze und Versprechen zu entdecken, ist, Lena Maria Petzmann zu folgen. Sie ist nämlich Geschäftsführerin und Mitgründerin des Münchner Startups Sidegeist und verspricht einen Roboter, der auf einer Baustelle alle möglichen Aufgaben übernimmt.
Wie das funktioniert und welche Vorteile das hat, darüber sprechen wir in dieser Episode und natürlich auch über die konkreten Aufgaben, die dann wirklich machbar sind. Ich sage herzlich willkommen und hallo im Brandeins Podcast. Lena, hallo! Vielen herzlichen Dank für die Einladung. Ich freue mich, dabei zu sein.
Ich habe irgendwann mal gehört, dass es kein Wunder ist, dass wir noch keine Haushaltsroboter haben, weil es wohl kaum ein chaotischeres und anspruchsvolleres Umfeld gibt als unsere privaten Wohnungen mit Blumen, Abwasch, Wäsche und vielleicht ja auch noch einem Haustier. In meiner Vorstellung und als Sohn eines ehemaligen Bauleiters würde ich sagen, eine Baustelle ist doch aber auch ganz schön komplex.
Ja, das ist ein schöner Vergleich. Also ich würde auch sagen, nach dem Haushalt kommt direkt die Baustelle. Eine unglaublich unstrukturierte Umgebung und ja, sehr komplex für einen Roboter zu verstehen. Und warum zur Hölle seid ihr auf die Idee gekommen, da einen Roboter zu entwickeln?
Ja, ich sage es dir. Also ich meine, zum einen wollen wir natürlich die großen Nüsse knacken, das heißt, oder die harten Nüsse knacken. Wir haben den Anspruch, wirklich eine Revolution zu verursachen und damit auch die Baustelle zu revolutionieren. Wie das aber gestartet ist, ist tatsächlich durch ein Bauunternehmen. Also das ist eine Ausgründung von der Technischen Universität München und damals ist ein Bauunternehmen auf den Lehrstuhl zugegangen und hat gesagt: „Hey, ihr baut immer Roboter fürs Verarbeiten der Gewerbe, aber wir hier auf der Baustelle haben immer noch keine. Wann sind wir dran?“
Und das Bauunternehmen ist damals mit einem sehr konkreten Use Case gekommen, auf das wir ja auch gleich noch drauf eingehen. Und ja, dann hat sich der Lehrstuhl gedacht: „Komm, gucken wir uns an, das schaffen wir schon.“ Und da wurde dann ein Forschungsprojekt draus. Und letztes Jahr haben wir entschieden: „Okay, wir sind bereit, jetzt in die Kommerzialisierung zu gehen.“
Und ja, ich sage mal so: Warum habt ihr gesagt, diese harte Nuss, da gehen wir wirklich ran, die knacken wir? Also ich meine, irgendwas muss dich und dein Team ja auch motiviert haben, da anzufangen.
Total! Also man muss dazu sagen, wenn man dieses Riesenabenteuer der Gründung eingeht, dann hat man natürlich eine Vision. Und es ist natürlich ein harter Weg, keine Frage, und man muss etwas haben, für das man jeden Tag aufsteht. Und in unserem Fall ist das auf jeden Fall, dass die Bauunternehmen, oder es ist nicht nur ein Bauunternehmen, was auf den Lehrstuhl zugegangen ist, sondern mehrere, die einem einfach sehr glasklar klar machen: „Wir finden keine Leute mehr. Wir finden erst recht keine Leute mehr für diesen Use Case, in unserem Fall Betonentfernung.“
Und wir haben aber einen heftigen Sanierungsstau in Deutschland. Das heißt, was wir da machen, ist, wir lösen nicht nur ein Problem für ein Bauunternehmen, sondern ein gesamtgesellschaftliches. Weil wenn unsere Brücken einstürzen, unsere Tunnel nicht mehr befahrbar sind, dann haben wir ein Riesenproblem. Lieferketten werden unterbrochen und so weiter und so fort. Und das ist natürlich das, was uns daran motiviert. Wir können ein sehr, sehr großes Problem nicht nur für ein Bauunternehmen, sondern für eine gesamte Gesellschaft lösen. Und ja, das motiviert uns. Das ist die ganz große Perspektive.
Ich sage mal, Fachkräftemangel lösen mit Technik. Wie macht ihr es denn konkret? Du hast es schon angesprochen, es geht um Beton. Was können denn eure Roboter?
Also der Roboter, der soll Beton entfernen. Das ist ein Prozessschritt, der bei der Betonsanierung stattfindet. Das ist meistens der erste Schritt. Man muss sich das so vorstellen: Beton ist ja das meistverwendete Material zum Bauen weltweit. Und Beton wird einfach nach einer bestimmten Zeit, so zwischen 25 bis 40 Jahren, marode. Und wenn Beton marode wird, kann das irgendwann mal eine Gefahr für die Statik des Gebäudes oder den Tunnel oder die Brücke haben. Und dieser marode Beton, der muss dann entfernt werden. Und frischer Beton muss wieder aufgefüllt werden, damit die Statik wieder sicher ist. Und das wird regelmäßig eben gemacht.
Und dieses Beton entfernen wird heute manuell mit Hochdruckwasserstrahl gemacht. Das ist wie so ein Kärcher auf Steroiden, sagen wir immer. Also da sind bis zu 3000 Bar Druck drauf. Extrem anstrengend für den Menschen. Und deswegen schafft das auch ein Mensch nur so eine halbe Stunde bis maximal eine Stunde, diese Handlanze zu halten und den Beton zu entfernen. Und das spricht eben schon sehr stark für eine robotische Lösung, weil der Roboter eben keine Pausen braucht. Der Roboter ist sehr viel stabiler als der Mensch. Und dementsprechend können wir auch ordentliche Effizienzsteigerungen damit hinkriegen.
Und wie genau sieht der Roboter denn aus, den ihr jetzt entwickelt?
Ja, also wir haben eine mobile Basis, die haben wir auch selbst entwickelt, damit die möglichst leicht ist und über eine Stahlbewehrung drüber fahren kann. Auf der mobilen Basis ist dann eben ein sogenannter Körper. Also es ist der Korpus des Roboters, wo die Batterie drin ist, wo die Elektronik drin ist und wo der Computer drin ist, um den Roboter anzusteuern. Und dann haben wir dort oben drauf einen Roboterarm. Und dieser Roboterarm hat sechs Freiheitsgrade und wird dann eben von uns so programmiert, dass der genau diesen Prozess, den der Mensch heute manuell macht, eben machen kann.
Und genau, wenn man bei uns auf die Webseite schaut, dann sieht man auch ein ganz cooles Bild des Roboters. Verlinken wir natürlich in den Show Notes und im begleitenden Online-Artikel bei detektor.fm, ganz klar. Aber ich nehme mal an, ihr wollt nicht dauerhaft ausschließlich Beton entfernen.
Ja, genau, richtig. Da kommt ja auch so das Stichwort Modularität her. Das ist auch übrigens das, wofür der Lehrstuhl bekannt ist, modulare Robotik zu bauen für das verarbeitende Gewerbe. Und wir nehmen quasi diese Modularität mit auf die Baustelle. Und es gibt eigentlich fast keine Umgebung, wo Modularität mehr Sinn macht als dort, weil man kennt das von den Bauarbeitern. Die haben ja auch die Möglichkeit, mehrere verschiedene Werkzeuge in die Hand zu nehmen. Und diese Flexibilität wünscht man sich ja auch von einem Roboter, wenn er dann auf der Baustelle ist.
Weil schlechter als ein Mensch sollte ein Roboter ja wirklich nicht arbeiten. Und genau deswegen gehen wir das genauso an. Wir haben die Möglichkeit, vorne das Werkzeug am Roboterarm auszutauschen. Wir haben aber auch die Möglichkeit, Sensorik zu verändern. Wir haben die Möglichkeit, unsere Batterie zu verändern. Wir haben die Möglichkeit, unsere mobile Basis zu verändern. Das heißt, dort könnte zum Beispiel auch ein Gummireifen drauf sein, damit man auf Parkett fahren kann, sollte der Parkett nicht beschädigt werden. Also man hat die Möglichkeit, sehr, sehr viel zu verändern, sodass der Roboter ein Multi-Tool für die Baustelle sozusagen ist.
Jetzt hat es ja in dieser Woche durch die Hitze am Wochenende, durch diese Rekordwerte, auch interessante Beobachtungen gegeben. Zum Beispiel hier bei uns in Leipzig, aber ich weiß auch beispielsweise in Nürnberg sind die Straßenbahnen nicht mehr befahrbar. Und da kratzen jetzt Menschen händisch diesen Bitumen, also das, was so zwischen den Gleisen und der Straße ist, wieder raus, erhitzen das. Wäre sowas rein theoretisch auch denkbar, dass das ein Roboter macht? Weil in Leipzig habe ich gesehen, machen jetzt hunderte Menschen, kratzen jetzt irgendwie per Hand und spachteln da das Ding raus.
Ja, also damit hat man, glaube ich, auch nicht gerechnet. Aber auf jeden Fall wäre das eine Aufgabe, die man zukünftig robotisch angehen könnte. Wie wir den Markt betrachten, ist, dass wir uns tatsächlich anschauen: Was ist der erste Use Case, mit dem wir rein starten? Das ist Betonentfernung. Und was wären die darauf folgenden Aufgaben, die erledigt werden müssen? Weil es macht ja nur Sinn, wenn der Roboter eh schon auf der Baustelle ist, ihn dann auch für die darauf folgenden Aufgaben zu nutzen.
Und da ist jetzt Straßenbau gerade nicht unser Fokus. Aber sollte man in den Bereich gehen, ist das bestimmt was, wo man daran arbeiten kann. So ein Schaber lässt sich auch gut an Roboterarm ran machen. Und man kann auch ganz gut messen, wie viel Masse man schon entfernt hat und wie die Idealsituation aussehen soll. Also zum Beispiel eine komplett ausgehöhlte Schiene oder wie dann das Endergebnis ist. Von daher kann Robotik da sehr gut helfen.
Unsere nächsten Schritte werden aber sich anschließen an die Sanierung. Also das heißt, wir starten mit Betonentfernung. Das nächste wird wahrscheinlich das Sandstrahlen sein, also Oberflächen aufrauen und zukünftig dann auch wieder Material auftragen. Weil genau das muss ja gemacht werden.
Was ist das dann für Material? Also kann das auch sowas sein wie Fliesen oder so?
Genau, also jetzt in der Sanierung bei Beton ist das Beton. Also ganz klassisch. Das ist auch ganz gut spritzbar. Natürlich wird da noch Forschung reinfließen müssen. Fliesen kennt man aus China schon einige Roboter und das ist auch ein sehr spannender Case. Das geht dann in Richtung Innenausbau. Und ja, ich würde mal sagen, the sky is the limit. Also wir wollen irgendwann auf jeder Baustelle aktiv sein. Das heißt, wir werden auch irgendwann in Innenausbau gehen.
Lena Marie Petzmann vom Startup Sidegeist im Gespräch beim Podcast Radio detektor.fm. Und wir sprechen in dieser Episode natürlich noch ein bisschen intensiver über Roboter auf dem Bau, auf der Straße, beim Innenausbau und wo da möglicherweise auch die Grenzen sind.
Lena, das klingt ja alles sehr vielversprechend und gleichzeitig aber auch, muss man auch sagen, sehr komplex. Du hast es auch angedeutet, dann braucht man das, dann muss das vielleicht noch funktionieren. Momentan gibt es ja erst so eine Handvoll Prototypen. Wo steht ihr denn jetzt gerade im Juli 2026?
Ja, also es ist komplex. Das können wir auf jeden Fall nicht abschreiten. Aber genau deswegen sind wir da dran. Wir haben ein unglaublich starkes Team mit mehreren Ingenieuren und Softwareentwicklern. Wir werden das hinkriegen. Aber wo stehen wir? Wir haben letztes Jahr ausgegründet, 2025 im Juni und sind jetzt bei unserer sechsten Iteration des Prototypen. Wir bauen immer nur einen Prototypen, weil die haben natürlich noch Fehler. Und sollten wir dann zwei oder drei in der Pipeline haben, dann müssen wir das dreimal verbessern. Und das macht erst mal noch keinen Sinn.
Das heißt, wir sind immer in einer Iteration, machen ganz viele Erfahrungen auf der Baustelle und verbessern dann. Und wir sind jetzt eben bei Nummer sechs. Und was ist gerade so die größte Hürde und das größte Problem von Nummer sechs?
Ja, also das kennen viele Robotikfirmen. Das ist das Thema Robustheit. Wir haben bewiesen, dass wir es mit unserer Software- und Hardware-Integration schaffen, in dieser Umgebung zu arbeiten, wo wir dann arbeiten. Wir haben bewiesen, dass unsere Software eine gute Bahnplanung hinbekommt, um Beton zu entfernen. Wir haben auch bewiesen, dass die Sensorik damit zurechtkommt. Wir haben auch bewiesen, dass unsere Hardware damit zurechtkommt. Aber jetzt geht es darum, wie lange und wie doll darf die Umgebung noch werden.
Das sind die sogenannten Stress Tests, die man macht. Also extreme Kälte, extreme Hitze, extremer Wasser, extremer Nebel. Und da müssen wir jetzt ran, damit der Roboter konstant funktioniert. Und das ist die Robustheit, die wir jetzt hochschrauben. Und dazu gehören jetzt eben auch die ersten Piloten, die wir fahren, um das zu testen. Das heißt, im Moment ist er noch eine Mimose, ja quasi. Also ich möchte ihn schon auch in Schutz nehmen, weil er muss echt viel aushalten.
Aber man muss dazu sagen, der ist ja auch noch in Form eines Prototypen gebaut. Also wir machen noch viel mit 3D-Druck, einfach weil das schnell geht. Das macht man so beim Prototypisieren. Das wird irgendwann auch ausgetauscht, da wird Metall draus und so weiter. Dann wird er schon von sich aus robuster. Aber man macht sowas erst, wenn man weiß, das ist das finale Produkt.
So funktioniert es gut. Aber hat der Nummer 6 auch einen Namen, wenn wir schon über ihn reden?
Ja, wir haben Rüdiger, unseren Roboter. Schon seit der ersten Integration heißt er so. Das ist eine ganz interessante Geschichte. Rüdiger wurde von unserem Softwareentwickler so getauft, weil der am Anfang sehr tief immer war mit seinem Arm und gerade so den Boden gestriffen hat. Und ja, da gibt es dieses bekannte Meme: „Rüdiger, nicht so tief! Rüdiger, keine Kapriolen!“ Und da kam das her. Und wir werden diesen Namen nicht mehr los. Und jetzt haben wir einfach Rüdiger.
Also auch Nummer 7 wird auch Rüdiger heißen, höre ich daraus.
Ja, wir haben immer Versionen, also Rüdiger Nummer 6, Rüdiger Nummer 7, das sind die Versionen. Ob wir damit auf den Markt gehen, ist dann die andere Frage. Aber für den Moment heißt er so. Rüdiger, ich finde den Namen nicht schlecht, ehrlich gesagt.
Aber was sind denn jetzt die nächsten Schritte? Also Nummer 7 plant ihr natürlich, aber wie geht es jetzt in den nächsten Wochen und Monaten weiter?
Genau, wir machen extreme Tests. Das heißt, wir haben jetzt zum Beispiel gerade ein Testfeld gemietet, wo wir Betonklötze hingestellt haben, wo wir sehr viel schneller testen können, als wenn wir jetzt auf einer Baustelle immer gehen. Trotzdem werden wir unser erstes Projekt machen im August. Das heißt, da sind wir in einer realen Umgebung, um dort mit dem Roboter zu arbeiten und das auch mit den Prozessschritten, die dort vorhanden sind.
Und da werden ganz viele Fehler noch auftauchen und wir werden ganz viele Verbesserungen machen können. Das heißt, wir werden im Herbst 2027 Rüdiger Nummer 7 bauen mit den Verbesserungen, die wir dann gelernt haben auf dem Projekt. Und ein zweiter großer Meilenstein wird sein, immer näher an die CE-Zertifizierung zu kommen.
Genau, das heißt, wenn wir irgendwann skalieren wollen, was ja dann das Ziel ist, brauchen wir diese Sicherheit natürlich. Und da werden auch immer noch Komponenten angepasst werden müssen. Man muss dazu sagen, unser Roboter, den gab es so noch nie. Das heißt, es gibt nicht diese eine Richtlinie oder diese eine Norm, die darauf zugreift. Wir müssen da uns ein bisschen kreativer rantasten. Das ist der zweite große Meilenstein, der dieses Jahr noch passieren soll.
Das heißt, da geht es auch tatsächlich um, naja, ich sage mal, Abnahme und gesetzliche Konformität. Oder was ist die CE-Norm? Was müsst ihr da beachten? Sicherheit und sowas.
Genau, also das ist eine Selbstzertifizierung. Das heißt, es gibt keine Abnahme. Aber die ist notwendig, natürlich, wenn man einen Roboter in den Betrieb nimmt. Das heißt, sobald man in die Skalierung geht, solange man noch in der Prototypen- und Testphase ist, sind wir in einem guten Rahmen, darf man den so testen. Aber sobald es in die Skalierung geht, braucht er dann eine Sicherheits- und Risikoabschätzung.
Und genau da haben wir auch ganz tolle Coaches oder Mentoren, die mit uns an Bord sind, um das hinzubekommen. Jetzt hört man schon raus, das ist ein sehr komplexes Unterfangen. Du hast es ja auch gerade beschrieben. Rüdiger Nummer 7 muss geplant werden. Die CE-Zertifizierung wollt ihr auch angehen, noch dieses Jahr. Wo kommt denn das Geld her? Also wie finanziert ihr das?
Sie müssen vermutlich auch schon mal darüber nachdenken, wie Rüdiger Nummer 8 oder 9 finanziert werden kann.
Ja, ich sag’s dir, die Leute, die kosten auch Geld. Vor allem die richtig guten Ingenieure und Softwareentwickler. Wir haben eine große Finanzierungsrunde gemacht, Anfang dieses Jahres, mit sehr tollen europäischen Investoren. B2Venture und Open Ocean waren unsere Lead-Investoren. Unternehmertum hat auch investiert. Also ganz tolle Angel-Investoren haben wir noch an Bord, die uns auch wirklich mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Das war eine 4 Millionen Finanzierungsrunde, mit der wir aus dem Labor dann quasi in ein echtes Unternehmen gewechselt sind. Und das hält uns jetzt auch noch bis Ende 2027. Genau deswegen sind wir da gut aufgestellt.
Ich kann mir vorstellen, aber so ein Roboter ist auch nicht ganz günstig. Und wie du sagst, die Entwicklerinnen und Entwickler kosten ja auch ein bisschen Geld.
Auf jeden Fall. Also deswegen ist das auch eine, in Anführungsstrichen, große Precede gewesen, sagt man ja zu dieser Finanzierungsrunde. Das ist bei Hardware einfach so. Und wir haben extrem hohe Ansprüche, auch vor allem, weil die Umgebung, in der wir sind, so anspruchsvoll ist. Deswegen haben wir auch die besten Leute bei uns im Team. Und das kostet natürlich.
Wer sind denn so die potenziellen Kundinnen und Kunden? Also ich nehme an, unter anderem die Unternehmen, die direkt an die Uni herangetreten sind. Aber wen habt ihr da so im Fokus?
Ja, also unsere Kunden sind Generalunternehmer, die Sanierung machen. Das heißt, wie das funktioniert, ist, dass zum Beispiel ein Eigentümer von einer Tiefgarage mit einem Ingenieursbüro beschließt: „Okay, also ein Planungsbüro, die Tiefgarage muss saniert werden.“ Dann gibt es eine Ausschreibung und auf diese Ausschreibung bewirbt sich dann ein Generalunternehmer, der die komplette Baustelle quasi dann betreut und plant und durchführt.
Und dieser Generalunternehmer macht Teilbereiche selbst und Teilbereiche vergibt er an Subunternehmer. Und unser Geschäftsmodell ist eben so, dass wir selber als Subunternehmer erstmal jetzt auf den Markt gehen, damit wir noch in Kontrolle des Roboters sind und ja noch den Prototypen sozusagen verbessern können. Das wird dann sich irgendwann ändern. Da werden dann die Subunternehmer unsere Kunden, denen wir dann den Roboter verkaufen. Momentan sind dann aber unsere Kunden die Generalunternehmer, die sich auf Sanierung spezialisiert haben.
Wie ist denn so bisher die Rückmeldung aus der Baubranche und zum Beispiel auch von den Leuten, die, ich sag mal, an die Uni rangegangen sind und gesagt haben: „Macht mal!“
Ja, total cool, wirklich! Also ich weiß, es steht immer im Raum, die Bauindustrie ist super konservativ und das mag sicherlich auch stimmen, aber die Bauindustrie ist auch enorm was Fortschritte angeht. Man darf das immer nicht schwarz und weiß sehen. Beispielsweise in unserem Bereich der Betonsanierung, da gibt es schon eine Maschine, die teilautonom funktioniert und damit wird auch Betonsanierung gemacht.
Die kann leider nicht alle Bereiche abtragen. Deswegen sind wir ja da dran, noch eine bessere Version oder eine komplementäre Version zu entwickeln. Aber man muss dazu sagen, dieser Bereich ist schon recht innovativ und da gibt es eben schon eine Art Roboter bzw. Maschine. Die Bauindustrie hat mega Bock darauf und braucht es halt auch. Und wenn dieser Pain Point groß ist, dann haben die auch Lust, zusammenzuarbeiten.
Wie gesagt, wir machen jetzt unser erstes Projekt im August, ja, mit einem Prototypen in einem Testbetrieb. Da kann mir keiner erzählen, dass die irgendwie scheu sind vor Innovationen.
Lena Marie Petzmann vom Startup Sidegeist im Brandeins Podcast. Und wir sind gleich wieder da.
Lena, wenn es um Automatisierung und KI geht, dann gibt es ja auch immer die Sorge, dass dadurch Arbeitsplätze wegfallen. Und du hast schon gesagt, bisher machen das Menschen. Die können das häufig nicht so lang. Ist das bei euch auch trotzdem Thema, dass es irgendwie Bedenken gibt?
Tatsächlich nicht, weil man muss aber auch dazu sagen, wir automatisieren jetzt nicht das, was der Mensch gut kann oder wo der Roboter nicht rankommt oder das, was dem Menschen Spaß macht. Also wir versuchen schon echt, den Menschen zu unterstützen. Deswegen machen wir auch diesen Use Case Betonentfernung, wo der Mensch einfach an seine Grenzen kommt.
Und man muss ehrlich sagen, die sind die Letzten in der Nahrungskette am Ende. Wenn man so Nachunternehmer ist bei Betonsanierung, das ist ein echt anspruchsvoller Job. Ich habe größten Respekt vor allen, die das machen und die das auch über Jahrzehnte gemacht haben. Man wird körperlich darunter leiden. Und deswegen ist das Feedback auch, wenn wir uns mit den Leuten treffen auf der Baustelle, die das gerade manuell machen, die sagen dann erstmal: „Natürlich cool, danke!“
Und das Zweite ist, wir hatten ein ganz tolles Gespräch mit einem Betonsanierer, der jetzt kurz vor der Frührente ist, der dann meinte: „Boah, wie cool, ich darf dann in Zukunft einen Roboter steuern und kann quasi noch länger arbeiten und muss nicht in Frührente.“ Weil das ist halt die Realität von vielen Bauarbeitern, dass sie einfach kaputt gehen an diesem Job. Und wir ermöglichen damit ja quasi noch die Verlängerung. Und mit diesem Feedback haben wir auch gar nicht gerechnet. Von daher würde ich sagen, sehr, sehr positiv.
Das wäre ja dann auf jeden Fall die Perspektive, ich sag mal, Aufwertung des Jobs.
Ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Gibt es denn gar keine Kritik? Nicht mal von Gewerkschaften oder so, die sagen: „Naja, aber vielleicht kostet das trotzdem dann Arbeitsplätze?“
Also wir haben mit Gewerkschaften bisher noch nichts zu tun. Ich würde sagen, dem gegenüber steht, dass wir diesen riesen Sanierungsstau haben und diese Aufgaben ja erledigt werden müssen. Also die Pipeline an Projekten ist ja extrem voll. Aber man muss auch dazu sagen, wir sind ja noch ein recht kleines Unternehmen. Wir fangen ja erst gerade an.
Und jede Veränderung hat irgendwo Schmerzen im Markt, bei Arbeitnehmern, auch bei Arbeitgebern. Das heißt, wir werden da sicherlich auch was mitkriegen. Aber es geht ja hier nicht um Arbeitsplätze zu streichen, sondern um das, was fehlt, quasi aufzufüllen. Und ja, Job Enhancement, du hast das gesagt, also den Menschen zu unterstützen. Von daher mache ich mir da keine großen Sorgen.
Aber sollte das soweit kommen, sind wir natürlich bereit, da komplett in die offene Kommunikation zu gehen. Du hast in dem Gespräch ja auch schon deutlich gemacht, dass eure Ambition eigentlich auch deutlich größer ist. Also dass sie damit jetzt erst mal anfängt.
Nehmen wir mal an, im August, das läuft alles super, Rüdiger 7 wird auch ein Knaller und dann geht es richtig weiter voran und ihr seid super erfolgreich. Und nächstes Jahr geht es schon richtig durch die Decke irgendwie. Würdet ihr mir dann den Traum von so einem Hausroboter auch erfüllen oder habt ihr da andere Ideen, in welche Bereiche ihr noch rein wollt?
Ja, da kriegen wir viele Anfragen, witzigerweise. Sagen wir es so, dem gegenüberstellen müssen wir ja immer die Marktgröße. Und es ist nicht so, als wären wir jetzt technisch schon da, dass der Roboter super flexibel auf alle Umgebungen reagieren kann. Also wir versuchen natürlich mit unserem Sensorsystem und unserer Software-Hardware-Integration, den Roboter möglichst autonom agieren lassen zu können.
Trotzdem funktioniert er einfach noch am besten und am wirtschaftlichsten, wenn die Fläche immer sehr ähnlich ist oder die Fläche sehr groß ist. Und Einfamilienhäuser sind eben sehr kleinteilig. Das heißt, da muss der Roboter schon sehr preiswert werden in seinen ganzen Komponenten und eine extreme Effizienzsteigerung hinkriegen.
Ich bin mir… Sicher, das wird passieren. Ich würde aber jetzt mal sagen, die nächsten fünf bis sieben Jahre sind wir noch mit Großbaustellen beschäftigt. Und das ist auch euer Fokus. Auf jeden Fall.
Wo würdest du denn sagen, liegt sozusagen der Clou von euch? Ihr seid ja nicht die Einzigen, die an Robotern arbeiten, auch nicht beispielsweise für große Flächen. Ja, das Besondere bei uns ist, dass wir tatsächlich kein 3D-Modell der Baustelle brauchen, um auf der Baustelle arbeiten zu können. Das ist bei anderen Robotern notwendig. Das sind auch teilweise diese BIM-Modelle, die man kennt.
Zumindest ein Plan der Baustelle ist notwendig, damit der Roboter weiß, wo er arbeiten muss. Und wir haben eben festgestellt, in der Bauindustrie gibt es diese Pläne noch nicht sehr häufig. Und wenn es die gibt, dann aber nicht in den alten Gebäuden, wo wir jetzt mit Betonsanierung aktiv sind. Weil man muss sich vorstellen, die wurden 1960 gebaut. Da gab es noch kein Internet, und damit wurden auch die ganzen Dokumente nie digitalisiert. Die gibt es vielleicht noch auf Lochkarten irgendwo.
Ja, genau. Und dann wurde das auch falsch eingetragen, mit Bleistiften. Bleistift ist jetzt verblasst. Also, es gibt selten Dokumentationen. Und das bedeutet aber, dass wir einen Roboter entwickeln mussten, der es ermöglicht, auf der Baustelle ad hoc zu reagieren, auf seine Umgebung und auch auf das, was er tut. Und das haben wir geschafft.
Und das ist damit das Besondere und erzeugt auch eine extreme Effizienzsteigerung, weil er natürlich per Knopfdruck sofort loslegen kann. Also, so ein bisschen wie beim autonomen Fahren, dass sozusagen permanent die Umgebung gecheckt wird. Oder wie muss ich mir das vorstellen als Laie? Ja, ganz genau.
Also, wir haben Tests noch rum mit LiDAR, Radar und Tiefenkamera. Genau, wir werden wahrscheinlich eine Kombination wählen. Und das ist genau, wie das passiert. Und jetzt ein ganz konkretes Beispiel: Bei der Betonentfernung hat man meistens die Vorgabe, dass man zum Beispiel bis zur Stahlbewährung den Beton entfernen soll oder drei Zentimeter tief.
Das ist für den Menschen immer mit einem Maßstab zu messen. Und genau das können wir mit Kamera jetzt messen. Und diese Funktionalität ermöglicht natürlich auch zu erkennen: Wo ist hier eine Säule? Wo ist ein Mensch? Wo darf ich arbeiten, wo darf ich nicht arbeiten?
Du hast ganz am Anfang gesagt, dass es für dich auch wichtig ist und wahrscheinlich auch für das gesamte Team, ich sag mal, auch eine übergeordnete Leidenschaft zu haben. Einen Purpose, würde man wahrscheinlich in Neudeutsch sagen. Gibt es da was, was dich antreibt, da immer weiter voranzugehen und voranzuforschen?
Ja, also ich kann das nicht anders sagen, als dass das wirklich die Interaktion mit den Bauunternehmern auf der Baustelle sind. Weil die bekommen so ein Leuchten in den Augen und haben so eine Lust, dass auch mal in diesem Bereich innoviert wird. Weil es ist wirklich noch sehr mau am Markt, würde ich sagen.
Es passiert sehr wenig in Robotik für die Bauindustrie. Es wird immer mehr, aber es liegt natürlich auch an der Komplexität. Das heißt, technisch muss man echt was draufhaben. Und wenn man dann diese Dankbarkeit auch sieht und auch dieses Interesse und die Lust, dann die Industrie mit voranzutreiben und dann eben die Dankbarkeit für: Boah, ich darf meinen Job noch weiterführen und muss nicht in die Frührente, dann ist es wirklich das, was uns extrem motiviert.
Und ich sage auch immer, wenn ich so eine Zeit habe, wo ich mal vielleicht drei, vier Wochen nicht auf der Baustelle war, dann flacht das auch so ein bisschen ab, die Motivation. Klar, ich habe eine dauerhaft große Motivation, sonst würde ich das nicht machen. Aber mir gibt es extrem viel. Und genau das muss, glaube ich, auch sein.
Wir sind aktiv auf der Baustelle. Wir sind sehr häufig in diesen Umgebungen. Man muss das wollen. Und genau das gibt uns dann diese Energie. Jetzt bist du ja aber auch Wissenschaftlerin. Gibt es irgendwie was, wo du in der Beschäftigung mit dem Thema und gerade auch mit den Baustellen vielleicht in den letzten Jahren auch irgendwas gelernt hast oder was dich überrascht hat bei der Beschäftigung mit dem Thema?
Gute Frage. Also ich meine, was man dazu natürlich auch sagen muss, ist, dass wir an einem extrem positiven oder besonderen Turning Point sind auf technologischer Ebene. Es ist so, dass die Sensorik, die wir verwenden, in den letzten fünf Jahren um 99 Prozent billiger geworden ist. Das gibt einem natürlich eine ganz andere Möglichkeit, die wirtschaftlich einzusetzen.
Dann haben wir auch ein ganz anderes Momentum auf dem Markt, was die Akzeptanz von Robotik angeht. Und dass wir da jetzt mitspielen dürfen und mit unserer technologischen Neuheit quasi diese Bauindustrie mit neu bestimmen dürfen, das ist das, was uns extrem motiviert. Also ich meine, wie cool es ist, dass man die Technologie von morgen erschaffen darf und die quasi auch gewollt ist am Markt.
Ja, was hat uns überrascht? Ich meine, ich glaube, die Liste ist endlos, weil man weiß so wenig, wenn man startet. Und auch von der Bauindustrie weiß man wenig, wenn man nicht dann plötzlich mittendrin ist. Und auf technologischer Ebene lernen wir auch sehr viel.
Ich glaube, was gerade ein sehr akutes Learning ist, ist, dass Modularität auch sehr viel Komplexität mit sich bringt und es nicht unbedingt nur die einfachste Lösung ist. Wir haben uns das auch immer vorgestellt, dass dank der Modularität sehr viel vom Roboter einfach zu ersetzen ist, einfach zu maintainen ist.
Aber es bringt auch sehr viel Komplexität in der Entwicklung mit, damit diese ganzen einzelnen Module unabhängig voneinander funktionieren. Genau, da haben wir noch viel vor uns. Das heißt, es ist nicht so einfach, von Beton abzutragen auf Sandstrahler zum Beispiel zu wechseln.
Also Sandstrahlen ist jetzt ein ganz gutes Beispiel, wo wir sehr schnelle Quick Wins haben, weil man im Zweifel nur die Düse verändern muss. Aber im Endeffekt hast du schon recht. Also es ist jetzt kein Selbstläufer, den Use Case zu ändern. Wir glauben, es ist notwendig, aber die Modularität kommt mit ihrer Komplexität, und das kann echt nicht jeder.
Aber wir sind ja an dem besten Lehrstuhl dafür, und deswegen werden wir das schon hinkriegen. Gerade in den Utopien, aber durchaus ja auch in den Dystopien erscheinen ja Roboter auch nicht nur wie Maschinen, sondern irgendwie auch wie Lebewesen, vielleicht also eher so eine Mischung aus Hund und Waschmaschine.
Gibt es bei euch auch eine emotionale Verbindung zu Rüdiger? Also Namen hat er ja schon. Wir sind, glaube ich, alle sehr emotional verbunden mit Rüdiger. Im Witz gesprochen streicheln wir den auch mal und sagen: Komm, du schaffst das.
Ja, also man muss dazu sagen, auf der Baustelle gibt es ja schon sehr viele Maschinen. Also wir sind jetzt nicht die erste Maschine, die da stattfindet, und die sind alle sehr unemotionalisiert. Aber es ist schon so, das sagt auch die Wissenschaft, dass eine emotionale Verbindung zu einer Maschine die Wahrscheinlichkeit der Nutzung erhöht.
Und auch das wollen wir erreichen. Das heißt, wir werden in irgendeiner Form natürlich schon dafür sorgen, dass die emotionale Bindung entsteht. Trotzdem werden wir nicht in die humanoide Richtung jetzt mit diesem Use Case gehen, weil der humanoide Roboter, der diese menschlichen Features auch hat, einfach für diese Aufgabe der Betonentfernung nicht gemacht ist.
Deswegen wird unser Roboter jetzt auch kein Gesicht bekommen.
Lena Maria Petzmann vom Startup Zeitgeist im brand eins Podcast. Ich sage vielen Dank für das Gespräch und schöne Grüße auch an Rüdiger. Super, vielen lieben Dank.
Und es gibt ganz offensichtlich Dinge, die bisher von Hand erledigt werden, die aber eben künftig von Robotern in Kombination mit KI erledigt werden können. Das Betonfräsen könnte durchaus dazugehören.
Schreibt mir aber gern, wenn ihr denkt: Nee, das ist irgendwie anders. Das finde ich gar nicht gut, dass das der Roboter macht. Christian Bollert, detektor.fm.
Mein Posteingang ist für Fans des menschlichen Betonfräsens und sonstige Anmerkungen geöffnet. Gleichzeitig gibt es auch Dinge, da hoffen wir natürlich aus Eigennutz auch ein bisschen, dass sie auch künftig von Menschen am besten ausgeführt werden.
Journalismus und die Arbeit an diesem Podcast beispielsweise. Seit über zehn Jahren fräsen wir uns hier gemeinsam mit brand eins und detektor fm durch die Themen und Facetten von Wirtschaft.
Und wir würden uns freuen, wenn ihr uns natürlich folgt und dem Podcast, wenn ihr wollt, fünf Sterne da lasst, wo es geht.
Und ein anderes Beispiel für den Wert menschlicher Arbeit ist unser Musikstream hier beim Podcast Radio detektor fm. Denn mein Kollege Gregor, der stellt den mit seinen Ohren und seinen Händen und seiner Erfahrung selbst zusammen, jede Woche.
Und es mag so meine ganz persönliche Meinung sein, aber ich finde Gregors Expertise, die schlägt dann tatsächlich doch jeden Algorithmus. Überprüft das gerne mal selbst, indem ihr auf detektor.fm oder in unseren Apps in unseren Musikstream reinhört.
Gibt übrigens auch eine Playlist mit den neuen Songs auf Spotify. Und diese Playlist, die wird immer freitags aktualisiert, genau wie der Podcast hier.
Der Podcast-Feed vom brand eins Podcast. Wäre cool, wenn wir uns also bei der nächsten Aktualisierung wieder hören. In diesem Sinne, dann gibt es eine neue Ausgabe. Gerne bis dahin.
Der brand eins Podcast: Wirtschaft anders denken. Jede Woche bei detektor.fm. Der brand eins Podcast wird produziert vom Podcast Radio detektor.fm. Redaktion: Stefan Ziegert, Katja Stamm und Gerolf Meyer. In Zusammenarbeit mit Frank Dahlmann vom brand eins Magazin. Moderation: Christian Bollert.