Ob Wissenschaft, Politik, Unterhaltung oder True Crime – Podcasts begleiten Millionen Menschen durch ihren Alltag. Aber warum hören wir da denn eigentlich so gerne zu? Das schauen wir uns heute mal an – und auch das was die Forschung über Podcasts weiß. Unser Thema heute hier im Spektrum Podcast. Mein Name ist Marc Zimmer. Schön, dass ihr dabei seid. Spektrum der Wissenschaft – der Podcast von detektor.fm.
Ja, wenn es euch geht wie mir, dann hört ihr wahrscheinlich mehrere Podcasts die Woche. Denn die begleiten ja viele von uns längst so ganz selbstverständlich auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport, beim Putzen oder bei vielen auch abends vorm Einschlafen zum Beispiel. Und da kann man sich ja mal fragen, was macht denn dieses Medium eigentlich so besonders? Warum entwickeln wir manchmal das Gefühl, dass wir die Menschen hinterm Mikrofon persönlich kennen? Geht euch vielleicht auch manchmal so? Und weshalb erleben Podcasts gerade in den letzten Jahren so einen großen Hype, wo wir doch eigentlich irgendwie die ganze Zeit damit beschäftigt sind, uns irgendwie digital abzulenken?
Das wollen wir uns in dieser Folge mal anschauen. Wir sprechen darüber, wie aus einfachen Gesprächen ein Medium entstanden ist, das irgendwie schafft, Informationen, Unterhaltung und persönliche Nähe miteinander zu verbinden. Und dabei geht es auch so ein bisschen um die Psychologie des Zuhörens, könnte man sagen, und um die Beziehung zwischen Hosts und ihrem Publikum. Und nicht zuletzt geht es auch um die Stimme selbst. Was klingt denn eigentlich schön in unseren Ohren und welche Techniken helfen dabei, verständlicher, lebendiger und überzeugender zu sprechen?
Also das hier wird so ein bisschen eine Metafolge über ein Medium, das eben heute Millionen Menschen begleitet und natürlich irgendwie auch uns selbst hier im Spektrum Podcast. Ich freue mich drauf und hoffentlich auch mein heutiger Gast Christiane Gielitz. Die ist Redakteurin bei Spektrum der Wissenschaft und hat sich gerade intensiv mit den Daten zu Podcasts beschäftigt. Bei Spektrum.de hat sie nämlich eine Themenwoche dazu gestaltet.
Hallo Christiane. Hallo Marc. Ja, kommen wir doch einfach vielleicht mal so rein. Christiane, was hörst du für Podcasts? Ja, extrem viel. Also ich höre wirklich exzessiv. Das ist wohl das einzig passende Wort. Praktisch täglich, von morgens beim Anziehen bis abends beim Einschlafen und das seit über zehn Jahren pausenlos, glaube ich. Ich weiß auch gar nicht mehr 100 Prozent, was ich da als erstes gehört habe. Ich glaube, am Anfang waren das Podcasts zu Data Science und Statistik und eine damals sehr erfolgreiche True Crime Doku. Das war die erste Staffel von Serial. Vielleicht kennst du die auch. Das war über einen Mord an einer Schülerin in Baltimore. Das kann ich zum Einstieg sehr empfehlen, sofern man jedenfalls gerne auf Englisch hört. Ein deutsches Pendant wäre da vielleicht die True Crime Doku Die Nachbarn. Die fand ich auch super. Da fangen die Podcasterinnen irgendwann auch selbst an zu ermitteln.
Inzwischen ist bei mir die True Crime Phase aber so ein bisschen vorbei. Ich bin da ein bisschen empfindlicher geworden. Aber ja, ich höre jetzt gefühlt eigentlich alles querbeet: Wissenschaft, natürlich Politik. Ich mag auch gerne lustige Laber-Podcasts und höre sehr gerne viel in Fremdsprachen. Nicht nur zum Sprachenlernen, sondern auch so wegen des Klangs einfach. Da gibt es zum Beispiel einen niederländischen Podcast über deutsche Literatur. Der heißt Die Vorleser. Und was da so toll ist, neben dem Inhalt, da ist eine Sprecherin. Das sind eigentlich zwei Leute: ein Mann und eine Frau. Und die Frau, die höre ich einfach wahnsinnig gerne reden. Von der Stimme her und von der Sprechweise. Und es ist völlig egal, was sie erzählt. Sie könnte wahrscheinlich auch Telefonbücher vorlesen. Die klingt so schön, das ist für mich wie Musik hören.
Vielleicht hast du auch so etwas, was dich völlig begeistert? Ja, bei mir verläuft das auch immer ein bisschen phasenweise, was ich gerade viel höre. Aktuell ist es viel Geschichtspodcasts. Ich höre jetzt eigentlich schon seit fast einem Jahr, dass ich da ganz viel höre. Was bisher geschah, zum Beispiel, höre ich total gerne. Dann habe ich jede Woche ein oder zwei Fußballpodcasts, die ich höre, weil ich dann doch auch Fußballfan bin. Aber ich mag auch gerne so ein bisschen Gaga-Unterhaltungssachen. Baywatch Berlin, zum Beispiel, höre ich eigentlich auch fast jede Woche. Hier vom Klaas Heufer-Umlauf und so. Und dann, das ist so ein bisschen auch berufsbedingt, höre ich voll gerne so Doku-Podcast-Serien. Also nicht Podcasts, die ewig laufen, sondern die eine begrenzte Anzahl von Folgen haben, wie vier, fünf, sechs oder so. Die dann eigentlich eher so funktionieren wie so eine Miniserie. Das gibt es ja bei der ARD ganz oft in der Audiothek und so, wo sich dann JournalistInnen auch mit einem Thema tiefer beschäftigen. Und ja, eigentlich eher eine Doku machen, aber die dann so ein bisschen hostgeführt ist. Das mache ich eigentlich auch ganz gerne, weil man da immer weiß, dass es auch ein Ende hat. Das finde ich manchmal auch ganz schön. Also wenn man schon weiß, dass es nur sechs Teile sind oder so, dann kann man sagen, das höre ich jetzt heute und morgen. Und danach kann ich mir was Neues suchen.
Ja, Christiane, ihr habt auch in der Redaktion bei Spektrum so ein bisschen mal rumgefragt zum Hörverhalten. Viele von den Leuten in der Redaktion kennen unsere Hörerinnen und Hörer ja auch als Gäste hier im Podcast. Und ihr habt da so ein bisschen eine interne Umfrage gemacht. Genau, ja. Das stand sogar am Anfang zur Vorbereitung der Themenwoche, um erst mal ein Beispiel von uns selbst zu gucken: Wofür interessieren sich dann wissenschaftsinteressierte Menschen generell auch? Also auch um die Themenwoche sinnvoll zu gestalten. Und die Antwort war dann eindeutig: Wir interessieren uns nicht nur für Wissenschaft. Das ist wahrscheinlich auch nicht überraschend. Aber das Spektrum-Team hört eigentlich wie das Durchschnittspublikum auch gerne Nachrichten, Politik, True Crime und Unterhaltung. Und der einzige Unterschied war der sehr deutlich war, dass eben bei uns auf der Rangliste der Lieblingsgenres ganz oben Wissenschaft und Geschichte stand. Und der meistgehörte Podcast bei uns sind auch die Geschichten aus der Geschichte. Das ist sicher kein Zufall, denn die Hosts, die veröffentlichen bei uns ja auch eine Kolumne auf unserer Seite. Die haben quasi einen Heimvorteil, kann man sagen.
Und ja, gab es dann noch einige andere Podcasts auf der Rangliste. Wer sich dafür interessiert, kann es ja mal in der Themenwoche nachlesen. Da findet man dann auch eine Übersicht über alle Folgen unserer eigenen Podcasts, auch mit einer Suchfunktion, sodass man zum Beispiel einfach nach seinen Lieblingsthemen suchen kann und sieht, wann da was veröffentlicht wurde. Und das aber nicht nur für diesen Podcast hier, den wir gerade machen, sondern auch für die anderen beiden. Wir haben ja noch zwei Spektrum-Podcasts: der eine Geschichten aus der Mathematik und der andere die großen Fragen der Wissenschaft.
Ja, ganz genau. Und sag mal, Christiane, ich habe das in der Anmoderation einfach so dahingesagt, Podcasts seien in den vergangenen Jahren so geboomt und seien quasi überall. Hast du mal ein paar Zahlen, die diesen Eindruck vielleicht untermauern? Ja, klar. Also es gibt schätzungsweise 120.000 deutschsprachige Podcasts. Weltweit sogar knapp 4 Millionen. Das ist dann natürlich in allen Sprachen und die meisten davon sind natürlich englischsprachig, wie zu erwarten. Und rund 100.000 von diesen 4 Millionen sind Wissenschaftspodcasts. Und wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe, heißt das knapp jeder 40. Podcast ist ein Wissenschaftspodcast. Ich weiß jetzt gar nicht, ob das viel oder wenig ist. Ja, lassen wir es mal so stehen. Jeder 40. ist ja schon mal etwas.
Und in Deutschland, also jetzt seitens der Zuhörer, gibt es natürlich auch Umfragen und demnach hört gut jeder Vierte mindestens eine Stunde pro Woche. Das sind dann praktisch schon die regelmäßigen Hörer. Also die, die insgesamt überhaupt mal gelegentlich Podcasts hören, das ist so ungefähr jeder Zweite. Aber jeder Vierte eben recht regelmäßig. Und die Zahlen sind von 2025. Das heißt, die könnten jetzt auch noch ein bisschen gestiegen sein, weil der Trend geht ja eher nach oben. Ja, und jeder Vierte, ich würde sagen, das ist ja jetzt nicht wenig. Aber interessanterweise hängen wir damit trotzdem so ein bisschen der internationalen Entwicklung hinterher. Denn es gibt nur ein paar Länder, die weniger hören als wir. Also vor allem in arabischen und asiatischen Gesellschaften ist das Podcasthören noch deutlich verbreiteter. Und erwartungsgemäß auch in den USA, dass die Zahl, glaube ich, irgendwo in den 30ern, also dass ein paar 30 Prozent jede Woche eine Stunde mindestens hören. Und auch Schweiz und Österreich, da wird mehr gehört als bei uns.
Ja, meine Überlegung war vielleicht, also ist ja bekannt, wir haben ja ein riesiges Medienangebot in Deutschland, dass sich das einfach stärker verteilt. Wir haben ja trotzdem nur begrenzt Zeit und dafür aber viel mehr Medien zu konsumieren. Aber das ist nur eine Hypothese. Vielleicht hat das auch noch andere Gründe. Trotzdem muss man ja sagen, also vor rund zehn Jahren war auch hierzulande Podcasthören eigentlich ein Geheimtipp und jetzt kann man sagen, ist es Mainstream. Absolut. Vom Nischenprodukt komplett zum Mainstream geworden.
Was glaubst du denn, warum Podcasts in den vergangenen Jahren so einen großen Erfolg hatten? Ja, so nah liegen das natürlich, weil sie sich so unglaublich praktisch in den Alltag einfügen. Man hat ja das Handy immer dabei und Kopfhörer normalerweise auch. Und man kann fast alles kostenlos hören, jederzeit und auch ohne dass jemand mithört. Also so sein privates Programm dabei haben. Man hat dabei dann die Hände frei, kann hingucken, wo man will. Also man kann multitasken, sofern die andere Tätigkeit jetzt weitgehend automatisch abläuft. Man kann natürlich auch hin und her switchen. Wir können also im Grunde einen Teil unserer Zeit doppelt nutzen. Also der Tag ist dadurch gefühlt so ein bisschen länger geworden, beziehungsweise man kriegt einfach mehr unter. Gerade wenn man also so Pflichtprogramme sich zu informieren über bestimmte Dinge, auch für den Beruf, das geht praktisch nebenher. Und man kann dann Salat putzen und nebenbei dann hören, was ist eigentlich dunkle Energie und gibt es das überhaupt? Und ich finde das verrückt, dass man solche Dinge dann einfach gleichzeitig tun kann.
Also das ist, glaube ich, so das eine, dieser praktische Aspekt. Und der andere war vielleicht auch in der Zeit gab es ja einen nochmal einen großen Schub, der durch Corona kam. Da hatte zum einen die Leute ziemlich viel Zeit allein und zum anderen gab es, glaube ich, in vielen Ländern Corona-Podcasts, die informiert haben und die dann oft schneller waren als alles andere. Bei uns gab es ja den beliebten Podcast mit Christian Drosten, das Coronavirus-Update. Das hat sicherlich das Medium hier auch bekannter gemacht. Das glaube ich auch, das Gefühl hatte ich auf jeden Fall auch.
Und warum hören wir denn so gerne Podcasts? Also da werden kann ich ja schon mal vorwegnehmen, gewisse psychologische Bedürfnisse auch erfüllt. Ja, genau. Also es gibt ja zahlreiche Bedürfnisse, die für uns wichtig sind. Also viele davon physiologisch, die hier natürlich jetzt keine Rolle spielen. Aber es gibt zum Beispiel ein Bedürfnis eben nach Information und nach Unterhaltung. Und das sind sicherlich die beiden wichtigsten Bedürfnisse, sich auf dem Laufenden zu halten, Neues zu lernen, den eigenen Interessen entsprechend. Und Unterhaltung ist ja klar, muss man nicht groß erläutern: Spaß haben, sich entspannen, vielleicht Langeweile vertreiben oder sonstige unangenehme Gefühle.
Aber also egal, was man beim ersten Anhören eines Podcasts so an Motiven mitbringt, kommt mit der Zeit dann oft ein weiteres dazu, wenn man einen Podcast regelmäßig hört, nämlich die Beziehung zu den Personen, denen man dazu hört. Fachleute sprechen da von einer parasozialen Beziehung, weil sie ja in der Regel einseitig ist. Also eine echte wechselseitige Beziehung ist eben eine soziale Beziehung oder normalerweise sagt man einfach nur Beziehung. Und parasozial bezeichnet eben dieses Phänomen, dass das einseitig ist. Und ja, trotzdem, obwohl das eben einseitig ist, fühlt es sich eben für uns an, wenn wir dann jemanden hören, den wir gut kennen, der uns vertraut ist, als wären das gute Bekannte, auch wenn das eben keine realen Bekannten sind. Und das erfüllt eben ein Bedürfnis nach Kontakt und auch nach einem Gefühl von Zugehörigkeit. Und das eben während man dabei nicht mal einen echten Kontakt haben muss. Also man kann im Bett liegen oder kann eben allein im Auto sitzen.
Und da gibt es einen kanadischen Kommunikationswissenschaftler, der das schön ausgedrückt hat, finde ich. Carmen Neustetter heißt er. Und er sagte, das Besondere wäre, die Zuhörer könnten sich von der Welt entkoppeln und zugleich verbunden fühlen. Ja, das finde ich ist eine sehr schöne Erklärung für dieses Motiv.
Ja, warum bauen denn eigentlich so viele Hörerinnen und Hörer dann auch so eine enge Beziehung zu Podcast-Hosts auf? Also die Hosts werden mit der Zeit einfach vertraut. In der Psychologie spricht man vom Mere Exposure Effekt. Das heißt, das ist ein Effekt, der einfach aus dem reinen wiederholten Kontakt entsteht, ohne dass da jetzt speziell irgendwas Positives ablaufen muss. Der Kontakt allein genügt, solange da jetzt nichts dabei ist, was besonders unangenehm oder abstoßend wirkt. Und durch diesen Kontakt werden die Hosts ja ein Teil des Alltags und auch ein Teil des eigenen Lebens. Und man selbst nimmt ja auch irgendwie am Leben der Hosts teil, sofern sie etwas erzählen von sich. Und genau damit können die Hosts auch die Bindung, die Beziehung fördern. Also indem sie etwas von sich erzählen, persönliche Erfahrungen, Gedanken, Gefühle. Und auch indem sie die Zuhörer einbeziehen. Also interessenbezogen nach Fragen zum Beispiel nach Rückmeldung fragen. Und beides zusammen, das Selbstoffenbaren und eben das Einbeziehen, das fördert ein Gefühl von Nähe, wie in einer echten sozialen Beziehung auch.
Ah ja, verstehe. Okay. Und lass uns nochmal so ein bisschen auf die Genres eingehen. Du hast ja vorhin schon ein bisschen erzählt, was so in der Spektrum-Redaktion gerne gehört wird. Und auch gesagt, das deckt sich weitgehend. Aber nochmal konkret gefragt: Was sind denn die beliebten Podcast-Genres und warum vielleicht? Ja, also zum einen Nummer eins meistens Nachrichten und Politik. Meist wird das auch zusammengefasst wegen der großen Schnittmenge. Und klar, da geht es vor allem darum, sich zu informieren. Und dann die nächsten beiden Genres sind dann noch Unterhaltung und True Crime. Wobei man sagen muss, das sind die beiden, also diese drei zusammen und speziell Unterhaltung und True Crime, die praktisch aus den Daten heraus sichtbar beliebt sind. Wenn man die Leute nämlich direkt fragt, was sie gerne hören, dann wird ganz oben meist etwas genannt, was irgendwie ein bisschen mehr hermacht. Also zum Beispiel Wirtschaft. Wenn man dann aber eben den Daten nachguckt, was wird besonders viel gehört, dann erscheint die Wirtschaft eben eher unter Ferner liefen. Und dann sind Unterhaltung und True Crime ganz oben dabei.
Ja, und Unterhaltung ist ja klar, was das bedeutet. Das Motiv steckt ja schon im Namen. Und bei all dem ist aber auch die parasoziale Beziehung eben dabei. Also sich verbunden zu fühlen, die vertrauten Stimmen zu hören, das wirkt an sich auch belohnend. Und dann haben wir praktisch noch eine Art Genre, was aber selten so geführt wird. Das sind praktisch die Talk-Formate. Das kann ja innerhalb der Genres gibt es oft eben auch Talk-Formate. Das heißt, zwei Hosts unterhalten sich oder ein Host hat jemanden zu Gast und interviewt den. Und bei solchen Talk-Formaten spielt die Chemie zwischen den Leuten eine ganz große Rolle. Also verstehen die sich gut. Das gilt in der Branche als besonders wichtiger Erfolgsfaktor. Allerdings muss man auch sagen, Meinungsverschiedenheiten wiederum machen das Ganze wohl noch interessanter. Also am besten ist es, die Leute verstehen sich gut, aber sind auch öfter mal nicht einer Meinung.
Ja, und bei True Crime kommt das auch alles zusammen. Also parasoziale Beziehung kann natürlich eine Rolle spielen. Der Unterhaltungsaspekt, der liegt da ja nah. Der liegt eben vor allem in der Spannung. Die Menschen rätseln ja einfach gerne mit, so wie bei klassischen Detektivgeschichten. Und was vielleicht ein bisschen überraschend ist, dabei spielt auch ein Informationsbedürfnis eine Rolle, nämlich besser zu verstehen, wie Verbrecher ticken, um sich dann auf Gefahren vorzubereiten. Letztlich kann jedes Genre auch jedes Motiv bedienen. Nur je nachdem ist es eben unterschiedlich naheliegend und individuell auch sehr verschieden.
Also ich höre zum Beispiel auch gerne Laber-Podcasts, nicht mal zur Unterhaltung, sondern auch einfach, um ein bisschen zu hören, wie jüngere Leute sich unterhalten. Also worüber unterhalten die sich denn so? Also wie drücken die sich aus? Und dabei habe ich schon sehr viel gelernt, weil ich im Alltag einfach mit Leuten, die um die 20 sind, praktisch keinen Kontakt habe und ja, da teilweise die Wörter nicht mehr verstehe. Und wenn man da sich so eine Weile einen Podcast anhört, dann lernt man einiges und bekommt so ein bisschen Einblick.
Und das entsteht dann eher aus einem Informationsbedürfnis heraus. Ja, man finde ich merkt auch in ganz vielen verschiedenen Podcasts, dass die Leute ja auch ganz unterschiedlich da rangehen und sich ans Mikro setzen und auch unterschiedlich da reinsprechen. Das finde ich ist immer sehr, sehr auffällig.
Welche Bedeutung haben denn Stimme, Sprache und ja auch Sprechweise auf eine Art für den Erfolg eines Podcasts? Ja, ich weiß gar nicht so genau, für den Erfolg eines Podcasts, ob das so genau untersucht ist, weil man das wahrscheinlich sehr schlecht trennen kann von anderen Faktoren. Aber man weiß allgemein, dass die Stimme und Sprechweise einen großen Anteil daran haben, wie sympathisch und kompetent eine Person wirkt. Aber wie genau man dafür klingen und sprechen sollte, das ist gar nicht so eindeutig geklärt. Das sagt zum Beispiel die Stimme und Sprechtrainerin Birte Heckmann. Die haben wir dazu interviewt. Sie meint, dass es einen Trend gibt zu einer authentischen Sprechweise, also eher ungezwungen und umgangssprachlich. Und es gibt natürlich auch Dinge, die allgemein eher stören. Sowas vor allem hebt sie da hervor, wie monotone Sprechweise und lange komplizierte Sätze. Und das ist aus Forschungssicht auch total nachvollziehbar.
Also alles was schwer verständlich ist, ist extrem ungünstig, weil unser Gehirn bevorzugt einfach das, was es leicht verarbeiten kann. Sie sagt aber, es kommt auch stark auf die Hörgewohnheiten an. Also was vertraut ist, das ist ja auch leichter zu verarbeiten und das mag man tendenziell lieber. Und so kann es auch deutliche Unterschiede geben in den Vorlieben von jüngeren und älteren Generationen, weil die eben ganz unterschiedliche Hörgewohnheiten haben können. Und auch was schön klingt, also von der Stimme her, nicht der Sprechweise, auch das ist individuell sehr verschieden.
Das hatten wir sogar schon mal in einem anderen Kontext vor ein bis zwei Jahren. Vielleicht erinnerst du dich bei der Frage nach den schönen Sprachen. Auch da gab es so ein paar schwache allgemeine Faktoren, aber insgesamt war das eben individuell sehr verschieden und auch abhängig von Hörgewohnheiten. Aber immerhin, also Birte Heckmann hat zumindest einen Faktor hervorgehoben, nämlich dass uns allen in der Regel eine klare, gesunde Stimme sehr angenehm ist. Auch da gibt es natürlich Ausnahmen, aber insgesamt ist das ein wichtiger Faktor.
Und deshalb vermittelt sie als Trainerin auch gerne Übungen, wie man die Stimmbänder entspannt. Auch wenn man eigentlich nervös und angespannt ist, dann ist es eben wichtig, die Stimme entspannt zu halten auf Dauer, vor allem um sie eben fit und gesund zu halten. Sie hat für uns netterweise da sogar einige Übungen aufgenommen. Die kann man beim Lesen des Interviews auch mit abspielen und mitmachen. Das sind zum Beispiel sogenannte Gleittöne. Also da fängt man dann an mit einem zum Beispiel hohen U und geht dann runter auf so ein U. Also ich habe schon mal versucht, das nachzumachen, aber bevor ich das jetzt hier falsch vormache, würde ich sagen, ich verweise doch lieber auf die Aufnahmen von Birte Heckmann. Da klingt das dann deutlich professioneller.
Aber vielleicht hast du ja auch solche Übungen parat und kannst das vormachen. Gibt es etwas, was du gerne machst vor Aufnahmen? Also ich habe mal tatsächlich so im Volontariat und so weiter, ich bin ja dann auch gelernter Radiomensch, so hat man einen ganz großen Besteckkasten bekommen an solchen Übungen mal, die man gemacht hat. Und wie das dann immer so ist mit der Zeit, lässt man es dann irgendwann. Also wenn ich eine ganz frühe Aufzeichnung morgens habe, wo ich quasi nochmal nicht viel mit Leuten gesprochen habe, dann wärme ich mich ein bisschen auf. Dann versuche ich irgendwie ein bisschen vor mich hin zu summen vorher oder zu singen. Einfach alles, was quasi erst mal die Stimmbänder so ein bisschen in Schwung bringt.
Ansonsten, alte Regel ist, direkt vor der Aufnahme versuche ich keinen Kaffee zu trinken. Das macht so ein Schmatzgeräusch und den Mund trocken so ein bisschen, sondern eher Wasser und sich ein bisschen befeuchten. Und das ist, glaube ich, eher ein Ding gegen Aufregung. Aber das hat mir mal jemand gesagt, als ich noch ganz, ganz jung beim Radio war. Man kann, um so ein bisschen, manchmal wenn man gehetzt ist oder aufgeregt oder so, spricht man nicht in seiner richtigen Stimmlage, nicht in der, die natürlich wäre, sondern die ist irgendwie ein bisschen höher oder so. Und wenn man ganz langsam laut bis zehn zählt, dann bringt einen das meistens näher an die eigene Sprechstimmlage ran. Es ist vielleicht auch einfach ein Placebo oder so, aber mir hat das immer geholfen. Es ist auch wahrscheinlich ein bisschen gegen Nervosität, weil man einfach einmal kurz durchatmet. Also quasi man atmet einmal ein und zählt mit diesem Atemzug bis zehn. Mit diesem einen kann man zumindest mal probieren.
Ja, ich habe ja gerade vom Radio gesprochen. Das ist noch eine Sache, die mir so ein bisschen auch aufgefallen ist in den letzten Jahren, dass ganz viele Leute in meinem Umfeld Podcasts hören und auch stundenlang, die jetzt nicht stundenlang Radio gehört hätten. Also da ist irgendwie beim Thema Audio auch was passiert. Kann man da auch was sagen? Was unterscheidet denn Podcasts da in der Beliebtheit dann auch irgendwie von Radio und von anderen Formaten?
Ja, ich meine, rein praktisch ist es natürlich so, dass die Themenauswahl viel breiter ist und zugleich tiefer geht. Also wo im Radio kann man ein zweistündiges Interview mit Fachleuten zu einem winzigen Aspekt ohne Unterbrechung hören? Das gibt es ja praktisch nicht. Dann praktisch ist natürlich auch, man kann es jederzeit abspielen, alte Folgen nachhören, sich das in Reihenfolgen bringen, das Ganze persönlich editieren. Ja, und dann gibt es natürlich eben diese persönliche Ebene, die wir schon angesprochen hatten. Die Hosts wirken oft nahbarer und reden mehr wie in einem echten Gespräch.
Ja, und klar, das trifft natürlich auch nicht immer zu, aber eben in der Tendenz. Und dann hat sich auch bei journalistischen Stücken so ein bisschen was verändert. Also bei Podcasts gibt es so eine Tendenz in die Richtung, dass Dokumentationen oder auch nachrichtlichere Sachen inzwischen persönlicher präsentiert werden. Und daraus ist sogar so ein eigenes Genre geworden, so eine eigene Erzählweise, so eine Art Storytelling aus der Ich-Perspektive. Da wird praktisch eine Geschichte aus der Ich-Perspektive auch präsentiert, verwoben mit subjektiven Beobachtungen und Bewertungen. Und klar, das wird teils auch kritisch gesehen, weil Journalismus soll ja in der reinen Lehre keine Position beziehen, außer es ist ein als solches gekennzeichneter Kommentar. Aber gut, das ist natürlich auch eine etwas unrealistische Erwartung. Und da verändert sich einiges, zumindest im Podcast. Und das neue Prinzip lautet dann eher: Ja, wir berichten auch von eigenen Erfahrungen, präsentieren das aus einer Perspektive heraus. Das trägt ja auch Information und das macht die Geschichte spannender im Erleben für die Zuhörer. Und es ist auf eine gewisse Weise eben auch ehrlicher, denn natürlich haben Journalisten haben auch eine Position.
Man gibt nicht vor, objektiv und allwissend zu sein. Man ist eher auf Augenhöhe mit den Zuhörern, und Zweifel sind von vornherein erlaubt. Ja, diese Emotionen und Meinungen sind dann eben auch okay. Das ist diese neuere Haltung, solange sie transparent gemacht werden und die Geschichte ansonsten sorgfältig recherchiert ist, also nicht einseitig. Bei der Recherche darf das eben nicht einseitig sein.
Ja, und Radio hält sich mit so etwas vielleicht eher noch zurück. Das ist eher im klassischen Journalismus verankert. Und das mag man jetzt als Vor- oder Nachteil sehen. Das würde ich gar nicht werten. Aber Radio hat, finde ich, einen wirklich großen Vorteil, und das ist die Abwechslung, also die Möglichkeit, sich überraschen zu lassen. Denn bei Podcasts höre ich einfach nur das, was ich vorher schon ausgewählt habe. Klar, mit gewissen Abwechslungen in den Themen, vielleicht wenn ich einen Podcast regelmäßig höre. Aber insgesamt wird man im Radio mehr überrascht. Man findet plötzlich Dinge, die man nie gesucht hat, sei es in der Musik oder auch in der Information.
Du machst ja, wie du gesagt hast, auch schon lange Radio. Was sind denn da für dich die Unterschiede? Empfindest du das auch so? Ja, auf jeden Fall. Also diese Gratwanderung zwischen Journalismus, der so ein bisschen persönlichen Bezug hat, nämlich sowohl bei Podcasts als auch bei diesen ganzen YouTube-Dokus und so, einfach alles, was hostgeführt ist, finde ich aber auch, wie gesagt, nicht schlimm, wenn man das vernünftig transparent macht und vernünftig recherchiert.
Aber das Erste, was du gesagt hast, ist eigentlich für mich der größte Unterschied, seit ich so von Radio zu Podcast gewechselt bin: die Zeit, die man hat. Also im Radio funktioniert alles mit Sendeplänen, und es gibt dann vorgegebene Längen für die Beiträge. Und ich war lange Zeit beim Nachrichtenradio beim MDR. Da war ein langes Interview vier Minuten lang, und die waren eher zweieinhalb. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, wenn man sich vier Stunden alles gesagt anhört, von der Zeit oder so.
Aber da habe ich es noch gar nicht dran gedacht vorher. Aber jetzt, wo du es sagst, was natürlich schön ist, da beim Nachrichtenradio war es so: Wenn du eine halbe Stunde gehört hast, dann hast du was gehört aus Kultur, Wirtschaft, Politik, weil die halt in dieser Reihenfolge quasi dann Beiträge bringen. Dann hast du ein oder zwei Mal die Nachrichten gehört, Punkt oder um halb, und einen Wetterbericht hast du auch noch drin gehabt. Also diese Vielfalt ist natürlich dann auch da. Und vielleicht auch mal gut, um nicht immer in den eigenen Hörgewohnheiten stecken zu bleiben.
Ja, genau. Ja, Christiane, jetzt haben wir ganz viel über Podcasts gehört und wie sie dahin gekommen sind, wo wir jetzt sind. Schauen wir doch zum Abschluss noch ein bisschen in die Zukunft. Wie könnte sich das Medium denn in den kommenden Jahren entwickeln? Also ich vermute, der Trend zu dieser subjektiven Erzählweise im Journalismus, der geht sicherlich noch weiter. Und es wird sich, glaube ich, eher etablieren, weil es eben bei den Zuhörern gut ankommt.
Also vielleicht werden sich schon manche aufregen darüber, dass das nicht objektiv präsentiert wird. Aber es ist einfach spannender, etwas zu hören, wenn man eben das Erleben einer Person dabei miterleben kann. Ja, also das ist das eine. Eine andere Entwicklung im Moment ist, glaube ich, die Richtung Videopodcast. Also die Leute nehmen sich praktisch auf, wie sie im Studio sitzen und den Podcast aufnehmen. Und daran gibt es natürlich auch Kritik. Woran gibt es wohl keine Kritik?
Die ist dann in dem Moment natürlich oft: Was bringt das? Also da passiert ja nichts. Dann sieht man die beiden halt reden. Ich finde, das stimmt nicht so ganz, weil man sieht ja Mimik und Gestik. Da passiert schon was. Und wenn man das sehen möchte, dann ist das ganz klar ein Gewinn. Aber ich finde, dass damit auch etwas verloren geht. Denn wenn man nur die Stimme hört, hört man für mein Empfinden jedenfalls viel mehr Feinheiten, und man ist frei von manchen so oberflächlichen Eindrücken.
Und meine persönliche Erfahrung oder mein Beispiel ist da mit Lanz und Precht. Die kannte ich natürlich aus dem Fernsehen. Und am Anfang habe ich den Podcast erst nur gehört, um auf dem Laufenden zu bleiben über das, was gerade so passiert in Politik und Gesellschaft, um da verschiedene Perspektiven zu hören, einfach irgendwie so mitzukriegen, was gerade so Thema ist in der Welt. Und die beiden selbst fand ich an sich so fernsehbedingt gar nicht so spannend, sondern die waren praktisch eher so mein Mittel zum Zweck, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Und ja, jetzt habe ich aber keine Ahnung, 100, 200 Folgen gehört, und jetzt sind mir die beiden plötzlich als Menschen irgendwie ans Herz gewachsen. Und ich glaube, das wäre nie so passiert, wenn ich sie beim Hören auch gesehen hätte. Denn da wäre meine Perspektive die auf diese Fernsehfiguren geblieben, und das wäre eher so ein neutrales Verhältnis geblieben, glaube ich. Mein Eindruck ist, dass die Bilder zu sehen, das setzt irgendwie eine andere Art von Verarbeitung in Gang.
Ich kann das jetzt leider nicht mit Forschung belegen, aber ich würde fast vermuten, dazu gibt es auch schon entsprechende Forschung, die das belegen kann. Und ja, ich mag das irgendwie lieber ohne die Bilder. Man hat genug Bilder im Alltag, man sieht genug. Und dann nur die Stimmen zu hören, gefällt mir persönlich gut. Und deshalb mag ich auch Podcasts so, glaube ich. Und ich mag sie so, wie sie sind. Und ich hoffe, auch dieser Podcast bleibt bei Audio, und wir werden niemals zu einem Videopodcast.
Ich weiß nicht, wie deine Haltung dazu ist. Ja, also mir geht es auch wie dir. Ich schalte das meistens aus. Man hat ja oft jetzt die Wahl, ob man das Video mit anschalten will oder nicht. Und ich höre eigentlich auch dann lieber nur das Audio, weil ich durch Smartphone und die ganzen vielen Bildschirme, auf die ich jeden Tag gucke, eigentlich immer sehr dankbar bin, wenn ich mal nur auf einem Kanal, nämlich nur Audio, mir was reinziehen kann.
Ich nutze das kaum, nehme aber natürlich auch wahr, dass es ganz stark zunimmt. Ich vermute, es hat auch viel damit zu tun, dass mit Vermarktung, also die müssen halt auf Social Media und so vorkommen. Und auf Social Media kommt man halt stärker vor, wenn man da ein Video hochladen kann. Es wird euch allen aufgefallen sein: Ihr seht jetzt irgendwie bei Instagram und so dann oft die Köpfe auch zu den Clips, weil die müssen ja irgendwie ihre Clips ausspielen.
Und wenn da nur das Logo von dem Podcast ist, dann guckt sich das halt auf Instagram keiner an mit dem Gesicht. Aber dann schon. Und es ist nun mal so: Die Leute, oder viele Leute, zumindest jetzt nicht bei den öffentlich-rechtlichen, aber sonst halt, müssen und wollen irgendwie auch Geld verdienen mit Podcasts. Und dann muss man halt gucken, wie man auf den Plattformen vorkommt. Insofern teile ich deine Einschätzung, dass das sehr, sehr stark zunehmen wird, obwohl ich selber jetzt kein Fan bin.
Ja, Podcasts beschäftigen uns alle, wie ihr hört. Ich bin gespannt, was ihr so beim Zuhören vielleicht auch an euren Hör- und Zuhörgewohnheiten bemerkt habt. Mehr dazu erfahrt ihr in der Themenwoche. Wir haben es angesprochen auf spektrum.de. Ihr könnt da gerne raufgehen und euch mit dem Schwerpunkt Podcast noch mal beschäftigen. Da gibt es ganz, ganz viele Inhalte. Wir konnten hier in der Folge jetzt gar nicht alles besprechen und wollten euch ja quasi auch noch ein bisschen was übrig lassen, was ihr euch dann durchlesen könnt.
Christiane, gib mal noch einen kleinen Hinweis, vielleicht: Was kann man sich noch anschauen? Ja, was wir nicht erwähnt haben, sind vielleicht vor allem noch zwei Interviews über Podcasts. Eines ist mit dem Astronom und auch unserem Kolumnisten Florian Freistetter über seinen Podcast Sternengeschichten. Und er hat auch noch zwei weitere neuere Podcasts. Und er hat da insgesamt schon über 1000 Folgen produziert und erzählt uns da eben, was er dabei so alles gelernt hat übers Podcasten.
Und dann auch noch ein Interview mit Matze Hielscher. Der ist der Host von Hotel Matze. Das ist einer der beliebtesten deutschen Podcasts überhaupt und auch einer der beliebtesten im Spektrum-Team. Und er interviewt da erfolgreiche Leute aller Art, also Musiker, Unternehmer, Mediziner, Sportler wie Jürgen Klopp. Den habe ich mir auch jetzt noch mal angehört anlässlich seiner neuen Bundestrainer-Position. Bis hin zu Angela Merkel und Friedrich Merz zu seiner noch nicht Kanzlerzeit.
Und über den hat er übrigens etwas wirklich Verblüffendes gesagt. Das verrate ich hier jetzt besser aber noch nicht. Was uns nämlich da interessiert hat, waren jetzt auch natürlich weniger die Promis, sondern vor allem seine Art der Gesprächsführung. Also wie schafft er es, eine persönliche Ebene zu seinen Gästen herzustellen? Und sehr spannend, vor allem: Was macht er, wenn das Gespräch mal nicht so läuft?
Ja, sehr, sehr interessant. Ich kann wirklich empfehlen, sich das unbedingt anzuschauen: die Themenwoche auf spektrum.de zum Schwerpunktthema Podcasts. Und Christiane, dir sage ich vielen, vielen Dank fürs Erklären. Danke dir, Marc. Das war’s für diese Woche hier vom Spektrum-Podcast. Euch vielen vielen Dank fürs Zuhören. Gerne auch kommende Woche wieder einschalten. Wie immer am Freitag gibt es dann eine neue Folge von uns.
Bis dahin freue ich mich, wenn ihr den Podcast abonniert, wenn ihr kommentiert, bewertet und teilt. Auch dafür vielen, vielen Dank. Mein Name ist Marc Zimmer und ich sage Tschüss und macht’s gut von detektor.fm.