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Bild: Vukasin Ljustina | Shutterstock.com

Spektrum-Podcast | Motivation

Endlich kein Sportmuffel mehr sein

Viele Menschen machen nicht gern Sport, obwohl sie wissen, wie wichtig Bewegung ist. Doch die nötige Motivation lässt sich mit einfachen Tricks erzeugen.

Auf der Suche nach Motivation

Gerade zu Beginn des Jahres nehmen sich viele Menschen vor, endlich mehr Sport zu machen. Doch häufig tun sie sich damit schwer. Rund die Hälfte der Deutschen bezeichnet sich in Umfragen als Sportmuffel, ein Drittel bewegt sich zu wenig.

Dabei wissen die meisten Menschen, wie gut Bewegung ihnen und ihrer Gesundheit tun würde. Häufig scheitert das Sporttreiben an der Motivation. Vielen machen populäre Sportarten schlicht keinen Spaß oder sie haben noch nicht die richtige Disziplin für sich entdeckt. Doch niemand muss ein Sportmuffel bleiben.

Die Psychologie nennt das, was man landläufig als „Spaß am Sport“ bezeichnet, intrinsische Motivation. Kurz gesagt: Freude entsteht dann, wenn eine Tätigkeit um ihrer selbst willen ausgeführt wird. Grundlage dafür sind der Theorie nach die drei psychologischen Grundbedürfnisse Kompetenz, Autonomie und soziale Eingebundenheit. Konkret heißt das: Wir wollen uns fähig und selbstbestimmt fühlen und dabei am besten noch einer Gruppe zugehörig.

So klappt’s mit der Motivation

Sportangebote, die diese Bedürfnisse berücksichtigen, werden als deutlich motivierender erlebt. Aber neben diesen intrinsischen Motiven spielen auch extrinsische eine Rolle. Dazu gehören etwa der Wunsch nach besserer Gesundheit, Fitness oder einem attraktiveren Aussehen.

Aber wie können wir das jetzt für uns und unsere Motivation nutzen? Entscheidend ist, dass die individuellen Beweggründe für mehr Bewegung zu dem passen, was der Sport einem auch tatsächlich bringt. Je sinnvoller das Training für das Erreichen persönlicher Ziele erlebt wird, desto größer sind meist auch Motivation, Freude und Durchhaltevermögen.

Interessant ist, dass die Persönlichkeit wohl eine kleinere Rolle spielt als häufig angenommen. Sie beeinflusst unsere Sportvorlieben zwar, aber nicht grundlegend. Für langfristige Motivation helfen klare Pläne, feste Termine, soziale Verbindlichkeit und Strategien für Motivationstiefs.

Ein Sportangebot sollte unsere psychologischen Grundbedürfnisse erfüllen.

Daniela Mocker

Daniela MockerFoto: Spektrum der Wissenschaft

Daniela Mocker ist stellvertretende Chefredakteurin von Spektrum der Wissenschaft. Im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Marc Zimmer erklärt sie, was die Forschung über Sport und Motivation herausgefunden hat und welche Tricks sogar echten Sportmuffeln helfen können.

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