Hier ist der Antritt, der Fahrrad-Podcast auf detektor.fm, mit der 5. Juli Ausgabe 2026.
Mein Name ist Gerolf Meyer und es ist hier zur Regel geworden, dass ich in den Monaten mit den fünf Ausgaben nicht allein im Studio bin. Nein, sondern ich bin auch da, Christian Bollert, und ich freue mich sehr, mal wieder hier zu sein. Und in letzter Zeit finde ich, bin ich ja relativ oft da. Bei der letzten Ausgabe war ich dabei, zum Beispiel. Bei der vorletzten warst du auch dabei. Bei der vorletzten war ich dabei. Also komm, ist doch gar nicht so schlecht. Naja, das entwickelt sich hier schön und gut.
Wie geht es uns?
Und Christian, wie geht es dir? Mir geht es gut. Erstaunlich gut, würde ich sagen. Ich hatte erwartet, dass es mir schlechter geht, also rein körperlich. Aber mir geht es gut. Wie geht es dir? Mir geht es auch gut. Ich habe nicht erwartet, dass es mir schlechter geht. Aber ich bin so zwischendrin. Wir können uns ja mehrere Cliffhanger vergraben. Immer raus damit! Genau. Also dir geht es gut und du hast erwartet, dass es dir eigentlich schlechter geht, weil du ein sportliches Highlight gehabt hast, über das wir in diesem Podcast noch ein Stück später sprechen werden. Richtig.
Wochenendaktivitäten
Mir geht es gut, weil ich schön draußen war am Wochenende mit Freundinnen und Freunden. Und auch das Wochenende davor beim Antrittstreffen, das eine sehr schöne Tour war oder sehr schöne Touren. Da habe ich ja auch am Sonntag noch eine Tour gemacht, eine Ausfahrt mit denen, die wollten. Und es ist so ein bisschen, zwar nicht ganz rechnerisch, Halbzeit, aber dann doch irgendwie Halbzeit. Ich liebe einfach diese Sommer-Radsport-Jahreszeit. Und ich weiß, Radsport ist ganz viel und es gibt ganz viele verschiedene Rennen und Rundfahrten und alles Mögliche.
Aber trotzdem ist es einfach so, dieses Rennen in Frankreich oder diese beiden Rennen in Frankreich, die ziehen einfach nochmal auf eine andere Art uns vielleicht auch ein bisschen an, aber eben auch noch viel mehr Leute. Und ich fand es einfach, die letzten Wochen… Du redest über die Tour. Ich rede über die Tour de France. Ich fand es wahnsinnig spannend. Ich fand die letzte Etappe oder eigentlich die ganzen letzten… Also wo will man da den Strich machen?
Spannende Etappen
Ich war am Wochenende draußen und wir sind dann zu dritt irgendwann abends nach Hause gekommen, haben uns Pizza bestellt und haben diese letzte Etappe nachgeschaut. Und es war wirklich Gottesdienst. Es ist einfach Gottesdienst. Und ich habe mir so gedacht: Meine Fresse, haben wir ein Glück, also wir als Freundinnen und Freunde dieses wunderbaren Sports, dass es etwas gibt, was einmal im Jahr gefühlt komplett diese Stadt lahmlegt. Und diese Stadt macht das auch gerne mit.
Du meinst Paris? Ja, genau. Und dass dieser Sport, der sich so um diesen Gegenstand, um die Menschen auf diesem Gegenstand dreht, dass der die Kraft hat, so viele Leute dort wirklich zu begeistern. Ich finde, das klingt manchmal so platt, wenn man über die Begeisterung der Leute am Streckenrand spricht. Das ist irgendwie so ein Klischee, aber es stimmt dann halt. Montmartre da hoch und dann auch noch so ein Finale.
Finale der Tour de France
Ich will es nicht zum ewig langen Monolog angucken, aber ja, muss ich wirklich sagen, eine geniale Idee gewesen, das von den Olympischen Spielen sich zu kopieren, sozusagen, und zu sagen: Okay, das nehmen wir jetzt als Schlussetappe, weil es ist, glaube ich, hier und da auch schon gesagt und geschrieben worden. Aber dieses Finale mit diesen Weltklassefahrern, mit Pedersen, mit Van der Poel, mit Remco Evenepoel und natürlich Pogacar, das war schon stark. Das hat schon Spaß gemacht, die da drüber fahren zu sehen.
Und auch, ja, ich meine, über die Zieleinfahrt müssen wir, glaube ich, reden, oder? Also über Mathieu Van der Poel, wie er da irgendwie fast nicht nur fast, der fällt ja vom Rad. Also der fällt ins Gitter. Der kann nicht mehr. Der ist einfach durch. Und ich wette, er war in den letzten Metern wirklich hat gar nichts mehr gesehen. Also der war garantiert schwarz.
Dramatische Momente
Also das ist wie so ein Ruderer oder so, so wie Martin Götze das beschrieben hat in Frohburg damals. So ungefähr muss er sich fühlen, Van der Poel sich gefühlt haben. Also das war ja fast wie geskriptet. Also sollte es Menschen geben, die das nicht gesehen haben, können wir ja sagen: Es gab vor einer Zeit das Finale auf den Champs-Élysées, zehn Runden, große Prachtstraße. Es gibt einen Massensprint. Versuchen wir, ein paar Leute auszureißen. Und dann hat sich das.
Und diesmal hat man es aber so gelegt, dass man zwischendrin, also die letzten drei Runden, ging dann noch über Montmartre. Super krass, super eng, kleine Straßen, Menschenmassen, Kopfsteinpflaster, hoch, runter, schön kurvig. Klammer auf, ich habe mir gedacht, so Alter, wenn das hier mal regnet bei diesem… so wenn das hier nass wäre. Hat er letztes Jahr mit Van Aert? Ja, so wie sie die Kurven diesmal genommen haben. Da dachte ich auch: Ui, also bei Van Aert, der hatte auch ordentlich Risiko genommen. Also das letztes Jahr.
Ja, aber diesmal war in der einen Runde eine Vierergruppe. Also waren wirklich alle vier, also die vier Topfahrer von Pogacar, Van der Poel, Pedersen, Evenepoel. Evenepoel, genau. So, und dann letzte Runde da drüber und es setzen sich ab Mathieu Van der Poel und Tadej Pogacar. Und sie fahren auf die Champs-Élysées und es ist irgendwann klar: Wenn Pogacar sich nicht absetzen kann, dann wird Van der Poel gewinnen.
Letzte Meter
Und von hinten kommt aber das fällt an mit richtig Schmackes. Mit richtig Schmackes. Und dann gibt es eine Szene, die kannst du jetzt beschreiben, weil da habe ich dann gedacht: Okay, krass, in dieser Szene steckt so viel drin. Auch so viel von der Geschichte dieses Rennens, also dieses Einzelnen, dieser Ausgabe. Wie hast du das gesehen, Christian Bollert? Ich habe das so gesehen, dass auf einmal Mathieu Van der Poel noch mal alles rausballert. Übrigens aus meiner Perspektive tatsächlich in guter alter Crosser-Manier, indem er einfach sagt: Okay, da hinten ist der Zielstrich. Egal, was danach passiert, wenn ich umfalle vom Rad, ist völlig egal.
Ich ballere jetzt alles raus, weil von hinten kommen sie und die sind schnell. Und das Feld von hinten kommt wirklich extrem dicht ran. Und es sind vielleicht noch, ist jetzt schwer zu schätzen, sagen wir mal 75 Meter bis zum Ziel oder so. Und er sieht schon, von hinten kommen sie und gibt noch mal extra alles. Also er macht noch mal so einen letzten Push und gibt noch mal. Du siehst richtig, wie das Fahrrad auch links und rechts wackelt.
Der entscheidende Moment
Und er schiebt mit allerletzter Kraft, mit allem, was er hatte, schiebt er sich über diese Ziellinie. Und er sagt auch in einem Interview danach, er hatte rechts einen Reifen gesehen von seinem Teamkollegen und er wusste: Jetzt habe ich gewonnen. Und das ist Jasper Philipsen aus meinem eigenen Team. Aber der ist extrem nah. Und aber er war offensichtlich so voll mit Adrenalin, dass er das echt durchgezogen hat. Und Philipsen freut sich auch in dem Moment für Mathieu Van der Poel, für seinen Teamkollegen, weil er natürlich gesehen hat, was das für ein krasser Ausbruch war.
Und das muss man auch sagen, er hat Pogacar einfach stehen lassen. Also Pogacar konnte nicht mehr, als Van der Poel angetreten ist. Da weiß ich nicht, was das waren, 500 Meter vom Ziel oder so. Und er hat auch noch mal richtig gewonnen. Also er hat noch mal richtig Abstand. Aber es hat halt fast trotzdem nicht gereicht. Und deswegen war da so eine krasse Dynamik und Dramatik auch in dieser Situation.
Unerwartete Wendungen
Also habe ich auch selten so erlebt. Also man kennt das Spiel: Der Ausreißer wird noch mal eingefangen oder nicht. Das ist oft knapp, aber so knapp. Und dass er dann noch mal diesen letzten Push selber gibt und nicht aufgibt, sondern noch mal nachlegt, das war schon krass. Ich glaube, das hat auch fast keiner erwartet, dass er das noch kann. Ja, und was ich meinte mit dieser Geschichte auch dieses Rennen: Da kommt Pedersen in grün, also der Führer der Punktewertung und Philipsen, die beiden unter anderem.
Ich glaube, Max Kantha war da noch dabei, aber auch ziemlich gut platziert. Die sind als Erste. Und Philipsen schaut bei diesem Zielsprint aber nach links auf Van der Poel. Und er sichert diesen Sprint ab. Er sichert diesen Sieg ab. Also so quasi: Okay, sollte Pedersen noch vorbeikommen, dann werde ich versuchen, ihn zu übersprinten. Aber Mathieu lasse ich diesen Sieg, weil Van der Poel, also Mathieu Van der Poel hat ja, als Philipsen die Etappe gewonnen hat, hat er für ihn den Sprint angezogen. Er ist ja eigentlich der Anfahrer, fast schon.
Loyalität im Sport
Ja, genau. Und da hatte ich so das Gefühl: Okay, das steckt da drin. Also es ist so ein… Ich habe bei so vielen Leuten jetzt gemerkt, dass zum Beispiel diese Netflix-Doku, dass die sehr viele Leute an diesen Sport herangeführt hat, einfach weil die wohl klar gemacht hat und ein bisschen besser greifbar gemacht hat, wie das in den Teams und in den Bussen und so auch abläuft. Und dass diese Rundfahrt oder überhaupt Rundfahrten halt aus ganz vielen verschiedenen Rennen, die da parallel ablaufen, so bestehen.
Und dadurch, dass das so aufgeschlüsselt hat, ein bisschen zugespitzt, ein bisschen dramatisiert, ist das für Leute verständlich geworden. Und diese Ebene war da für mich auch drin. Okay, du hast es für mich angezogen, dann sichere ich das hier für dich ab. Diese Loyalität. Er hat auch nicht gebremst, muss man sagen. Also er hätte jetzt wahrscheinlich nicht irgendwie… Also er hat schon geguckt. Du meinst Pedersen? Nee, also Philipsen. Genau, also er wollte schon, dass Van der Poel gewinnt, ohne Frage.
Aber wenn es anders wäre, glaube ich, er hätte es gemacht. Aber er hat es quasi mit abgesichert. Also er hat ja rübergeguckt. Das ist bei dem Zielfoto. Schaut er rüber. Er freut sich total und freut sich. Und da ist so diese Loyalität drin. Da ist diese ganze Geschichte drin, dass ich gedacht habe: Okay, für Van der Poel gibt es keinen… Also er kann bei der Tour keinen größeren Sieg erringen als diesen Etappensieg. Er wird niemals den Gesamtsieg bekommen. Dazu ist er nicht der Fahrertyp.
Rückblick auf die Tour
Und dann sinkt er in dieses Gitter rein. Und ist ja auch quasi sein Team, muss man auch sagen. Also das ganze Team ist ja im Prinzip um Van der Poel rumgebaut worden, muss man schon auch sagen. Aber es ist trotzdem phänomenal. Und in den ersten Wochen hieß es immer: Okay, die müssen jetzt mal langsam… Da müsste jetzt mal langsam was passieren. Ja, und dann haben ja sowohl Philipsen als auch Van der Poel noch eine Etappe gewonnen. Ja, und in Paris, also ich meine, Pogacar wollte das Ding auch gewinnen, weil das ist ihm auch klar, dass er das…
Ja, da muss er an Van Aert oder Van der Poel vorbei, an den beiden Crossern, würde ich sagen. Also grandioses Finale. Ja, großartig. Die Tage davor, die habe ich jetzt noch nachgeschaut, weil ich an den beiden Tagen unterwegs war. Aber ja, also ich war völlig… Ja, ich meine, wir waren, wir haben das zu dritt geschaut und es war… Sepp Kürz ist natürlich auch eine krasse Geschichte mit den beiden Stürzen und so in Alpe d’Huez. Also es war wirklich eine krasse Tour.
Vorfreude auf die nächste Tour
Und ich sag mal so, wenn dir einer der Audio Producer des Podcasts, des Fahrrad-Podcasts Antritt, irgendwann Sonntagabend noch eine Nachricht schreibt: So, oh Gerolf, was denkst du, ist doch super spannend, oder? Dann denke ich mir: Okay, da hat dieser Sport was richtig gemacht. Weil ich habe das Gefühl, da ist nicht nur ein Audio Producer, sondern eine ganze Kleinfamilie so ein bisschen rangeführt worden. Und das hat mich sehr gefreut.
Und ich habe vorhin gesagt, das gehört auch noch dazu. Jetzt ist ein bisschen Pause, aber es geht ja schon am kommenden Samstag weiter. Also kurz nachdem dieser Podcast erscheint, werde ich erstaunen. Neun, jetzt hat ein Tour de France Femme mit einer ziemlich interessanten Streckenführung, sowieso ziemlich alpenorientiert. Ja, nicht nur auch massiv zentral, aber beginnend in der Schweiz. Und dann gibt es am Freitag eine Bergankunft auf dem Heiligenberg, auf dem Mont Ventoux.
Und ich habe schon geschaut, aktuell wären so in Avignon so um Mitte 30 Grad Celsius vorausgesagt. Mal sehen, wie warm es dann dort ist. Hoffentlich ein bisschen kühler, aber das wird grandios. Ich freue mich sehr darauf und ich freue mich darauf, dass diese grandiose Sommerzeit in der man so einfach… Also bei mir steht manchmal nebenbei ein Bildschirm und da läuft einfach dieses Rennen und das gehört zum Sommer dazu.
Sommerzeit und Podcast
Ich möchte es mir gar nicht vorstellen, wenn ich das nicht hätte. Ehrlicherweise auch an so heißen Tagen finde ich es total cool, im abgedunkelten Wohnzimmer zu sitzen, den Beamer anzuwerfen und irgendwie zwei Stunden Tour zu gucken und dann danach wieder rauszugehen oder vorher. Und so, also ja, es ist irgendwie… Es passt auch gut in den Tagesablauf von einem Sommertag. Und jetzt ein bisschen warten und dann geht es weiter. Ich bin sehr gespannt.
Und ja, also irgendwie… Also man merkt das ja auch bei der Übertragung, auch bei der Tour de France-Übertragung, dass das natürlich auf ein breiteres Publikum zielt. Und es ist dann manchmal auch speziell und hat so sein… Ich weiß nicht, es geht um Käse, Wein, um Akkordeons und alles sowas. Und es ist manchmal auch so ein bisschen, dass man den Hasenbraten links an der Strecke an der Route National und so.
Aber ja, ich finde auch, es hat seine Berechtigung. Ich habe eine große Lobhudelei auch gelesen im Spiegel über die Kommentatoren in der ARD und so, Fabian Wegmann, genau, noch so viele Kilometer bis Ziel. Ja, genau, fand ich auch interessant. Also tolle Zeit, dass das hier stattfindet und dass wir uns damit auch unseren Alltag versüßen können.
Hörertreffen und Feedback
Stichwort tolle Zeit. Ja, wo möchtest du überleiten? Ich denke nochmal an das letzte Wochenende, also an das vergangene Wochenende zurück, wo wir unsere Hörer hier zu Gast hatten. Und das wird jetzt auch nochmal ein Thema sein, das Hörertreffen, weil alle Leute, die uns bei Steady oder Apple Podcast unterstützen, laden wir mindestens einmal im Jahr ein zu einer Ausfahrt und zu einer Live-Podcast-Episode.
Die Live-Podcast-Episode, die lief ja schon in der vergangenen Episode mit Martin Götze. Habe ich übrigens im Nachhinein auch nochmal sehr viele Rückmeldungen bekommen, dass das ein sehr, sehr eindrückliches Gespräch gewesen ist. Also finde ich auch nach wie vor eines, muss ich schon so sagen, eines der spannendsten Gespräche, die ich vielleicht jemals hier mit dir führen durfte. Sehr, sehr eindrücklich, sehr, sehr persönlich, sehr, sehr offen auch, finde ich.
Und wir wollen aber noch ein kleines Bonusprogramm hier veröffentlichen. Genau, denn es ist ja nicht nur Martin Götze hier zu Gast gewesen, sondern man hat es auch gehört an den Fragen im Anschluss des Gesprächs und am Applaus, dass hier andere Leute zu Gast gewesen sind. Das sind also die Leute, oder es sind einige der Leute, die uns bei Apple oder bei Steady unterstützen. Und die haben die Möglichkeit, an diesem Treffen teilzunehmen. Und niemand wird gezwungen. Aber niemand wird gezwungen. Ganz im Gegenteil, freuen wir uns über jede und jeden.
Emotionale Momente
Genau, ich sage gute Besserung an diejenigen, die kurzfristig absagen mussten aus verschiedenen Gründen. Und mein immer sehr emotionaler Kollege Christian Bollert, der hat neulich mal gesagt, das ist für ihn schon so ein Highlight-Wochenende im Jahr. Und ich kann nur sagen, also das ist es für mich auch. Ich war, ich habe mir vorher ein bisschen Gedanken gemacht. Da hat dieser Christian Bollert schon recht. Ja, der hat manchmal recht.
Und ich habe mir vorher schon Gedanken gemacht: Ist das wieder so eine DDR-Geschichte? Ist das wieder so… Ja, aber Hanka war ja keine DDR-Geschichte. Nein, das nicht. Aber ich mit mir im Selbstgespräch: Ah ja, okay, es ist ja gut, dass ich das auch mal erfahren habe an der Stelle. Meine Wahl war Martin Götze. Und dann fragt man also ich weiß total, warum ich mit diesem Mann sprechen will und was da für Geschichten drin sind.
Ausfahrt und Feedback
Und wir haben den ersten Teil gehört. Aber es ist ja auch immer die Frage, wie bekommt man das rüber? Und es hat total gut funktioniert. Wir sind unterwegs gewesen auf einer kleinen Runde am Samstag. Wir haben Pizza gegessen und Gebäck und es wurden auch tolle Kreationen mitgebracht. Und dann gab es eigentlich den Effekt wie beim letzten Jahr, dass die Leute Martin mehrheitlich nicht kannten und dann aber auch sehr interessiert waren.
Und das ist für mich langer Anflug, kurzes Fazit, eigentlich das Schönste unter all dem Feedback, was gekommen ist, was sowieso gut tut. Die Leute zu treffen, die das hören, was man hier macht, die das kritisieren, die sagen: Das ist gut, ihr könnt da noch ein bisschen was anderes machen. Alles total gut. Auch die Sachen, wo man uns sagt, was wir anders machen können.
Aber das Schönste für mich ist, dass Leute sagen: Ich höre diesen Podcast, weil er bringt mich in Kontakt mit neuen Themen, die ich noch nicht kenne. Er bringt mich dazu, dass ich vielleicht über manche Sachen, die ich denke, nochmal neu nachdenke, dass ich einen neuen Blickwinkel auf ein Thema gewinne, dass ich überhaupt da irgendwie einen Einblick gewinne.
Technik und Interesse
Oder so wie für mich manchmal Technik. Haben wir auch hier und da mal gehört, dass Leute sagen: Eigentlich bin ich gar nicht so der Technik. Für mich muss ein Fahrrad funktionieren. Ist ja auch so ein bisschen meine Position. Aber die sagen: Das finde ich trotzdem interessant, wenn ihr uns Klötzer dann mal ein bisschen abnerdet oder du geh rauf. Und ja, das finde ich auch.
Also das war ein schönes Feedback zu hören, dass diese breite Themenpalette, und das ist ja eine Annahme von uns, dass das vielleicht interessant sein kann für Hörerinnen und Hörer. Aber dass das für die Leute, die da kommen, wirklich auch so ein bisschen das Besondere an diesem Podcast ist, das hat mich auch sehr gefreut.
Serendipity und Überraschungen
Ja, das finde ich gut, weil ich persönlich stehe auf Irritation. Ich finde das total gut. Ich werde, also kann man jetzt lange ausbauen, kann man aber auch kurz machen. Ich weiß nicht, ich glaube, der Zufall ist ein machtvolles Werkzeug. Das ist lustig, weil ich habe auch, wenn es um Medien geht, so ein englisches Wort, leider, weil ich keine gute deutsche Übersetzung dafür habe: Serendipity.
Das ist was, was ich sehr schätze, was eigentlich eine Stärke von linearem Programm sein kann, nämlich, dass ich irgendwas nutze und ich werde auf etwas aufmerksam gemacht, was ich nicht aktiv ausgesucht habe, sondern ich stoße auf etwas. Zum Beispiel, weil ich jede Woche diesen komischen Fahrrad-Podcast von diesen beiden Typen höre, was mich eigentlich vielleicht gar nicht interessiert oder womit ich mich noch nie beschäftigt habe und merke aber, auf einmal: Uh, Radball finde ich aber interessant.
Da möchte ich jetzt doch irgendwie zuhören. Oder zumindest, wenn ich zugehört habe, habe ich auch was mitgenommen und es war keine verschenkte Zeit. Und im Englischen nennt man das Serendipity, also dieses zufällige Auf irgendwas stoßen. Und das ist ohne es jetzt zu sehr überhöhen zu wollen, aber das ist eine Grundidee von detektor, vom Livestream, von unserem Podcast, dass wir Leute auch mal mit anderen Perspektiven, mit anderen Ideen irgendwie überraschen wollen.
Vertrauen und Entspannung
Und ob das jetzt über Sachsen-Anhalt ist oder über Fahrradfahren, das ist eigentlich nicht so zentral. Aber diese Grundidee, überraschende neue Einblicke oder Perspektiven zu hören, das finde ich toll. Und ich finde, das lässt sich auf ganz viele Sachen übertragen. Also erstens ist es bereichernd, dann ist es irritierend, dann ist es auch ein bisschen entspannt, weil in dem Moment, wo ich eine Entscheidung gar nicht treffen muss, das ist ja auch so, da kann ich es mir auch ein bisschen bequem machen.
Wenn ich Vertrauen habe zu den Personen, die diese Entscheidung für mich treffen, also die Entscheidung, worum geht es in dieser Woche in diesem Fahrrad-Podcast oder in irgendeinem anderen Podcast, dann… Das musste ich auch erst lernen. Dann ist das auch ein bisschen entspannt. Und das hat man ja auch in anderen Zusammenhängen, dass ich mir manchmal so denke: Manchmal ist es auch gut, wenn man nicht nur die Sachen zusammenfügen will, die zueinander passen, sondern wenn man einfach… Ne, es muss gar nicht alles passen.
Irritation und Algorithmus
Und wie gesagt, Irritation ist gut. Und auch wenn der Algorithmus nicht alles entscheidet, wenn der Algorithmus dir sagt, welches neue Shortform Video für dich am besten passen dürfte. Also ja, alles langweilig. Und dann kommen die Leute hierher und die sagen einem das mal und das ist prima. Und natürlich haben wir es aber auch so gemacht, dieses Mal so wie beim letzten Mal.
Ich glaube, wir haben schon viel zugehört, so. Aber das haben wir nicht nur Off Air gemacht, sondern auch On Air. Christian hat sich das Mikrofon geschnappt und ist zu einigen unserer Besucher. Ich weiß nicht, ob zu allen. Ich glaube, alle, ehrlich gesagt. Ich habe versucht, alle. Also ich glaube, mir ist niemand durchgerutscht.
Interviews mit den Hörern
Ich bin da ziemlich… Du hast mit einigen unserer Besucher gesprochen und die Ergebnisse könnt ihr jetzt hören. Und ich sage es vorweg: Es ging unter anderem um die Frage, was sie sich, also was sich Leute, die den Antritt unterstützen, was sie sich wünschen für die Zukunft des Fahrrades.
Beim Antritt-Hörertreffen gibt es eine kleine Tradition, dass ich immer so ein kurzes Gespräch führe mit den Leuten. Ich würde von dir gerne wissen: Wer bist du, wo kommst du her und was wünschst du dir vielleicht für die nächsten Jahre für das Fahrrad insgesamt? Für das Fahrrad? Okay, mein Name ist Benedikt, ich komme aus Lüneburg. Für das Fahrrad insgesamt wünsche ich mir eine bessere Fahrradinfrastruktur und unter den FahrradfahrerInnen ein besseres Verständnis untereinander.
Was hat dir heute hier beim Hörertreffen am besten gefallen? Beim Hörertreffen hat mir besonders gut das Gespräch gerade mit Martin gefallen und unsere Ausfahrt vorhin, wo wir ganz viel über die Region und auch Leipzig selbst erfahren haben. Und es gab natürlich auch ein Eis. Sehr gut! Und was hat dich bewegt, von Lüneburg hierher zu kommen? Ja, eure Einladung. Nein, es reizt mich einfach. Ich bin ab und zu mal in Leipzig. Die Stadt gefällt mir sehr gut. Und ich habe dich zum Beispiel noch nicht persönlich kennengelernt. Und das war für mich auch ein Grund, hier mit herzukommen und natürlich auch live beim Podcast mal dabei zu sein.
Dann vielen Dank von mir für das Unterstützen, auch und fürs Herkommen. Und noch viel Spaß beim Hörertreffen. Vielen Dank! Dann gehe ich hier einfach nur einen Schritt weiter und stelle die gleichen Fragen an jemanden, der Antritts-Hörertreffen-Veteran, hast du, glaube ich, gesagt? Genau, weil ich letztes Jahr schon mit dabei war. Marco aus Dresden bin ich. Und mir macht es auch dieses Jahr wieder großen Spaß, hier bei detektor.fm zu sein, die heiligen Hallen mal live zu sehen, aus denen ich sonst immer die Podcasts höre.
Die für mich hatte ich mit Gerolf schon mal geschrieben, immer so wie in Leipzig im Urlaub sind. Ich freue mich jeden Donnerstag auf die neue Antrittsfolge. Bin immer gespannt, welches Thema jetzt behandelt wird, also in der aktuellen Folge, weil es halt ein breites Spektrum abdeckt, was ich ganz faszinierend finde. Weil das Fahrrad ja eine Maschine ist, die man in ganz vielen Stellen, ganz vielen Orten verorten kann.
Nutzung des Fahrrads
Bin ganz deiner Meinung, meinem Vorredner nach, ist auf jeden Fall Teil der Lösung, auf alle Fälle des urbanen Verkehrs. Es ist Sportgerät, es ist Freizeitmittel, es ist Transportmittel für die Alltagswege. Dabei sieht man viel, kommt raus, bewegt sich, hat live seine tägliche Dosis Sport oder zumindest Bewegung gemacht. Ich selber bin viel schneller mit dem Rad von A nach B gefahren, als ich in Dresden mich mit dem Auto an irgendeiner Brücke, die ich mich nicht mehr daraus einstellen würde. Und deswegen nutze ich das Fahrrad jeden Tag. Und das ist auch der Grund, dass es nicht bei einem Fahrrad bleiben kann, weil das einfach gar nicht ausreicht.
Ja, vielen Dank und auch dir danke fürs Unterstützen. Ja, gerne. Macht weiter so! Beim Antritts-Hörertreffen renne ich auch immer so ein bisschen rum, wenn dann die Aufzeichnung vorbei ist und frage die Leute, wie es so war, wo sie herkommen und was sie sich vor allem so für die nächsten Jahre fürs Fahrrad wünschen. Für die nächsten drei bis fünf Jahre oder so. Wer bist du, wo kommst du her und was wünschst… Du dir fürs Fahrrad? Ja, ich bin Kai, ich komme aus Hollenstedt. Das ist an der Autobahn zwischen Hamburg und Bremen. Ich bin schon Fahrradfahrer seit ewigen Zeiten. Aber letztlich das Feuer, das entfacht wurde, ist 2019 passiert, als ich einmal durch Europa gefahren bin. Von Gibraltar zurück bis Hamburg, ganz allein.
. Und das hat doch deutlich das Leben verändert und hat gezeigt, wie wichtig das Fahrrad ist, um nicht nur in der Welt herumzukommen, sondern vor allem auch mit Leuten in Kontakt zu kommen.
Alle Bilder, die ich noch im Kopf habe von den tollsten Gegenden verblassen gegen das, was du in persönlichen Gesprächen erlebst. Als Beispiel: Ich fahre durch Frankreich, habe hinten so eine Literflasche draufgeklemmt auf so einem Huppelweg. Die fliegt mir runter, und da war so ein uralter kleiner Bauer in seinem Feld, der schrie hinter mir her. Ich wusste gar nicht, was los war.
Und ja, ich bin dann zurück zu meiner Wasserflasche, und dann sagt er, ich konnte kein Französisch, wir konnten uns kaum unterhalten, hatte aber einen Ziegenbeutel mit seinem eigenen Wein. „Hier, jetzt musst du erst mal Wein trinken“, sagt er, und füllte mir dann mit diesem Ziegenbeutel seinen eigenen Wein ein. Er war stolz wie Bolle, und ich auch. Es waren solche Momente, die vergisst du ein Leben lang nicht. Und davon gab es viele.
Wünsche für die Zukunft des Fahrrads
Und was wünschst du dir für die nächsten Jahre für das Fahrrad als Fortbewegungsmittel? Ja, das Fahrrad ist für mich Teil der Lösung, auf jeden Fall. Also, was wir vorhin hier eben auch gehört haben, das beruhigt das alles. Es macht es natürlich viel umweltfreundlicher.
Ich komme ja aus Hamburg und sehe auch, dass da jetzt noch einiges passiert in der Stadt. Und wie ich heute hier auch durch Leipzig gefahren bin, nimmt dieser Fahrradverkehr deutlich zu. Und das verbessert auch das Verhältnis zwischen Autofahrern und Fahrradfahrern, wenn es normaler wird.
Und dadurch nehmen eben beide mehr Rücksicht aufeinander. Und das wünsche ich mir noch viel, viel mehr. Ich komme natürlich vom Land, also aus dem Dorf. Da sieht die Welt noch ein bisschen anders aus. Aber da ist eben auch nicht so viel Verkehr. Von daher kann man sich da arrangieren.
Und das muss man vielleicht sagen, das finde ich persönlich, der sich ja auch bei uns bei detektor.fm mit dem Sachsen-Anhalt-Projekt beschäftigt, auch irgendwie eine tolle Geschichte.
Fahrradreise nach Stendal
Du bist nach Stendal gefahren und von dort hier mit dem Fahrrad her? Genau, ich habe dieses Antrittstreffen als Anlass genommen, meine Fahrradreise zu planen. Und dann habe ich gedacht, okay, ich muss mal durch Gegenden fahren, die ich noch gar nicht kenne.
Und dazu gehört Sachsen-Anhalt, wo man höchstens in der Autobahn irgendwie mal durchgerauscht ist und eigentlich nichts weiß. Und dann dachte ich, Stendal, okay, da war ich letztes Jahr schon auf dem Rückweg und dachte, hier kenne ich nichts. Aber ich fand es interessant.
Ich bin durchs Eisfeld gefahren mit der Bahn und sah plötzlich überall die kleinen Bergbauhügel, die wahrscheinlich noch aus dem Mittelalter stammen. Ich dachte als Geologe, das musst du mal ein bisschen näher erkennen. Und deswegen bin ich dann in drei Tagen oder so von Stendal über Jericho, Gormann, Dessau bis nach Leipzig gekommen. Es war eine sehr schöne Tour soweit.
Schönste Momente der Reise
Was war der schönste Moment? Kannst du das sagen? Kloster Jericho. Kloster Jericho war deswegen schwierig, weil die Bahn mal wieder drei Stunden Verspätung hatte. Also ich blieb auf dem Bahnhof hängen und musste dann ganz schnell, also die letzte Stunde, Vollgas fahren. Naja, egal, ich habe es geschafft.
Nee, eigentlich hat mich Dessau sehr beeindruckt, muss ich sagen. Da ist neben der Bauhauskultur, die mich auch interessiert, mein Bruder ist eigentlich Architekt, da bin ich schon ein bisschen geprägt. Also Walter Gropius hing immer an der Wand bei meinem Bruder. Da dachte ich, da fahre ich mal hin.
Jetzt habe ich das Gropius Meisterhaus eben auch gesehen. Und vor allem, ich bin Gartenmensch. Ich habe selber einen großen Garten. Die Wörther Gärten, das ist alles ein Traum. Da muss ich nochmal hin. Das ist schon ein Knaller, ja.
Das war für diese Reise natürlich viel zu kurz. Aber da habe ich gute Anknüpfungspunkte gefunden, dass ich dann eine normale Urlaubsreise mit meiner Frau mache. Also mit dem Auto hierher kommen, die Fahrräder drin haben und dann hier wieder Fahrrad fahren.
Dank und Unterstützung
Dann sage ich noch vielen Dank fürs Unterstützen. Ja, ich sage vielen Dank für euren Job hier. Das bringt Riesenspaß, euch zu hören. Und macht weiter so. Dankeschön.
Kleine Tradition beim Antritt Hörertreffen ist nämlich, dass ich mir immer mal Leute schnappe und ihnen einfach Fragen stelle. Vor allen Dingen: Wie heißt du? Was bringt dich hierher? Und was wünschst du dir für das Fahrrad für die nächsten fünf Jahre?
Also Fahrrad allgemein. Also wovon würdest du träumen? Also ich heiße Frank, das kann ich einfach beantworten. Ich komme aus Berlin. Ich beobachte einen wahnsinnig starken Boom des Fahrradfahrens.
Boom des Fahrradfahrens
Ich beobachte das auch in den Vorstädten. Ich beobachte das auch in Gegenden, wo die Leute nicht irgendwie, ich sage mal, ideologisch über Fahrrad nachdenken, sondern wo sie einfach für sich pragmatische Entscheidungen treffen. Wie komme ich zum Einkaufen? Wie komme ich am schnellsten zur S-Bahn oder so?
Und dann wird Fahrrad gefahren in größerer Zahl. Die Infrastruktur wächst leider nicht so mit. Es wird voller. Es gibt auch unter Radfahrern BMW-Fahrer: Wer bremst, verliert. Also da wird noch viel Arbeit nötig sein, da irgendwie so einen gewissen besseren Umgang zu finden.
Also mehr Infrastruktur und auch mehr Verständnis. Ja, mehr Umgang miteinander, auch zu sehen: Okay, es gibt auch Fußgänger. Und wenn ich hier in meinem normalen Tempo fahre, dann ist das für die Oma, die anderthalb Meter neben mir ist, eine totale Überforderung, weil die kann kaum noch laufen.
Du nimmst Geschwindigkeit ganz anders wahr, wenn du nicht mehr laufen kannst. Oder ein kleines Kind kann eine unbeobachtete Bewegung machen. Da musst du abbremsen. Da kannst du nicht sagen: „Fahrrad, pass auf das Kind auf.“ Das geht einfach nicht. Wenn ich so etwas beobachte, dann denke ich, das wäre ein Wunsch.
Weitere Stimmen beim Antritt Hörertreffen
Dann sage ich noch vielen Dank fürs Unterstützen. Sehr gerne. Zum Antritt Hörertreffen gehört es natürlich auch, dass ich mir immer die Menschen rausziehe, die da sind, und ihnen zwei, drei Fragen stelle.
Und die erste Frage ist immer: Wer bist du? Wo kommst du her? Und die andere Frage dieses Jahr lautet: Was wünschst du dir für das Fahrrad für die nächsten drei bis fünf Jahre? Ich bin Christian. Ich komme hier 500 Meter über die Brücke.
Die kürzeste Anreise, hast du gesagt? Die kürzeste Anreise hatte ich heute. Zehn Minuten. Und was wünsche ich mir für das Fahrrad? Ich hoffe, dass es vielleicht eine Entwicklung gibt, die noch mehr Menschen abholt. Egal, ob das mit E-Bike oder mit sogenannten Bio-Bikes ist.
Oder dass das E-Bike vielleicht so eine Art Einstieg auch sein kann für viele, die sich vorher irgendwie schwergetan haben, mit einem normalen Fahrrad zu fahren, um halt mehr Freude an diesem Sport oder an dieser Freizeitbeschäftigung Fahrrad zu finden.
Und dass es da vielleicht auch ein Stück weit so eine kleine Mobilitätswende gibt über das Fahrrad. Und dass es jetzt nicht nur so ein kurzfristiger Hype war, der ja vielleicht auch gerade schon wieder abflaut, sondern dass es sich verstetigt.
Wünsche für die Fahrrad-Infrastruktur
Und dann sage ich noch vielen Dank fürs Unterstützen. Gerne. Es gibt die kleine Tradition beim Antritt Hörertreffen, dass ich mir immer mal auch Leute schnappe und sie frage: Wie heißen Sie? Wo kommen Sie her? Also du in dem Fall.
Und was wünschst du dir für das Fahrrad allgemein in den nächsten drei bis fünf Jahren? Mein Name ist Ingmar, ich komme aus Bremen. Und ich wünsche mir für das Fahrrad, dass es einfach noch mehr in der breiten Masse ankommt und mehr respektiert wird als Fortbewegungsmittel für alle.
Und für die breite Masse als zukunftsfähiges Fahrzeug, was nachhaltig und umweltfreundlich ist. Was müsste denn dafür passieren? Wahrscheinlich müsste auch vor allem in der Politik noch ein bisschen mehr passieren, dass es mehr gefördert wird.
Vielleicht müsste auch ein bisschen am Image gearbeitet werden. Ja, ich habe da leider keine großen Antworten, aber es sind ja schon zwei relativ konkrete. Dann sage ich vielen Dank für die Unterstützung. Sehr gerne.
Weitere Stimmen und Wünsche
Während des Antritt Hörertreffens schnappe ich mir immer die Leute und frage sie: Wie heißt du? Wo kommst du her? Und in diesem Jahr: Was wünschst du dir für das Fahrrad allgemein in den nächsten drei bis fünf Jahren?
Also ich bin Carsten. Carsten kommt aus Fleestedt, das ist südlich von Hamburg. Haben wir schon festgestellt, das sind heute zwei Leute, die aus der fast selben Ecke kommen, der Kai auch.
Haben wir auch festgestellt, wir können uns auch nicht vorhersagen, so viele Menschen leben da denn schon. Was wünsche ich mir tatsächlich? Ich glaube, dass es mehr in die Breite akzeptiert wird und dass diese ideologische Färbung, die es für manche Leute scheinbar hat, wie ich feststellen musste, sich wieder verliert.
Und das einfach als ein gutes, cooles Verkehrsmittel neben anderen wahrgenommen wird. Also ein bisschen mehr Pragmatismus, um es mal so zu besprechen. Das wäre genau der Ausdruck: ein bisschen mehr Pragmatismus, was das angeht.
Dann sage ich danke dafür und danke auch für deine Unterstützung. Sehr gerne. Ich laufe hier rum beim Antritt Hörertreffen und ich frage alle Leute: Wie heißt du? Wo kommst du her? Und was wünschst du dir für die nächsten drei bis fünf Jahre für das Fahrrad allgemein?
Ich bin Tino, ich komme aus Hohenstein Ernstthal. Das liegt dort, wo Martin gerade die Rennstrecke beschrieben hat, am Sachsenring, wo ich unmittelbar daneben wohne. Deswegen kam alles sofort bekannt vor in dem Podcast, den wir hier aufgezeichnet haben, für alle, die jetzt vielleicht den noch nicht gehört haben sollten.
Aber ja, genau, sehr spannend. Dachte ich auch kurz: Hohenstein-Ernstthal, sehr spannend. Hat gut gepasst. Was wünschst du dir für die nächsten drei bis fünf Jahre fürs Fahrrad? Deutlich mehr und bessere Fahrradwege und dass unsere Infrastruktur sich noch stärker darauf ausrichtet.
So, wie man es jetzt in vielen Stellen schon sieht, so wie es so eine Inselerscheinung gibt: Radwege ohne Anfang, ohne Ende, wo ein Mittelstück existiert, was zum Teil auch wirklich gut ist, aber was nicht eingebunden ist, was kein Netz ergibt und was in sich selbst auch ein bisschen skurril wirkt dadurch.
Verbesserung der Radinfrastruktur
Also es muss mehr werden als ich sage mal der Anfang, den man jetzt irgendwo sieht. Du wünschst dir eher so ein richtiges Netz, höre ich daraus? Ja, dass man das Rad wirklich im Alltag nutzen kann als Fortbewegungsmittel, als Mittel zur Mobilität.
Wie das unseren Nachbarländern oftmals schon vorgelebt wird. Die sind halt uns, glaube ich, weit voraus. Und wie ist das jetzt sehr konkret bei dir in Hohenstein-Ernstthal? Wie ist da die Radfahrradinfrastruktur? Sehr schwierig.
Sehr schwierig. Ist doch eher motorsportaffin, auch im allgemeinen motorisierten Straßenverkehr. Und als Radfahrer hat man da eher ein schweres Los. Es gibt zwei Kilometer Fahrradweg und da ist es auch nicht wirklich gut.
Dann sage ich vielen Dank auch für die Unterstützung und dass du da bist. Ja, sehr gerne. Vielen Dank an euch. Vielen Dank für die Einladung und weiter so. Toller Podcast, gefällt mir gut.
Ich schnapp mir die Leute, die hier sind beim Antritt Hörertreffen und stelle ihnen einfach ganz kurze Fragen, nämlich: Wie heißt du? Wo kommst du her? Und was wünschst du dir vielleicht fürs Fahrrad für die nächsten drei bis fünf Jahre als Fortbewegungsmittel?
Also ich bin Bero und komme aus Freiberg. Ja, fürs Fahrrad einfach eine bessere Struktur, dass man besser fahren kann. Also gerade auf dem Lande so ein bisschen schöner.
Der eine Kollege, der aus Hohenstein-Ernstthal kam, der hat auch gesagt: „Oh Gott, bei uns gibt es nur zwei Kilometer Radweg.“ Wie ist es in Freiberg? Radweg? Gibt es gar keinen. Doch, es gibt schon vereinzelt Radwege, aber eben auch nicht so viel.
Und das hängt natürlich auch mit der Altstadt zusammen, also mit den mittelalterlichen Gegebenheiten, wo es schwierig ist. Aber es ließe sich, denke ich, schon ein bisschen besser was machen. Auch durch unsere kleine Stadt, die ja nicht so groß ist und die man wirklich gut mit dem Fahrrad fahren kann.
Da lassen sich bestimmt auch irgendwo noch ein paar Strecken finden für eine Fahrradstraße oder so, dass das dann alles entspannter wird. Aber ich finde es interessant, Infrastruktur kommt jetzt immer wieder hier in den Umfragen, die ich jetzt so, wenn ich die Leute frage, kommt immer wieder der Wunsch: Wir bräuchten mehr Infrastruktur.
Naja, diejenigen, die gerne Fahrrad fahren, die können auch auf der Straße fahren, sehen aber, dass die anderen das nicht können, die das nicht aushalten, mal mit 30 Zentimeter überholt zu werden. Mir macht das erstmal nichts aus, aber ärgert mich trotzdem, weil ich weiß, es gibt genug andere, die dann vielleicht im Straßengraben fahren.
Dank für die Gedanken
Dann sage ich vielen Dank für die Gedanken und danke auch für die Unterstützung. Gerne. Zur Podcast-Ausgabe vom Antritt-Hörertreffen gehört auch, dass ich mir die Leute schnappe und frage: Wie heißt du? Wo kommst du her? Und in diesem Jahr: Was wünschst du dir fürs Fahrrad allgemein als Fortbewegungsmittel für die nächsten drei bis fünf Jahre?
Ich bin Sören, ich komme aus Dresden. Kannst du die Frage nochmal? Ich verstehe die gerade nicht. Was wünschst du dir für die nächsten drei bis fünf Jahre fürs Fahrrad allgemein? Was sollte aus deiner Sicht passieren in den nächsten drei bis fünf Jahren, damit Fahrradfahren besser, cooler, erfolgreicher wird?
Eindeutig die Radinfrastruktur ausbauen. Vorbild Niederlande zum Beispiel. Da bin ich schon gewesen, das kann ich sagen. Warum findest du es da besser? Weil dort einfach die Fahrradkultur gelebt wird.
Und mein Eindruck war, dass das Fahrrad als gleichwertiges Fortbewegungsmittel angesehen wird wie Fahrzeuge. Das heißt zum Beispiel sieht man das einfach bei Vorfahrtregeln oder Gleichberechtigung auf der Straße, dass da auch der Kraftfahrzeugverkehr einfach auch mal zurückstecken muss oder zumindest, dass es ausgeglichen ist.
Das ist mein Eindruck gewesen. Das fehlt mir hier. Und wie gesagt, allgemein die Infrastruktur, Winterdienst. Ihr habt ja eine schöne Folge gemacht, sehr inspirierend, würde ich mir hier auch sehr wünschen.
Persönliche Erfahrungen
Und du bist heute selber früh hergefahren, ziemlich früh aufgestanden, oder? Ja, aber war schön, schöner Sonnenaufgang. Wann bist du losgefahren? Ich bin um vier Uhr losgefahren und da wurde es gerade so ein bisschen hell, dann den Sonnenaufgang und sehr ruhige Straßen, das war sehr angenehm.
Also Dresden-Leipzig, genau, ja. Wie viele Kilometer sind das so? Sollten 100 sein. Durch die Umwege waren es jetzt 130. Dann sage ich vielen Dank, dass du hergefahren bist und vielen Dank auch für die Unterstützung.
Ja, vielen Dank für euren Podcast. Und wie ich es schon erwähnt habe, jede Folge ist für mich eigentlich so ein kleines Geschenk mit Bereicherung und da freue ich mich immer drauf. Und macht weiter so.
Weitere Stimmen und Wünsche
Alle Leute, die hier sind, du kennst es schon vom vergangenen Jahr, frage ich: Wie heißt du? Wo kommst du her? Und dieses Jahr ist die Frage: Was wünschst du dir für das Fahrrad allgemein als Fortbewegungsmittel für die nächsten drei bis fünf Jahre, also so mittelfristig?
Also ich bin Manuel, komme hier aus Leipzig, bin, wie du schon gesagt hast, zum zweiten Mal dabei. Und ich bin so jemand, ich habe keinen Führerschein, dementsprechend auch kein Auto und fahre schon seit der Schulzeit Fahrrad.
Mache hier alles mit dem Fahrrad, weil es sich für mich herauskristallisiert hat. Ich brauche es auch nicht. Ich kann hier in Leipzig, auf dem Dorf wäre es was anderes. Hier in Leipzig brauche ich das wirklich nicht. Ich kann hier alles mit dem Fahrrad machen und habe viel Spaß dabei.
Selbst wenn das Wetter scheiße ist, dann muss ich mich halt ein bisschen anders einpacken, aber dann mache ich das trotzdem und setze mich nicht in die Bahn oder sowas. Und ich würde mir wünschen, dass die Stadt die Möglichkeiten für die Zukunft noch mehr erkennt, aufs Fahrrad mehr zu setzen, die Infrastruktur mehr auszubauen und generell jetzt auch dann im Großen gesehen für die gesamte Bundesrepublik, generell eigentlich für jede Stadt, die Konzepte ausgebaut werden, weil das führt zu beruhigteren Städten.
Lebenswerte Städte
Das hat mir auch Franz, ich weiß jetzt gar nicht, ob es im Interview jetzt drin war, im Aufgenommenen, oder ob das danach die Frage war, was auch Martin Götze gesagt hat. Es führt zu ruhigeren Städten, es macht die Stadt lebenswerter insgesamt. Weniger Smog, weniger Lärm. Ja, das kann man sich eigentlich nur wünschen.
Und die Menschen, denke ich mal, werden auch ein bisschen glücklicher, ein bisschen entspannter. Müssen vielleicht nicht mehr so durch die Gegend hetzen. Das ist das, was ich mir wünschen würde für das Fahrrad in der Stadt.
Dann vielen Dank für deine Gedanken und vielen Dank auch für die Unterstützung. Gerne. Johannes, du kennst das Spiel. Du warst letztes Jahr auch schon mit dabei beim Antritt-Hörertreffen.
Ich schnappe mir immer noch die Leute und frage sie, wie sie heißen. In deinem Fall weiß ich auch, wo sie herkommen und in diesem Jahr, was sie sich wünschen für die nächsten drei bis fünf Jahre fürs Fahrrad als Fortbewegungsmittel.
Okay, der Name, wie gesagt, Johannes. Ich bin aus dem Taunus in der Mitte Deutschlands. Was ich mir wünsche für das Fahrrad in den nächsten Jahren? Ja, noch mehr Aufmerksamkeit, weniger Grabenkämpfe unterhalb der Fahrradfahrer.
Ich meine, eigentlich wollen wir alle das Gleiche. Gut, die einen wollen halt schneller fahren und die anderen vielleicht langsamer, aber im Endeffekt, dass vielleicht da ein paar in der Lage sind, das Ganze ein bisschen zu kanalisieren.
Lobbyarbeit und Unterstützung
Wir haben auch schon gehört, das Thema Lobbyarbeit wird immer mehr und immer besser organisiert. Dass wir da vielleicht von anderen lernen als Fahrradfahrer, das wäre schon eine große und wichtige Sache. Dann sage ich danke, dass du wiedergekommen bist zum Hörertreffen und danke auch für die Unterstützung.
Ja, immer wieder gerne. Ich schnappe mir beim Antritt-Hörertreffen immer alle Leute kurz und frage sie: Wie heißt du? Wo kommst du her? Und was versprichst du dir in diesem Jahr so von den nächsten drei bis fünf Jahren für das Fahrrad?
Also was sollte aus deiner Sicht, wenn du dir was wünschen dürftest, passieren? Also Name und Herkunft ist wahrscheinlich am einfachsten. Ich heiße Adiam, ich komme aus Leipzig.
Und in den nächsten Jahren wünsche ich mir vor allem, dass das Mitnehmen von dem Fahrrad in dem ICE einfacher wird. Warum? Jetzt ist es relativ kompliziert, weil man muss sich im ICE dann einen Platz reservieren, wenn man ja hier irgendwo hin möchte.
Und wenn man eine Verbindung hat, zwei ICEs, einer fällt aus oder passiert irgendwas, dann verliert man die Reservierung komplett. Das muss sich auf jeden Fall ändern. Du würdest lieber häufiger auch das Fahrrad mitnehmen, zum Beispiel im ICE, höre ich daraus? Ja.
Das wäre mein Wunsch. Auch beruflich. Ich muss beruflich auch relativ viel fahren. Das mache ich jetzt viel mit dem Auto. Viele Reisen könnte ich mit dem ICE und mit dem Rad machen. Dann sage ich danke dafür und danke auch für die Unterstützung.
Abschluss und Dank
Ja, sehr gerne. Tolle Eindrücke, finde ich sehr gut, dass du das gemacht hast, dass du das eingesammelt hast. Das macht mir ehrlicherweise Spaß. Ja, das merkt man.
Und alles andere wäre auch ein bisschen tragisch im Sinne von Berufsverkehr. Naja, bei Umfragen muss es jetzt nicht unbedingt Spaß machen, aber so losziehen mit dem Mikrofon und Menschen zuhören, das finde ich irgendwie gut.
Kann man übrigens auch in der aktuellen Folge von Destilliert hören. Da habe ich hier im Büro mal wieder rumgefragt nach Tipps für Podcasts und Bücher und so. Du bist auch noch dran? Okay, gut.
Dann werde ich gucken, ob ich die zu gegebener Zeit verlinke. Aber auch da dieser Querschnitt, auch dieses, wo man merkt, dass so ein Podcast dann in den Leben anderer Menschen eine Rolle spielt und da auch irgendwie Sachen in Bewegung setzt.
Zum Beispiel, dass mir auch Leute gesagt haben: „Ja, hier, also mit Rad und Bahn, was wir da gehört haben mit dem Lukas aus Freiberg, grüße nochmal an der Stelle. Ey, ist ja super, das probiere ich jetzt mal aus.“ Und Themenanstöße.
Ich habe einen Zettel rumgehen lassen, habe gesagt: „Hier, schreibt mir einfach drauf, was offene Themen sind, die euch interessieren.“ Ist immer die Frage, wann kann man was machen und wie viel davon. Aber es sind super Anstöße.
Rad und Bahn
Einen riesen globalen Anstoß habe ich schon bekommen nach der ersten Viertelstunde des Treffens. War es mir klar, es wird was dazu geben Rad und Bahn. Und ja, auch sowas. Ich meine, da setzt sich jemand früh um vier oder so in Dresden aufs Rad und fährt hierhin.
Zwei Leute. Und dann sitzen wir in der Küche und stellen wir fest: Ach Mensch, der andere ist eine halbe Stunde danach losgefahren. Also ungefähr dieselbe Strecke. Ja, also alles toll, alles prima, super guter Austausch, toller Kuchen.
Mir hat es auch Spaß gemacht. Und wenn jetzt Leute sagen: „Das klang aber alles schön, das klang aber alles gut und ich möchte auch mal mit Christian Bollert einen Kuchen essen.“ Das ist kein Problem, das ist möglich.
Unterstützung des Podcasts
Und zwar ganz einfach. Entweder bei Apple Podcasts diesen Podcast hier finanziell unterstützen oder bei Steady. Haben wir sogar noch drei Kategorien: Im Gruppe Hetto für 3 Euro im Monat, oder im Hauptfeld für 5,50 Euro im Monat oder als Ausreißer für 10 Euro im Monat. Seid ihr dabei?
Und es gibt verschiedene Vorzüge, die damit verbunden sind. Zum Beispiel machen wir auch Spezialfolgen mit euch Postkarten, in denen ihr zu Wort kommt. Wir schicken euch Postkarten und wir laden euch einmal im Jahr zu diesem Treffen ein.
Das werden wir auch weitermachen. Es macht wirklich großen Spaß. Wir sind wahnsinnig dankbar dafür. Und das ist auch, auch wenn ich in ganz konkrete betriebswirtschaftliche Zahlen hier keinen Einblick habe, ist doch mein Eindruck, dass das einfach auch den Antritt sichert und ein bedeutender Teil der Finanzierung dieses Podcasts ist.
Ja, also ohne euch da draußen würde es auf jeden Fall den Antritt in dieser Form, in der wöchentlichen Form, nicht geben können. Und man muss es so offen sagen, die Community kann gar nicht groß genug sein, um das weiter zu sichern, weil ihr alle da draußen, die uns unterstützt bei Steady und bei Apple Podcasts, einen signifikanten Anteil daran haben, dass Gerolf das hier so in dieser Umfänglichkeit und in dieser Regelmäßigkeit machen kann.
Und auch ich hier immer mal reinspringe. Also dementsprechend ist da auch eine große Dankbarkeit für alle, die uns unterstützen. Und es macht uns unabhängig. Ja, unabhängiger von Werbung, von auch Konjunkturzyklen und ähnlichen Sachen.
Freiheit in der Themenwahl
Also dementsprechend, wir können einfach machen. Also ich kann es ja so sagen, nochmal an der Stelle jetzt vielleicht dieser Folge: Letzten Endes, ich mache ja, was ich will oder was Leute mir sagen, was sie sich wünschen, was ich mache.
Was ich will, ist natürlich zugespitzt, aber wir haben diesen Luxus. Wir haben diesen Luxus, in der einen Woche über E-Bikes zu sprechen und die Zukunft davon und in der anderen über: Wie wird eigentlich eine einarmige Federgabel konstruiert?
Und dann Martin Götz: Wie warten ist da eigentlich auf dem Sachsenring? Und noch die ganzen anderen Sachen zusammen. Und das ist eine Beinfreiheit, die wir in dem Fall dann hier füllen. Aktiv, aber letzten Endes, ihr verschafft uns die.
Ja, deswegen jede und jeder, der da irgendwie die Chance hat, uns zu unterstützen, ihr macht einen Unterschied. Also deswegen danke. Genau.
Ankündigungen von Veranstaltungen
Und wenn ihr die Sache mal antesten wollt und uns einfach mal treffen wollt, erstmal mit uns quatschen, dann kann ich jetzt auch verkünden, es gibt in den nächsten Monaten drei Termine, bei denen entweder ich allein oder wir beide zugegen sein werden.
Das eine ist das Satzbike Testival in Garmisch-Partenkirchen am 31.8. Da ist was geplant, da werde ich vor Ort sein, sehr wahrscheinlich. Dann sind wir am 9. und 10. Oktober schon in der schicken Mütze in Düsseldorf, einem legendären Fahrradladen in dieser Stadt.
Dort findet also in Düsseldorf, in dieser Stadt, die Soon Podcast Week statt oder SoOn, ich denke aber, Soon wird die heißen. Genau. Christian ist da noch mit brand eins am Start an diesem Freitag.
Am 9. Oktober sind wir dann zusammen in der schicken Mütze. Da gibt es auch schon Tickets, wenn man die erstellen möchte. Am 7. November bin zumindest ich, vielleicht auch wir beide, beim Podcat und Pudel Podcast Festival in der Scheune in Dresden.
So, nochmal wiederholt: Ende August, 31. August, Satzbike Testival in Garmisch-Partenkirchen, 9. Oktober, schicke Mütze Düsseldorf, 7. November, Podcat und Pudel Podcast Festival in Dresden.
. November Podcat und Pudel Podcast Festival in der Scheune in Dresden.
Sehr gut, schreiben wir aber natürlich auch nochmal in den begleitenden Onlineartikel. Das sind soweit die Außentermine oder der Teil, den wir hier mit Publikum planen können.
Thema Sportlicher Wettkampf
Und apropos mit Publikum, Christian, wir müssen trotzdem noch über ein Thema sprechen. Du hast gesagt, du hättest eigentlich erwartet, dass du total fertig wärst. Du bist aber nicht total fertig, weil du hast einen krassen sportlichen Wettkampf gehabt am Wochenende, oder? Ja, ich habe mal das gemacht, was ich bisher noch nicht so oft gemacht habe. Ich habe es, glaube ich, hier und dort mal angedeutet: Ich laufe ja auch ganz gern, also konnte man sich vielleicht denken.
Ja, okay, er fährt gern Fahrrad und er läuft gern. Und dann habe ich im Herbst, ich weiß nicht, das habe ich, glaube ich, ein- oder zweimal schon gesagt, dass ich gerade schwimmen lerne. Ich habe angefangen, mal schwimmen zu lernen. Und dann irgendwann, so Anfang des Jahres, ich kann es relativ genau sagen, es muss irgendwann im Januar gewesen sein, habe ich mir so gedacht: Ja, okay, jetzt kannst du ein bisschen kraulen, auch ein bisschen länger kraulen.
Anmeldung zum Triathlon
Zwar noch nicht so richtig gut, aber Fahrradfahren macht dir Spaß, laufen kannst du ganz gut. Komm, melde dich mal für einen Triathlon an. Ich muss aber auch sagen, ich habe schwimmen gelernt bei einem Triathlon-Trainer mit einer Triathlon-Gruppe. Da war es so ein bisschen, lag es auf der Hand, dass ich jetzt einfach mal zum allerersten Mal in meinem Leben so einen Triathlon ausprobiert habe.
Und ich wollte es einfach mal wissen, wie das so ist und ob das so funktioniert. Bevor wir dazu kommen, kurze Nachfrage: Du sagst, du hast schwimmen gelernt. Meinst du, du hast so sportlich schwimmen gelernt oder hast du generell schwimmen gelernt? Warst du Nichtschwimmer vorher? Nee, ich habe sportlich schwimmen gelernt. Ich konnte sehr gut Brustschwimmen, Rückenschwimmen und so.
Kraulen und Herausforderungen
Und ich hatte auch in der Schule so ein bisschen Kraulen, aber ich habe das nie richtig gelernt im Sinne von Technik und Atmen. Aber es gibt ja mehr wirklich Nichtschwimmer und Nichtschwimmerinnen, als man denkt. Genauso wie das mit Alphabeten ist. Ja. Aber wir haben tatsächlich in Klamachno auch Schulsport. Also Schwimmen war sogar, habe ich sogar Kurse, Halbjahreskurse im Gymnasium nachher gemacht und konnte die irgendwie einbringen in den Sportunterricht und so.
Aber was ich halt nie richtig gelernt habe, ist Kraulen. Und es ist ja auch ein durchaus komplexer Bewegungsablauf. Ich habe das am Anfang so ein bisschen verglichen mit einem Tanzkurs, weil was musst du mit den Beinen machen? Und die Arme müssen auch noch und atmen will man auch. Und wo ist der Kopf und welchen Rhythmus und so? Also es ist schon eine Herausforderung, vor allen Dingen für jemanden, der schon ein bisschen älter ist, also jetzt nicht mehr acht Jahre alt ist und das irgendwie so einfach so ausprobiert und merkt: Doch, so geht es.
Anmeldung zum Triathlon
Ja, und das habe ich eben angefangen. Und dann irgendwann gab es schon den Moment, wo ich sagte: Na gut, jetzt ist hier quasi bei dir vor der Haustür so ein Triathlon. Melde dich mal an. Was ist das für ein Triathlon bei dir vor der Haustür? Es gibt ja beim Triathlon verschiedene Streckenlängen, verschiedene Härtegrade. Was hast du da gemacht und was ist diese Haustür?
Ich habe die Olympische Distanz, so nennt man das, gemacht, weil ich auch dachte, das kommt mir ganz entgegen. Was bedeutet das? Genau, ich erkläre es kurz. Es sind 1500 Meter Schwimmen. Das ist schon okay viel, also da muss man schon ein bisschen unterwegs sein. Dann sind es 40 Kilometer Radfahren, wo ich dachte: Hey, ja, das ist super, weil ich fahre gerne.
Radfahren und Laufen
Habe ja schon gesagt, 40 bis 60, manchmal auch 80 Kilometer. Ich bin nicht so der ganz langen Streckenfahrer, aber 40 Kilometer kann man gut fahren. Und 10 Kilometer laufen. Ehrlicherweise, irgendwie 9,2 oder so, aber wenn ich laufen gehe, gehe ich meistens auch 10 Kilometer laufen. Das heißt, ich wusste: 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer laufen, das kann ich.
Und wenn ich diese 1500 Meter Schwimmen irgendwie überlebe, dann komme ich auch am Ziel an. Und das war so die Überlegung. Und ja, also ich muss sagen, toll, lief ganz gut. Achso, du wolltest noch wissen, wo es war? Am Kultwitzer See in deiner alten Heimat, also in Grünau. Da gibt es einen sehr schönen See, wo man wirklich crazy auf den Boden gucken kann.
Wasserqualität und Wettkampf
Das ist mir beim Schwimmen dann im Wettkampf aufgefallen. Also schon wirklich hunderte Meter vom Ufer kann man schon irgendwie den Boden sehen. Also wirklich krass gute Wasserqualität. Nicht umsonst ist es auch ein ganz beliebter Tauchsee. Da sind auch so Gegenstände im Wasser, da wird man reingelassen. Ja, das ist wirklich irre.
Und da war das am Sonntag, also jetzt, bevor wir hier aufgezeichnet haben, am Sonntag davor. Und deswegen konnte ich auch auf den einen Sonntag nicht mit, weil da hatte ich dann Triathlon-Training, wie das dann so ist. Und ich habe im Vorfeld so eine Challenge mitgemacht von meinem Coach. Also haben immer schon mal alles gemacht hintereinander weg.
Wechselzone und Wettkampfvorbereitung
Dann war so die Wechselzone, war dann das Teilauto oder das Carsharing-Auto. Und das war schon mal interessant, das so alles mal so mitzumachen. Ja, auf jeden Fall. Und ich versuch’s mir grad vorzustellen: Okay, du gehst da ins Wasser, du ziehst es durch. Ich hatte auch so einen One Piece, so einen Einteiler, hatte ich mir ausgeliehen von einem aus dem Verein.
Ja, ich glaube, ich habe ein Bild davon gesehen. Aber nimm mich mal noch ein bisschen mehr mit in dieses Rennen. Also es klingt jetzt so: Okay, ich wusste, ich kann das, ich kann das. Dann habe ich einen Trainer gehabt und dann bin ich durchgekommen und das war schon ganz gut. Was war denn ganz gut? Gab es irgendwie mal, gab es irgendeinen Punkt, wo du gedacht hast: Scheiße, das ist doch irgendwie anders als ich erwartet habe?
Vorbereitung und Taktik
Ich war, glaube ich, ziemlich gut vorbereitet. Und ich habe, glaube ich, die richtige Taktik gewählt, weil ich bin ganz hinten gestartet. Also du kannst ja dann aussuchen: Schwimmst du sehr schnell, schnell, mittel, langsam oder langsam wie eine lahme Ente? Und ich habe gesagt: Lahme Ente. Es war dann die sechste Startwelle. Stimmt denn das? Ja, es ist schon, also ich hätte vielleicht auch eine Startwelle früher noch starten können.
Aber ich bin wirklich in der allerletzten Startwelle los. Und na klar, man ist schon irgendwie auch aufgeregt an so einem Tag. Man weiß irgendwie: Ich habe mir vorher so eine Zielzeit gesetzt. Das war drei Stunden, weil ich so dachte, das ist irgendwie realistisch: 45 Minuten schwimmen, eine Stunde zehn, eine Stunde 15 Fahrrad fahren und dann halt so 45 bis 50 Minuten laufen.
Zielzeit und Wettkampfverlauf
Das war so mein Plan. Plus dann eben so fünf Minuten für die Wechsel. Dafür brauchst du auch ein bisschen raus aus dem Wasser, musst deine Sachen wechseln und so. Das ist nicht so easy peasy: Helm aufsetzen und so weiter. Und dann war ich am Start, habe das relativ langsam angehen lassen, bin aber schon tatsächlich beim Schwimmen.
Ich hatte nicht so einen richtig guten Flow, aber ich war ganz okay unterwegs und habe gemerkt, ich schwimme so ein paar Leute aus der Gruppe fünf schon auf. Ich hatte so ein paar links, rechts waren so Leute, die ungefähr genauso schnell waren wie ich und wir näherten uns denen dann doch ganz gut.
Wasserschatten und mentale Stärke
Und man hatte auch so einen kleinen, den hat man nicht richtig gemerkt, aber es war schon irgendwie, hat man sich eingebildet, so einen Wasserschatten-Effekt. Das heißt, wenn dann 900 Leute durchs Wasser in eine Richtung schwimmen, hast du schon so eine kleine Sogwirkung, die dich so ein bisschen mitzieht. Das ist ein bisschen besser, als wenn man alleine schwimmt.
Und ich habe, glaube ich, mental, es gibt dann eine sehr, sehr lange Strecke, da habe ich wirklich gar nicht gedacht: Oh Gott, wie weit? Also ganz kurz habe ich es gedacht, aber dann habe ich einfach gedacht: Nein, Armzug für Armzug, zweier Atmung, dreier Atmung, langsam voran. Und zack, war ich irgendwann an der Boje.
Schwimmzeit und Erfolg
Und als ich aus dem Wasser raus bin, habe ich gesehen: Oh krass, 36 Minuten. Das war für mich total gut, weil ich wollte 45 Minuten. Ich hatte sozusagen neun Minuten schneller. Ich war neun bis zehn Minuten schneller als im Training. Habe ich es richtig ausgerechnet? 20 Prozent schneller. Ein ordentliches Prozentsatz, auf jeden Fall. Von 45. Also irre, also viel schneller als ich. Rakete!
Bin noch nie so früh, aber ich glaube eben wegen des Wasserschattens und natürlich weil Wettkampf, dann macht man doch mal drei Schläge stärker und so. Und mein Puls war auch ein bisschen höher. Aber das war für mich total gut, weil A, war ich hinten gestartet, ich war relativ sicher und das Schlimmste war ich überstanden.
Wechselzone und Radfahren
Und ich war zehn Minuten vor meinem Plan. Und das ist wirklich wie wenn man auf Reisen ist oder so. Ich hatte auf einmal zehn Minuten Luft und die habe ich irgendwie die ganze Zeit nie verloren. Und ich hatte auch während des Schwimmens hatte ich so einen Moment. Eine Kollegin hat es gesagt: Versuch, es auch zu genießen.
Und ich hatte so einen Moment, wo ich so dachte: Hey, cool, du schwimmst ja jetzt einfach durch 1500 Meter kraulen. Das hättest du vor einem Jahr nicht gekonnt. Du machst es jetzt einfach und es funktioniert. Du bist vielleicht nicht der Allerschnellste, weil natürlich schwimmen irgendwelche Leute 20 Minuten oder 25 Minuten oder 30 Minuten, ist auch egal.
Radfahren und Gefühl der Sicherheit
Aber es funktioniert und du kommst hier voran. Und als ich dann raus war und auf dem Wechsel, das war für mich wirklich, und deswegen passt vielleicht auch ganz gut zum Fahrrad-Podcast, als ich dann auf dem Rad saß, das war wie so Homecoming. Ich wollte es gerade, ich hatte genau diesen Sport im Kopf.
Ja, es war so, ich wusste: Hey, hier kenne ich mich aus. Ja, ich weiß, wie es geht. Hier bin ich, Bollert, hier darf ich sein. Genau, die Straße war ja auch noch abgesperrt. Das heißt, wir hatten richtig, das ist so ein, es ging im Prinzip dann Richtung Innenstadt, wenn man so will.
Radfahren und Streckenverlauf
Also es war so eine Runde und man, wenn Leute, die in Leipzig sind oder die mal nach Leipzig gefahren sind, das ist auch eine Richtung Autobahnauffahrt und die hatten sie komplett gesperrt. Und das war natürlich fantastisch, auf einer komplett gesperrten Straße einfach mal ganz entspannt, ist vielleicht das falsche Wort, aber ordentlich deinen Rhythmus treten zu können.
Und auch da habe ich gemerkt: Ah, okay, ich rolle jetzt noch einige Leute auf. Es läuft ganz gut. Natürlich zogen auch an mir einige vorbei, noch die, die richtig vorne, die das in unter zwei Stunden da runtergeballert haben. Irgendwie die kamen so mit ungefähr 45 km so links an mir vorbei. Und das hat richtig Spaß gemacht. Diese vier Runden waren total gut.
Auflieger und Neoprenanzug
Hast du einen Aufleger gehabt? Nein, habe ich nicht. Wäre aber erlaubt. Ja. Wäre erlaubt gewesen. Ich hätte auch noch einen Neoprenanzug tragen können, habe ich auch nicht gemacht. Ich hatte einfach nur einen ganz normalen Einteller. Ich wollte es ja einfach erst mal probieren.
Aber ja, die aller allermeisten haben so Auflieger. Die allermeisten hatten auch ein Neopren. Aber ich dachte: Komm, es geht ja jetzt erst mal darum, hier unter drei Stunden zu bleiben. Und auch da habe ich gemerkt: Es läuft, läuft, läuft. Es war sogar eine längere Strecke als eigentlich vorgesehen. Also es waren 45 km anstatt 40.
Wechselzone und Laufen
Und das macht natürlich minutenmäßig schon ein bisschen was aus. Aber trotzdem hatte ich weiterhin dieses gute Gefühl: Hey, du bist viel schneller aus dem Wasser gekommen, alles gut und so. Und dann ging es in die Wechselzone, was ich irgendwie auch cool fand, weil du hast dann echt so deinen eigenen Space, wo du einfach da hast, so links deine Laufsachen, rechts deine Radsachen, hängst dein Fahrrad wieder rein, nimmst deinen Helm ab und läufst dann halt los.
Und naja, beim Laufen habe ich dann einfach gedacht: Jetzt beim Fahrradfahren habe ich auch ein bisschen auf meinen Puls geachtet, weil da weiß ich auch genau, wo ist so meine Grenze. Und da habe ich mich auch ein bisschen runtergelevelt in der ersten Runde. Und beim Laufen habe ich dann einfach gedacht: Komm, jetzt ballerst du noch mal raus.
Laufverlauf und Zielerreichung
Und da lief es auch verdammt gut. Also muss ich wirklich sagen, es waren dann zwei Runden. Und so auf der ersten Runde habe ich schon gemerkt: Mich überholt gerade niemand und ich überhole relativ viele Leute. Da hat es dann richtig Spaß gemacht. Die zweite Runde war dann natürlich ein bisschen härter, weil da musst du auch irgendwie wenn du einmal dein Tempo angegangen bist und du willst es halten, dann musst du natürlich auch mal ein bisschen beißen.
Aber und es wurde dann auch heiß, aber ich kann auch ganz gut mit Hitze, habe ich auch wieder gemerkt. Und ja, und dann habe ich durchgezogen. Und klar, die letzten zwei, drei Kilometer waren noch mal ziemlich hart, weil da geht es auch noch mal so ein bisschen bergan. Aber es war irgendwie eine ganz geile Erfahrung. Und ich bin dann mit unter drei Stunden locker unter drei Stunden da irgendwie ins Ziel.
Zufriedenheit und Ausblick
Das war schon cool. Also hast du das geschafft, was du dir vorgenommen hast? Ja, sogar neun Minuten schneller, irgendwie 51 oder irgendwie sowas. Also ich bin super, super zufrieden und das trotz längerer Strecke und keine Ahnung. Also ich hätte nie gedacht, dass das so klar unter drei Stunden.
Ich hatte wirklich gedacht, drei Stunden ist ein realistisches Ziel, aber offensichtlich, so in so einem Rennen und mit Unterstützung standen auch ein paar Leute, auch übrigens ein paar Hörerinnen und Hörer an der Strecke und haben meinen Namen gerufen. Da habe ich mich auch ein bisschen gefreut.
Zukunftsperspektiven
Als du angefangen hast, davon zu erzählen so im ersten Teil, habe ich gedacht: Na gut, das habe ich jetzt vorgenommen, das hat er einmal gemacht. Das klingt irgendwie so: Ich gucke mir das mal an, wie das geht. Jetzt hast du aber zweimal gesagt, so was wie: Na, kannst du hier erst mal erst mal, geht es ja darum, das so zu machen. Und dann kannst du.
Es klang jetzt schon so, als wäre das nicht dein letzter Triathlon gewesen. Kann das sein? Das kann sein. Aber ich habe mich jetzt noch nicht irgendwo angemeldet. Dieses Jahr wird es auf jeden Fall mein letzter gewesen sein. Das kann ich jetzt schon sagen. Also ich werde jetzt nicht jede Woche irgendeinen Triathlon machen.
Saisonhöhepunkte und Training
Ich kann mir aber vorstellen, und das habe ich in den letzten Jahren ja auch gemerkt, dass so ein Saisonhöhepunkt, und das ist eigentlich egal, ob das die Pyrenäen sind oder die Transall oder so, dass mich das pusht und dass es schön ist, so ein Ziel zu haben. Gerade so dann im Sommer. Das war jetzt Ende Juli.
Also mein kurzfristiges Ziel ist tatsächlich, noch besser zu werden beim Schwimmen, weil ich glaube, da ist noch Potenzial. Da kann ich mich noch nicht so richtig gut einschätzen. Da bin ich noch nicht zu Hause. Das ist noch nicht wie Fahrradfahren oder Laufen. Und wenn ich das noch besser kann, dann werde ich sicher noch mal irgendwie, also ich werde jetzt im Winter in die Halle noch mal ein bisschen schwimmen und das mit dem Laufen und Radfahren werde ich ja nicht sein lassen.
Fazit und Ausblick
Deswegen, es könnte schon sein, dass ich nächstes Jahr noch mal einen mache. Ich weiß nur noch nicht wo, ob ich noch mal denselben mache oder… Ja, du hast ja ein bisschen Zeit. Also wir nehmen hier zwei Tage nach dem Wettkampf auf. Da kannst du auch erst mal einfach ein bisschen genießen.
Ich habe das nur so festgestellt in deiner Sprache. Also ich werde, glaube ich, kein Dauertriathlet, so im Sinne von wirklich jetzt regelmäßig Wettkämpfe machen und so. Aber diese grundsätzliche Kombination dieser drei Sportarten gefällt mir schon gut, weil ich alles drei eigentlich sehr mag.
Ausgewogenheit und Sport
Also so. Und du bist auch irgendwie nicht so ein Typ, der sich so… Ich weiß nicht, das hast du ja auch bei anderen Sachen, glaube ich, so. Du machst es fest, das an du kannst es auch für dich irgendwie einordnen und sortieren. Aber ich glaube, so schnell Gefahr da, so völlig drin zu versinken und sich absolut reinzulernen, hast du nicht? Nee, genau.
Das würde ich auf der anderen Seite nämlich auch unterschreiben. Richtig. Ich bin jetzt, glaube ich, nicht ich werde nicht so schnell… Ja, es klingt jetzt so hart, so süchtig oder abhängig oder so. Aber ich finde es total cool und ich werde das auch nicht, glaube ich, aufgeben.
Kombination der Sportarten
Aber genau, es ist ein bisschen wie beim Radfahren. Ich bin nicht so ein Freund der Extremen, sondern ich finde diese Ausgewogenheit so geil. Und ich glaube, das ist auch, was mich so ein bisschen fasziniert. Es ist so wie Fahrradfahren, sich danach auf die Couch legen und Tour de France gucken, Kuchen essen und so. Also es ist eine Kombination irgendwie.
Naja, ich verstehe schon. Ich finde es auch total interessant, weil ich habe davon keine Ahnung von diesem Sport, also von Triathlon. Ja, ich hatte da bis vor kurzem auch keine Ahnung. Aber das ist doch toll, wenn du das machst, wenn du davon erzählen kannst, dass wir beiden auch so ein bisschen unterschiedliche Sachen machen.
Unterschiedliche Disziplinen
Du bist ja eher so der lange Streckenfahrer. Ich sage mal so, ich beschäftige mich mit dem Thema neben Tandemfahren, natürlich, weil das ist sowieso so. Und ich beschäftige mich mit dem Thema Schwimmen. Genau, das ist doch schön, dass wir dann innerhalb der Ne, eigentlich das mit dem Radfahren ist keine Randgrube mehr.
Innerhalb der Disziplinen so die mittlere und leichte Absonderlichkeiten zu abdecken, das ist doch gut. Und ich kann versprechen, wir werden das auch weiter tun, denn dieser Podcast für Irritationen im Bereich des Fahrrads, im Positiven, ja.
Ausblick auf die nächste Folge
Ja, ja, ach, alles, was da liegt, muss bearbeitet werden. Dieser Podcast, den wird es auch weitergeben. Der dauert nicht so lang wie Christians nächster Saisonhöhepunkt in der nächsten Saison, sondern schon in der kommenden Woche. Und zwar am Freitag, dem 7. August, erscheint die nächste Folge dieses Podcasts.
Alle Menschen, die sich entschieden haben oder bis dahin unterscheiden, uns zu unterstützen mit ungefähr einem Cappuccino im Monat oder wenn ihr wollt, auch zwei oder drei Cappuccini. Genau, für drei Euro kriegt man ja fast gar keinen Cappuccino mehr. Ja, genau.
Abschluss und Dank
Aber vier Podcasts. In diesem Monat sogar fünf. Wir legen euch noch einen drauf. Also ihr kriegt das ein Stück eher, je nachdem, wann wir das hier fertig gebacken haben. Und ihr erreicht uns unter antritt@detektor.fm und bei Instagram und Mastodon.
Und bevor Christian jetzt noch einen Song nennt, den er sich ausgesucht hat, angesichts seines großen sportlichen Erfolges, denn er ist unter drei Stunden geblieben, möchte ich einfach nochmal sagen: Danke an alle Leute, die hierher gekommen sind zu uns. Danke für jegliches Feedback und fürs Zusammenunterwegssein.
Das war wirklich auch für mich ein sehr, sehr schönes Wochenende in diesem Jahr. Und wir machen natürlich so weiter. Dem Dank kann ich mich nur anschließen. Und du hast es angesprochen: Es ist mal wieder an der Zeit, dass ich einen Song aussuche.
Songempfehlung
Und es gab so einen Song, den habe ich in der Vorbereitung von diesem Triathlon tatsächlich sehr, sehr häufig gehört, weil er mich irgendwie so… Hat er dich gepusht? Ja, er pusht mich. Jetzt bin ich gespannt, was ich tatsächlich mache. Und er ist gar nicht so offensichtlich pushy, aber so unterschwellig.
Und deswegen finde ich ihn irgendwie so gut. Und der Song hat einen relativ einfachen Namen, ist aber einfach ein großartiger Song. Er heißt „You and Me“ von Disclosure und Lisa Doolittle und zwar im Flume Remix. „You and Me“ im Flume Remix von Disclosure und Lisa Doolittle.
Siehste. Und ich kenne mich nicht nur mit Triathlon nicht aus, sondern auch noch nicht mit Disclosure und Lisa Doolittle. Vielen Dank. Ich wünsche allen gute Fahrt. Wir hören uns nächste Woche. Und Christian, wenn du dir einen neuen Höhepunkt ausgesucht hast für nächstes Jahr, gib uns einfach Bescheid. Ich sag Bescheid. Ciao. Macht’s gut. Tschüss.