Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin
Das Gegenteil von jetzt – Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart heißt die neue Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin, mit der dieses Jubiläumsjahr einen seiner Höhepunkte feiert. Angesichts andauernder Krisen des Jetzt sucht das Jüdische Museum in seinem 25. Jahr nach einem Gegenteil, nach Gegenentwürfen des Jetzt. Dafür haben sie zwölf KünstlerInnen eingeladen, sich mit dieser Frage künstlerisch auseinanderzusetzen. Zu ihnen zählen unter anderem Yael Batana, Andrea Büttner, Ari Benjamin Meyers und Alexander Kluge. Welche künstlerischen Angebote sie machen, Wege in eine andere Gegenwart zu finden, darum geht es in dieser Folge. Mein Name ist Sarah Marie Plekat. Hallo!
Gespräch mit den Kuratorinnen
Das Gegenteil von jetzt – Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart. Über diese besondere Jubiläumsausstellung spreche ich mit Julia Friedrich und Shelly Harten. Die beiden haben sie nämlich kuratiert, und vielleicht habt ihr es jetzt auch schon gehört: Diesmal sind wir vor Ort verabredet. Wir sind nicht im Studio, wir zeichnen dieses Gespräch etwa zehn Tage vor Ausstellungseröffnung in Berlin auf. Aber erstmal an euch beide: Hallo und herzlich willkommen! Schön, dass ihr da seid. Hallo! Hallo!
Der Titel der Ausstellung
Das Gegenteil von jetzt. Ich bin so ein bisschen gestolpert bei dem Titel, muss ich ehrlich zugeben, weil das so den ersten Knoten im Kopf verursacht hat. War das beabsichtigt? Oder Zufall? Nein, natürlich! Das ist gut, wenn man stolpert. Deswegen haben wir ja so einen Titel gewählt, der einerseits plakativ ist, aber einen andererseits auch ins Nachdenken bringt. Weil das Jetzt ist ja etwas, was wir kennen. Es kann etwas ganz Flüchtiges sein, ein Augenblick, aber es kann auch etwas ganz Großes sein, wie die Gegenwart, in der wir alle drin sind und aus der wir oft eben nicht entrinnen können. Und in dieser Spannung ist dieser Titel zu verstehen.
Offene Fragen zur Gegenwart
Und die Fragen, die sich dann ergeben: Was ist diese Gegenwart? Ist das etwas, was sich beeinflussen kann oder nicht? Was ist denn das Gegenteil von diesem Jetzt? Ist das alles, was nicht ist? All diese Fragen, die sich ergeben können und vielleicht noch ganz andere Fragen, auf die wir jetzt gar nicht kommen, die sind beabsichtigt, und das ist doch immer gut. Ja! Also, wir haben in der Ausstellung, wenn ich deine erste Frage mit der letzten Arbeit in der Ausstellung beantworten kann, eine Handlungsanweisung von William Forsyth, der die Besucherinnen auffordert, die Ausstellung ohne jeglichen Rhythmus wieder zu verlassen. Also zu gehen und zu versuchen, allen Rhythmus auszuschalten, den man körperlich hat.
Rhythmus und Wahrnehmung
Und dieser Gedankenhüpfer, von dem du sprichst, der ist praktisch in dieser Arbeit schon körperlich enthalten und soll eben dazu bringen, nachzudenken, neue Wege, neue Gedankenwege zu eröffnen. Und auch sich darüber Gedanken zu machen, wie man das, was man jeden Tag im Trott erlebt, neu wahrnehmen kann und neue Wege in unserer Gegenwart offenlegt. Also mit Rhythmus ist dann nicht ein bestimmtes Klatschen gemeint, sondern also quasi Routinen, wie du es gerade beschrieben hast.
Offene Fragen zur Ausstellung
Erstmal ist es eine Frage, die offen ist. So wie alle Fragen, die in der Ausstellung aufgemacht werden, sind offene Fragen, so wie der Titel. Das Gegenteil von jetzt erfordert keine Antwort von den Besuchenden, sondern wirklich erstmal sich darüber Gedanken zu machen, zu fragen: Was ist das überhaupt? Was ist das für ein Titel? Was ist die Gegenwart, wie Julia sagte? Was ist das Gegenteil davon? Was für Möglichkeiten gibt es überhaupt? Können wir uns ein Gegenteil vorstellen? Und das soll alles unsere Vorstellungskraft anregen, ohne dass wir jetzt eine fertige Antwort suchen.
Utopisches Denken
Wir suchen die Möglichkeit, aus dieser Starre, in der wir uns gerade befinden, rauszukommen und neue Schneisen zu schlagen. Und das kann bedeuten, dass man seinen Alltag neu denkt. Das kann aber auch bedeuten, dass man überhaupt denkt, ob man in einem bestimmten Rhythmus existiert, läuft, wie die Gesellschaft funktioniert. Wir sind jetzt schon mitten in diesem inhaltlichen Komplex drin. Da würde ich gerne weiter reingehen.
Radiointerview mit Bloch und Adorno
Und zwar habt ihr allen KünstlerInnen, die ihr eingeladen habt, vorab ein Radiointerview zur Verfügung gestellt von 1964. Und zwar ist es ein Gespräch zwischen Ernst Bloch und Theodor W. Adorno unter dem Titel „Möglichkeiten der Utopie heute“. Erstmal: Warum? Weil das genau die Frage ist, die uns heute auch beschäftigt. Was für Möglichkeiten gibt es utopisch zu denken? Das ist eigentlich sozusagen das Thema unserer Ausstellung und das ist vielleicht auch das, was alle künstlerischen Arbeiten darin verbindet.
Utopie und Vorstellungskraft
Also sind wir in der Lage, uns etwas anderes vorzustellen? Und das kann dann im Großen eine Utopie sein, aber es kann auch eben ganz klein erstmal die Praxis des utopischen Denkens sein. Können wir anders denken? Können wir austreten, wie Shelley eben sagte, aus unseren vorgefertigten Rhythmen? Können wir austreten aus dem, was uns jeden Tag umgibt? Gibt es etwas anderes? Weil das Problem ist ja, dass wir immer denken, alles müsste so sein, wie es jetzt ist.
Der innere Polizist
Und also heute denken wir das vor allem so. Und Adorno und Bloch machen dieselbe Feststellung eigentlich in den 60er Jahren, dass er immer so ein innerer Polizist, sagt Adorno. In dem Moment, wo sich ein utopischer Gedanke regt, etwas anderes sich vorzustellen, dann kommt einer mit einem Knüppel so innen und knüppelt einen nieder. Und die Frage ist eben: Wie ist das heute? Ist der Polizist immer noch da? Ich würde sagen, er ist vielleicht so ein bisschen besser ausgerüstet noch als er damals war.
Herausforderungen des utopischen Denkens
Weil es wirklich sehr schwer ist, sich etwas anderes vorzustellen. Sich vor allem vorzustellen, dass es etwas besser werden könnte als es jetzt ist. Weil da setzt ja die Ausstellung an, dass wir sagen: Es ist so ein Zeitalter der Krisen und Kriege, in dem wir momentan sind. Morgens macht man den Fernseher oder die Zeitung auf und denkt: Oh mein Gott, was hat Trump jetzt wieder angerichtet? Welcher Krieg flammt irgendwo auf? Was wird wieder teurer? Welche Reform betrifft mich jetzt wieder in welcher negativen Art und Weise?
Umdenken und neue Denkweisen
Also, wie können wir denn eigentlich ein Umdenken erzeugen? Und wie kommen wir – und das ist eben die Frage der Ausstellung – wie kommen wir überhaupt wieder in eine andere Praxis des Denkens rein? Weil das ist ein Bedürfnis danach gibt, das ist ja sehr menschlich, dass die Dinge auch mal wieder besser werden und wir nicht immer wieder in die nächste Katastrophe reinschlittern.
Künstlerische Antworten
Und die Ausstellung schaut eigentlich wie steht es um dieses Bedürfnis, um diese utopische Vorstellungskraft oder soziale Fantasie oder wie man das nennen möchte, sich das andere vorstellen zu können. Also sie fragt eigentlich: Wo stehen wir da jetzt in der Situation, in der wir gerade sind? Und gleichzeitig möchte sie sie auch anregen. Und das machen eben die künstlerischen Werke auf ganz unterschiedliche Art und Weise.
Auseinandersetzung mit Adorno und Bloch
Für uns ist, glaube ich, auch die Auseinandersetzung mit Adorno und Bloch deshalb so wichtig, weil sie ein gewisses Vorbild sind für das, was wir auch versuchen. Sie haben sich in einer Zeit mit Utopien beschäftigt oder mit dem utopischen Denken, vielmehr als eigentlich alle dachten, man kann nicht mehr utopisch denken, man kann nicht mehr eine bessere Gesellschaft sich vorstellen.
Ari Benjamin Myers und der Chor der Zeitastronauten
Einer von ihnen ist Ari Benjamin Myers, ein US-amerikanischer Künstler und Komponist. Interessant finde ich an ihm, dass er an dieser Schnittstelle von Musik und bildender Kunst arbeitet und damit auch in Ausstellungen präsent ist. Jetzt für diese Ausstellung hat er einen ganz besonderen Chor zusammengestellt, und als begeisterte Sängerin hat er sofort das Herz in mir aufgegangen. Und zwar mit Sängerinnen, die zum Teil über 90 Jahre alt sind. Ganz besondere Stimmen! Was ist das für ein Werk? Was kann man sich darunter vorstellen?
Proben und Dokumentation
Ja, also Ari Benjamin Myers hat den Chor der Zeitastronauten gegründet, der mit seinen Proben anfängt, wenn die Ausstellung anfängt. Er hat 14 oder 15 über 90-jährige Personen zusammengebracht, die Lust haben, etwas Neues zu probieren. Und das ist auch etwas, was für unsere Ausstellung sehr relevant ist, diesen Neuanfang immer wieder zu suchen und anzuregen.
Objekte der Zeitastronauten
Im Raum, wenn die Proben gerade nicht stattfinden, wird man dokumentarisches Material dazu sehen. Man wird Gespräche mit den Zeitastronauten hören können und auch die Proben hören können. Und es gibt dort auch Objekte der Zeitastronauten, die sie gerne mit ins Weltall nehmen würden, wenn dann der Flug beginnt, auf den sie sich dann einlassen. Was sind das für Objekte? Das sind sehr unterschiedliche, sehr persönliche Objekte aus ihrem Leben.
Bedeutung der Objekte
Teilweise sind das Noten mit Liedern, die für sie wichtig sind. Es sind Gedichte, es ist ein Parfum, es sind auch symbolische Objekte wie eine Rose, die für die Natur steht. Es sind ganz unterschiedliche Kleinigkeiten. Sie müssen so klein sein, dass sie mit ins Raumschiff passen. Und die haben sie uns ausgeliehen, und die können wir zeigen und damit auch ein bisschen mehr erfahren über die Astronautinnen.
Die Rolle der Musik
Und ich weiß, sie haben auf jeden Fall sehr schöne blaue Anzüge an. Das habe ich schon auf den Fotos gesehen. Ja, wie die Proben klingen, da können wir jetzt auf jeden Fall auch einmal ganz kurz reinhören. Dann ist es die letzte Zeile, die nächste zwei Takte. Das ist einmal grobisch nochmal. Genau. Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Probe, und wir hören Ari Benjamin Myers auch nochmal selbst und zwar darüber, welche Rolle insbesondere Musik für ihn jetzt in diesem ganzen Kontext spielt.
Flüchtigkeit der Musik
Weil ja Musik existiert nur in der Zeit. Insofern ist Musik ein bisschen anders als bei Film oder bei Performance. Bei Performance kann man stoppen und starten. Bei einem Film kann man anhalten. Da sieht man dann ein Bild, eine von diesen 24 Bildern pro Sekunde. Aber bei Musik, wenn man Pause drückt, ist es nur Stille. Es gibt keinen Freeze in der Musik. Also kurz gesagt: Es gibt keine Musik außer der Zeit, außer einem Zeitlauf. Und das heißt dann wiederum: Musik ist eine Reihe von Jetzt Momenten. Jetzt, jetzt!
Alternative Gegenwart durch Musik
Ja, Musik als ein sehr flüchtiger Moment. Er sagt ja auch: Jetzt ist schon wieder vorbei in dem Moment, wo es eigentlich sagt. Und eben für diese Menschen, seine SängerInnen, spielt zur Zeit aber nochmal eine ganz andere Rolle. Jetzt so ein bisschen zusammenfassend von dem, was du auch gerade gesagt hast, was wir gerade von Ari Benjamin Myers gehört haben: Was für eine alternative Gegenwart schafft er jetzt damit? Also welches Angebot, welche Vorschläge macht er damit?
Der Akt des Neubeginns
Also zunächst: Es geht nicht wirklich darum, dass wir eine alternative Gegenwart uns ausmalen können oder wie Adorno und Bloch beschreiben, dass sie nicht wollen, dass Utopien ausgepinselt werden. Das heißt, dass eigentlich dieser Akt des immer weiter Proben, des immer Neubeginns, des Mutigseins und Ausprobierens, neue Wege gehen und sich das zu trauen, überhaupt. Das ist das, was die alternative Gegenwart in diesem Werk ist.
Andrea Büttners Holzschnitte
Ein bisschen anderen Ansatz, weiß ich, hat Andrea Büttner in ihrem Werk. Sie arbeitet mit Holz, also hat Holzschnitte, unter anderem auch ein Glaswerk ist dabei. Fünf insgesamt sind es fünf Holzschnitte, die sie geschaffen hat. Was gibt es darüber zu erzählen? Ja, es ist anders, aber es ist auch ähnlich, weil beide beschäftigen sich schon mit dem Begriff des Jetzt.
Der Moment im Jetzt
Also der Zeit in der Musik, wie Ari sagt, ist das ja eigentlich immer ein Moment, der schon wieder vorbei ist. Und Andrea guckt diesen Moment an, in dem sie sagt: Ja, in dem Jetzt ist eigentlich auch schon alles andere enthalten und auch schon die Utopie. Das, was wir uns nicht vorstellen können, weil es so weit in der Zukunft liegt oder weil es etwas ganz anderes ist, hat schon einen Keim im Jetzt.
Holzschnitte und ihre Bedeutung
Und das ist natürlich schon sehr nah bei Bloch auch. Wir kommen immer wieder auf dieses Gespräch zurück, was auch für die Künstlerin so anregend war. Aber in dem Werk passiert doch dann was ganz anderes, weil es kein kollektives Werk ist, wie so ein Musikstück jetzt zum Beispiel bei Ari. Es sind sehr große Holzschnitte. Die sind quasi lebensgroß, also 1,50 Meter hoch und 1,20 Meter breit ungefähr. Und die sind in schwarz-weiß, abstrakt. Und vor allem sieht man die Maserung des Holzes.
Spiegelverkehrte Botschaften
Und es ist sehr beeindruckend, wie sie sich da abbildet. Es hat so ein bisschen was von einer Röntgenaufnahme. Und oben rechts an der Kante hat sie dann einen Satz, zum Beispiel von Bloch, eingeschnitzt in das Holz. Und weil es ein Druck ist, erscheint er spiegelverkehrt. Ein Holzschnitt. Man kann es auch umgekehrt machen, aber sie schnitzt tatsächlich in das Holz richtig rum, so als würde sie schreiben. Und dann wird das abgezogen und es erscheint dann in Spiegelschrift.
Geheimnisvolle Botschaften
Und das ist das, was am Ende ausgestellt wird oder der ursprüngliche Holzstock. Nein, die Holzschnitte sind ausgestellt. Und das ist ganz wesentlich. Das ist ihre Praxis. Sie macht Holzschnitte seit sehr vielen Jahren und ist eine der wenigen zeitgenössischen Künstlerinnen, die sich mit so einem alten Medium beschäftigen und es auch immer wieder neu befragen.
Entziffern der Botschaften
Und dieses spiegelverkehrte Lesen führt ja dazu, dass wir es tatsächlich erstmal entziffern müssen. Das heißt, wir müssen ein bisschen arbeiten, um zu verstehen, was da steht. Und es ist ein bisschen was von einer geheimen Botschaft, die da auch mit übermittelt wird. Aber das ist eben kongenial zu den Inhalten der Texte, die sie zitiert. Und dazu hören wir sie auch nochmal selber gleich.
Utopie im Jetzt
Als ich den Ausstellungstitel erfuhr und auch dieses Nachdenken über Utopie erfuhr, musste ich eben darüber nachdenken, dass die Utopie schon jetzt ist, ansatzweise. Dass eben das Jetzt nichts zukünftiges ist und nichts Gegenteiliges ist, sondern jetzt schon die Möglichkeit zur Verwirklichung hat oder jetzt schon angelegt ist, mitten unter uns.
Zitate von Bloch und Buber
Und eben einmal in dieser komisch paradoxen Weise aus dem Buch Moses formuliert: Ich sehe ihn aber nicht jetzt. Fast ein sinnloser Satz. Und dann bei Ernst Bloch, politisch ein politisches Nachdenken über Utopie und eine Vorstellung von einer kollektiven Utopie. Besagtes Zitat von Ernst Bloch habe ich schon angesprochen: Ich bin, aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst. Ein Zitat aus der Tübinger Einleitung in die Philosophie, der Beginn des Werkes.
Menschliches Werden
Im Grunde geht es so grob zusammengefasst darum, dass der Mensch noch nicht ganz fertig ist, aber sich seiner selbst erst nochmal bewusst werden muss zuvor. Und dann das wahre Ich erst im kollektiven Wir entsteht. Mich hat das ein bisschen an einen Roman erinnert, den ich kürzlich gelesen habe, und zwar von Luise Meyers Hüven, wo sie auch so ein bisschen beschreibt, wie im Grunde – also es ist ein utopisches Werk, wo es darum geht: Es gab einen Blackout, ausgelöst durch wahrscheinlich einen Pilz.
Utopische Ansätze
Das ist so ein bisschen offen, aber auf jeden Fall gibt es keinen Strom mehr und die Menschen versuchen, sich in irgendeiner Form zu organisieren. Und warum ich das jetzt gerade anspreche, ist, und das ist, glaube ich, die Brücke, dass viele Dinge, die in diese Utopie reingehören, im Grunde jetzt schon angelegt sind. Kann man ihr Werk in die Richtung interpretieren oder wie auch in den Gesprächen vielleicht mit ihr hat sie sich dazu geäußert?
Blochs Prinzip Hoffnung
Also den Roman kenne ich jetzt nicht, aber es ist auf jeden Fall nah an Bloch dran, der ja sagt, es ist schon ganz viel da. Es gibt Keime von der kommenden Welt oder der Utopie oder einer Form des Glücks, zu der wir alle streben. Und das ist ja sein Prinzip Hoffnung, dieses dreibändige Werk, das er geschrieben hat und wo er quasi das untersucht, welche Keime es schon gegeben hatte in der Vergangenheit von utopischen Entwürfen.
Andrea Büttners Bezug zu Bloch
Und Andrea bezieht sich ganz sicher auch darauf. Und die beiden Sätze, aber die sie ausgewählt hat, die sagen ja: Es ist was da, aber ich sehe es noch nicht. Es ist da, aber es ist noch nicht fertig. Aber darum werden wir erst. Und die Betonung ist auf das Werden und natürlich auf das Wir, wie du es genau auch richtig beschrieben hast. Und ich würde sagen, das ist da alles drin.
Vergegenständlichung von Ideen
Deswegen wählt sie diese Sätze, aber das ist jetzt kein, in dem Sinn, sag ich mal, so aktivistisches Werk oder so, obwohl es auch was Aktivierendes vielleicht hat. Aber es illustriert vielleicht Bloch in einer – also positiv illustriert klingt in unserem Kontext immer so negativ, aber es findet vielleicht eine Vergegenständlichung statt von diesen doch sehr abstrakten Sätzen.
Vertrauen in den Prozess
Ich sehe ihn aber nicht jetzt. Er ist schon da, der Satz, den ich schreibe, aber ich muss ihn erst mal entziffern. Ich muss ihn erst mal verstehen. Es ist schon da, aber erst vielleicht in der Zukunft. Das ist natürlich auch missionisch. Es hat natürlich in der Bibel dann religiösen Hintergrund und bei Bloch, wie Andrea auch sagt, einen politischen Hintergrund.
Philosophische Auseinandersetzung
Aber letztlich ist es auch eine philosophische oder eine ästhetische und künstlerische Auseinandersetzung, die da stattfindet. Man könnte es auch auf die Landwirtschaft übertragen, indem einfach bestimmte Samen schon im Boden sind und die werden dann, wenn es soweit ist, rauskommen. Die ruhen da jetzt, die müssen da erst mal parken. Vielleicht nicht die beste Beschreibung dafür, aber kommen dann, wenn es für sie Zeit ist, raus. Und dieses Vertrauen darauf, vielleicht auch, was mir auf jeden Fall immer, wenn es Frühling gibt, sehr viel Hoffnung gibt.
Fähigkeit zur Vorstellung
Hast du einen Gedanken zur Ergänzung dazu? Ja, also was auf jeden Fall damit auch gemeint ist, ist die Fähigkeit eines jeden, sich etwas Neues vorstellen zu können und eine andere Gegenwart, eine andere Zukunft sich zu erarbeiten, zu erdenken. Und das ist etwas, was in vielen der Arbeiten der Ausstellung auch vorkommt.
Alexander Kluges Beitrag
Im gleichen Raum wie Andrea Bödener sind auch Arbeiten von Alexander Kluge zu sehen. Darunter auch ein sehr kurzes Video, wie Benjamin Brecht die schwache messianische Kraft erklärt. Und das ist ein kurzes Video, das eine fiktive Unterhaltung erzählt von Alexander Kluge selbst. Und die Idee der schwachen messianischen Kraft ist auch eine von Benjamin geprägte und erschriebene, dass die Fähigkeit eben einer Erlösung in jedem selbst angelegt ist.
Messianische Kraft und Erlösung
Also auch so ähnlich wie was Bödener dann zeigt mit dieser schwarzen Fläche, in der die Zeit irgendwie auch dargestellt ist durch die Ringe des Holzes. Diese Fläche ist befüllbar. Da kann man sich was reindenken. Und das ist in uns selbst angelegt, das zu tun. Und wir müssen es nur zulassen und auch erarbeiten. Es ist im Jetzt. Es ist jetzt schon da.
Der messianische Moment
Und der messianische Moment, das ist quasi sozusagen auch natürlich dann diese jüdische Perspektive auch auf die Frage des Gegenteils und wie man etwas anderes oder eine Erlösung von den Kriegen, Krisen, allem Schlechten erreichen kann, der ist schon eigentlich da. Er kann jederzeit kommen, der Messias.
Kluge über messianische Kraft
Und das ist wirklich eine schöne Geschichte, die Kluge da erzählt in diesem Gespräch zwischen Benjamin und Brecht über: Ja, wie können wir das denn jetzt einsetzen, diese messianische Kraft? Brecht braucht ja immer dann irgendwie so klug gesagt etwas Zupackendes. Er möchte es benutzen können für die Revolution oder wofür auch immer jetzt gerade.
Exil und Frustration
Und dieses Gespräch findet ja auch im Exil statt, fiktiv natürlich. Beide sind im Exil und sind vertrieben. Und Benjamin sagt: Nein, nein, man kann es nicht benutzen. Es ist da, aber sozusagen wir können es nicht beeinflussen. Kann man da die Frustration darüber nicht auch ein bisschen verstehen? Oder ist das gerade die Krux an der Geschichte? Weil man sich ja – also wir sind jetzt gerade – wir nehmen in Berlin auf, Wahlkampf at its best.
Hoffnungsschimmer in schwierigen Zeiten
Ich glaube, da steckt wahrscheinlich noch viel mehr drin, aber da kann man schon irgendwie ja drüber verzweifeln manchmal. Oder? Genau, das war ja der Impuls für diese Ausstellung, dass wir auch dachten, es ist zum Verzweifeln. Man muss auch sagen, die Idee für die Ausstellung kam kurz nach dem 7. Oktober. Es war wirklich eine sehr, sehr schwierige Zeit für Jüdinnen und Juden, aber natürlich auch für alle anderen, für alles, was danach folgte.
Planung der Jubiläumsausstellung
Wir mussten die Jubiläumsausstellung planen und haben uns gefragt: Ja, eigentlich müssten wir feiern, aber niemand hier ist wirklich in der Stimmung. Wir sind alle verzweifelt und haben uns überlegt: Ja, aber wie können wir denn da jetzt wieder rauskommen? Die Möglichkeiten der Utopie heute, wo sind sie denn jetzt?
Inspiration durch Denker
Und deswegen sind diese Denker, und zwar wirklich auch Benjamin, genauso wie Brecht, diese beiden Einflüsse, Bloch, genauso wie Adorno, die auch woanders stehen oder Hannah Arendt, die wir ja auch zitieren in der Ausstellung, immer wieder neu anfangen zu können. Das waren für uns wirkliche Hoffnungsschimmer und auch Inspirationsquellen, die wir auch gerne weitergeben wollen, wo wir gerne diese Anregungen bieten wollen.
Künstlerische Antworten auf das Jetzt
Und die Künstlerinnen, die haben das auch wirklich so stark angenommen und haben so unterschiedliche Antworten gefunden auf die Frage des Gegenteils von jetzt, dass ich glaube, dass doch da etwas Hoffnungsschimmerndes, Hoffnungsfrohes, ohne irgendwie einen Kitsch zu behaupten und ohne die negativen Aspekte, die wir da haben, auch in der Ausstellung.
Umgang mit negativen Aspekten
Und diese Aspekte, die ja da sind, auch ausradieren zu wollen. Darüber wollen wir ja gar nicht hinweggehen, sondern wir wollen einfach nur gucken: Ja, wie können wir wieder in ein anderes Denken kommen? Ja, und gleichzeitig hatten wir aber auch keine Lust, alte Gespräche immer wieder zu wiederholen.
Neue Gespräche und Umkehr
Also wir wollen, dass neue Gespräche entstehen, dass neue Gedanken entstehen. Und das ist etwas, das auch in der jüdischen Kultur, im Judentum angelegt ist, mit der Idee der Umkehr, die auch im Titel „Das Gegenteil von jetzt“ sehr präsent ist. Und die Umkehr ist in verschiedenen Facetten im Judentum wiederzufinden, aber im Grunde ist es immer die Fähigkeit, einen neuen Weg einzuschlagen.
Freiheit der Entscheidung
Und das ist etwas, was nicht festgelegt ist durch das Schicksal oder durch eine göttliche Bestimmung, sondern Menschen haben die Möglichkeit, die Fähigkeit umzukehren. Und wenn wir noch jemanden zitieren dürfen: Martin Buber, der beschreibt, dass diese Fähigkeit oder diese Umkehr nicht bedeutet, dass man einfach irgendwohin zurückgeht, sondern dass man an einem neuen Ort zu stehen kommt.
Einladung zum Dialog
Und das ist das, was wir gerne auslösen möchten und aus dieser Perspektive auch ins Gespräch kommen möchten mit dem Publikum. Jetzt sind es ja alles Menschen, die Sie zitiert haben, jetzt bereits schon über die schon sehr viel gesprochen wurde, mit denen sich sehr viel schon auseinandergesetzt haben, sich neue Gedenkschulen daraus entwickelt haben.
Relevanz der Philosophie
Es klang schon so ein bisschen durch, warum diese Personen mit ihrem Denken auch Inspiration für diese Ausstellung sind. Aber vielleicht nochmal für diejenigen, die sich jetzt in der Philosophie nicht so gut auskennen: Warum sollte oder könnte, dürfte man diese Bücher gerade jetzt nochmal zur Hand nehmen?
Aktualität der Denker
Ja, diese Bücher sollte man lesen oder dieses Interview oder dieses Gespräch von Adorno und Bloch ist sogar auf YouTube. Man kann sich dort anhören. Es ist einfach wahnsinnig interessant und inspirierend und es ist so gegenwärtig. Also man hat wirklich das Gefühl, das könnte man – das ist heute noch relevant, wie Sie sprechen. Und das ist auch immer gut, sich nochmal das hochzuholen.
Von Menschen, die sich so wie Bloch mit Utopie beschäftigt haben, sein ganzes Leben lang, nochmal zu lernen. Aber wir haben ja durchaus auch andere Einflüsse in der Ausstellung, die die Künstler reingebracht haben. Und zum Beispiel hat Eran Schärf sein Werk über eine Denkerin gemacht, die in Ägypten als Jüdin geboren wurde, dann über Frankreich und die USA wieder zurück in den Nahen Osten und dann nach Israel: Jacqueline Kahanoff. Sie war eine Vordenkerin des Levantinismus.
Also, die Levante ist der östliche Mittelmeerraum, ganz grob gesprochen. Und das ist etwas gewesen, was eher negativ konnotiert war. Ja, das waren sozusagen, auch wenn man in Israel darüber gesprochen hat in den 60er Jahren, als sie da war, das waren die Menschen, die schon immer da waren. Ja, sozusagen dieses Konglomerat, dieses unsaubere Konglomerat von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen. Und sie hat gesagt: Nein, genau darin liegt ja eigentlich eine Kraft, dass in diesem Raum übernational sich Minderheiten zusammengefügt haben und im Austausch waren.
Und Eran Schärf hat dann eine riesige Recherche gemacht über die Bücher, die sie rezipiert hat, als Amateure, nicht als Wissenschaftlerin, als Amateur, von Amare, Liebhaberin. Da kommt dieser Wortstamm her. Und er hat geschaut, was eigentlich ihre Einflüsse waren und wie man in dieses Denken, das einen Begriff, der so negativ konnotiert war, umschreiben kann in etwas Positives. Und auch die Kraft daraus wieder sichtbar machen kann in einem Umfeld, das das ja gar nicht so gesehen hat.
Und dieses Werk besteht aus acht Plakaten, in denen wir Cover von den Büchern sehen, also ihre imaginäre Bibliothek sehen. Und wir sehen eben so unterschiedliche Einflüsse, die da zusammengekommen sind. Und auch das kann eben ein Vorbild sein und ist etwas, was man nochmal heute neu eingucken kann und sich fragen kann: Ist das nicht nur für den Nahen Osten vielleicht ein Modell, sondern überhaupt ein Modell zum Denken?
Du hast gerade darüber gesprochen, dass verschiedene Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenkamen und versucht haben, sich auszutauschen. Und ich glaube, das ist auch eines der Themen, mit denen sich dieses Werk hier auseinandersetzt. Was hören wir da? Die Esperanto-Hymne ist eine Hymne von einem polnischen jüdischen Augenarzt, der Esperanto, die internationale Sprache, erfunden hat, in der Hoffnung, dass es mehr Verständigung geben wird zwischen den Menschen.
Dass, wenn sie die gleiche Sprache sprechen, besser miteinander reden können und weniger Konflikte haben. Und das ist für Doru Sarkalewi in dem Moment, als wir ihn angefragt haben vor ungefähr zwei Jahren, ein wichtiger Ausgangspunkt gewesen in einer Region des Konflikts und des Krieges. Und er hat dann mit Studierenden zusammen diesen Chor zusammengetrommelt.
Und man kann in der Ausstellung einer neuen Version der Esperanto-Hymne zuhören, die keine, wie man das sonst so von Hymnen kennt, Marschmusik oder so etwas martialische Musik hat, sondern ganz polyphon ist. Manchmal wird geflüstert, manchmal wird durcheinander geredet. Es kommen verschiedenste musikalische Einflüsse zusammen. Und diese ganz andere Art der Hymne kann man im Ausstellungsraum auch als Gemeinschaft entdecken.
Je mehr Leute ihr zuhören über Kopfhörer, desto voller und harmonischer wird die Musik. Und wenn dann sich wieder Menschen verabschieden aus dem Kreis, dann nimmt die Musik ein bisschen ab und die Stimmen werden weniger. Wie hat er das gemacht? Das ist eine sehr komplizierte technische Herausforderung, die uns weiterhin beschäftigt, aber sie wird funktionieren.
Und es wird auch nicht so sein, dass wenn eine Person zuhört, es ein ganz trauriges Erlebnis ist, sondern es wird nur eine Bereicherung geben, wenn mehr Zuhörerinnen zusammenkommen und dann selbst in dieser Gemeinschaft miteinander sitzen und der Esperanto-Hymne zuhören. Also auf jeden Fall, auf ganz vielen Ebenen wird diese Ausstellung ein Erlebnis sein. Nicht nur zum Schauen, sondern auf jeden Fall auch ganz viel zum Hören.
Hören wir jetzt schon rein. Sie ist ja Teil eines Jubiläums: 25 Jahre Jüdisches Museum in Berlin. Sie ist auch ein Höhepunkt dieser Festlichkeiten. So richtig zum Feiern zumute war niemandem, haben wir jetzt über das Gespräch auch schon mitbekommen. Wie vielleicht nochmal so ein bisschen, um es da kontextmäßig abzuholen: Wie hat sich über die Jahre die Arbeit hier verändert und mit welchem Blick schaut ihr vielleicht auch in die Zukunft?
Also, wir haben noch eine Ausstellung gerade laufend zum Jubiläum, die sich mit Daniel Liebeskind beschäftigt und dem Entwurf für das Haus. Und da haben wir uns nämlich genau diese Frage gestellt: Wie war das eigentlich vor 25 Jahren? Was ist die Differenz zu heute? Und wir haben schon sehr viele Unterschiede festgestellt.
Und vor allem jetzt nochmal in Bezug auf das Gegenteil von jetzt und auf unser Gespräch heute denke ich schon damals: Mein Gott, was gab es für viele Möglichkeiten! Also die Möglichkeiten des Jetzt damals, ein solches Gebäude zu bauen, das muss man sich ja heute mal vorstellen, ob sowas möglich wäre von einem Architekten, der noch nie etwas gebaut hatte vorher.
Das war ein Architekturtheoretiker, war Musiker. Da hat sich die Stadt getraut, hier so ein Monument hinzustellen. Natürlich nicht gleich auf Anhieb und mit großen Kampagnen und so. Es gab aber genug Leute, die sich das vorstellen konnten und die dafür gekämpft haben, hier so etwas Ungewöhnliches in die Stadt zu setzen.
Also, wenn man es mal vergleicht mit dem Potsdamer Platz und was da sonst alles noch so passiert ist in dieser Zeit und heutige Bauten ganz zu schweigen, was hier an Neubauten passiert. Also die Möglichkeiten damals und das Jetzt und heute müssen wir wirklich für das Gegenteil von jetzt eine eigene Ausstellung aufsetzen und uns überlegen: Was könnte das eigentlich sein?
Das ist schon ein ziemlicher Unterschied, würde ich sagen. Und das ist ja auch so ein bisschen die Frage, den Blick in die Zukunft im Grunde ja auch zu haben: Okay, wie geht es von hier aus weiter? Ja, das weiß natürlich niemand, wie es weitergeht. Aber es braucht, glaube ich schon ein bisschen Fantasie dafür. Und das möchten wir gerne anregen, damit wir unsere Arbeit auch in der Zukunft fortsetzen können.
Und natürlich feiern wir auch ein bisschen, so ist es ja nicht. Also, wir feiern zum Beispiel ziemlich groß auch die Eröffnung von der Ausstellung und wir freuen uns auch auf das, was da kommt. Aber die künstlerischen Arbeiten helfen uns dabei. Man kann diese Ausstellung auf ganz unterschiedliche Art und Weise erleben.
Eine Möglichkeit ist mit den Arbeiten, die schon länger zusammen auch für andere Ausstellungen. Weiß ich, EFRA: Wie kann man über EFRA diese Ausstellung erleben? Was ist das erstmal und genau, was macht das? Ja, wir haben eine eigene Kinderspur in der Ausstellung, die die Kinder dazu oder Kinder und ihre Familien dazu anregen soll, selber auch zu denken und neue Geschichten zu erfinden.
Uns ist ganz wichtig, dass die Kinder sich ernst genommen fühlen in der Ausstellung, dass ihre Gedanken wichtig sind, ihre Art, die Welt zu sehen, uns alle weiterbringt. Und deswegen haben wir Elemente in der Ausstellung, die man zusammensuchen kann und daraus neue Geschichten entwickeln kann, die wir dann hoffen, in unserem Denkraum, der mitten in der Ausstellung ist, dann zu lesen und vielleicht auch als Bilder zu sehen, die die Kinder dann dort für uns hinterlassen.
Und wir möchten auch, dass die Kinder und ihre Begleitpersonen zusammenkommen in der Ausstellung und über die Arbeiten sprechen, über das, was sie sehen, miteinander ins Gespräch kommen. Dazu haben wir Fragen gemeinsam mit EFRA entwickelt, um aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu hören, was Kinder darüber denken, wie sie das verstehen, was sie sehen und wie sie mit uns gemeinsam auf neue Gedanken kommen können.
Das sagen Shelley Harten, Kuratorin für Kunst am Jüdischen Museum Berlin, und Julia Friedrich, Ausstellungs- und Sammlungsdirektorin hier im Haus. Vielen, vielen Dank euch beiden! Ihr habt die Ausstellung kuratiert und ich weiß, es sind noch zehn Tage hin. Deswegen drücke ich euch alle Daumen. Vielen Dank!
Danke schön! Das Gegenteil von jetzt: künstlerische Wege in eine andere Gegenwart könnt ihr dann ab dem 4. September besichtigen. Den Link dazu, den packe ich euch auf jeden Fall auch nochmal in die Shownotes dieser Folge. Da findet ihr alle Infos, die ihr braucht für euren Besuch hier.
Kunst und Leben, der Podcast in Kooperation mit dem Monopol Magazin, den gibt es immer zweimal im Monat und zwar am Dienstag. In der letzten Folge, da ging es um die sogenannte neue Mystik in der Kunst und vor allem in der Popkultur. Da habe ich gemeinsam mit Donna Schoens und Daniel Völzke vom Monopol Magazin über Hildegard von Bingen und die Sängerin Rosalia gesprochen.
Was die beiden verbindet, das könnt ihr in dieser Folge nochmal nachhören hier bei detektor.fm und natürlich überall da, wo es Podcasts gibt. Produziert hat diese Folge Stan Leberhaldt. Vielen Dank an dieser Stelle! Mein Name ist Sarah Marie Plekart. Ich danke euch fürs Zuhören. Macht’s gut und bis zum nächsten Mal. Tschüss!
Kunst und Leben, der Monopol Podcast von detektor.fm.