Keine Kompromisse.
Die Dokumentation „Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse“ zeigt den Schaffensweg der Künstlerin Paula Modersohn-Becker, die entgegen den gesellschaftlichen Erwartungen des 20. Jahrhunderts ihrem Herzen folgt und ihren Traum verwirklichen will. Nachdem sie eine Ausbildung an einer privaten Mal- und Zeichenschule abgeschlossen hat, setzt sie ihr Studium in der Künstlerkolonie Worpswede fort.
Sie gilt als Wegbereiterin der Moderne und brach mit ihrer künstlerischen Ausdrucksform mehr als ein Tabu. Darüber waren viele Menschen damals nicht glücklich, vor allem einige ihrer männlichen Kollegen machten es ihr schwer. Doch Paula Modersohn-Becker ließ sich nicht beirren, blieb ihrem Stil treu und fand zwischen Worpswede und Paris ihren Weg.
Ungeniert sie selbst
Ihre Resilienz hat dazu geführt, dass ihr Name noch heute bekannt ist. Nachdem ihre Kunst zu Lebzeiten nur von wenigen geschätzt wurde und sie kaum ein Bild verkauft hat, gilt sie mittlerweile als eine der wichtigsten Vertreterinnen des deutschen Expressionismus.
Die Dokumentation ist eine Mischung aus authentischen Nachstellungen aus Modersohn-Beckers Leben, in denen sie von Katharina Stark verkörpert wird, sowie Interviews mit Kunsthistorikerinnen und -historikern und Künstlerinnen, die von ihrer Kunst beeinflusst wurden.
Die NDR-Dokumentation „Paula Modersohn-Becker. Keine Kompromisse“ findet ihr anlässlich ihres 150. Geburtstags in der ARTE-Mediathek.
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