Hallo liebe Streaming-Fans, es ist Montag, der 12. Januar. Heute haben wir eine Dokumentation für euch, die Teil einer fast schon legendären Reportagereihe im ZDF ist: 37 Grad. Die Reportagereihe 37 Grad gibt es schon seit 1994 und damit seit mehr als 30 Jahren. Mehr als 1100 Dokumentationen wurden über die Jahrzehnte veröffentlicht. Das Format wurde immer mal wieder angepasst, modernisiert und ergänzt. So gibt es seit ein paar Jahren auch das Format 37 Grad Leben, das sich an eine jüngere Zielgruppe richtet. Und genau dort ist unser heutiger Tipp erschienen: Project Y – Wofür das alles? Bei 37 Grad Leben machen sich ReporterInnen auf die Suche nach Antworten. Diesmal Frank Seibert, den ihr vielleicht schon aus dem Funk-Format Die Frage kennt. Manchmal scheint der Weg klar, der Plan perfekt. Und doch tauchen sie immer wieder auf: diese Fragen. Wofür das alles? Was gibt meinem Leben wirklich einen Sinn? Zum Beispiel im Job. Immerhin verbringen wir sehr viel Zeit damit, zu arbeiten. Wir machen das alle, um irgendwie Geld zu verdienen. Niemandem macht das ja so wirklich Spaß. Wenn ich es jetzt mal wirklich hardcore runterrechnen würde, komme ich wahrscheinlich schon so auf 60 bis 75 Stunden die Woche. Oder in Beziehungen, Familien, die uns Erden und Halt geben, auch in schwierigen Situationen. Project Y ist in drei Folgen aufgeteilt. Los geht’s mit dem Schwerpunkt Tiefpunkte und Neustarts. Was macht man, wenn ein schwerer Schicksalsschlag alles in Frage stellt? Um das herauszufinden, trifft Frank auf Sarah, die einen schweren Fahrradunfall hatte. Wochenlang weiß sie nicht, ob sie je wieder laufen kann. Nach dem Unfall hinterfragt Sarah ihr ganzes Leben. Sie kündigt ihren Job und beendet ihre Beziehung. Sie findet neue Freunde und fängt an, Shibari zu praktizieren, eine japanische Form von Bondage. Auch Timo hat sein ganzes Leben umgekrempelt. Nach einer Depression hat er seinen Job gekündigt und seinen ganzen Besitz verkauft, um auf eine zweieinhalbjährige Fahrradweltreise zu gehen. Auf der Reise hat er allerdings gemerkt, dass man einer Depression nicht davonradeln kann. „Ich bin geflüchtet.“ Also, das war ja erst mal so die Erkenntnis: Okay, dieses ganze Reisen, das war halt ein Fluchtgedanke. Aber wie finden wir Antworten? Wer in dieser Welt hat keine Sinnkrisen? Hat ab und zu mit dem stimmt doch was nicht? Weder können wir jetzt wie auf einer Schatzsuche hinausgehen und irgendwie unter den Steinen gucken und sagen: So, ist er denn der Sinn? Ich bin Frank Seibert. Ich bin Reporter und frage Menschen aus unserer Generation genau das. Ich sage: Ich kann es nicht fragen, nochmal wiederholen. Wie gestalten wir unser Leben, so dass es uns erfüllt? Was gibt ihm einen Sinn? Die zweite Folge von Project Y beschäftigt sich mit dem Thema Familie und der Frage, wie ein sinnenerfülltes Leben in einer Wahl- und einer Kernfamilie aussehen kann. Und in Folge 3 geht es dann um die berühmte Work-Life-Balance: Arbeiten, um zu leben oder leben, um zu arbeiten? Wie sieht erfüllende Arbeit heute aus im Spannungsfeld von Leidenschaft und Leistungsdruck? Wenn diese Fragen spannend für euch klingen, solltet ihr Project Y – Wofür das alles? jetzt in der ZDF Mediathek schauen. Das war unser Streaming-Tipp zum Wochenstart. Wenn ihr uns gerade über Spotify oder Apple Podcasts hört, lasst uns doch gerne eine Bewertung da und vergesst nicht, uns zu folgen. Dann landet die neue Episode morgen direkt in eurem Feed. Den Tipp für heute hat Jonas Nicolik rausgesucht. Audioproduktion: Paula Bültemann. Und ich bin Ina Lebedjew. Wir hören uns. Was läuft heute online und in Videostreams, TV-Programmen und Dokus? Empfohlen vom Podcast-Radio detektor.fm.