Was läuft heute online und in Videostreams, TV-Programmen und Dokus? Empfohlen vom Podcastradio detektor.fm. Hi und herzlich willkommen! Es ist Mittwoch, der 7. Januar. Ob als Ziggy Stardust, Major Tom, Halloween Jack oder Aladdin Sane – David Bowie hatte viele Namen. Er galt als Chamäleon der Popmusik. Zehn Jahre nach Bowies Tod werden in „Tribute to David Bowie: Heroes Never Die“ einige seiner größten Hits von internationalen KünstlerInnen neu interpretiert. Mit dabei sind die britischen Sänger Pete Doherty, Karl Barât, die französische Chansonnière Jean Adet und die libanesische Sängerin Yasmin Hamdan. Alle Aufnahmen sind entweder in Bowies Geburtsort London oder in Paris entstanden, wo er einst seinen ersten Gig außerhalb Großbritanniens hatte. Der Musikfilm von den französischen Regisseuren Thierry Gauthier und Sylvain Leduc soll keine Retrospektive sein, sondern eine lebendige Hommage. Es gibt wilde Ideen, dass es alles falsch war, als David Bowie starb. Ich glaube nicht, dass das wahr ist, aber es scheint sicher zu verbinden. Ich fühlte mich wie ein Kind mit ihm. Er war an meiner Seite oder so. Sein Geist verstand mich. Ich glaube, das ist wahrscheinlich das, was mich subkognitiv zu seiner Musik gezogen hat. Das haben alle KünstlerInnen dieser Tribute-Show gemeinsam: Sie alle spüren eine besondere Verbindung zu Bowie. Sie fühlen sich von ihm und seiner Musik verstanden. Im Laufe seiner Karriere erfand sich David Bowie ständig neu, nicht nur optisch, sondern auch musikalisch. Von Hardrock zu Artrock, zu Popmusik über Jazz und New Wave. Das einzig Stetige in Bowies Musik war die Veränderung. David Bowie lebte immer wieder an verschiedenen Orten und ließ sich dort inspirieren, zum Beispiel in Los Angeles, in New York und in der Schweiz. Die sogenannte Berlin-Trilogie, welche die Alben „Low“, „Lodger“ und „Heroes“ enthält, wurde wie der Name schon vermuten lässt, in Berlin aufgenommen. Dort lebte Bowie von 1976 bis 1978. Für den Film „Tribute to David Bowie: Heroes Never Die“ wurde der Titeltrack „Heroes“ des gleichnamigen Albums von der Band The Horrors interpretiert. „Keep it Berlin“ lautete das Motto dabei. Ein paar Jahre vor Bowies Berlin-Ära kam das Soul- und Funkalbum „Young Americans“ raus. Die Sängerin LaRue hat den funkigen Song „Fascination“ in einen Pop-Hit verwandelt. Und auch Neil Hannon, Frontsänger der Band The Divine Comedy, fühlt sich noch immer inspiriert von Bowie und dessen Fähigkeit, sich nicht in Schubladen stecken zu lassen. Die Band hat sich den Song „Starman“ ausgesucht. Der Film zeigt, dass David Bowie auch nach seinem Tod weiterlebt – in seinen avantgardistischen Outfits, in all seinen Fans und natürlich in seiner Musik. Wer neugierig ist auf all die unterschiedlichen Interpretationen von Bowies Songs, findet den Musikfilm „Tribute to David Bowie: Heroes Never Die“ in der Arte Mediathek. Das war unser Streaming-Tipp. Wir informieren euch jeden Tag darüber, was im Streaming-Dschungel so los ist. Damit ihr keine Folge verpasst, folgt oder abonniert „Was läuft heute“ in der Podcast-App eures Vertrauens. Skript und Tipp kommen heute von Zoe Neidhardt, Audio-Produktion Clemens Möller. Und ich bin Ina Lebedjew. Wir hören uns! Was läuft heute online und in Videostreams, TV-Programmen und Dokus? Empfohlen vom Podcast Radio detektor.fm. Untertitel von Stephanie Geiges.