„As slow as possible“ – Konzertabend mit Musik aus New York

So langsam wie möglich

27.08.2015

Entschleunigung ist das Motto beim Konzertabend "As Slow As Possible - New York City Sounds²". Eva Milner von Hundreds, Arpen von A Forest, der Organist Daniel Beilschmidt und ein Streichquartett interpretieren Songs von New Yorker Künstlern. Das Resultat könnt ihr bei uns hören.

Eva Milner, Daniel Beilschmidt und Arpen drücken auf die musikalische Bremse (Foto: Kati Zubek / detektor.fm)

Aus dem Büroalltag kennen wir das nur allzu gut: Wenn’s mal wieder besonders schnell gehen soll, platziert der Auftraggeber ein ASAP in seine Mail. As Soon As Possible – alles so schnell wie möglich erledigen. Aufträge, Projekte, Termine – es geht eben auch so schön einfach und schnell in dieser vernetzten Welt. Und während sich das digitale Hamsterrad unablässig dreht, wird andernorts der Ruf nach Entschleunigung laut.

Die Kunst etwa liefert Ansätze zum Tempo rausnehmen. Einer der radikalsten kommt von John Cage. In den 80ern hat er ein Orgelstück geschrieben mit der Anweisung: as slow as possible – so langsam wie möglich. Und genau das ist die Inspiration für einen entschleunigten Konzertabend in der Leipziger Philippuskirche am kommenden Samstag. Ein Abend mit Orgelmusik von John Cage, aber auch mit Songs von New Yorker Künstlern wie PJ Harvey und Elliott Smith.

Ende September kann man das Konzert auf detektor.fm hören. Vorab haben uns die Protagonisten im Studio besucht: Eva Milner von Hundreds, Arpen von A Forest und der Organist Daniel Beilschmidt.

Das Ensemble

  • Arpen spielt u.a. bei A Forest und wird Songs von David Byrne und Elliott Smith interpretieren: Foto: Sandra Ludewig
  • Daniel Beilschmidt ist Organist und wird das Orgelstück ORGAN²/ASLSP von John Cage spielen. Foto: Sandra Ludewig
  • Eva Milner ist Sängerin der Elektropop-Band Hundreds. Sie wird u.a. Stücke von Suzanne Vega und PJ Harvey interpretieren. Foto: Sandra Ludewig