Gemeinsame Tour von Beyoncé und Jay-Z

Crazy in Love – auch auf der Bühne

13.03.2018

Die R'n'B-Sängerin Beyoncé und der Rapper Jay-Z stehen bald gemeinsam auf der Bühne. Im Sommer beginnt das aktuell berühmteste Paar des Musik-Business ihre zweite Welttournee. Auch in zwei deutschen Städten machen sie Halt.

Erneut „On The Run“

Die Sängerin Beyoncé und der Rapper Jay-Z haben weltweit eine riesige Fangemeinde. Seit Jahren veröffentlichen die beiden Musiker unabhängig voneinander Hit-Album auf Hit-Album. Nun können die Fans ihre „Queen B“ und ihren „J-Hova“ sogar im Doppelpack erleben. Denn das Ehepaar geht mit einer gemeinsamen Stadionshow auf Welttournee.

Die „On The Run II“-Tour knüpft an ihre gemeinsamen Shows aus dem Jahr 2014 an. Geplant sind in Europa insgesamt 15 Konzerte. In Deutschland treten sie dabei in Berlin und Köln auf.

Als ich gesehen habe, dass sie im Olympia Stadion in Berlin spielen, habe ich mir gedacht: Okay, jetzt sind sie wirklich richtig groß, so Depeche-Mode- Level. – Claus Schwartau, Chefredakteur von Noisey

Beyoncé und Jay-Z: Kultstatus

Während der letzten gemeinsamen Tour hatten sich bis zu 100.000 Zuschauer in den Stadien eingefunden. Wohlgemerkt – pro Show. Ähnliche Besucherzahlen sind auch dieses Mal zu erwarten. Damit knüpfen Jay-Z und Beyoncé an die Tradition der großen Stadionkonzerte an, die man bisher eher aus dem Rock kannte. Diese Zeiten sind wohl vorbei. Statt Rock füllen jetzt Hip-Hop und R’n’B die Stadien weltweit.

Ich glaube, man kann da eine ganze Menge erwarten, schließlich ist die Messlatte mittlerweile echt hoch und Beyoncé und Jay-Z sind einfach momentan das Superlative-Couple. – Claus Schwartau

Was Besucher von den Konzerten erwarten können – darüber hat detektor.fm-Moderator Lars-Hendrik Setz mit Claus Schwartau gesprochen. Er ist Chefredakteur von Noisey, dem Musikkanal von Vice.

Clauss_SchwartauDas übersteigt ja schon lange das, was man von den 90ern und frühen 2000ern von Rap-Konzerten kennt.Claus Schwartauarbeitet als Chefredakteur bei Noisey. 

Redaktion: Kaspar Weist