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Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm
Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm

Musikzimmer – Ausgabe 07/2015

Das Musikzimmer im Juli

Diesen Monat im Musikzimmer: Konzertplanung mal andersrum mit PeterLicht, eine Session mit dem Hamburger Goldkehlchen lùisa und ein Festival-Tipp für all jene, die es gerne familiär mögen. Dazu die Demoecke und die Band des Monats Suddenly Human.

Playlist

  1. Von Wegen Lisbeth – Lang lebe die Störung im Betriebsablauf
  2. lùisa – More (detektor.fm-Session)
  3. Kafka Tamura – Bones
  4. Suddenly Human – Same Room Is A Different Place (Band des Monats)
  5. Petula – Kisses Kisses Kisses
  6. Herrenmagazin – Ehrenwort
  7. PeterLicht – Neue Idee
  8. Isolation Berlin – Bus der stillen Hoffnung
  9. Fenster – Memories

Die nächste Musikzimmer-Ausgabe gibt’s am 19. August. Bis dahin läuft immer mittwochs um 19 Uhr im Wortstream die Wiederholung der aktuellen Ausgabe.

Derweil könnt ihr in der Demoecke über unsere nächste Band des Monats abstimmen. Ihr macht selbst Musik? Wir bringen euch ins Radio! Schickt uns eure Songs, am besten per Link (Soundcloud, Bandcamp, Dropbox…) an musikzimmer@detektor.fm.


Musikzimmer-News

VUT schreibt offenen Brief an Apple

Der Verband Unabhängiger Musikunternehmen VUT hat die Bedingungen des neuen Streamingdienstes Apple Music in einem offenen Brief kritisiert. Vor allem die kostenlose 3-monatige Probezeit war den Indies sauer aufgestoßen. Nach Protest des Verbands und der öffentlichkeitswirksamen Watsche durch Taylor Swift hat Apple eingelenkt. Die Lizenzgebühren sollen nun doch von Anfang an an Musikunternehmen und Künstler ausgeschüttert werden.

Jörg Heidemann, Geschäftsführer des VUT, freute sich sehr „dass eine faire Lösung gefunden wurde“. Apple habe gezeigt, dass das Unternehmen auch weiterhin an einer starken Beziehung mit der unabhängigen Musikbranche interessiert ist.

Ende des Sommerlochs in Sicht

Hurra! – Die jährliche Veröffentlichungsflaute im Sommer neigt sicht dem Ende zu. Den Anfang machen Frittenbude, deren viertes Album „Küken des Orion“ erscheint am 21. August bei Audiolith.

Der Pianist Lambert hat neben seinen vielen Beschäftigungen von Filmsoundtracks bis Auftritte mit José Gonzalez nur nachts Zeit gefunden, Musik aufzunehmen. Deshalb heißt sein zweites Album auch „Stay In The Dark“ und erscheint am 4.September bei Staatsakt.

Ebenfalls im September veröffentlicht Enno Bunger seine neue Platte. Nach dem melancholischen Konzeptalbum „Wir sind vorbei“ scheint der Hamburger Musiker wieder etwas besser drauf zu sein, sein neues Werk heißt „Flüssiges Glück“.

Die Nerven sind ein Postpunk/Noiserock Trio mit deutschsprachigen Texten und einem Hang zur Düsternis. Fans von Sonic Youth oder Misson Of Burma dürfte auch deren neue Platte gefallen. Die heißt schlicht und ergreifend „Out“ und erscheint im Oktober bei Glitterhouse.

Musicboard Berlin gibt geförderte Projekte bekannt

Im Rahmen des Programms „Karrieresprungbrett Berlin“ werden im zweiten Halbjahr 2015 durch das Musicboard Berlin neun Projekte gefördert. Darunter sind unter anderem die Videoproduktionsplattform „The Open Stage Berlin“, die Konzertreihe Xjazz @ Neue Heimat, und der Debattierclub Jules Verne Musikvereyn. Auch das Handiclapped Inklusion rockt 2015! wird gefördert, bei diesem Projekt werden Musiker mit Behinderung begleitet. Ein weiteres Förderprogramm unter dem Namen „Pop im Kiez“ stellt zwei berlinspezifische Orte in den Mittelpunkt: das Funkhaus in der Nalepastraße und das Antje Öklesund.

Markus Acher macht Filmmusik

The Notwist-Chefmurmler Markus Acher macht auch in Film. Unter dem Namen Rayon hat er für den italienischen Film „N-capace“ zehn Instrumentaltracks aufgenommen. Die Stücke schwanken zwischen Jazz und Ennio Morricone, Drumcomputer und Keyboard. „Il Collo e la Collana“ heißt das ganze in Albumform und ist bei Alien Transistor erschienen.

https://soundcloud.com/alientransistor/sets/rayon-il-collo-e-la-collana

Addact beendet Kampagne mit Peter Licht erfolgreich

Bislang hatten Musikfans wenig Mitspracherecht, in welcher Stadt die Lieblingsband auftritt. Das will das Startup Addact aus Hamburg ändern. Mit Addact können Fans ein Kampagnen-Ticket für ihre Stadt kaufen und somit beeinflussen, wo der Lieblingskünstler spielt. PeterLicht hat als einer der ersten die Konzertplanung seinen Fans anvertraut. Bei Addact konnte bis vor kurzem abgestimmt werden, ob er in Leipzig, Rostock oder Chemnitz spielen soll. Letztlich haben Leipzig und Rostock das Rennen gemacht.

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