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Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm
Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm

Musikzimmer – Ausgabe 11/2019

Das Musikzimmer im November

Das Musikzimmer im November hat eine gehobene Frauenquote, weil die letzten zu männlich besetzt waren. Dives erklären, warum ein Girl Rock Camp für sie wichtig war. ÄTNA teilen ihren Einfluss 51 zu 49 Prozent auf – zu Gunsten von Sängerin Inéz. Und die Stimmen unserer Newcomer Don’t Go, Kaleurs und Mira Mann sind diesmal auch mehrheitlich weiblich.

Playlist

  1. My Ugly Clementine – Playground
  2. Novaa – AI am in Love
  3. Dives – Chico
  4. Odd Beholder – Transatlantic Flight
  5. Snøffeltøffs – On Your Mind
  6. Kerosin95 – Außen hart innen flauschig
  7. Don’t go – Maybe we’re just getting younger (Snippet)
  8. Kaleurs – Beach Freaks (Snippet)
  9. Mira Mann – Du bist auch traurig (Snippet)
  10. Die Cigaretten – Zuviel
  11. Nosoyo – Tall as a Tower
  12. Blond – Thorsten
  13. Mint Mind – Thoughtsicles
  14. ÄTNA – Try
  15. Sommerplatte – Track 25

Das Interview mit ÄTNA gibt’s hier in voller Länge. Die nächste Musikzimmer-Ausgabe kommt am 18. Dezember 2019. Bis dahin läuft immer mittwochs um 19 Uhr im Wortstream die Wiederholung dieser Folge.

Ihr wollt auch unter den besprochenen Newcomern im Musikzimmer sein? Wir bringen eure Band ins Radio! Schickt uns eure Songs, am besten per Link (Soundcloud, Bandcamp, Dropbox …) an musikzimmer[at]detektor.fm.


Newcomer-Vorstellungen

Statt wie bisher in der Demoecke, deren Abstimmungssystem wir nicht mehr zeitgemäß finden, stellen wir künftig Newcomer im Musikzimmer ohne Abstimmung und Wettbewerb vor. Weil sie im Gegensatz zu den restlichen Tracks in der Sendung nur angespielt werden, kriegen sie dafür hier mehr Platz.

Don’t Go

Don’t Go sind ein Elektropop-Duo bestehend aus Nina Jukić aus Zagreb und Alexander Forstner aus Graz. Beide leben in Wien und machen dort auch gemeinsam Musik. Sie singt und spielt Piano und Synthesizer, er bedient Schlagzeug und Gitarre. Bei ihren Konzerten loopen sie sich viel lieber durch ein lebendiges Set als sich auf die relative Sicherheit eines Laptops zu verlassen. Der Sound von Don’t Go ist Pop, aber auch experimentierfreudig, tanzbar und gleichzeitig nachdenklich. Das hört man auch in ihrer neuen Single „Maybe We’re Just Getting Younger“, da geht’s um das Hin- und Hergerissensein zwischen Hoffnung und Zweifel, Optimismus und Unruhe.

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Kaleurs

Kaleurs ist die Band von Songwriter Niklas Birkemeyer. Der kommt aus Münster, hat aber eine ganze Weile in England gelebt. Dort hat er mit drei Kollegen die Band Kaleurs gegründet und jetzt eine EP veröffentlicht mit dem Titel „Gently into the night“. Kaleurs spielen melancholischen, sonnengebleichten Indierock zwischen wären z.B. DIIV, Ty Segall und Vaccines. Zu ihrem Song „Beach Freaks“ gibt’s ein Video, in dem eine kleine Hula-Figur einen Ausflug ans Meer macht. Dazu erklingen entspannt, verwaschener Gesang, luftige Gitarrensolos und ein gutes bisschen Fuzz.

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Mira Mann

Mira Mann ist Bassistin und Sängerin der Münchner Post Punk-Band candelilla, Herausgeberin des Magazins Ultra Soft und sie hat auch schon Texte in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. In diesem Jahr ist außerdem ihr Gedichtband „Gedichte der Angst“ erschienen und kürzlich ihre Debüt-EP „Ich mag das“. Dafür hat sie Texte aus dem Gedichtband weiterentwickelt. Es wurde Platz gelassen für Spontanes und Experimente, für Fehler und Unregelmäßigkeiten. In den Songs liegen die Lyrics liegen locker auf dem Beat. Die minimalistisch-percussivlastige Vertonung stammt von Produzenten Ludwig Abraham.

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