Feature: Frauen im Pop

Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann

24.11.2016

Wie dick ist die gläserne Decke im Musikbusiness? Unsere Longread-Geschichte "Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann" erzählt vom Ungleichgewicht der Geschlechter auf und hinter den Bühnen. Let's talk about gender!

Werden Frauen im Pop immer noch benachteiligt? Grafik: detektor.fm / Pauline Gallinat

„Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann“ ist unsere erste multimediale, interaktive Longread-Geschichte. Eine Geschichte über das Ungleichgewicht der Geschlechter in der Musikwelt. Entstanden ist sie im Rahmen der Innovationsförderung für NachwuchsjournalistInnen in Kooperation mit dem Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ).

Hier gehts’s zum Feature: geschichten.detektor.fm

#popistbunt

Wir tauchen ein in eine Musikszene, die sich eigentlich immer weltoffen, fortschrittlich und diskursfreudig gibt. Wird dort ohne Klischees und Schubladendenken über Musik gesprochen? Unabhängig davon, ob sie von Männern oder Frauen, von homo-, bi-, heterosexuellen oder von Transgender-Künstlern und Künstlerinnen gemacht wird?

Die Autoren Isabelle Klein und André Beyer schauen auf und hinter die Bühnen, blicken in Labelbüros, Musikredaktionen und hinter die Mischpulte. Zu Wort kommen unter anderem Bernadette La Hengst, Stella Sommer (Die Heiterkeit), Tess Rochholz (Music Industry Women), die Tontechnikerin Michaela Voigt sowie die Musikjournalistin Jennifer Beck (Spex).

Es ist immer noch wahnsinnig schwierig, sich durchzusetzen. – Bernadette La Hengst

Das Radio-Feature

Und weil das alles für so viel Gesprächsstoff sorgt, haben wir begleitend zum Online-Feature ein Radio-Feature produziert. Eine Stunde #popistbunt zum Hören. Als Podcast, zum Mitnehmen, Unterwegshören, jetzt oder später.

 

Das komplette Radio-Feature (mit ausgespielten Songs) senden wir noch einmal am 8. März, dem Internationalen Frauentag, um 20 Uhr im Wortstream.