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Kettcar
Bild: Andreas Hornoff

Popfilter | Kettcar – München

Wo kommst du eigentlich her?

Die Hamburger Indie-Band Kettcar singt in ihrem neusten Song „München“ über Alltagsrassismus und Diskriminierung. Kettcar-Bassist Reimer Bustorff hat den Text geschrieben und erzählt davon im Popfilter.

Alte Indie-Hasen

Seit mehr als 20 Jahren zählen Kettcar bereits zum festen Inventar des deutschsprachigen Indie. 2002 nimmt die Hamburger Band ihr Debütalbum „Du und wieviel von deinen Freunden“ auf. Weil sie kein Label finden, um die Platte zu veröffentlichen, gründen sie zusammen mit Kollege Thees Uhlmann von Tomte kurzerhand ihr eigenes.

Irgendwo zwischen Songwriter-Pop, Indie-Rock und Punk erzählen Kettcar in ihren Liedern von Liebe, Freundschaft, Träumen und Enttäuschung. Auf ihren späteren Alben finden sich dann immer öfter auch ganz explizit politische Tracks.

München, alte Lady

In dieser Tradition steht auch der neue Kettcar-Song „München“. Er handelt von Alltagsrassismus, und davon, wie Menschen, die nicht so ganz „bio-deutsch“ aussehen, die Zugehörigkeit abgesprochen wird. Was sich immer wieder in der Frage: „Wo kommst du eigentlich her?“ manifestiert.

Ein Thema, das aktueller kaum sein könnte, wo sich doch gerade Neonazis mit AfD und CDU-Vertretern bei einem dubiosen Geheimtreffen zusammentun und dort völkische Reinheits-Ideen herbeifantasieren.

Der Text zu „München“ stammt dabei nicht wie sonst üblich aus der Feder von Sänger Marcus Wiebusch, sondern von Bassist Reimer Bustorff. Der erzählt heute im Popfilter selbst, was es mit dem Track auf sich hat. Hier könnt ihr unseren täglichen Musikpodcast hören & abonnieren.

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