Rückblick auf Unternehmensübergaben
Wir haben in den letzten Ausgaben ja schon aus verschiedenen Perspektiven auf das Übergeben und Übernehmen von Unternehmen geschaut, auf das Übernehmertum, wie die passende Brand1 Community dazu heißt. Gabriele Fischer und Christian Rickens, zum Beispiel aus der Brand1 Chefredaktion, haben ihren ganz persönlichen Wechsel sehr anschaulich und offen thematisiert. Und mit der Professorin Birgit Felden habe ich über gelungene Nachfolgeprozesse gesprochen.
In dieser Episode hier schauen wir genauer darauf, wie sich so ein Übergang eigentlich anfühlt, wenn man selbst mittendrin steckt bzw. inzwischen auch auf ihn zurückblicken kann. Ich bin Christian Bollert und freue mich, dass ihr unseren gemeinsamen Podcast hört: Der Brand1 Podcast – Wirtschaft anders denken. Jede Woche bei detektor.fm.
SK Laser GmbH
Im Mittelpunkt steht diesmal das Maschinenbauunternehmen SK Laser GmbH. Das mittelständische Unternehmen sitzt in Wiesbaden und verkauft Lasermaschinen für die Oberflächenbearbeitung auf nahezu allen Materialien für die Industrie. 2019 ist hier Dina Reit in das Geschäft ihres Vaters eingestiegen. Und hier haben wir also den häufigen Fall einer Nachfolge in der Familie, was wir ja auch schon thematisiert haben.
2020 wird sie Prokuristin, 2022 geschäftsführende Gesellschafterin. Im vergangenen Jahr zieht sich der Vater von Dina Reit vollständig aus dem Unternehmen zurück. Der Übergabeprozess hat hier also nicht wie bei der Brand1 Chefredaktion sechs Monate, sondern knapp sechs Jahre gedauert. Sechs Jahre, in denen sich die Verantwortung Schritt für Schritt verschoben hat: von Vater zu Tochter, von einer Generation zur nächsten. Und heute führt Dina Reit das Unternehmen in einem, muss man sagen, wirtschaftlich schwierigen Umfeld.
Übernahme in der Familie
Wie fühlt es sich also an, in der Familie ein Unternehmen zu übernehmen? Genau darüber sprechen wir in dieser Brand1 Podcast Episode. Ich sage Hallo und herzlich willkommen, Frau Reit.
Hallo, Herr Bollert. Ich freue mich, da zu sein. Ich kann mir vorstellen, so ein Unternehmen in der Familie zu übernehmen, hat immer doch nochmal so eine zusätzliche Ebene, nämlich diese familiäre. Lassen sich diese unterschiedlichen Beziehungsebenen in so einem Prozess irgendwie sauber trennen?
Es gibt Leute, die würden Ihnen antworten mit: Ja, das lässt sich sauber trennen. Ich glaube das persönlich nicht. Ich habe es so nicht erlebt. Also man wächst persönlich sehr stark. Als ich eingestiegen bin, war ich doch ganz klar noch die Tochter, die geguckt hat, wie Papa das macht. Und auch sehr viel darauf vertraut hat, wie mein Vater die Dinge angegangen ist.
Aber mit der Zeit habe ich an Selbstbewusstsein gewonnen und hat mein Vater auch gesehen: Okay, die kann das. Man kann der vertrauen, die schafft das. Und so hat sich das gewandelt, wie wir gesprochen haben miteinander. Aber trotzdem ist er natürlich immer mein Vater geblieben, das ist ja klar. Aber man spricht im Geschäftlichen dann über geschäftliche Dinge und hat dann ein bisschen eine andere Ebene, auf der man sich unterhält. Genau wie Sie es beschreiben.
Komplexität der Beziehungen
Ich kann mir vorstellen, es ist ja irgendwie ein komplexes System, weil wenn die Anerkennung auch auf so einer fachlichen Ebene für die Tochter wächst, dann wächst die ja wahrscheinlich auch auf einer persönlichen Ebene, oder? Also das hängt ja alles dann doch so ein bisschen zusammen.
Definitiv. Wir sind uns nochmal irgendwie näher geworden über diese Übergabe. Also mein Vater und ich hatten schon immer ein sehr gutes Verhältnis. Wir sind uns auch sehr ähnlich. Aber durch die Nachfolge habe ich nochmal auch ein bisschen mehr verstanden, durch was mein Vater in den letzten Jahrzehnten durchgegangen ist.
Also ich habe das ja mitbekommen, wie er gegründet hat 2005. Und ich weiß schon so aus meiner Jugend, dass das keine einfache Phase war. Aber wie mein Vater, also jetzt sehe ich ja die Zahlen, wie er durchgehalten hat in diesen ersten Jahren, wo hier überhaupt nichts reingekommen ist, fast, das bewundere ich zutiefst.
Und dann, wenn man mal durch so ein schwieriges Projekt zusammen durchgegangen ist oder durch den Schock, wenn jemand kündigt oder sowas, dann merkt man schon, wie man nochmal anders zusammenwächst und nochmal ein anderes Verständnis füreinander sich entwickelt.
Der Wunsch zur Übernahme
Sie haben es ganz gut beschrieben. Sie haben das ja logischerweise vorher auch schon mitbekommen, dass es dieses Unternehmen gibt, wie das gegründet wurde und so. Und Sie haben auch gleichzeitig gesagt: Na ja, so ganz tief hat man natürlich auch nicht reingeguckt vorher. Gab es denn trotzdem auch vorher schon einen Moment, wo Ihnen klar geworden ist: Ja, ich will das auch. Ich will dieses Unternehmen meines Vaters übernehmen?
Die meiste Zeit wollte ich das nicht übernehmen. Nach dem Abi habe ich so überlegt: Was mache ich? Was möchte ich studieren? Ich habe mich für unterschiedlichste Dinge beworben. Hinterher ist es geworden die Wirtschaftswissenschaften. Und das ist tatsächlich auch das, was mein Vater damals studiert hat.
Ich habe mich aber dann nach zwei Semestern noch für ein weiteres Studium angemeldet, und zwar Kunstgeschichte mit Philosophie. Ich habe also ein Doppelstudium gemacht und damals wollte ich erst mal Kuratorin im Museum werden. Und dann war ich auch im Museum, wurde von einem Prof dahin empfohlen, durfte da länger das mal austesten und habe dann gemerkt, das ist überhaupt nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe.
Und das Arbeiten, was ich von meinem Vater kenne, also er hat ja schon immer wieder am Essenstisch davon erzählt. Ich habe auch hier im Büro immer mal wieder mitgearbeitet. Ich war auf sehr vielen Messen dabei. Das hat mich dann doch eigentlich eher angesprochen, weil er so viel entscheiden konnte. Der durfte zum Beispiel entscheiden: Mit wem arbeite ich zusammen? Woran arbeite ich? Wie entwickeln wir uns als Unternehmen? Und das hat mir dann doch schon gefallen.
Entscheidung für SK Laser
Und damals, also ich sage mal, nach der Ernüchterung des Museums, da habe ich mich dann dafür entschieden, in das Unternehmen reinzugehen. Ich hatte in der Zeit auch noch mal überlegt, ob ich selber gründen möchte, aber war dann so: Ich habe ja erlebt, wie die Gründung bei meinem Vater war und habe dann gedacht: Nee, ist schon ziemlich toll. Und was ist das für eine große Chance, ein Unternehmen übernehmen zu dürfen? Deswegen habe ich mich dann für SK Laser entschieden.
Das klingt aber wirklich so, als ob ich sag mal, gerade mit dieser Erfahrung im Museum, dieses ganze Thema Selbstbestimmung und Dinge ja auch selber anschieben und entscheiden, fast schon der entscheidende Ausschlaggeber war.
Definitiv. Ich muss auch sagen, im Museum dachte ich, würde ich die ganze Zeit mit Kunst zu tun haben, hatte ich gar nicht. Ich habe mit Excel-Listen und Word-Dokumenten zu tun gehabt. Der Laser ist sehr cool, hat mich aber damals noch nicht so unendlich angesprochen.
Und was ich dann im Museum also für mich daraus geschlossen habe, aus meiner Arbeit, dass ich wahrscheinlich nicht die ganze Zeit nur mit Lasern zu tun haben werde. Tatsächlich ist das auch so: Ich führe ja ein Unternehmen, das heißt, ich habe mit Personal, mit Kunden, mit Lieferanten, also mit ganz vielen anderen Themen, die nicht unbedingt jetzt immer nur spezifisch Laser sind, zu tun.
Wenn ich jetzt überlege, was ist sinnstiftend an dem Job, den ich jetzt mache, dann ist einmal sicherlich für mich sehr sinnstiftend, das Unternehmen weiterzuführen, was mein Vater aufgebaut hat. Das gibt mir Sinn. Aber es ist ganz sicher auch, dass ich meinen Alltag gestalten kann und ich habe schon einen großen Gestaltungsfreiraum.
Also ich habe eine Selbstwirksamkeit, ich arbeite nicht für den Mülleimer, und das gefällt mir sehr, sehr gut. Und dann, ich glaube, das Dritte, was mir auch wirklich wichtig ist, ist, dass ich Jobs erschaffe und somit auch meinen kleinen, kleinen Teil für den Wirtschaftsstandort Deutschland so beitragen kann. Und um es mal ein bisschen flapsig zu sagen: Die Gemälde sind nicht so cool, wie Sie sich erwartet haben, und der Laser ist cooler als gedacht.
Herausforderungen beim Einstieg
Ja, definitiv. Definitiv wirklich. Kann man auch sagen, jetzt so in der Rückschau, wo es am meisten geruckelt hat? Ich glaube, für mich war am schwierigsten der Einstieg. Ich bin reingekommen und mein Vater und ich hatten so gar keinen Plan, wie das funktionieren soll. Wir haben dann einen Tisch bei ihm ins Büro reingestellt und dann war irgendwie der Plan, dass ich bei allem einfach nur zuhöre und zugucke und dann kann ich das quasi, was er sich jahrzehntelang an Erfahrung aufgebaut hat.
Dem war natürlich nicht so. Also nach zwei Monaten war ich durch meine großen Erwartungen, die ich an mich selber hatte, durch die Überforderung mit dem Jobeinstieg, die Überforderung mit dem Einstieg in ein Maschinenbauunternehmen komplett runtergerockt, emotional. Also ich war wirklich an so einem Punkt, dass ich gesagt habe: Papa, entweder ändern wir was radikal oder ich lasse es. Und dann haben wir radikal was geändert.
Wir haben erst mal den Tisch aus dem Büro rausgeräumt. Ich habe dann hier bei allen im Unternehmen mal mitgearbeitet, also in der Buchhaltung, im Vertrieb, in der Produktion, in der Konstruktion. Ich habe ein Jahr insgesamt gearbeitet. Das hat mich richtig sattelfest gemacht in den technischen Belangen. Aber nicht mehr beim Papa im Büro. Nee, genau. Nicht mehr beim Papa, überhaupt nicht. Ich habe mit dem gar nicht mehr zusammengearbeitet. Und das war richtig gut für mich.
Unterstützung durch Beraterin
Und außerdem haben wir uns eine Beraterin an Bord geholt, die uns über, ich glaube, dann insgesamt die fünf Jahre alle sechs bis acht Wochen hier vor Ort beraten hat. Einen halben Tag lang haben wir so einen Workshop gemacht, weil wir schon gemerkt haben, dass Nachfolge schnell auch auf der Strecke bleibt im Daily Business. Und das war wirklich super.
Wir haben so einen Meilensteinplan aufgestellt: Wie geht die Verantwortung über? Wie lerne ich die Dinge von meinem Vater? Muss ich vielleicht irgendwo nochmal ein Praktikum machen? All diese Fragen. Aber auch so sehr praktische Dinge, wie zum Beispiel: Wann wechseln wir das Chefbüro? Oder wann geht mein Vater in Teilzeit?
Und ja, am Anfang habe ich mir das echt gar nicht richtig zutrauen können, diesen Job als Geschäftsführerin. Mein Vater hatte da immer sehr großes Vertrauen in mich. Da war ich ihm auch sehr, sehr dankbar für. Aber für mich hat das erst mal so anderthalb Jahre gedauert, wo ich mich in das Unternehmen reingearbeitet habe, die Sachen gelernt habe, die hier wichtig sind, um dieses Selbstvertrauen zu schaffen und dann auch so sattelfest zu sein, zu sagen: Ich kann das.
Die Rolle der Beraterin
Und warum war die Beraterin so hilfreich? Weil die das erst mal strukturiert hat und weil die auch Sachen angesprochen hat, über die wir vielleicht mal nachgedacht haben. Aber es gibt schon Sachen, die spricht man nicht so aus. Also zum Beispiel die Frage: Warum ist man eigentlich Unternehmer? Also was motiviert einen dazu? Also so ein bisschen mal zu klären, was ist die Motivation hinter der ganzen Geschichte?
Dann aber auch Fragen wie: Wann gehen Anteile über? Also wie viele Anteile brauche ich, um zu sagen: Okay, das ist hier mein Unternehmen, was ich führe? Also das sind alles so Fragen. Dann muss man auch mal reinschauen: Wie sieht das Testament aus? Wie sieht der Gesellschaftervertrag aus? Also Gesellschaftervertrag ist über Testament. Das sind wichtige Tipps, die hat man nicht sofort bei der Hand.
Also da ist es schon praktisch, wenn halt jemand, der das Ganze schon öfters durchgemacht hat oder mit begleitet hat, wenn so jemand an der Seite ist. Weil mein Vater und ich haben es eben bisher noch nicht erlebt, wie so eine Nachfolge funktioniert.
Veränderungen nach der Übernahme
Dina Reit, Geschäftsführerin und Gesellschafterin der SK Laser GmbH, bei detektor.fm. Und wir sprechen in dieser Folge noch intensiver darüber, was sie möglicherweise auch anders macht, seit sie das Familienunternehmen in zweiter Generation übernommen hat.
Frau Reit, Sie haben es gerade angesprochen, es hat ein bisschen gedauert, bis Sie das gemerkt haben, und Sie mussten auch erst mal darüber reden, wann Sie beispielsweise das Büro wechseln. Gab es so einen Moment, wo Sie gemerkt haben: Jetzt bin ich die Chefin?
Es gab ein paar Momente, die vielleicht das dann so komplettiert haben, wie so ein Puzzle. Zuerst weiß ich noch, wie wir jemanden eingestellt haben und mein Vater war davon nicht so überzeugt, überhaupt jemanden für diese Rolle einzustellen. Dann hat er gesagt: Wir machen es trotzdem, auch wenn ich nicht dran glaube. Ich würde es nicht machen, aber du bist die Zukunft, deswegen machen wir es so, wie du entscheidest.
Das war für mich ein großer, großer Schritt. Ich habe es ja geschafft, das Gesicht von SK Laser zu werden. Das habe ich einmal stark dadurch gemacht, dass ich eben auf Messen unterwegs war, überall hingefahren bin, aber natürlich auch dadurch, dass ich mich in der LinkedIn-Community sehr stark positioniert habe für SK Laser.
Und wenn dann die Leute zu mir wollten und nicht mehr zu meinem Vater, das war natürlich auch so innerlich dann, dass ich gedacht habe: Yes, das hat funktioniert. Und ich glaube, wenn man gemerkt hat, also am Anfang sind ja alles so kleine Krisen, wirken riesig groß. Also schon, wenn du irgendwelche Materialien nicht bekommst und die Maschine muss eigentlich fertig gebaut werden und dann bist du da am gucken, welcher Lieferant kann das machen und dann versuchst du einen Ausweichlieferanten zu finden und, und, und.
Eigentlich überhaupt keine Riesensache, aber am Anfang war das für mich ein Riesenekt. Total schwierig, so was hinzubekommen. Und wenn man dann irgendwann gemerkt hat, dass solche kleinen Stolpersteine einen nicht mehr aus dem Takt bringen, dann kriegt man so eine gewisse Ruhe da rein. Und ich glaube, das war für mich auch wichtig zu merken: Ich kann solche Situationen händeln. Also im besten Sinne Selbstbewusstsein.
Persönlichkeitsentwicklung durch Nachfolge
Auf jeden Fall ganz wichtig. Ich glaube grundsätzlich, dass diese Nachfolge für die Persönlichkeitsentwicklung wie so ein Katalysator ist, weil man eben doch sehr jung, also ich war 27 Jahre alt und wurde dann in diese Führungsrolle reingeschmissen. Also ich sage mal, das Selbstbewusstsein auszustrahlen: Ich führe dieses Unternehmen weiter gegenüber den Kunden, den Lieferanten und auch den Mitarbeitenden.
Andererseits innerlich eine vollkommene Unsicherheit zu spüren. Das war eben am Anfang schon so der Tenor bei mir. Und dann entwickelst du dich weiter und irgendwann ist das auch wirklich das, was du fühlst, was du nach außen ausstrahlst. Und das war für mich ganz, ganz wichtig. Und auch erst das war so ein Moment, wo ich dann zu meinem Vater gesagt habe: Ja, ich schaffe das. Ich glaube, dass ich das jetzt auch schaffe.
Der Moment des Selbstbewusstseins
Wann war dieser Moment? Ich glaube, nach anderthalb Jahren war das wirklich, dass ich so gemerkt habe: Okay, ich schaffe das. Und mein Vater war an dem Punkt, sodass er gesagt hat: Ja, das war mir schon längst klar. Also jetzt wäre es auch ein bisschen spät gewesen, hättest du jetzt gesagt: Du machst es nicht. Aber ja, das ist ganz normal.
Und dann ist es natürlich auch so: Mein Vater hat ja, also wir haben das so schrittweise gemacht und er hat eben damals auch noch Verantwortung übernommen. Und natürlich, das fand ich auch ganz interessant zu merken: Ich hatte immer das Gefühl, ich mache die Sachen, die ich jetzt mache schon mit vollem Herzblut und schon auch so, wie ich das will.
Und trotzdem, jedes Mal, wenn er dann weitere Verantwortung abgegeben hat und ich das übernommen habe, war es so, dass ich dann doch noch mal mehr gemerkt habe, also so ein Ownership hatte. So dieses Gefühl hatte: Boah, das ist jetzt meins, das mache ich jetzt. Und tatsächlich auch, als er Ende letzten Jahres dann bei uns aus dem Unternehmen ganz rausgegangen ist, war es für mich total interessant zu sehen, dass ich manche Sachen doch anders gemacht habe als vorher, obwohl ich damals schon dachte, ich würde alles genauso machen, wie ich das will.
Veränderungen in der Unternehmensführung
Was machen Sie denn heute anders? Also Sie haben es ja vorhin angesprochen: Dieser erste Punkt war vielleicht die Einstellung, wo Sie gesagt haben: Doch, diese Person möchte ich einstellen. Können Sie das auf einer höheren Ebene noch sehen, wo Sie sagen: Ja, doch, das ist jetzt doch anders als beispielsweise vor einem Jahr?
Ja, also wir haben viel verändert und mein Vater hat auch mitgeholfen, das zu verändern. Beispielsweise die Organisationsstruktur haben wir einfach verändert. Also ich habe hier einen Geschäftsführerkollegen eingestellt. Das war jetzt auch nicht unbedingt ein Weg, den mein Vater gegangen wäre früher.
Ich habe das mit meinem Vater zusammen eben erlebt. Diese doppelte Geschäftsführerspitze ist meiner Meinung nach eine super Sache. Und ich habe das eben jetzt auch weitergeführt mit einem langjährigen Mitarbeiter, den ich dann zum Geschäftsführer auch gemacht habe, dieses Jahr. Aber auch sonst in der Organisationsstruktur ist natürlich viel angepasst worden.
Einfach, weil, also zum Beispiel das Marketing, was mein Vater gemacht hat, hat grundsätzlich eigentlich nur auf Messen basiert oder hauptsächlich. Wir haben im Jahr 2019 13 Messen als Aussteller gestemmt, was eine Riesenleistung war damals. Dann durch Corona sind die eh alle weggefallen erst mal.
Aber dann haben wir es auch geschafft, viel mehr über Social Media unser Marketing aufzubauen. Also wir sind, ich denke, als Maschinenbauer da schon, ist das auch was Besonderes. Bei LinkedIn haben wir jetzt über 64.000 Follower. Und das sind Leute, die eben ja sich SK Laser, Laser-Videos, meine persönlichen Gedanken zur Führung, diese Dinge anschauen. Und das hilft uns enorm.
Anpassungen im Marketing
Das führt natürlich dann auch dazu, dass du irgendwann anfängst, dann jemanden einzustellen, der auch im Marketing unterstützt, Videos filmen, Untertitel setzen, all diese Dinge gestalten von irgendwelchen Broschüren, Sachen, die mein Vater vielleicht großteils auch selber gemacht hat, wo ich jetzt einfach doch so einen Arbeitsaufwand drumherum geschaffen habe, weil das eben für uns immer mehr essentiell geworden ist, dass ich da Leute eben auch eingestellt habe.
Andererseits machen wir dieses Jahr nur drei Messen, was meiner Meinung nach super ist, passt perfekt für uns und unsere Situation, aber ist natürlich finanziell eine ganz andere Belastung als die 13 Messen vor noch sieben Jahren.
Jetzt, Sie haben es angesprochen, LinkedIn jetzt schon mehrfach. Auch Sie haben 2019 damit schon angefangen, dort ein bisschen sichtbarer zu sein, aktiv zu sein. Und es ist ja wirklich auch ein bisschen ungewöhnlich, Maschinenbau und den Alltag als Unternehmerin dort zu beschreiben. Und würden Sie sagen, das war von Anfang an schon so ein Plan von Ihnen, auf eben Social Media zu setzen, auf digitale Kontakte, um auch das Marketing anders zu machen?
Nein, das war überhaupt nicht der Plan. Das war wirklich ein Lucky Punch. Ich wollte immer von diesen Messen runterkommen, auch wenn ich Messen sehr liebe und wirklich auf vielen Messen schon war. Da habe ich trotzdem immer gesagt: Also 13 Messen, das ist so krass.
Also wenn man das mal überlegt, das ist ja mehr als eine Messe pro Monat. Da müssen wir doch irgendwie auch eine andere Lösung finden, wie wir die Leute erreichen und auf uns aufmerksam machen. Mein Vater war immer so: Dina, du kannst alles machen, was du willst, aber nicht die Messen. Nö, nö, nö. Du kannst alles machen, was du willst, es muss nur funktionieren. Du musst weiterhin Laser verkaufen.
Entwicklung durch Social Media
Und klar, also das war quasi die Challenge. Und wir haben ja mehrere Sachen ausprobiert. Also es war jetzt nicht nur LinkedIn, was wir ausprobiert haben. Wir haben auch so digitale Messen und einfach Plattformen, auf denen wir uns haben listen lassen, ausprobiert.
Aber das hat sich so ein bisschen einmal, sage ich mal, wegen der Passion. Also mir hat das einfach super viel Spaß gemacht bei LinkedIn. Aber dann auch, es war dann irgendwann Proof of Concept. Also nach unserem ersten viralen Beitrag, der hatte dann über 800.000 Ansichten, über 10.000 Likes.
Danach haben hier Leute angerufen und wollten Interviews mit Dina Reit führen. Das war etwas, da hatten wir noch nie drüber nachgedacht in diesem Unternehmen, dass irgendjemand mit irgendjemandem hier ein Interview führen möchte oder ein Videoteam hierhin schicken will. Da haben wir ganz neu angefangen zu denken, auch erst mal.
Und als ich dann eben gemerkt habe, dass da so viel Musik hinter ist, solche Chancen hinterstecken, habe ich dann das auch verstärkt und habe da ja viel Energie rein investiert, was ich natürlich auch, solange ich noch nicht Geschäftsführerin hier war, viel besser konnte als jetzt.
Unterstützung im Community Management
Also das muss man schon auch sagen. Früher habe ich das alles alleine gemacht. Jetzt muss ich da schon auch auf Hilfe zurückgreifen, die ja, wie gesagt, einfach zum Beispiel auch so Community Management mäßig mal schauen, was für Nachrichten gehen da bei LinkedIn ein. Da gibt es ja keinen Spam-Filter so richtig. Das heißt, da sind auch viele, die dann denken: Ich könnte doch mal bei Ihnen was kaufen.
Und da ist schon super, wenn ich jemanden habe, der das mal vorfiltert. Also das hat sich eben mit der Zeit jetzt so entwickelt. Da würde ich jetzt mal aus der Perspektive des Vaters trotzdem fragen: Lohnt sich das denn auch? Verkauft man deswegen mehr Laser?
Das hat mein Vater ewigkeiten erst mal mich gefragt. Und dann war ich immer noch auf so Events eingeladen. Dann war ich andauernd nicht in der Firma. Und wir als produzierendes Unternehmen sind natürlich jetzt, also auch ich, definitiv nicht so sehr Homeoffice-mäßig unterwegs.
Das heißt, mein Vater war immer so: Du musst im Unternehmen sein, nur dann wird hier ordentlich gebaut. Und dann war ich andauernd auf Events und mein Vater war so: Um Gottes Willen, Dina, du musst in die Firma, ansonsten läuft es hier nicht.
Erkenntnis auf der Messe
Und dann weiß ich noch, das war jetzt, also es ist jetzt auch schon ein paar Jahre her, da waren wir auf einer Messe und alle anderen Laser-Hersteller haben meinem Vater gesagt: Boah, es ist ja so eine schlechte Messe. Es ist ja gar nichts los. Und bei uns war der Messestand die ganze Zeit voll. Wir hatten andauernd Besucher.
Und da ist bei meinem Vater so dieser Groschen gefallen, dass er gesagt hat: Ah, okay, das ist wegen Dina und dem, was die da die ganze Zeit postet. Und die Leute wissen, dass wir hier sind und die kommen hierhin und sind schon vorinformiert darüber, was SK Laser kann. Ach so, okay.
Und da war er so: Okay, du musst das auf jeden Fall weitermachen und dann geh auch zu den Events, mach das. Also das hat definitiv was gedauert. Aber nee, jetzt ist er total überzeugt davon und ist wirklich auch so: Also, wir haben jetzt ein Buch geschrieben oder er hat ein Buch geschrieben als Herausgeber beim Springer Verlag.
Es geht um Scanner-Based Laser Systems, also auf Englisch ein Laserbuch. Und ich durfte da ein Kapitel beisteuern. Und da sind ansonsten wirklich die absoluten Super-Cracks der Laserbranche drin. Also mein Vater hat da so alle Leute, die er kennt, irgendwie zusammengerufen von unterschiedlichen Instituten und von Top-Firmen.
Akzeptanz in der Branche
Und ganz klar, so eines der Selling Points, wie er mich, ich meine, ich bin seine Tochter, da in diese Gruppe reingeholt hat, war, dass er gesagt hat: Ja, aber die hat ja die absolute Meinungsführerschaft bei LinkedIn über das Thema Laser, deswegen muss die dabei sein. Und dann wurde ich auch als Tochter da akzeptiert in der Gruppe.
Dina Reit, Geschäftsführerin der SK Laser GmbH und Meinungsführerin bei LinkedIn im Brand1 Podcast. Wir sind gleich wieder da.
Zukunftsperspektiven
Frau Reit, wenn Sie jetzt mal so ein bisschen rauszoomen, jetzt sind Sie alleine verantwortlich. Es ist jetzt sozusagen Ihre Aufgabe, das weiterzuentwickeln. Wo sehen Sie denn noch Chancen und Potenziale? Wo können Sie denn noch besser werden?
Ja, also man kann sich immer weiterentwickeln in der technischen Exzellenz. Und die ist auch ganz wichtig, wenn wir uns die Laserbranche weltweit anschauen, dann sehen wir, dass die chinesische Laserproduktion in den letzten zehn Jahren massiv gestiegen ist. Also 40 Prozent aller Laseranlagen weltweit kommen heute aus China.
Das hat besonders im Standardbereich zu starken Preiseruptionen geführt. Und ich glaube, also wir wissen alle, im Preiskampf können wir nicht gegen China gewinnen, da wir ja einfach ganz andere Standortkosten haben. Aber technische Exzellenz ist eben das, was uns konkurrenzfähig macht.
Und ich glaube, deswegen, dass das für uns ein ganz wichtiger Punkt ist. Also wir bauen unsere Lasermaschinen für die Oberflächenbearbeitung kundenspezifisch auf. Das ist für uns einmal ein ganz wichtiger Hebel.
Dann ist es eben so, dass wir beispielsweise im Bereich der Mikrobearbeitung mit Pikosekundenlasern uns sehr stark entwickelt haben, was uns einfach einen gewissen Cutting Edge gibt. Und ich glaube, das ist etwas, worauf man immer schauen muss. Die Qualität muss immer noch besser werden. Man kann sich immer noch verbessern. Man kann immer noch, ich sag mal, den neueren Sensor und, und, und finden. Genau.
Also ich glaube, das ist es, wo wir bei SK Laser hinwollen in der Zukunft: uns noch mehr verbessern. Also noch mehr in Richtung Premium, um es mal flapsig zu sagen. Ja, also es ist Premium, aber es gibt ja schon Premium, was vielleicht jetzt nicht die allerbesten Features immer bei allem hat. Gibt es auch, ja, auf dem Markt. Aber wir wollen eben auch technisch ganz vorne mit dabei sein.
Podcast „Anfangen hilft“
Und Stichwort, ich sag mal, neue Medien, Digitalisierung: Sie haben zusammen mit einer anderen Übernehmerin im vergangenen Jahr auch den Podcast „Anfangen hilft“ gestartet. Darin geht es um alles, was Nachfolge und Unternehmertum so im Mittelstand ausmacht. Was ist der Impuls dazu gewesen? Auch so ein Versuch wie damals bei LinkedIn?
Ja, also das ist erwachsen aus einem anderen Podcast, den Lena Schaumann und ich damals schon vor Ewigkeiten zusammengemacht haben. Der hieß „Hermann und ich“. Da haben wir quasi andere Nachfolger interviewt zu deren Nachfolgegeschichten. Und dann haben wir aber irgendwann gemerkt, so nach der vierten Staffel, dass die Nachfolgegeschichten für uns, ja, es war so ein bisschen repetitiv.
Und dann haben wir beschlossen, wir wollen eigentlich gern dann so einen neuen Spin draufgeben und haben uns mit „Anfangen hilft“ für eben sehr kurze knappe Folgen entschieden, in denen wir auch so ein bisschen auf, also auf das Daily Doing so eingehen. Wir sind beide operativ tätig. Wie ist das eigentlich, als Nachfolgerin und als Unternehmerin in einem mittelständischen Unternehmen zu arbeiten? Was passiert so jede Woche bei uns? Womit beschäftigen wir uns? Und genau, also darüber reden wir.
Erfahrungen und Ratschläge
Und ich muss ehrlich sagen, ich bin total happy, weil das sind jetzt echt wieder Podcast-Folgen, über die ich mich richtig freue, die richtig Spaß machen aufzunehmen, weil es jedes Mal wieder was Neues ist, was ich da auch von Lena beispielsweise lerne. Ja, bei Podcasts bin ich sowieso nicht neutral, von daher sage ich lieber mal nix.
Aber Sie sind auch noch jetzt Botschafterin der neu gegründeten brand eins Übernehmertum Community, in der sich ja Nachfolgerinnen, Nachfolger und eine ganz neue Generation von Mittelstandsführungskräften vertraulich austauschen kann und austauschen soll. Wenn dort jetzt morgen jemand zu Ihnen kommen würde und sagen: „Hey, in zwei Jahren soll ich den Betrieb von meiner Mutter oder meinem Vater übernehmen.“ Was wäre so Ihr Top-Rat?
Also für mich ganz wichtig war diese Begleitung von der Beraterin. Ich kann das nur empfehlen. Ich weiß nicht, alle sind da Fan von. Ich fand es damals auch ganz besonders, dass mein Vater gesagt hat, er möchte das gerne machen. Trotzdem, das ist etwas, was ich raten kann. Ich rate auch dazu, sich nicht zu stressen.
Also wenn man die Chance hat, sich die Zeit zu nehmen, die Dinge sehr sortiert, sehr sanft zu übergeben, dann habe ich gemerkt, dass das nicht nur für mich und meinen Vater, sondern auch für die Mitarbeitenden, für Kunden und Lieferanten wirklich sehr viel einfacher war in dieser Nachfolge.
Also ich hatte schon total das Vertrauen zu all den Leuten, keine Ahnung, zu den Leuten aus der Bank oder dem Steuerberater eben aufgebaut und musste da gar nicht irgendwelche großen Brüche für diese Leute herbeiführen durch eben den Nachfolgewechsel.
Das heißt, Sie würden da eher zu sechs Jahren als sechs Monaten raten? Also ich persönlich ja. Ich habe aber auch natürlich nur das erlebt, muss man auch immer fairerweise sagen. Und es gibt sicherlich auch Nachfolgen, bei denen ist es einfach nicht anders möglich oder da ist es das Beste, weil, keine Ahnung, da die Leute sich vielleicht nicht so grün sind, was weiß ich.
Aber so wie ich es erlebt habe, kann ich nur sagen, es war eine supergute Nachfolge. Mein Vater und ich sind nach wie vor, haben wir uns sehr gerne. Also jetzt am Wochenende waren meine Eltern zum Frühstücken bei uns. Ja, wir fahren immer noch zusammen in den Skiurlaub.
Also ich glaube, das ist schon auch etwas. Und das war, muss ich auch mal ganz ehrlich sagen, ich habe mich am Anfang der Nachfolge entschieden, wenn es eine Make-or-Break-Situation gibt, dass ich mich für die Familie entscheiden würde.
Also mir war es eben wichtig, dass ich weiterhin mit meinen Eltern zusammen Weihnachten feiern kann. Ich weiß, das ist eine harte Entscheidung gewesen, aber wäre es eben zu der Situation gekommen, hätte ich gewusst, wo meine Prioritäten liegen. Ich bin aber auch ein sehr familienbezogener Mensch. Naja, und Gott sei Dank ist es dazu nie gekommen.
Also Firma nach wie vor da und auch Familie nach wie vor da. Alles gut. Aber ich glaube, das ist schon auch etwas, wo man sich vielleicht im Vorhinein so ein bisschen darüber Gedanken machen sollte. Weil es wird zu Konflikten kommen.
Also auch mein Vater und ich haben natürlich mal diskutiert über irgendwelche Themen. Das ist ja ganz normal. Wo der eine halt gesagt hat: „Nee, das müssen wir eher so machen.“ Und da gehst du jetzt in die falsche Richtung. Der andere sagt dann: „Nee, das müssen wir jetzt aber mal ganz anders denken.“
Das ist vollkommen normal. Aber sich da wirklich seiner Grundwerte ganz fest klar zu sein und ja, denen dann nach denen auch zu handeln, das habe ich als sehr sicherheitgebend für mich in diesem Prozess empfunden.
Abschluss und Ankündigungen
Dina Reit im brand eins Podcast. Und ich sage vielen Dank für das offene Gespräch. Sehr gerne. Herzlichen Dank für die Einladung.
Und wenn ihr überlegt, in euer oder einfach in ein Familienunternehmen einzusteigen oder vielleicht auch schon mitten im Prozess des Übergangs seid, dann schaut doch einmal auf die neue brand eins Übernehmertum Community. Sie wird nämlich für junge Führungskräfte aus dem Mittelstand entwickelt.
Und es gibt da Online-Werkstätten, Masterclasses und einen Newsletter, aber eben vor allem auch die Möglichkeit, sich live mit anderen auszutauschen, die gerade Ähnliches durchmachen oder möglicherweise auch schon erlebt haben. Den Link dorthin findet ihr natürlich in den Shownotes dieser Episode, ebenso wie den Link zum brand eins Magazin.
Und Stichwort live: Ich habe hier noch eine Ankündigung für alle Leute in Nordrhein-Westfalen, denn ihr könnt den brand eins Podcast demnächst live erleben. Wir sind nämlich am 9. Oktober in Düsseldorf und dort nehmen wir ziemlich zentral in der Innenstadt im TechHub K67 um 17 Uhr eine Live-Ausgabe auf.
Und das Ganze ist Teil der Zoom Podcast Week, die zum ersten Mal in diesem Jahr stattfindet. Und dort, bei dieser Zoom Podcast Week, da seht und hört ihr jede Menge Live-Podcasts. Und das große Thema dieses Jahr ist Veränderung und Zukunftsgeschichten.
Passenderweise spreche ich auf der Bühne mit Thomas Hildebrandt vom Startup Greenlight über E-Fuels aus Luft und Wasserstoff für Flugzeuge. Und wann und ob das überhaupt in Zukunft klappen kann mit dem klimafreundlichen Fliegen.
Nochmal zum Mitschreiben: Düsseldorf, Freitag, 9. Oktober, 17 Uhr im TechHub K67. Tickets für den Live-Podcast gibt es natürlich bereits. Informationen und den Link zu den Tickets packen wir euch in die Shownotes.
Und ein Tipp noch für die ganz Schnellen unter euch: Wir verlosen hier im Podcast Freitickets. Schreibt dafür einfach eine Mail an verlosung@detektor.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir bis spätestens zum 6. Oktober.
Solltet ihr gewinnen, dann könnt ihr mit einer Begleitung live beim brand eins Podcast mit dabei sein. Ich persönlich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, ein paar von euch in Düsseldorf zu treffen.
Und kommende Woche bin ich dann mit Gerda Söningen verabredet. Sie hat die Keil Befestigungstechnik GmbH übernommen. Ihre Geschichte dann kommenden Freitag hier in diesem Podcast. In diesem Sinne, gern bis dahin.
Der brand eins Podcast: Wirtschaft anders denken. Jede Woche bei detektor.fm. Der brand eins Podcast wird produziert vom Podcast Radio detektor.fm. Redaktion: Stefan Ziegert, Katja Stamm und Gerolf Meyer. In Zusammenarbeit mit Frank Dahlmann vom brand eins Magazin. Moderation: Christian Bollert.