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Carsten Franzke, Geschäftsführer der SKW Piesteritz im Gespräch über die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt. Foto: Marie Landes
Carsten Franzke, Geschäftsführer der SKW Piesteritz im Gespräch über die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt. Foto: Marie Landes

DAZWISCHEN | Wie Sachsen-Anhalts Chemieindustrie für ihre Zukunft kämpft

Stimmt die Chemie, Sachsen-Anhalt?

13.000 Jobs, neun Milliarden Euro Umsatz: Die Chemieindustrie prägt Sachsen-Anhalt. Doch sie kämpft mit Energiepreisen, Klimazielen und einer kriselnden Wirtschaft.

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Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt: 8,93 Milliarden Umsatz

Die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt ist weltweit bekannt, das berühmte „Chemiedreieck“ einer der wichtigsten und größten Chemiestandorte in Deutschland. Etwa 13.000 Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt hängen direkt an der Chemieindustrie; mehr als 50.000, wenn man die angeschlossenen Betriebe berücksichtigt. Mit rund 8,93 Milliarden Euro war die Chemieindustrie 2024 die umsatzstärkste Industriebranche Sachsen-Anhalts. Treibstoffe, AdBlue, Düngemittel, Pharmamittel, chemische Grundstoffe und andere chemische Erzeugnisse made in Sachsen-Anhalt versorgen große Regionen mit Material. Damit prägt die Chemieindustrie Sachsen-Anhalt in hohem Maße.

Wir sind schon immer eine Chemiearbeiterstadt gewesen und bis heute ist das auch einer der größten Arbeitgeber, die wir hier vor Ort haben.

Torsten Zugehör, Oberbürgermeister Wittenberg

Warum die Branche kämpft

Doch trotz ihrer großen Bedeutung und ihrer hohen Umsätze kämpft die Chemiebranche. Hohe Energiepreise, teure Rohstoffe, notwendige Umstellungen, um die Klimaziele zu erreichen, und die stagnierende Wirtschaft sind für die Unternehmen eine große Herausforderung.

Wir haben massive Probleme mit der Wettbewerbsfähigkeit. Die gesamte energieintensive Industrie befindet sich in einer Notlage, insbesondere aufgrund der anhaltend hohen Energiepreise.

Infraleuna, schriftliche Stellungnahme

In Orten, die von der angesiedelten Chemieindustrie profitieren oder sogar abhängig sind, blicken die Menschen mit besonderer Sorge auf die Entwicklungen.

Wie kann die Transformation gelingen?

Für diese Podcastfolge ist Marie zu den Stickstoffwerken SKW Piesteritz gefahren und hat sich die Lage vor Ort angeschaut. Sie hat mit Experten für Transformation in der Chemieindustrie gesprochen, wagt einen historischen Abriss, wie sich die Branche entwickelt hat, und analysiert zusammen mit Katja die Lage. Wie steht es um die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt? Was bedeutet sie für das Bundesland? Wie kann der Spagat aus Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gelingen? Mit welchen Herausforderungen kämpft die Branche? Und wieso blickt SKW Piestritz trotz allem zuversichtlich in die Zukunft? Das alles erfahrt ihr in der neuen Folge DAZWISCHEN.

Der DAZWISCHEN-Podcast

Wir liefern mit „DAZWISCHEN“ im Jahr der Landtagswahl ein ausgewogenes, kritisches und differenziertes Bild von Sachsen-Anhalt. Habt ihr Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Engagiert ihr euch und möchtet uns davon erzählen? Schreibt uns eine Mail an dazwischen@detektor.fm. Außerdem empfehlen wir euch den DAZWISCHEN-Newsletter. Hier bekommt ihr jede Woche Hintergrundinformationen, Fotos und Veranstaltungstipps direkt zum Thema.

Der Podcast „DAZWISCHEN“ entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH.

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