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Commons - Wenn alle mit anpacken...

04.09.2014

Wenn Menschen sich Ressourcen wie Wälder oder Meere teilen, kann das zur Übernutzung führen. Stimmt nicht, sagen Anhänger der "Commons"-Bewegung und zeigen weltweit positive Beispiele. Wir haben uns den Begriff Commons einmal genauer angeschaut.

Postwachstumgesellschaft – was für ein Wort! Rund um dieses Wort und eine Gesellschaft, die ohne Wachstum auskommen soll, gibt es einen regelrechten Fachwortdschungel.

Commons – Was ist das eigentlich?

Ein Wort, das dabei immer wieder auftaucht ist „Commons„. Was übersetzt soviel wie Allgemeingüter heißt, steht für eine ganze Bewegung. Deren Anhänger sind der Meinung, Menschen könnten gemeinsam knappe Ressourcen teilen, ohne diese zu zerstören.

Viele denken dabei zuerst an Wikipedia und Creative Commons. Das Onlinelexikon ist ein Gemeingut, welches allen Internetnutzern zur Verfügung gestellt wird. CC steht für eine besondere Lizenzart für Fotos, Bilder, Töne oder Videos. Aber die Commons-Bewegung geht über die konkreten Beispiele Creative Commons und Wikipedia weit hinaus.

Wir haben uns angeschaut, was genau dahinter steckt, mit Commons-Experten wie Silke Helfrich gesprochen und konkrete Beispiele vor unserer Haustür gesucht.

Ein Beitrag von Yelena Zimdahl.

Silke HelfrichCommons sind Räume, die uns allen offen stehen. In diesen haben wir wieder die Möglichkeit, uns damit auseinanderzusetzen, wie wir miteinander leben wollen. Silke HelfrichCommonsaktivistin und Publizistin 
  • Das Eingangschild zum Gemeinschaftsgarten Annalinde in Leipzig
  • Selbstgezimmerte Holzmöbel
  • Steht im Gemeinschaftsgarten: Bus umfunktioniert zum Getränkeshop
  • Eines der Gewächshäuser im Gemeinschaftsgarten