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Immer donnerstags sprechen wir mit der Wirtschaftswoche über das, was in Wirtschaft und Business wichtig wird. Bild: WirtschaftsWoche | detektor.fm.
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Was wichtig wird | Enteignungen auf deutschem Wohnungsmarkt

Ist das die Lösung?

Der deutsche Wohnungsmarkt spielt schon seit Jahren verrückt. Gerade in den Großsstädten steigen die Mieten weiter in die Höhe, viele Mieter können sich kaum mehr eine Wohnung leisten. Nun fordern Aktivisten die Enteignung von Immobilienunternehmen. Kann das die Lösung sein?

Angespannter Wohnungsmarkt

Dass der Wohnungsmarkt verrückt spielt, ist leider keine Nachricht mehr wert. Seit Jahren steigen die Mieten, in manchen deutschen Großsstädten haben sich die Preise beinahe verdoppelt. Das Ganze führt zu Verdrängung. Denn viele Menschen können sich ihre Wohnung einfach nicht mehr leisten.

Es gibt ja bereis Vorstufen zu einer sogennanten Enteignung. Das läuft dann unter dem Titel „Vorkaufsrecht von Kommunen“. Das heißt, die Kommune greift in den Verkauf von Mietshäusern ein und schreibt potentiellen Käufern vor, wie sie mit den Immobilien nach dem Verkauf umzugehen haben. – Martin Gerth, Wirtschaftswoche

Aktivisten fordern Enteignung

Die Situation erhitzt zunehmend die Gemüter. Mittlerweile fordern Aktivisten die Enteignung von Immobilienkonzernen, die mehr als 3000 Wohnungen besitzen. Weniger radikale Forderungen kommen aus dem Politikbetrieb. Dort ist die Rede von weiteren Regulierungen. So fordert die SPD in Berlin einen sogenannten Mietpreis-Deckel.

Martin Gerth von der Wirtschaftswoche beschäftigt sich seit Jahren mit dem deutschen Wohnungsmarkt und weiß mehr. Im Gespräch mit detektor.fm-Moderator Philipp Weimar erklärt er, was Regulierungen für den Wohnungsmarkt bedeuten könnten.

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