Frankfurt RheinMain ist Welt-Design-Hauptstadt 2026
Frankfurt am Main ist bekannt als Knotenpunkt der Fernhandelswege. Hier entstand im 13. Jahrhundert die Messe, ein riesiger Umschlagplatz für Waren aus dem Ausland. Und hier entstand die Frankfurter Börse, um die vielen ausländischen Münzen zu wechseln — Grundlage für die spätere Entwicklung zur europäischen Finanzmetropole mit über 400 Geldinstituten. Hier liegen Fernstraßen und der Flughafen. Und es gibt den größten Internetknotenpunkt Europas — manche sagen sogar der Welt. Mit der Paulskirche liegt hier sogar eine der Wiegen der deutschen Demokratie. Frankfurt kann also ganz schön viel.
Aber kann Frankfurt auch Design?
Wir haben Kai Rosenstein, Industriedesigner und Chief Experience Officer beim WDC 2026, im WDC-Headquarter besucht, im Keller einer alten Villa am Metzlerpark, direkt hinter dem Museum Angewandte Kunst. Hier werden weit über 2000 Veranstaltungen und 450 Projektpartner koordiniert, die im Laufe des Jahres in Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt oder Hanau stattfinden sollen. Es wird eine Open Design Week geben, das Forward und das Module Festival, die Design Policy Days in der Paulskirche und viele andere Veranstaltungen. Kai Rosenstein führt durch das Programm und erläutert das Motto „Design for Democracy, Atmospheres for a Better Life“.
Es geht also um Design, Demokratie, Atmosphären und das gute Leben. Wie bespielt man den öffentlichen Raum? Wie stärkt man Diskurse? Wie fördert man Demokratie? Oder, ganz bodenständig, wie erhöht man mit Gestaltung das Sicherheitsgefühl im Bahnhofsviertel? Wie bringt man auch an solchen Brennpunkten Menschen und Ideen zusammen?
World Design Capital will ein Startschuss sein, eine Chance auf Vernetzung und Austausch — auch mit der politischen Ebene. Und am Ende des Jahres soll eine Infrastruktur aus Akteuren entstanden sein, die weitermachen und Frankfurt RheinMain als Design-Hotspot etablieren.
Das ist eine gesponserte Episode. Sie ist entstanden im Auftrag von World Design Capital 2026. Durch die Folge führt Frank Dahlmann von brand eins.
Umsetzung: Frank Dahlmann/brand eins