Detektor FM destilliert die spannendsten, skurrilsten und witzigsten Interviews von detektor.fm.
Hallo und herzlich willkommen zum Haus-Podcast hier vom Podcast-Radio detektor.fm im Juli 2026. Regelmäßige Hörerinnen und Hörer wissen, dass ich hier in der Regel mit Kolleginnen und Kollegen aus unserem Haus spreche. In dieser Ausgabe ist das ein wenig anders, denn mein Gast in dieser Episode ist auch ein Kollege, aber er kommt aus einem ganz anderen Haus. Das hat aber natürlich einen guten Grund, und genau darüber werden wir auch sprechen in dieser Episode.
Ich sage aber zuerst einmal Hallo und herzlich willkommen, Daniel. Daniel Lingenhüll, den Chefredakteur von Spektrum der Wissenschaft, begrüße ich hier im destilliert Podcast aus Heidelberg und sage schön, dass du dir Zeit nimmst.
Hallo!
Hallo, Bristan! Vielen Dank für die Einladung. Daniel, wir kennen uns und schätzen uns ja auch schon eine ganze Weile, denn unser gemeinsamer Spektrum-Podcast läuft mittlerweile seit über sieben Jahren hier im Podcast-Radio detektor.fm und eben auch auf eurer Webseite. Demnächst gibt es unglaublicherweise schon die 300. Episode. Das ist wirklich krass! Für einen Podcast schaffen auch nicht so viele.
Kannst du dich noch erinnern an den Start vor mehr als sieben Jahren?
Ich kann mich tatsächlich noch daran erinnern. Das Ganze ging ja zurück auf meinen Vorgänger Carsten Königke, als Chefredakteur, der sehr gerne Podcasts gehört hat und gesagt hat, Spektrum der Wissenschaft bräuchte unbedingt auch Podcasts. Zusammen mit meinem Kollegen von der Digitalabteilung damals, Bernice Dierdschayer, war ich ein bisschen skeptisch, weil Podcasts ja nicht unser Kerngeschäft waren, auch noch nicht sind, natürlich. Und wir nicht genau wussten, was da auf uns zukommt. Aber er war da sehr beharrlich und hat dann letztendlich diese Podcast-Reihe dann auch quasi ins Leben gerufen. Das hat sich mir mittlerweile als Erfolgsgeschichte erwiesen, was uns total freut.
Am Anfang war das Ganze natürlich dann ein bisschen noch amateurhafter für uns. Wir hatten ja eben keine Erfahrung mit Podcasts. Wir wussten nicht, was auf uns zukommt, wie man sowas einspricht. Aber mit euch als Partner hat das dann ja wunderbar funktioniert. Und 300 Folgen sind, finde ich, wirklich eine schöne, stolze Zahl, die uns auch selbst ein bisschen stolz macht.
Ja, zu Recht! Ist auch echt ein Meilenstein. Und auch unsere Podcasts schaffen es nicht immer auf 300 Episoden, das muss man schon mal so sagen. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass ich am Anfang viel mit Dennis geredet habe, tatsächlich auch, ob das klappen kann, wie das klappen kann und so.
Gab es bei dir so einen Punkt, wo du gesagt hast, ja, jetzt lasse ich meine Skepsis mal fallen, wir probieren das jetzt mal?
Ja, das ging dann eigentlich ziemlich schnell, weil wir eben mit euch einen Partner gefunden hatten, der uns das, was uns am meisten Bauchschmerzen bereitet hatte im Vorfeld, wie produziert man so etwas, wie kann man die Folgen schneiden, wie nimmt man überhaupt auf und wie verteilt man dann die Folgen, wo publiziert man so etwas? Das habt ihr ja quasi komplett übernommen. Und dann war das für uns natürlich dann, sage ich mal in Anführungszeichen, ein Kinderspiel, weil wir mussten ja nur noch dann ins Gespräch gehen mit euch und die Podcasts einsprechen. Und alles, was uns vorher so diese Bauchschmerzen bereitet hatte, das war dann ja weg. Dann hatten wir eigentlich sehr schnell sehr viel Freude daran.
Das muss man vielleicht sagen für alle Hörerinnen und Hörer, die es nicht so genau wissen. Es ist so, dass in dem Fall ein Moderator von uns, der Marc, der spricht immer mit einer Redakteurin oder einem Redakteur über aktuelle Folgen. Und wir sind ja auch relativ schnell dann auf eine wöchentliche Veröffentlichung gegangen, weil der Podcast auch so gut funktioniert hat.
Ja, also wir hatten am Anfang, meine ich, monatlich eine Sendung, einen Podcast, der war dann auch deutlich länger. Und das Schöne in der Wissenschaft ist, es tut sich ja permanent etwas. Es gibt immer neue Forschungsergebnisse, immer neue Themen, die man auch wissenschaftsjournalistisch begleiten kann. Und da hat sich dann wirklich auch schnell angeboten, dass man hier auf zwar kürzere Folgen geht, aber diese dafür dann in höherer Frequenz produziert und ausspielt, einfach dass man noch näher am wissenschaftlichen Geschehen dann dran ist.
Gibt es für dich eigentlich so, auch wenn das natürlich, glaube ich, eine fiese Frage ist, bei fast 300 Episoden so eine Lieblingsfolge oder eine Folge, wo du gesagt hast, ja, wow, die fand ich richtig, richtig gut, da denke ich heute noch dran zurück?
Ja, wir hatten eine mal von der Anne von Hopfgarten über Hirnforschung. Ich habe jetzt nicht den hundertprozentigen Überblick über alle Zahlen, aber der war zumindest sehr, sehr lange auch eine Folge mit einer extrem hohen Reichweite und Hörerschaft. Den fand ich auch inhaltlich total klasse und der hat einfach einen Nerv getroffen bei sehr vielen Zuhörenden. Und an den denke ich wirklich auch noch gern zurück. Ich meine, ich habe auch selber ein paar wenige eingesprochen, die waren für mich immer ein persönliches Highlight. Es ging halt oft über Artenvielfalt, aber diese Reichweite bin ich bislang zumindest nicht rangekommen. Ist auch nicht schlimm, ich gönne es allen anderen, wenn die da deutlich mehr Reichweite haben, aber ich spreche doch auch ganz gerne mal wieder ein.
Ja, Stichwort Reichweite, das ist für mich noch so etwas, was bei mir auch tatsächlich hängen geblieben ist. Also dankenswerterweise hören diesen Podcast ja mittlerweile monatlich hunderttausende Leute, also er ist sehr, sehr erfolgreich. Ein Baustein da war sicher, aber auch das muss man auch sagen, Felix Dobrecht, der eine ganze Zeit lang jedenfalls offensichtlich großer Spektrum-Podcast-Fan war. Das ist auch bei euch angekommen in Heidelberg, dass er das ein paar Mal empfohlen hat.
Ja, ich hoffe, er hört es auch weiterhin und vielleicht empfiehlt er uns auch mal wieder. Nein, also wir schätzen es total, dass der Podcast auch über das, was wir als typische Kernleserschaft bei Spektrum bezeichnen würden, seine Fans gefunden hat und freuen uns auch, wenn wir nochmal für den Preis nominiert werden, was ja auch passiert ist in der Vergangenheit schon.
Ja, mit dem Life Science Explained, da ist ein Moment auf den dritten Platz gekommen. Das war auch total super, hat, glaube ich, auch einen ziemlichen Push nochmal gegeben bei der Anzahl der Abonnierenden. Also sowas finden wir total klasse und freuen uns natürlich auch immer, wenn es Rückmeldungen gibt und die Leute wirklich sagen, das ist so ein schöner Podcast, da erfahren wir so viel Neues. Das ist sympathisch, wie er das zusammen macht, also der Marc und die Kolleginnen und Kollegen bei uns. Das finden wir einfach sehr schön. Solche Rückmeldungen hören wir und lesen wir auch wirklich gern.
Flausch, ja, das ist immer schön. Du hast es selber gesagt, du bist auch immer mal zu hören und es sind eigentlich sehr, sehr viele Leute von euch immer mal zu hören. Ist es mittlerweile gar kein Problem mehr, die Leute zu überzeugen, oder war es jemals ein Problem, in den Podcast zu gehen?
Nein, also es war eigentlich nie ein wirkliches Problem. Klar gibt es dann so Phasen, Sommerferien, wenn hier die Belegschaft dann ausdünnt, dass man dann jemanden gefunden hat, der etwas macht. Aber ich sage mal, mittlerweile kommen eigentlich fast keine Rückmeldungen mehr von Frank Schubert, der das hier hausintern ein bisschen organisiert. Er sagt ich brauche mal wieder Leute, die in Podcast einsprechen. Das kommt jetzt vielleicht einmal alle zwei Jahre oder sowas vor. Und dann gucke ich dann auch, gibt es ein Thema, wo ich mich vielleicht mal wieder zu Wort melden könnte. Also es hat sich auch hier im Haus etabliert und die Leute sprechen wirklich gern im Podcast ein.
Ich habe tatsächlich auch mal im Vorfeld ein bisschen kurios durchgeguckt, was so die beliebtesten Episoden waren. Also da ist eine der beliebtesten, wenn nicht vielleicht sogar die beliebteste, warum so viele Menschen Mathe hassen. Wir haben ja auch einen Mathe-Podcast gestartet, aber das ist vielleicht nochmal ein anderes Thema. Quantengravitation, woraus besteht die Raumzeit, Bewusstsein, ein ewiges Rätsel, war sehr beliebt. Was dem Immunsystem gut tut und was ihm schadet und Schlaf, warum schlafen wir eigentlich ein? Also sind das auch so Themen, die sonst bei euch gut funktionieren, oder seht ihr auch, dass der Podcast manchmal so eine eigene Dynamik hat?
Ja, und wenn du jetzt mal ein bisschen rauszoomst, du hast es angesprochen, ihr gebt ja auch andere Medien heraus. Und vor sieben Jahren war das für euch noch relativ neu. Wir haben ja schon tatsächlich ein paar Partnerschaften, auch das darf man glaube ich an der Stelle auch sagen. Brand eins beispielsweise machen wir seit über zehn Jahren, wo wir auch gemerkt haben, es funktioniert gut, so mit Expertinnen und Experten und wir, die sich ein bisschen besser mit Podcasts auskennen. Wenn man das zusammentut, das kann sehr, sehr gut funktionieren. Mit Monopol machen wir das ja beispielsweise auch für Kunst und Kultur.
Wo würdest du das einordnen, den Spektrum-Podcast und mittlerweile ja auch die anderen Podcasts, die wir noch gemeinsam machen, so in eurem Portfolio? Welche Rolle spielen Podcasts? Drei sind es ja insgesamt, neben dem Spektrum-Podcast noch die Geschichten aus der Mathematik und die großen Fragen der Wissenschaft. Das sind also wirklich Zahlen, die auch für uns sehr beeindruckend sind und uns eine Möglichkeit geben, den Namen Spektrum der Wissenschaft unter Leuten zu verbreiten, die jetzt nicht unbedingt zu unserem Magazin greifen oder auf die Online-Seite gehen, sondern Wissenschaft lieber hörend konsumieren. Das ist für uns natürlich phänomenal und wirklich ein wichtiger Baustein auch für uns als Verlag, dass wir hier präsent sind.
Finde ich super spannend, weil ich glaube, oder das darf man ja auch sagen, ihr habt ja auch eine große Online-Reichweite. Also ihr seid ja auch so reichweitenstark, aber dieses Medium Podcast ist trotzdem nochmal spannend für euch.
Absolut! Also das ist ja ein Medienwechsel auch für uns. Normalerweise verlassen wir uns hier auf das geschriebene Wort und nicht das gesprochene. Und deswegen ist das für uns wirklich eine sehr schöne und wichtige Ergänzung, einfach dass wir also eben nicht nur hier Texte veröffentlichen, sondern auch mündlich vortragen, was in der Wissenschaft passiert. Wir haben im Monat so um die neun Millionen Seitenaufrufe. Also deswegen, wie du schon sagtest, wir gehören zu den größten Wissenschaftsportalen in Deutschland oder im deutschsprachigen Raum. Aber Menschen, die lieber etwas hören, Wissenschaft also lieber gehört konsumieren, das ist halt für uns auch eine ganz andere und neue Zielgruppe. Und deswegen war es wirklich schön, dass wir dann auch für diese Zielgruppe endlich was anbieten konnten und können.
Ja, das finde ich übrigens auch super spannend, weil wir machen jetzt seit fast 17 Jahren Podcasts hier bei detektor.fm. Und ich sage mal, der absolute Dauerbrenner sind tatsächlich Wissenschaftsthemen. Also Wissenschaftsthemen scheinen offenbar gerade in Deutschland von besonders vielen Hörerinnen und Hörern im Podcast-Bereich gern gehört zu werden. Ich erkläre mir das immer damit, dass es ja eben oft komplizierte Themen sind, sowas wie auch Dunning-Kruger-Effekt oder irgendwie sowas. Und dazu wollen aber die Leute offenbar 30 Minuten auch mal was hören und tiefer einsteigen. Und ich glaube, da haben Podcasts auch so eine besondere Stärke, weil man so, ich sage mal, komplexere, kompliziertere, tiefer gehende Themen halt da sehr, sehr gut abbilden kann, weil sich die Leute ja ganz offensichtlich auch die Zeit nehmen. Das ist ja auch nach wie vor krass. 80, 90 Prozent werden ja auch durchgehört. Also die Leute bleiben auch wirklich dran. Und ich meine, das wirst du auch wissen von Webseiten. Da sind die Leute nicht so lange drauf. Also das ist auch eine krasse Qualität, die da stattfindet. Und das finde ich erstaunlich, dass das so in Deutschland, diese Wissenschaftsthemen so ist. Ich meine, auch Corona-Virus-Update ist, glaube ich, nach wie vor einer der erfolgreichsten Podcasts, die es in Deutschland überhaupt jemals gegeben hat.
Ja, stimme ich dir komplett zu. Ich erlebe das ja auch, wenn ich hier mit Freunden im Auto unterwegs bin, wird dann oft mal ein Podcast gehört. Ich meine, man kann als Fahrer ja nicht ein Magazin lesen. Man kann sich auf die Art und Weise Wissen vermitteln lassen, indem man einfach zuhört oder im Zug Kopfhörer drauf, Podcast abspielen oder zu Hause im Haushalt, wenn man den Abwasch macht oder die Wäsche zusammenlegt. Da kann man einfach sich das dann wirklich auf die Ohren geben lassen. Da kann man mit so einem Heft halt nicht nebenher die Wäsche zusammenlegen. Ist schwierig, ja.
Und deswegen, ich finde das wunderbar. Ich meine, ich höre selber auch gerne natürlich Wissenschaftsthemen im Radio. Unser Auto ist leider so alt, da kann man keinen Podcast abspielen. Aber wenn dann irgendwie im Deutschlandfunk so eine Wissenssendung kommt, die höre ich mir total gerne an, weil ich erstens mal den Journalismus ja schätze, der da geleistet wird. Und für mich einfach wichtig ist, über welche Themen andere sprechen und wie kann ich sie dann für uns dann vielleicht verwerten. Schöne Grüße auch auf jeden Fall an die Kolleginnen und Kollegen vom Deutschlandradio an dieser Stelle. Wir wissen ja auch, dass einige davon zuhören. Von daher kommen die, glaube ich, auch an.
Wollen wir noch ein bisschen vorausblicken auf die 300. Folge? Willst du schon ein bisschen was verraten, was sich da verändert und um was es da geht?
Also wir werden in der Sendung unter anderem so ein paar Wissenschaftsmythen beleuchten, von fünf Leuten, fünf Redakteuren und Redakteuren hier aus dem Haus, dann beantwortet. Also spannende Fragen, zum Beispiel zu schwarzen Löchern, ob die wirklich so alles einsaugen. Schwarze Löcher sind auch so ein Klassiker, muss man auch sagen. Funktionieren auch immer sehr, sehr gut. Immer! Das ist ein klassisches Spektrum-Thema, ein klassisches populäres Thema hier für uns hier im Haus. Also es lohnt sich definitiv, da mal reinzuhören.
Dann, und das Cover wird auch ein bisschen neu aussehen. Also nicht erschrecken, wenn ihr den Spektrum-Podcast sowieso schon folgt. Das könnte demnächst dann ein bisschen anders aussehen. Wir haben auch ein bisschen an der Audioverpackung gearbeitet. Also da klingt es dann auch ein bisschen anders. Und Hörerinnen und Hörer spielen auch eine Rolle. Genau, wir haben so ein paar Stimmen einholen lassen oder eingeholt, die ein bisschen was zu unserem Podcast sagen. Und es waren auch sehr schöne Reaktionen, die mich persönlich auch sehr gefreut haben. Und ich kann nur hoffen, dass wir uns auch für die nächsten 300 Folgen dann so gewogen bleiben und zuhören und den Spektrum-Podcast über die nächsten Jahre tragen.
Ja, das würde uns natürlich hier in Leipzig aus der Podcast-Redaktion von detektor.fm logischerweise auch sehr freuen. Und wenn wir schon auf den Juli gucken, dann würde ich auch noch drei kleine andere Tipps mitgeben. Nämlich ich habe vorhin schon Brand eins angesprochen. Den Brand-eins-Podcast gibt es seit über zehn Jahren mittlerweile schon, auch verrückt. Und dort ist Paul Bethke im Juli auch zu Gast. Das ist der Chef von Lemonade. Die kennt man vielleicht. Die machen so Mate und auch so Limo, sehr, sehr fair und mit weniger Zucker. Und der baut gerade sein ich sag mal wertegetriebenes Brauseunternehmen so ein bisschen um in eine wertegetriebene Aktiengesellschaft. Wie das funktioniert und wie das funktionieren soll, vor allen Dingen in den nächsten Wochen und Monaten, das erklärt er uns im Brand eins-Podcast im Juli.
Und im Fahrrad-Podcast Antritt, da ist auch der Juli ein ganz besonderer Monat, denn da steht, wenn nicht sogar der Jahreshöhepunkt überhaupt an, nämlich das Hörerinnen- und Hörer-Treffen. Einmal im Jahr kommen Leute vorbei und fahren mit Gerolf und mir Fahrrad und wir essen eine Pizza und nehmen noch eine Live-Episode auf hier im Studio. Das findet immer im Juli statt. Und wer noch mitfahren möchte, wir laden alle ein, die uns unterstützen bei Apple Podcasts oder auch bei Steady. Die kriegen die Einladung, die können auch vorbeikommen. Das ist sozusagen Teil des Unterstützer-Pakets. Und ich sage es mal so, die Gruppe wird von Jahr zu Jahr größer und das ist wirklich auch für mich persönlich sehr, sehr spannend, mal mit den Hörerinnen und Hörern direkt ins Gespräch zu kommen.
Du hast ja auch gerade Daniel angesprochen. Und jetzt sind es nur noch gut zwei Monate bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Und deswegen widmen wir uns in unserem Podcast und Newsletter dazwischen. Das habt ihr sicher auch mitbekommen. Ein ganz neues Projekt von uns seit dem Frühjahr. Ganz vielen verschiedenen drängenden Fragen aus und in Sachsen-Anhalt. Da geht es zum Beispiel um die Wirtschaft. Da geht es aber auch um Wissenschaft. Da schließt sich so ein bisschen der Kreis Wissenschaftsfreiheit in Sachsen-Anhalt. Und wir sind Ende Juli auch mit dem Ministerpräsidenten für ein Gespräch verabredet. Das heißt, das dürfte im Juli auch die eine oder andere spannende Podcast-Episode bei Dazwischen geben, unserem Sachsen-Anhalt-Podcast, den wir zusammen mit dem Media Forward Fund produzieren. Denn daher kommt die Finanzierung.
Ganz zum Schluss vielleicht, Daniel, noch Hast du vielleicht einen Tipp, was du woanders gehört hast, im Deutschlandradio oder ein Buch, was du gelesen hast oder ein Podcast, den du entdeckt hast? Von mir aus auch eine Fernsehserie, wo du sagst, liebe Hörerinnen und Hörer von detektor, das würde ich euch nochmal mitgeben für den Juli jetzt, wo es vielleicht, weiß ich nicht, die Tage noch lang sind und ihr Lust habt oder auf Autofahrten unterwegs seid Richtung Urlaub, was ihr euch mal reinziehen könnt.
Ja, ich war gestern zu Besuch im Senckenberg Museum in Frankfurt, weil wir dort mit den Kolleginnen über tatsächlich auch Kooperationen gesprochen haben, auch in Richtung syndizierter Podcast, den wir bei uns dann auf der Seite mit einbetten könnten. Und die haben einen sehr netten Podcast namens Weird Species über abgefahrene Tiere, Tierarten. Total spannender Podcast, zwar auf Englisch, aber ich denke mal, das können ja trotzdem sehr viele von euren Hörenden. Da lohnt es sich auf alle Fälle mal reinzuhören.
Wer es nicht in dem Podcast schafft, vom Senckenberg, wir wurden dann gestern auch noch kurz durch die Ausstellung geführt, durch Teile der Ausstellung, und die ist einfach immer ein Besuch wert. Das ist einfach ein klasse Museum. Es gibt sogar den einen oder anderen klimatisierten Raum. Also wenn es wieder so heiß wird, dann kann man auf alle Fälle in das Senckenberg Museum gehen in Frankfurt oder in die beiden anderen, ich glaube Görlitz und Dresden. Lohnt sich immer. Kann ich nur empfehlen.
Ich sage vielen Dank, Daniel, dafür und auch vielen Dank für die Partnerschaft seit über sieben Jahren und jetzt eben dann bald mit der 300. Episode vom Spektrum-Podcast. Daniel Lingenhüll war das, der Chefredakteur von Spektrum der Wissenschaft hier bei detektor.fm und ja, kommen gut durch den Juli. Vielen Dank und vielen Dank für die Zusammenarbeit auf die nächsten 300.