Titel und Einleitung
Wie ich als Linksgrün Versiffte auf einer Kreuzfahrt Hoffnung für Deutschland schöpfte. Das war der Titel eines Vortrags, den ich neulich gehört habe. Und dahinter steckt eine Geschichte, die so verrückt und abwegig ist, dass nur das Leben selbst sie hätte schreiben können. Was es damit auf sich hat und wer dahinter steckt, das erfahrt ihr in wenigen Sekunden hier im Klima Podcast von detektor.fm. Ich bin eure Host Ina Lebedjew. Hi, Mission Energiewende! Der detektor.fm Podcast zum Klimawandel und neuen Energielösungen in Kooperation mit Lichtblick, Deutschlands größtem reinen Ökostromanbieter mit Solarlösungen, intelligenter E-Mobilität und 100 % Ökostrom.
Kreuzfahrtbranche und ihre Widersprüche
Auf Kreuzfahrten die Welt entdecken, erlebt euch anders – oder jeder Moment eine Reise. Die Slogans der Kreuzfahrtbranche sollen Lust machen auf Fernweh, Abenteuer und Abstand vom Alltag. Zuletzt ist in der Kreuzfahrtbranche aber auch einiges ins Wanken geraten. Aufgrund der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten und am Persischen Golf haben einige Rädereien ihre Fahrten in der Region vorsorglich ausgesetzt. Andererseits sind Kreuzfahrten auch richtig schlecht fürs Klima. Da sind sich Fachleute seit Jahren einig. Als grüne Politikerin auf Kreuzfahrt zu gehen, schließt sich also eigentlich moralisch aus.
Maybrit Jung Johann und ihre Kreuzfahrt
Maybrit Jung Johann war aber auf einer Kreuzfahrt. Sie ist Referentin in der grünen Bundestagsfraktion. Nach einigen Jahren als Expertin in New York ist die Diplom-Medienwirtin inzwischen seit Jahren Wahlberlinerin. Und ich freue mich, dass wir heute sprechen können, wie das alles kam und wie es gelaufen ist. Willkommen im Klima Podcast! Erstmal Maybrit, hallo!
Hallo Ina, vielen Dank für die Einladung! Du hast also einen Vortrag gehalten, den habe ich gehört, und der Titel hat es mindestens genauso in sich wie die Geschichte dahinter: „Wie ich als Linksgrün Versiffte auf einer Kreuzfahrt Hoffnung für Deutschland schöpfte.“ Erzähl mal, was war da los?
Die absurde Geschichte
Genau, die Geschichte ist in der Tat absurd, aber so erzählenswert, dass ich eben – wir haben uns auf der Republika getroffen – dachte, ich muss darüber öffentlich reden. Also, wie ich als Grüne auf die Kreuzfahrt kam, liegt an einem meiner Kinder. Und zwar haben wir im Januar 23 an einem Radiogewinnspiel mitgemacht. Das war Radio Teddy: „Um sieben in den Süden“. Also, Vorsicht, was ihr als Eltern morgens anmacht! Es war eine Art „Ich packe meinen Koffer“. Man musste also jeden Morgen um sieben die Show hören, sich ein Wort merken und freitags die Gewinnworte in der richtigen Reihenfolge aufführen.
Wir dachten, ich als Medienwirtin sowieso, da machen wir eine Art Bildungslektion draus, machen da mit und zeigen den Kindern, dass da eben viel Geld gemacht werden kann durch Anrufe. Wobei das stimmt nicht. Das war eine kostenfreie Nummer, haben wir zur Erlösung rausgefunden. Und dass aber eben der Gewinn sehr unwahrscheinlich ist und dass vor allem es um Zeit geht und um Werbung. Also haben wir zwei Wochen mitgemacht. In der ersten Woche 80 Mal angerufen. Da es eben eine kostenfreie Nummer war, haben wir da kein Limit gesetzt, sondern mein Mann und ich haben parallel angerufen. Nicht durchgekommen. Erste Lektion: Aha, ist also ganz schön schwierig.
Der Gewinn und die Entscheidung
Zweite Woche sind wir leider durchgekommen und hatten dann am Freitag, weil wir fleißig waren, jeden Morgen um sieben die richtigen Wörter. Und es gab eine Redaktionshotline: 1, 2 oder 3. Haben dann auch noch damit diesen Dreier-Lotto gewonnen, dass wir auch ins Studio live gestellt wurden und damit einen 5000 Euro Kreuzfahrtgutschein gewonnen haben. Die Freude war… Die Freude war verhalten. Wir haben tatsächlich als Familie so wenig gejubelt, dass die Redaktion uns danach gebeten hat, unseren Jubel noch einmal aufzunehmen.
Und es war halt dennoch ein „Yay“, weil so hieß ja der Titel des Vortrags: „Als Linksgrün Versifft“ oder als Grüne hätte ich niemals gedacht, dass ich freiwillig auf eine Kreuzfahrt gehe. Aus Nachhaltigkeitsgründen, aus arbeitsrechtlichen Gründen, Overtourismus und so weiter, gibt es viele Stichworte. Jetzt hatten wir diesen 5000 Euro Gutschein und unser Kind freute sich natürlich, weil er einen Mega-Gewinn geschossen hatte. Und wir hatten allerdings drei Jahre Zeit, diesen Gutschein einzulösen und haben auch gut zweieinhalb Jahre gewartet.
Also im Januar 23 haben wir gewonnen. Er hing, du siehst hinten meine Pinnwand, zweieinhalb Jahre an der Wand. Und letzten Herbst haben wir zwischen schlechtem Gewissen, Moral und wie geil ist es eigentlich, wenn ein Elfjähriger die Familie in den Urlaub einlädt, abgewogen und uns letztendlich entschlossen, diese Kreuzfahrt zu buchen.
Öffentlichkeitsarbeit und Vorurteile
Okay, und man könnte ja auch einfach sagen, man macht privat diese Reise und es geht eigentlich keinem was an. Ich habe gerade mit jemandem aus der – also aus der sozusagen, die sich mit nachhaltigen Themen beschäftigt, die sagt im Büro zu sagen, dass man eine Flugreise oder eine Kreuzfahrt macht, das ist ohnehin für manche eben dann schwierig, wenn sie in so einer Branche arbeiten mit so einem Bewusstsein. Wie war das für dich, also da in so eine Öffentlichkeit zu gehen?
Also ich habe ja schon erwähnt, du hast dann später jetzt einen Vortrag darüber gehalten. Habt ihr das sozusagen als Familie erstmal entschieden und gemacht oder hast du das gleich in die Öffentlichkeit getragen oder mit Menschen darüber gesprochen? Weil es ist ja schon einfach eine verrückte Nummer, dass dein Kind dieses Glück hatte oder euer Kind dieses Glück hatte. Wie seid ihr da reingerutscht, also in diesen zweieinhalb Jahren, das dann zu entscheiden?
Vorbereitung und Erkenntnisse
Also erstmal habe ich mir gerade nach Gewinn vor drei Jahren und dann eben auch kurz vor der Buchung selbst sehr viel unnützes Wissen über Kreuzfahrten, über Buchungsmechanismen und so weiter angefressen. Und im Verlauf dessen viel in meinem Kontext, das ist ja dann doch recht viel grünes Umfeld, darüber gesprochen. Auch von Bekannten über Facebook gehört, wer das so gebucht hat. Es ist ja nicht, dass niemand so reist. Es sind 3,8 Millionen Deutsche im Jahr. Und habe mich an diesen Gedanken langsam angefreundet.
Und dazu hat mein Mann mir auch das Versprechen abgenommen: Wenn wir da an Bord gehen, es war eine Woche und eine Kanarenrundreise, dann wirst du nicht jeden Tag politische Vorträge halten, dann bist du bitte auch all in. Und das war dann eben auch unser Ansatz: Okay, dann sind wir all in, versuchen dabei Spaß zu haben. Und ich dachte, ich würde dabei ironisch Spaß haben, habe dann aber sofort, als wir an Bord gekommen sind, gemerkt: Das ist soziologisch höchst interessant. Das wird hier eine Art Experiment, ein Entdecken, ein Staunen über Welten, die ich mir vorher nicht vorstellen konnte.
Erfahrungen an Bord
Und vielleicht noch kurz davor, genau wie das in meinem Arbeitsumfeld ankam: Wir hatten so einen Umdenkjahreswechsel im Büro gemacht. Da gab es auch genau diese Vorurteile, die man sich eben vorstellt als Grüne: Wie kann man nur? Aber es sind einfach viele Menschen, die so reisen. Auch viele Grüne fahren Verbrennermotoren und so weiter. Also warum sollten wir es nicht tun? Und vor allem dann eben auch, wenn wir es schon gemacht haben.
Und die Erfahrungen, die wir gemacht haben, sind es, denke ich, wert, darüber zu sprechen und auch ohne die Vorurteile, die wir voreinander hegen, zu treffen. Genau das ist eigentlich mein Ziel jetzt: über Vorurteile zu sprechen und was man voneinander lernen kann, wenn man offen in neue Situationen reingeht, die man eigentlich sich nicht vorgenommen hatte.
Vorfreude und Ankunft
Okay, dann lass uns doch vielleicht über die Schlüsse und was du danach herausgezogen hast, noch später sprechen. Und erst mal darüber: Wir sind jetzt an dem Punkt, ihr habt es dann also tatsächlich gewagt, ihr habt das gebucht. Vielleicht bevor ihr losgefahren seid, gab es dann doch irgendwie noch Vorfreude? Oder wie war das ab dem Moment zu sagen: Okay, klick, wir machen das?
Doch, klar, dann war Vorfreude da. Unser Urlaub ist meistens, wir sind im Ferienhaus oder wir zelten irgendwo an der Ostsee. Es war tatsächlich nach Corona die erste Flugreise für unser jüngstes Kind. Es war die erste Flugreise überhaupt. Da haben wir früher in den USA gelebt, sind sonst früher ab und zu in die USA hin und her gelebt. Insofern war da auch Vorfreude: Okay, wir fliegen, wir fahren in die Sonne, wir machen auch mal anders Weihnachten.
Das war um Weihnachten herum, das ist natürlich auch nochmal was komplett anderes. Und wir fahren auf ein Riesenschiff. Und allein auch dieser – wir sind mit dem Auto nach Hamburg, sind dann geflogen, waren dann in einem Bus, waren dann auf einem Riesenschiff. Allein das war für die Kinder schon so ein Abenteuer, dass wir da uns voll reingestürzt haben.
Das Kreuzfahrtschiff
Okay, und dann seid ihr dort angekommen nach all diesen Stationen und Fahrzeugen. Wie war das? Ja, wir standen vor einem 20-stöckigen Koloss. Ich weiß nicht, ob ich Markennamen nennen soll, das war die AIDA Cosma, eines der größten Kreuzfahrtschiffe, die es aktuell gibt, eines deutschen Unternehmens zudem. Ein 20-stöckiges Werk. Ich hatte vorher recherchiert und dann eben auch an Bord nachgefragt: 6000 Passagiere, voll ausgebucht, weil eben Weihnachten total beliebt ist. Anscheinend eine der beliebtesten Routen.
Auch von diesen 6000 Passagieren 2018. Wir dachten, das wird ein wahnsinniges Kinderturbo. Und dazu noch gut 2000 Crewmitglieder, also gut 8000 Menschen auf einem Schiff – eine schwimmende Kleinstadt. Wir hatten große Sorgen vor den Menschenmassen, aber es hat sich, wie auch viele AIDA-Reisende oder Kreuzfahrtreisende uns vorher bestätigt hatten, das verläuft sich, ist gar nicht so schlimm.
Eindrücke vom Schiff
Ah, okay. Und ich denke jetzt gerade so: Ich habe früher eine Weile in Kiel gelebt und gearbeitet. Und wenn da die Kreuzfahrtschiffe an der Förde anlegen und reinfahren, dann gibt es so einen Blick zwischen Hochhäusern durch und dann fährt sozusagen ein Hochhaus vorbei. Also rein optisch schon so wirklich wie riesige Gebäude. Und das hat – ich erinnere das aus dem Vortrag – dieses Schiff war auch immer wieder irgendwie ein Ding für euch, ne?
Genau, also erstmal, wenn man auf dem Schiff ist, spürt man zum Beispiel auch die Fahrtgeräusche kaum. Also man hat das Gefühl, man ist auf einem schwimmenden Hotel oder einem schwimmenden Entertainment- und Kulinarik-Tempel. Und wir hatten eine Außenkabine, also mit Balkon und auch kleiner Veranda mit Hängematte. Insofern waren wir recht viel draußen.
Sowieso sind die meisten, weil das Wetter eben auch gut ist auf dieser Route, viel draußen, viel an den Fenstern, schauen aufs Meer. Und das ist halt etwas – ich bin Seglerin, ich bin an der Ostsee aufgewachsen. Aufs Meer gucken ist sowieso etwas, was ich sehr, sehr gerne mache. Und natürlich ist es dann absurd, wenn man wieder an einem Hafen anlegt, dass man dann von Hochhausschiff zu Hochhausschiff rüber guckt, sich winkt beim An- und Ablegen.
Also all die Klischees, die man sich sonst vielleicht dann ironisch von außen in Rostock, in Hamburg in Kiel anschaut, dann ist man halt Teil davon. Und also da mussten wir schon ein bisschen ironisch kichern. Es gibt dann auch Hymnen beim Ablegen und so quasi Lichtshows. Aber wenn man dabei ist, das war eben auch das Fazit unserer Reise: Leider geil.
Entertainment und Erlebnisse
Und du hast gesagt, du wolltest eigentlich sozusagen eine Woche ironisch mit Abstand auf die Sache gucken. Und soweit ich das verstanden habe, hat das nicht so geklappt, wie du das erwartet hast. Genau, statt ironisch sich das alles skeptisch anzuschauen, sind wir FOMO, also Fear of Missing Out, komplett in dieses Entertainmentprogramm eingetaucht, abgedriftet.
Also man kann essen, man kann Sport machen, man kann sich jeden Tag eine Show angucken. Auf diesem Schiff gibt es ein komplett eingebautes TV-Studio. Das erste, was die Kinder gesehen haben, heute Nachmittag „Eins, zwei oder drei“. Also mussten wir einbuchen, dass wir „Eins, zwei, drei“ in einem Live-Setting uns angeschaut haben. Zwei Kinder mitgespielt haben, natürlich auch wieder gewonnen haben und mit einem Merchandising Maskottchen als Preis zurückgingen.
Also man kann sich auf diesen Schiffen nicht langweilen. Es wird rund um die Uhr etwas angeboten und man kommt kaum zum Nachdenken. Vielleicht können andere das besser dann abschalten und die ruhigen Ecken suchen. Das war nicht unser Ansatz. Unser Ansatz war: Wir spielen das Schiff von oben bis unten durch in alle Richtungen und jeder nach dem, worauf er Lust hatte oder sie. Und das war auch eine Faszination.
Reflexion über die Reise
Hast du gesagt, so ein Overkill, aber auf eine gute Art. Es war eine Faszination. Es war für uns halt wahrscheinlich auch ein einmaliges Erlebnis. Wir haben jetzt nicht vor, eine weitere Kreuzfahrt zu buchen, es sei denn, ich kann noch mal eine Runde recherchieren, andere Linien vergleichen oder ähnliches. Also da ist schon mein soziologisches und ja, auch jetzt Nerd-Wissen, Neugier ist da ein bisschen gekitzelt.
Aber ansonsten ist das, glaube ich, nicht die Reiseart, die wir für uns möchten oder die wir eben – das hattest du ja auch schon am Anfang in der Moderation gesagt – die wir nachhaltig von unserem Gewissen her mit uns tragen können. Aber du hast, soweit ich das verstanden habe, aus dem Vortrag auch was gelernt über die Menschen, die Kreuzfahrten buchen, die das vielleicht auch öfter tun.
Begegnungen und zwischenmenschliche Erfahrungen
Was hattest du da so für Begegnungen oder Gespräche und was hast du wahrgenommen auf dem Schiff, wie das so läuft, abgesehen von Entertainment und Unterhaltung zwischenmenschlich? Genau, zwischenmenschlich gab es überhaupt kein Störgefühl, vor dem wir Sorgen hatten. Das sind jetzt keine Menschen, wo wir dachten: Oh mein Gott, mit denen möchten wir nicht am Tisch sitzen, mit denen können wir nicht über was sprechen.
Also es war ein total angenehmer und sogar freundlicher als in Deutschland Umgang. Also ein paar vielleicht so Blitzlichter zu geben: Wenn dann ein fünfjähriges und ein neunjähriges Kind mit Soft-Ice in der Hand in einen Fahrstuhl gingen und vielleicht auch ein bisschen hopsten, dann wurden sie angelächelt, freundlich begrüßt und es wurde ein schöner Tag gewünscht, statt angemotzt zu werden, wie das sonst passiert.
Genauso auch Restaurants. Also das war eine der absurdesten Erkenntnisse, dass das ein wahnsinnig familienfreundliches und kinderfreundliches Ambiente war, was wir uns ja eigentlich auch alle in Deutschland wünschen, das aber anscheinend nur bei Deutschen im Urlaub möglich ist. Das war eine Erkenntnis. Ansonsten gab es sehr viele WiederholungstäterInnen, würde ich sagen.
Also außer uns war nur ein Mensch, der mir begegnet ist neu auf dem Schiff. Das war ein Maurermeister aus der Nähe von Braunschweig, der erst Heiligabend mit Kindern und Enkeln gemacht hat, dann am 25. an Bord gekommen ist und dem seine Frau eine Blitzmaniküre gebucht hat. Also so von wegen das Schiff durchspielen. Ich habe natürlich dann auch die Blitzmaniküre für die Feiertage gebucht und wir saßen nebeneinander und waren beide komplett überfordert davon, in welchem Spa man die Hände wäscht, wer einem das Peeling einmassiert und so weiter und so fort.
Werbung und Erkenntnisse
Und haben uns aber über unsere Erlebnisse an Bord ausgetauscht und wie angenehm und überraschend einfach es dann doch fällt, in diese Welt einzutauchen. Bitte widmet eure Aufmerksamkeit doch kurz unserem Werbepartner. Ihr wollt 100 % Ökostrom? Dann wechselt jetzt zu Lichtblick, Deutschlands größtem reinen Ökostromanbieter. Hier bekommt ihr Ökostrom aus Sonne und Wind, intelligente E-Mobilität und Solaranlagen für günstigen Strom vom eigenen Dach.
Hoffnung und Erkenntnisse
Jetzt ist ja ein Aspekt von deinem Vortrag dann auch gewesen, das Thema Hoffnung. Also wie ich auf dem Kreuzfahrtschiff Hoffnung für Deutschland schöpfte, ist ja eine steile These. Erzähl doch mal, wie bist du da hingekommen, dass da so viel da ist? Genau, also der Titel kam sehr spontan. Ich weiß nicht, wer von den HörerInnen vielleicht die Republika erkennt. Da gibt es quasi eine öffentliche Ausschreibung, dass man sich für Programmbeiträge bewerben kann. Ich glaube, die Deadline war Mitte Januar, also kurz nach unserer Reise.
Und ich habe den Text, der mir im Kopf vorschwebte, auch schon mit diesem Titel ganz schnell runtergetippt. Ich glaube, die Nacht vor der Deadline, wie man es eigentlich nicht machen sollte. Und wusste noch nicht genau, was ich sagen möchte, außer dass ich darüber sprechen möchte, was ich erlebt habe, wie gut es sich angefühlt hat und wie falsch ich mit meiner vorgeprägten grünen Bubble Brille an Bord gegangen bin und wie ich eigentlich schon vorhin meine Mitreisenden abgeurteilt habe, was ich nicht hätte tun sollen.
Unpolitischer Raum und Erkenntnisse
Und weil es eben so viele gemeinsame Ebenen gab mit ganz unterschiedlichen Menschen, die mit Politik in ihrem Leben ungefähr wahrscheinlich 0,1 Prozent zu tun haben. Genau das hat mir Hoffnung gegeben. Und du hast auch gesagt, die Kreuzfahrt an sich, der Ort, dieses Schiff, war auch ein faszinierend unpolitischer Raum. Genau, also das war so ein Aha-Moment, den wir – ich weiß gar nicht genau, wann hatten – und der auch rückblickend für uns einfach war, dass es, glaube ich, nicht die richtige Urlaubsform war, was aber zu dieser Woche passte.
Also wir haben einfach sehr schnell gemerkt oder ich habe es vor allem gemerkt: Das ist der unpolitischste Raum, in dem ich mich seit wahrscheinlich Jahrzehnten bewegt habe. Also auch das ganze Bordprogramm – ich hatte von „Eins, zwei oder drei“ erzählt – das wird auch alles, wenn es aufgenommen wurde, im Bordfernsehen gezeigt. Da laufen dann eben die Shows, die nachmittags in diesen Theatern laufen. Da laufen Wettervorhersagen, Reisetipps, Nachrichten kann man natürlich einschalten.
Ich glaube, die Öffentlich-Rechtlichen und ein kleines Paket Privatsender. Aber ich glaube, es haben wenige in Anspruch genommen. Oder auch irgendwelche Bordanzeigen, da ging es nur um Entertainment, Ausflug und so weiter. Ich habe niemanden Zeitung lesen sehen. Ich hatte auch selbst nicht den Bedarf, Zeitung zu lesen. Abgesehen davon, dass du ja auch offline bist, es sei denn, du buchst ein WLAN-Paket.
Eskapismus und Entspannung
Genau, und es gab dann eben auch diese Themen, die fanden nicht statt. Sei es nur beim Essen, bei der Blitzmaniküre, beim Warten. Es war einfach ein Spaßschiff. Also Entspannung, Entschleunigung, so Eskapismus, also Entfliehen aus dem Alltag hat tatsächlich da Priorität. Ich hatte mir den Begriff „All-in-Eskapismus“ überlegt oder vielleicht ist es auch „All-inclusive-Eskapismus“. Diese Art Tourismus kenne ich ehrlich gesagt auch nicht, aber viele andere wahrscheinlich schon.
Genau, es war einfach: Man geht aus dem Alltag raus, ist an Bord und lässt es sich gut gehen. Und das war eine Erkenntnis: Das ist auch eine Art Urlaub, die wir seit wir eine Familie sind, also seit gut zwölf Jahren, eigentlich kaum gemacht haben. Und das hat schon auch etwas Gutes, einmal komplett abzuschalten, was man ja gerade in politischen Zeiten kaum tut. Gerade auch in unserer Bubble kaum tut mit Doomsday-Szenarien allüberall.
Reflexion über Care-Arbeit
Und wir konnten eine Woche komplett abschalten, in eine andere Welt abtauchen. Das hat schon auch seinen Wert. Also ich muss auch sagen, ich habe mich auch daran erinnert: Ich habe vor ein paar Jahren das allererste Mal in meinem Leben so ein All-inclusive, also was das Essen angeht, Urlaub gemacht. Ich habe den auch nicht ausgesucht, sondern bin eingeladen worden dahin. Und das war absurd, gerade als Mutter von kleinen Kindern, einfach mal wirklich eine ganze Woche nicht darüber nachdenken zu müssen, wo man die nächste Mahlzeit herkriegt und was das geben soll und wo man es einkauft und wie man es organisiert.
Das war faszinierend und krass, weil man ja da auch Rückschlüsse auf seinen Alltag zieht und feststellt: Ach, okay, was leisten wir eigentlich alles, wenn wir einfach nur Mütter sind, in Anführungsstrichen? Ist natürlich kein Klimathema, aber einfach… Es ist kein Klimathema, aber es ist ein Kreuzfahrtthema, weil genau die Erfahrung haben wir natürlich auch gemacht, gerade rund um die Feiertage.
Erleichterung und Care-Arbeit
Wir sind vor dem, ich glaube, 20. bis 27. Dezember gereist. Sonst wären meine Tage so abgelaufen, dass wir uns um Mahlzeiten gekümmert hätten, die Emotionen der Familie reguliert hätten und Geschenke organisiert hätten. Und es war unfassbar erleichternd. Also Hashtag Care-Arbeit, Sorge-Arbeit, das sind so die Themen, die mich politisch sonst beschäftigen. Das war outgesourced. Es war outgesourced an dann eben Servicekräfte, die nicht nach deutschem Tarif bezahlt werden. Das ist eben eines der Probleme, die ich mit dieser Art Reise habe.
Aber es hat verdammt gut getan. Und deswegen, ich hatte ja am Anfang auch gesagt: 2000, also ein Drittel der Passagiere waren Kinder. Das hat schon seinen Grund, weil es eben für Familien so einfach ist. Es gab Großeltern, die mit den Enkeln gefahren sind, dann eben auch Familien, wo Großeltern ihre Kinder einladen oder die Enkel einladen. Es gab viele Getrennterziehende oder Alleinerziehende. Es gab Alleinreisende und dann immer auch Angebote, dass diese Alleinreisenden sich zusammen treffen konnten.
Abschließende Gedanken
Da wird einem wirklich schon genau der Alltag mal abgenommen. Und das, gerade als arbeitende Mutter oder arbeitendes Elternteil, ist das halt etwas, genau den Aspekt habe ich komplett unterschätzt und auch sehr genossen. Was mich jetzt einfach nur privat interessiert: Ich werde so schnell seekrank. Merkt man davon eigentlich was, wenn man auf einem Kreuzfahrtschiff ist, dass man auf einem Schiff ist die ganze Zeit?
Genau, also ich bin keine Person, die seekrank wird. Das muss man vielleicht vorab sagen. Wir hatten vorsichtshalber Reise-Kaugummis mit. Eigentlich spürt man es weniger als bei jeder kleinen Fähre auf dem Wannsee oder ich weiß nicht, wo ihr jetzt in Leipzig vielleicht durch die Gegend schippert. Also das Schiff ist so groß, dass Wellenbewegungen, zumindest auch bei dieser ruhigen See und ruhiger Wetterlage, nicht zu spüren waren.
Es gibt da tolle andere spannende Videos, wenn du auf YouTube nach großen Wellen auf Kreuzfahrtschiffen gucken möchtest oder Ostsee im Winter, ist glaube ich auch nicht so empfehlenswert. Aber genau, in dem Fall hat man es gar nicht gemerkt. Es ist ein leichtes Brummen. Es wird ja meistens über Nacht gefahren. Ich finde es beruhigend. Ich weiß nicht, ich bin auch öfter Ostsee-Fähren gefahren. Also ich schlafe sehr, sehr gern an Bord, gerade auch bei Motorgeräuschen. Aber eigentlich hat man es nicht gespürt.
Reflexion über den Vortrag
Jetzt ist natürlich auch spannend: Wie gesagt, wir kommen ja von diesem Vortrag. Du hast es also in der halben Öffentlichkeit getragen auf so einem Event für kreative und digitale Kultur. Und jetzt hast du ja sozusagen Erkenntnisse gezogen und die auch reflektiert, um diesen Vortrag zu halten. Was nimmst du denn für dich aus der Erfahrung mit? Was für Schlüsse hast du gezogen für dich?
Also zum einen, wenn ich auf Englisch antworten kann: „Check your bias“ oder „Check deine Vorurteile“. Das ist wirklich ein Mantra, das ich mir seit Januar beherzige, dass ich nicht zu schnell aburteile. Dass ich das Gemeinsame und die menschliche Basis suche und finde. Denn ich glaube, man findet sie doch mit sehr viel mehr Menschen, als man sich das vorstellen kann.
Das fühlt sich wirklich sehr warm und weich und eben hoffnungsstiftend an. Das war ja ein Teil dieses Titels. Und das kann ich jedem sehr empfehlen, gerade in diesen Zeiten, in denen wir uns vielleicht auch selbst künstlich spalten oder übereinander aufregen. Vielleicht schauen wir doch einfach öfter, wo gibt es denn das Gemeinsame, das Verbindende. Sei es das Spiel der Kinder, sei es ein Sporterlebnis oder sei es eine Show, die alle gut gefunden haben, wo man sich als Menschen begegnet, nebeneinander bei der Maniküre, was auch immer.
Und merkt: Wir sind zwar unterschiedlich, aber irgendwelche Gemeinsamkeiten haben wir alle. Das ist das eine. Das andere ist natürlich, dass ich mir überlege, wie ich das für meine politische Arbeit nutze, indem einfach auch vielleicht Sachen leichter und nahbarer und vielleicht auch mit mehr Spaß versehen werden, als mit einem pädagogischen Zeigefinger und einer Botschaft, vielleicht auch einer negativen Botschaft.
Sondern wo man eben auch Sachen gut und ansprechend und alltagsnah kommunizieren kann. Zum Beispiel werden wir als Fraktion im Sommer das Thema Wasser setzen, weil jeder, glaube ich, etwas Wasser ist ein Event, das uns alle verbindet. Ich wohne hier in Zehlendorf mit Blick auf Kleinmachnow. Das ist Brandenburg, ist ein anderes Kanalisationssystem. Da wird im Sommer gesagt, der Gras darf nicht mehr gesprengt werden, der Garten darf nicht mehr gewässert werden, weil das Grundwasser knapp wird.
Und genauso hat jeder, glaube ich, seine Wassergeschichte. Ich bin als Ostkriegkind liebend gerne am Wasser.
Meeresschutz und Gemeinsame Themen
Meeresschutz war auch mit Timmy, diesen Sommer oder dieses Frühjahr ein Thema. Ich glaube, mit Wasser verbindet uns alle. Vielleicht suchen wir einfach die Themen, die uns alle bewegen. Gerade auch wenn wir sagen, Deutschland als Land funktioniert gerade nicht. Wie kann es denn dann funktionieren? Wo ist das Gemeinsame, das wir alle finden?
Und was ich mir sehr wünschen würde, gerade nach diesem Urlaub, ist, dass wir überlegen: Wenn wir im Urlaub nett zueinander sind, wenn wir familienfreundlich sind, wieso können wir das nicht im deutschen Alltag? Also ich fand aber auch diesen Aspekt von: Da stehst du sozusagen als Mensch mit einer Erfahrung und erzählst, was dir widerfahren ist. Und das schafft Vertrauen.
Authentische Geschichten und Begegnungen
Also ich weiß noch, dass ich diesen Titel so verrückt fand, dass ich, glaube ich, irgendwie dachte: Ach, weiß nicht. So, und dann bin ich zufällig eben zur richtigen Zeit bei deinem Vortrag gelandet und stehen geblieben und habe es mir angeguckt und fand es einfach eine authentische Geschichte und eben nicht so weit hergeholt, wie es für mich vielleicht erst mal gewirkt hat.
Und ja, das macht ja auch was mit echten Menschen, sich zu treffen, sich zu unterhalten. Ja, wie du gesagt hast, einander zuzuhören und Verbindungen zu schaffen. Ja, genau. Den Aspekt habe ich vielleicht auch unterschätzt, aber der wird mir immer klarer.
Digitalkonferenz und analoge Räume
Wir waren auf der Republik auf einer Digitalkonferenz. Da geht es natürlich viel um KI und um Social Media. Aber genau dieses Gespür füreinander oder dann eben auch das vielleicht langsam wachsende Vertrauen, das entsteht in analogen Räumen. Das entsteht da, wo wir uns wirklich von Auge zu Auge begegnen, wo wir uns vielleicht mit unseren Geschichten oder eben auch körperlich berühren, wo wir vielleicht zusammen ein Musikerlebnis haben.
Ich glaube, das ist sehr, sehr wichtig. Und diese Orte würde ich mir sehr wünschen.
Begegnungsorte und Daseinsvorsorge
Und vielleicht noch von einer anderen Reise zu erzählen: Zu Corona-Zeiten sind wir als Familie auch mit Schiffen Richtung Baltikum gereist und waren dann zum Beispiel in Vorzeige der sogenannten Dritten Orten, also der Bibliothek Oodi in Helsinki, die nicht nur eine Bibliothek ist, sondern wo es einen Makerspace gibt. Es gibt Proberäume für Musik, es gibt Sport vor Ort, es gibt Volleyballfelder vor der Tür, es gibt ein günstiges und gutes Mittagessen, wo sowohl Familien als auch SeniorInnen hingehen.
Also es ist ein Begegnungsort und der ist kostenfrei. Weil das auf der AIDA geboten wurde, war natürlich auch verdammt teuer, wenn man sich überlegt, das kann sich nicht jeder leisten. Aber wenn es diese Orte gibt, wo es nette Erlebnisse gibt, wo wir eine gemeinsame Ebene finden, die auch kostenfrei zur Verfügung steht, da gibt es auch das ein bisschen sperrige Wort Daseinsvorsorge.
Das würde ich mir wünschen. Und je nachdem, wo es für mich privat, beruflich, vielleicht auch politisch irgendwann hingeht, sind diese öffentlichen Orte zu schaffen, wo solche Begegnungsmöglichkeiten sind, ein ganz großes Herzensanliegen.
Reflexion und Lebensrealitäten
Gibt es irgendwas, was ich dich noch nicht gefragt habe, was dir jetzt mit dem drüber nachdenken über diese Kreuzfahrt, diese Erfahrung, deinen Vortrag dazu, was dir noch im Kopf rumspukt? Ja, vielleicht ist dann eben auch dieser Selbstcheck raus aus der Bubble. Also nicht nur, dass man Vorurteile hat, sondern ich bin aus meiner Bubble rausgegangen.
Und vielleicht bin ich ja auch einem sehr viel typischeren Deutschland begegnet, als ich es in meinem urbanen Umfeld in meinem Bundestagswahnsinn jeden Tag, jede Woche erlebe. Und einfach dieses Verständnis dafür, dass wir alle ganz unterschiedliche Lebensrealitäten haben, dass wir alle unsere Alltage leben und ab und zu berühren wir uns mal oder ab und zu begegnen wir uns, sei es auf einer Kreuzfahrt, sei es beim Fußballspiel.
Fußball und gesellschaftliche Spannungen
Ah, wir haben noch nicht über Fußball geredet. Was soll ich noch machen? Genau, also dass wir einfach auch Verständnis dafür haben, es kann komplette, vielleicht auch Parallelrealitäten geben, in denen wir alle leben. Aber wir leben in einem eigentlich sehr dicht besiedelten Land. Vielleicht sollten wir uns eben auch im Alltag begegnen und nicht nur in Urlauben.
Ich weiß nicht, ob du die Erfahrung auch hast, aber auch wenn man Deutsche im Ausland im Urlaub trifft, ist es immer netter als im Alltag vor Ort. Also was ist los mit uns? Ja, naja, auch einfach so gestresste Menschen im Straßenverkehr und so. Ja, oder dann eben im Restaurant.
Familienfreundliche Orte
Genau, ich will jetzt nicht Werbung für die Kreuzfahrtindustrie machen, aber wie familienfreundlich und kinderfreundlich Restaurants gedacht waren, das kenne ich sonst, wenn ich Richtung Deutschland und Europa gucke, entweder aus dem skandinavischen Umfeld oder von Ikea. Also da, wo eben selbstverständlich Spielen, Essen und Familien und Kinder ihren Platz zusammen gedacht ist, würde ich mir auch für Deutschland wünschen.
Begegnungen auf dem Schiff
Genau, und vielleicht nochmal zum Thema Fußball und diesen unpolitischen Ort zu beschreiben: Ich hatte nach einer meiner, wow, was habe ich hier wieder alles erlebt, mehrstündigen Erkundungen auf dem Schiff den Chef-Entertainer getroffen. Also Grüße an Olli, der jetzt, glaube ich, gerade auf der Ostsee unterwegs ist.
Der saß an der Bar und ich habe mich neben ihn gesetzt und mal so sein Innenleben als AIDA Entertainer erfahren und auch gefragt: Okay, ich bin hier das erste Mal, ich werde hier, glaube ich, nie wieder sein, aber warum machst du das und warum findet meine Welt, die im Berliner politischen Umfeld, warum findet die hier nicht statt?
Mainstream-Angebote und Fußball
Und er hatte dann eben so ein bisschen aus den Nähkästen geplaudert, dass das sehr bewusst so ist. Das ist halt ein wirklich sehr gut gemachtes Mainstream-Angebot, das jeder mag, der jedem einen Urlaub ermöglicht. Und es wird bewusst auf Dinge verzichtet, die spalten könnten.
Und als Beispiel hat er gebracht: Fußballübertragungen. Die gibt es zum einen nicht mehr, weil die Fußballlizenzen zu teuer sind, und zum anderen, weil es eben zu Spaltungen, zu Spannungen an Bord geführt hat. Das wird ja jeder kennen, der ab und zu am Wochenende in einem Stadionumfeld ist oder war.
Spannungen und Eskapismus
Da ist Spannung in der Luft, kann ganz geil sein, aber kann auch sehr schnell eskalieren. Und da gab es wohl dann eben Situationen, hat er nicht erläutert, aber kann sich ja jeder bildlich vorstellen, auf dem Schiff, den man nicht haben wollte. Und die eben diesem Eskapismus, wir gönnen uns alle was und können abschalten, komplett entgegenlief.
Insofern, auch Fußball ist politisch. Spannend! Das sagt Maybrit Jungjohann. Sie ist Referentin in der Grünen Bundestagsfraktion und lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Abschluss und Dank
Vielen, vielen Dank für deine privaten und persönlichen Eindrücke von dieser Erfahrung, die ihr gemacht habt als Familie. Sehr gerne. Und das war es für diese Woche mit dem Klimapodcast von detektor.fm.
Wenn euch gefällt, was wir hier machen, dann lasst doch gerne ein Abo da, teilt den Podcast mit Menschen, die Kreuzfahrtschiffe lieben oder auch nicht, die sich für Klimathemen interessieren könnten. Vielen Dank fürs Zuhören.
Produziert hat diese Folge Wiebke Stark und ich bin Ina Lebedjew und freue mich, wenn wir uns nächste Woche wieder hören. Macht’s gut, bis bald. Tschüss!
Mission Energiewende
Der detektor.fm-Podcast zum Klimawandel und neuen Energielösungen in Kooperation mit Lichtblick, Deutschlands größtem reinen Ökostromanbieter mit Solarlösungen, intelligenter E-Mobilität und 100 % Ökostrom.