Musikzimmer – Ausgabe 04/2018

Das Musikzimmer im April

18.04.2018

Diesen Monat im Musikzimmer: wir stellen das Folk-Duo Hannah & Falco vor, küren Einsneunzig zur Band des Monats und holen wieder eine Handvoll Newcomer in die Demoecke. Dazu jede Menge neue Songs, u.a. von Drangsal und Das Paradies.

Das Neueste aus der Musikszene im deutschsprachigen Raum. Bild: detektor.fm

Playlist

  1. Drangsal – Magst du mich (oder magst du bloß noch dein altes Bild von mir)
  2. Das Paradies – Die Giraffe streckt sich
  3. Hannah & Falco – Eye Of The Storm
  4. DENA – Imaginary Friends
  5. Einsneunzig – Was soll schon passieren (Band des Monats)
  6. Anne Haight – Clarity
  7. Lion Sphere – Alice At Once
  8. Felix Räuber – Every Motion
  9. Makk – On And On
  10. Clara Luzia – When The Streets

Die nächste Ausgabe des Musikzimmers läuft am 16. Mai. Bis dahin gibt es immer mittwochs um 19 Uhr im Wortstream die Wiederholung der aktuellen Ausgabe.

Derweil könnt ihr in der Demoecke für unsere nächste Band des Monats abstimmen. Ihr macht selbst Musik? Wir bringen euch ins Radio! Schickt uns eure Songs, am besten per Link (Soundcloud, Bandcamp, Dropbox…) an musikzimmer[at]detektor.fm.


Musikzimmer News

Gurr gewinnen Impala European Album Of The Year Award

Gratulation an Andreya Casablanca and Laura Lee alias Gurr! Für ihr Debütalbum „In My Head“ haben sie den Impala European Independent Album Of The Year Award gewonnen. Damit sind sie die erste deutsche Band, der das gelingt. Der Impala Award wurde 2011 ins Leben gerufen, um das beste europäische Album des jeweiligen Jahres zu küren. Frühere Gewinner des Awards waren unter anderem Adele, Caribou und The XX.

BIMM eröffnet Dependance in Hamburg

Lernen im Bunker – das ist ab Oktober 2018 möglich. Dann eröffnet das Britische und Irische Institut für moderne Musik BIMM seinen neuen Standort in Hamburg im historischen Bunker an der Feldstraße. In der größten europäischen Musikbildungseinrichtung können die Studierenden nicht nur Gitarre oder Schlagzeug lernen, sondern auch wichtige Kontakte knüpfen. Erste Tutoren wurden auch schon bekannt gegeben. Unter anderem werden Sterne-Sänger Frank Spilker und Tapete-Records-Gründer Dirk Darmstaedter als Songwriting Tutoren tätig sein.

Mit frischer Musik in den Sommer

Bevor wie jedes Jahr das Sommerloch aufreißt, gibt’s in den nächsten Monaten nochmal jede Menge interessante Veröffentlichungen. Zum Beispiel von unserem Lieblingsorchestralrocker Konstantin Gropper alias Get Well Soon. „The Horror“ heißt das neue Werk, das (nach eigenen Angaben) „noch orchestraler und noch persönlicher“ geworden ist. Ausgangspunkt für die Songs waren Groppers Albträume. Wen das nicht schreckt: „The Horror“ von Get Well Soon erscheint am 8.6.

Schon seit 1995 macht das Kollektiv Jazzanova Musik zwischen Nu-Jazz und Downbeat. Vor zehn Jahren erschien ihr letztes Studioalbum „Of All The Things“, höchste Zeit nachzulegen. „The Pool“ heißt ihr neues Album, das am 29.6. erscheint und von den Jahren des gemeinsamen Entdeckens inspiriert ist.

Noch nicht ganz so lange dabei ist der Leipziger Multiinstrumentalist Jan Roth. Mit seinem Erstling „L.O.W“ konnte er immerhin den Preis der Deutschen Schallplattenkritik einheimsen. „Kleinod“ wird sein neues Album heißen, auf dem neben Bläsern, Bass und Schlagzeug wieder Roths zurückhaltendes Pianospiel erklingt. „Kleinod“ von Jan Roth erscheitn am 18.5.

Eine Woche später erscheint das Solodebüt des Polarkreis 18-Frontmanns Felix Räuber. Auf seiner fünf Songs umfassenden EP „Wall“ geht es um persönliche Zerrissenheit. Die Musik ist eine Kombination aus Neoklassik, Elektronik und Pop.