Erst feiern, dann die Arbeit. Nachdem wir im April 10 Jahre brand eins Podcast hier beim Podcast Radio detektor.fm gefeiert haben, beschäftigen wir uns jetzt im Mai passenderweise mit der Arbeit. Dabei schauen wir aus ganz verschiedenen Perspektiven auf Arbeit. Viele Leute fragen sich ja, wie kann und sollte Arbeit in Zeiten so großer Unsicherheit und von Multikrisen überhaupt funktionieren? Dabei interessiert uns hier im gemeinsamen Podcast natürlich aber auch das Positive und die Zuversicht. Ich bin Christian Bollert, arbeite gern und würde sagen: Dann lass uns mal anfangen. Der brand eins Podcast: Wirtschaft anders denken. Jede Woche bei detektor.fm.
In Deutschland gibt es ungefähr 4 Millionen Kleinstunternehmen. Aus verschiedenen Gründen, unter anderem auch wegen uns Medienschaffenden, bekommen sie jedoch häufig relativ wenig Aufmerksamkeit. Dabei sind sie wirklich im wahrsten Sinne des Wortes das stabile Rückgrat der Wirtschaft. Die Kleinstunternehmen sichern Arbeitsplätze, treiben Innovationen voran und halten ganze Wertschöpfungsketten am Laufen. Gleichzeitig gehört auch zur Wahrheit, dass viele von ihnen mit begrenzten Ressourcen auskommen müssen, vor bürokratischen Herausforderungen stehen und oft verschiedene Rollen in Personalunion leisten.
Das deutsche Softwareunternehmen LexWare konzentriert sich seit Jahrzehnten auf kleine und mittlere Unternehmen, Selbstständige und Gründer. LexWare unterstützt Kleinunternehmen dabei, ihre täglichen Geschäftsprozesse wie Buchhaltung und Steuern, Lohn und Gehaltsabrechnungen zu organisieren und verspricht, komplexe Aufgaben einfacher zu machen. Deshalb hat Christian Steiger schon von Berufs wegen regelmäßig mit den von mir aufgeworfenen Fragen zu tun. Er ist Geschäftsführer von LexWare und verantwortet dort Strategie und Innovation. Er hat in der Vergangenheit beispielsweise die Entwicklung von Cloud-Lösungen wie die Online-Buchhaltung LexWare Office mit vorangetrieben.
Von Veränderungen wie vor Jahren die Cloud oder jetzt aktuell künstliche Intelligenz ist natürlich auch ein großes Unternehmen wie LexWare nicht gefeit. Sprechen wir also über den Wandel der Arbeitswelt mit Christian Steiger von LexWare. Ich sage: Hallo und herzlich Willkommen im Podcast. Hallo Christian, ich freue mich sehr auf das Gespräch und den Austausch.
Im Handelsblatt ist vor ein paar Wochen zu lesen gewesen, dass ihr die KI zum Co-CEO machen wollt. Was ist denn die Idee dahinter? Du hast es sehr schön im Intro jetzt schon gesagt. Es sind diese vier Millionen kleinsten und kleinen Unternehmen in Deutschland. Das Rückgrat unserer Volkswirtschaft, kann man wirklich sagen. Und die sind aber meistens sehr alleine. Stell dir mal vor, du bist ein Dienstleister, vielleicht als Freelancer ein Grafiker, und du willst tolle Grafiken erzeugen. Du musst aber gleichzeitig der Techniker sein, der sich um die Logistik kümmert, dass die Materialien da sind, auf Anfragen reagieren, Angebote schreiben, Serviceanfragen beantworten und so weiter und so fort. Das heißt, die meisten von denen haben mindestens acht und mehr Rollen in einer Person. Und ich glaube, man merkt schnell, das ist nicht machbar und eine riesen Überlastung.
Und da kommt genau der Gedanke des KI Co-CEOs rein. Wir haben uns zum Anspruch genommen, wir wollen Unternehmertum einfach machen. Und einfach machen heißt natürlich nicht nur die Bürokratie abnehmen. Das ist das eine, was wir tun. Also das ganze Thema Rechnungen, Lohnbuchhaltung, Buchhaltung, Steuer, Geschäftskonto so einfach machen, dass es quasi wie aus Zauberhand automatisiert passiert. Wir nennen es gerne intern Automagic, also eine Automatisierung, die sich dann wie Magie beim Kunden anfühlt. Aber da wollen wir jetzt eben mehr, und da sehen wir KI als die beste Chance, den Klein- zu Kleinunternehmertum noch einfacher zu machen.
Stell dir vor, du hättest jemand an der Seite, den kannst du jetzt mandatieren. Heute tun wir alle prompten, glaube ich. Jeder nutzt mal ChatGPT, Gemini, Claude jetzt vielleicht auch. Und da werden kleinere Aufgaben gemacht: Schreib den Text um, übersetze von A nach B oder vielleicht sogar mach ein Bild oder ein Video. Oder schreib mir ein Angebot. Das könnte man ja machen heute mit den ganz normalen generativen AIs. Aber das ist eben nicht genug. Deswegen sagen wir: Weg vom Prompten, hin zum Mandatieren. KI Co-CEO will mandatiert sein. Das heißt, ich sage eben nicht: Schreib mir ein Angebot oder eine Rechnung, sondern: Sorge für Liquidität. Und jetzt merkt man schon, das ist eine ganz andere Stufe, über die wir hier sprechen. Wenn ich dem KI Co-CEO mein Ziel sage, den Rahmen gebe, in welchem er agieren darf, vielleicht auch eine sogenannte Eskalation, aber dann darfst du es nicht einfach selber machen. Weil auch ein KI Co-CEO muss ich erst mal Zutrauen aufbauen und Vertrauen, damit es wirklich alles richtig gut laufen kann. Und das ist es, was hinter dem KI Co-CEO steckt. Also eine virtuelle Agent, wenn man so möchte, der aber weit mehr ist als ein Assistent, sondern den ich wirklich mandatieren kann, der dann mitarbeitet in dem Rahmen, den ich ihm gebe. Und plötzlich ist der Selbstständige nicht mehr alleine. Plötzlich kann er was machen, was bisher nur den Großunternehmen eigentlich vorbehalten ist. Weil er wird keinen Data Scientist einstellen können. Er wird keinen CEO einstellen können. Er wird keinen Chief Marketing Officer einstellen können. Er wird keine HR-Abteilung haben und so weiter. Also alle Themen, die man abgeben kann, mandatieren kann, sollen über so eine Art KI Co-CEO laufen.
Jetzt bin ich ja selbst auch Geschäftsführer und teste ziemlich intensiv KI-Tools. Du hast sie auch schon angesprochen. Ich muss aber zugeben, so diese Rolle des Co-CEOs, die traue ich dann doch noch keinem Tool zu. Wie überzeugst du mich? Ich würde sagen, mach das auch auf keinen Fall. Das klingt jetzt erst mal ein bisschen paradox. Ich glaube, Vertrauen, das ist wie bei Menschen sonst wo auch, das kommt über Zutrauen. Das heißt, wenn du anfängst, Dinge zu tun und siehst, es ist richtig und auch lernst, was soll die KI machen, was auch nicht, das muss man dann lernen. Dieses Mandatieren muss man lernen. Dann wirst du erleben, dass was gut ist und vielleicht auch mal nicht gut. Das gehört dazu, da muss man ganz ehrlich sein. Aber in der Reise wirst du besser werden in der Mandatierung, wirst du besser dich selber finden, was du möchtest, was du nicht möchtest, was die KI soll, was sie nicht machen soll und so weiter. Und durch dieses Zutrauen, das ist wie in der Zusammenarbeit mit Menschen, wird irgendwann auch Vertrauen entstehen. Da bin ich ganz überzeugt davon.
Wie kann denn dieses Mandatieren, also ich finde es ja einen interessanten Vorschlag oder ich sag mal auch eine schöne Idee, wie kann das denn konkret mir wirklich dann helfen? Also wie kann dieses Mandatieren sich verändern oder ich sag mal einen großen Unterschied machen zu dem, was ich jetzt mache, in dem ich vielleicht irgendwie prompte und vielleicht auch irgendwie kleine Ketten aufbaue, aber eben nicht so komplexe Systeme baue. Ganz genau, ich glaube, das ist der Unterschied. Heute denken wir immer alles in kleinen Aufgaben. Wir werden da so eine Art Mandate Canvas auch bereitstellen. Ich kann da mal einführen. Das allererste, wo man sich Gedanken machen muss, ist: Warum willst du das? Also was will ich denn wirklich erreichen? Vielleicht kennt der Eindruck, du hast sicherlich den Simon Sinek Talk, bin ich auch Fan davon, nämlich dieses Why, How, What. Das sollte auch jedes Kleinstunternehmen für sich mal klar machen: Warum will ich was? Was ist mein Why? Bei LexWare wäre es zum Beispiel: Unternehmertum einfach machen. Das ist unser gesamter Antrieb. Sich dann erst mal zu überlegen, da bin ich noch nicht im Probenbereich Mandatieren, also warum will ich was? Und dann, wo hakt es denn heute? Was kostet mich Zeit, Energie? Ist es die Kundenkombination? Ist es das Nachverfolgen von offenen Anfragen? Ist es Angebote schreiben? Also was blockiert mich und welche Fehler mache ich da immer wieder? Und dann überlege ich mir, was soll denn die KI in unserem Wording, Lena, so nennen wir die eigentlich übernehmen? Also wo braucht es denn dann wirklich diese Entlastung? Und dann kommt man erst an das wirkliche Mandat dran. Und das baut sich immer in so fünf Bausteinen aus, nämlich sowas wie was ist das Ziel, hatte ich es vorher schon gesagt, und dann was ist der Rahmen, wo sie sich bewegen soll? Dann welche Werte, damit meine ich sowas wie Tonalität, ist ja ganz wichtig. Du hast von Vertrauen gesprochen, wie soll die sich denn äußern, wenn die gerade auf Kunden zum Beispiel von mir irgendwas übernimmt oder Texte schreibt? Welche Art, wie soll sie sprechen? Professionell, eher emotional? Also all diese Themen. Und dann hat man sowas wie Eskalation, zum Beispiel ab Angebotshöhe 2000 gehst du immer direkt zu mir und machst gar nichts selber, als ein Beispiel. Und dann, ganz wichtig, der letzte Punkt, und das ist das Vertrauensthema, da braucht es erstmal noch Kontrolle. Ich muss immer wieder Feedback-Loops einbauen, auch dort, damit ich sagen kann, komme ich denn wirklich vorwärts? Und wenn ich das gemacht habe und das in eine KI gebe, dann kommt man in dieses Mandatieren rein. Du wirst überrascht sein, wie viel da heute eigentlich schon möglich ist.
Und gleichzeitig gibt es ja aber auch, ich sag mal, die Bedenken und die Beobachtung, die wir alle haben. Du hast ja selber gesagt, vertraue erst mal nicht unbedingt, weil es gibt Halluzinationen, es gibt Sachen, die nicht richtig laufen. Ich muss dann Dinge häufig doch nochmal checken. Wie wollt ihr das gewährleisten? Das eine ist, man kriegt keine hundertprozentige Garantie, da muss man ehrlich sein. Aber da kann man immer sagen, welcher Mensch ist denn 100 Prozent? Also welcher Mitarbeiter, welche Mitarbeiter? Das gibt es ja auch nicht. Ich glaube, wir müssen uns verabschieden davon, dass wir bei der KI so hart verurteilen, wenn da mal was falsch ist. Das hat man ja im normalen Leben auch. Es ist einfach wichtig, genau diesen Feedback-Loop einzubauen, dass man nicht blind oder etwas faul ist und lässt die einfach machen. Das ist aber auch beim Prompten schon so. Wenn ich jetzt irgendwas prompte, kriege ich was zurück, dann sollte ich schon wissen, was da drin steht. Was wir natürlich machen, ist, wir geben diese ganze Sicherheit. Es geht los bei den ganz normalen Dingen wie DSGVO und all diese Themen. Aber wenn es zum Beispiel um Berechnungen geht, dann klinken wir uns schon ein, weil derzeit kann man schon sagen, die generativen KIs, die ja letztendlich wie so ein Wenn-Dann-Prinzip funktionieren, sind gerade beim Rechnen manchmal noch nicht so ganz vertrauenswürdig, ich sag es mal so. Deswegen nehmen wir jetzt so Themen immer bei uns rein. Das passiert dann bei uns, dass wir sicher sind, dass was hier berechnet wird, eine EUR-Vergleich, also Einkommenüberschussrechnung zum Beispiel oder die Rechnungsformatik und so was, da gehen wir noch mal rein, dass das wirklich stimmt. Alles andere braucht es natürlich an Mitdenken. Wir können ja nicht in jeden Bereich dann reingehen. Aber das Tolle ist doch, ich bin nicht mehr in einer allgemeingültigen Welt. Ich habe plötzlich eine hochpersonalisierte, im Kontext basierende, branchenorientierte und so weiter einen Kontext, in dem ich bewege, wo mir jemand helfen kann, wie ich es heute doch gar nirgends erreichen kann. Und ich muss halt immer wieder selber lesen. Deswegen ist mir die Kontrolle auch erstmal so wichtig. Geht langsam da rein, fangt an, damit zu üben und lest auch, was da zurückkommt und schaut euch das an. Und wenn ihr seht, das ist gut, dann könnt ihr irgendwann loslassen. Und irgendwann wird es in der Automatisierung natürlich gehen. Denn schon heute, und ich glaube, das ist auch das Schöne bei uns, vertrauen uns ja so viele Menschen an, dass wir das richtig tun. Und KI ist ja nicht erst jetzt seit ChatGPT wie das Licht der Welt erblickt hat, vor ungefähr dreieinhalb Jahren, sondern schon viel davor. Also auch heute ist es so, ich sage immer, wer fotografieren kann, kann buchen. Wenn du ein Foto machst von einer Rechnung, dann kommt eine KI, die mittels OCR also Texterkennung das ganze Ding ausliest. Dann kommt eine Semantik darüber, die das Ding erkennt. Und dann wird es automatisch, wenn du deine Bank zum Beispiel und so eingebunden hast, abgeglichen mit einer Transaktion, gebucht, fertig. Ich komme niemals in Berührung mit Soll-Haben, all den Themen. Und wir zeigen, da muss man uns ja genauso vertrauen, dass wir das richtig tun. Und das haben wir, glaube ich, schon ganz gut erreicht. Das sieht man in Kundenzufriedenheitswerten und so weiter. Aber da klicken wir uns natürlich ein. Und das ist ja unser Job, dafür Sorge tragen, dass das, was das Ding macht, dann auch richtig ist. Aber ich will ehrlich sein, es wird da nie eine 100%-Garantie geben können, weil es ja hochindividuell ist, was genau der Vorteil ist von den neuen Möglichkeiten.
Christian Steiger, der LexWare-Chef, beim Podcast Radio detektor.fm. Und wir sprechen noch weiter darüber, wie Unternehmertum tatsächlich einfacher werden kann, warum sich Unternehmen aus seiner Sicht besser mal selbst zerstören sollten, zumindest ab und zu, und welche Rolle dabei auch eben KI spielen kann.
Christian, trotz der aktuell angespannten wirtschaftlichen Gesamtsituation in Europa, auf der Welt, aber natürlich auch in Deutschland, bist du ziemlich optimistisch, wenn du so auf die Zukunft von Arbeit und auch von Unternehmertum schaust. Warum? Ja, gerade Technologie war schon immer, ich sag mal, ein Enabler, also ein Befähiger. Das heißt nicht, dass Technologie immer die Antwort ist. Es gibt auch Technologien, die enden in der Spielerei, weil es dann eigentlich keiner wirklich nutzt. Aber sie schafft eigentlich immer neue Räume. Es war vor zehn Jahren so oder sogar vor 14, da habe ich hier gestartet und habe damals LexOffice, heute LexWare Office, als Entrepreneur von Null gestartet und die Cloud mir zunutze gemacht, sozusagen. Das heißt, das war eigentlich gleich Buchhalter und die LexWare schon vorher gemacht. Aber im Wii war es komplett anders. Und warum? Weil eine Cloud die Möglichkeit gegeben hat, Beispiel: Plötzlich konnten Steuerberater, Steuerberaterinnen mit den Mandanten bei uns direkt zusammenarbeiten, die gleiche Sicht auf das Unternehmen haben und, und, und. Die KI-Beispiele, wie gerade genannt, die sind halt nur in der Cloud so möglich. Die Zusammenarbeit mit Kunden ist nur in der Cloud so möglich. Es geht in einer On-Premise-, also installierten Software-Welt ja so gar nicht.
Und jetzt kommen wir in einen Punkt rein, wo wir eben nutzen können. Es levelt uns. Und das ist doch Wahnsinn, weil Unternehmen an dem Beispiel, wo ich auch gebracht habe, kleines Unternehmen kann jetzt plötzlich sich viel mehr auf das konzentrieren, wo wirklich die Leistung erbracht wird, wo auch die Wertschöpfung entsteht, und alle Dinge drumherum immer mehr abgeben. Das wäre vorher schlicht nicht möglich gewesen, selbst wenn Geld da gewesen wäre. Deswegen gibt es ja auch keine Jobs. Mehr, die gibt es ja gar nicht. Wo soll ein Kleinstunternehmer hin, wenn der keine Ahnung jetzt eine Grafik braucht oder plötzlich sagt, die Angebote? Er muss es doch immer selber machen. Er hat ja niemanden. Und da gucke ich so positiv drauf. Wir müssen es halt nutzen. Wir dürfen uns jetzt nicht tot regulieren. Ich bin auch ein Freund, Dinge in Constraints, also in Rahmen zu packen. Das ist eigentlich die einzige Gefahr, die ich sehe. Und das sieht ja, und da gucke ich sehr positiv, weil wir gucken, die großen LLMs, die großen Infrastructures, ja, die sind in amerikanischer Hand. Das muss man ganz klar sagen. Ich glaube, ab Platz 50 kommt dann erst mal ein LLM aus Europa mit Mistral. Alle anderen sind bei den Amerikanern oder auch Chinesen, dann entsprechend. Aber was mich freudig stimmt, in Deutschland ist sehr hohe Nutzungsquote. Also die, glaube ich, an Platz 3 weltweit an Paid-Nutzungen ist Deutschland auch bei ChatGPT. Das zeigt ja, es wird erkannt, dass ich damit mehr machen kann. Und jetzt müssen wir den nächsten Schritt noch gehen. Also die kleinen Aufgaben, das ist super, macht weiter, nutzt die Dinge. Aber jetzt weiterdenken. Und wenn wir das tun, bin ich überzeugt davon, dann werden wir da mehr Gründungen, mehr Unternehmertum sehen. Das brauchen wir. Jedes große Unternehmen, das ihr kennt, hat irgendwann mal von einer Person gestartet. Jedes. Und die Innovation, das hat man in Corona gesehen und auch heute, die kommt von diesen kleinsten und kleinen Unternehmen. Da entstehen dann irgendwann vielleicht auch mal die ganz großen Dinge. Und da gucke ich so freudig drauf, weil die eine ganz andere Chance kriegen. Wir hatten im Jahr 2000 rum noch um die 1,5 Millionen Gründungen. Jetzt sind wir bei 95.000 Gründungen. Davon sagt man oft, die Gründungen gehen wieder hoch. Dann sage ich, naja, wenn man eine Stufe tiefer guckt, sieht man, es sind gerade mal 230 000 Vollerwerbsgründungen im Jahr. Die gehen fast 8% runter. Die Nebenerwerb geht hoch. Das zeigt ja, da passiert ja auch was, vielleicht in der Gesellschaft. Wir sagen, die Startups gehen 10% hoch. Ja gut, das sind aber 2% dieser Gründungen. Also damit werden wir Deutschland auch nicht retten. Aber ich gucke eben genau auf das Gesamtlicht. Ich sehe, da passiert was, und die müssen wir fördern. Die müssen wir sichtbar machen. Du hast vorhin gesagt, auch die Medien. Diese Kleinstunternehmen, die wollen nicht bemitleidet werden. Das sind alles Macher, Macherinnen. Die wollen Unternehmertum machen. Das heißt, Zukunft gestalten. Das ist, was die wollen. Und deswegen ist es uns auch so wichtig, denen Sichtbarkeit zu geben. Da freuen die sich, das wollen die. Deswegen machen wir so Formate wie Tell Your Story, wo wir den Selbstständigen Sichtbarkeit geben. Also ich sage es mal flapsig: Wenn die großen Zeitschriften, auch eine brand eins, Spiegel, eine Bild, elf Freunde und so weiter, nicht über die ganz, ganz kleinen schreiben, dann machen wir das und legen es als Beiheft dabei. Da findet LexWare-Werbung nicht statt als Absender, ja, aber drin erzählen wir diese Geschichten. Warum machen wir das? Weil wir fest daran glauben, es ist so, dass wenn man solche Vorbilder zeigt, kommen auch wieder mehr Gründer, und wir brauchen das. Wir brauchen es auch für uns. Da will ich ehrlich sein, das ist ein unternehmerischer Aspekt, weil mit mehr Gründungen haben wir auch das Potenzial, mehr unsere Produkte sozusagen zu verkaufen. Das ist ja logisch. Aber das ist uns so wichtig. Und das zweite, was denen so wichtig ist, das höre ich auch oft: Ja, die Bürokratie und alles drum und dran. Aber was sie eigentlich wollen, ist Planbarkeit. Es geht oft gar nicht darum, ob das jetzt richtig oder gut ist, was ein Gesetzgeber oder der Staat macht. Was die wirklich stresst und mich auch, ist diese Nichtplanbarkeit. Und das können wir alles auf diesen mit KI und den neuen Technologien viel, viel besser angehen. Nein, es wird nicht gleich morgen perfekt sein, natürlich nicht. Aber jetzt auf diese Reise gehen, da bin ich absolut positiv gestimmt. Und ich würde mir auch wünschen, dass wir alle wieder auch mal jetzt nicht blind positiv sind, aber echt nach vorne gehen. Wir sind doch das Land der Dichter und Denker. Lasst uns da wieder hingehen, lasst uns wieder Unternehmertum nach vorne bringen. Deswegen wollen wir Unternehmertum einfach machen, damit wir wieder vorne mitspielen. Und ich glaube, da ist jetzt gerade echt wieder eine große Chance. Die dürfen halt nicht verschlafen, diese ganze KI-Welle, dass wir da nicht am Start sind. Deswegen bin ich da absolut freudig gerade gestimmt und sehe, ja, auch wenn ich mit denen spreche und so weiter, die wollen das ja auch. Aber wir müssen halt die Rahmen auch schaffen. Und wir tragen halt unseren Teil zu bei, indem wir Unternehmertum einfach machen. Die ganzen Bürokratie, die wollen wir am besten wegautomatisieren und zukünftig mit dem KI Co-CEO sogar noch helfen, die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt zu treffen.
Weil das ist Unternehmertum in reiner Form. Das heißt, ich sag mal, diese Rückgänge bei den Gründungen und so, da bist du aber wirklich optimistisch, dass da jetzt so ein Gegentrend durch KI und durch die neuen Technologien entsteht. Es wird auch dort, es sind ja so Long-Term-Geschichten. Das ist ja nicht, was jetzt so wieder auf Figatipp passiert. Es sind ja auch nicht nur positive Entwicklungen da drin. Aber ich bin überzeugt davon, wenn die Hinderung doch ist, dass Bürokratie und solche Themen einem so hindern und stressen dabei, wenn die sehr stark zurückgehen, bis hin, dass sie fast verschwinden, dann ist doch die logische Konsequenz, dass wir da wieder mehr sehen. Und auch die Gesellschaft sagt: Mensch, super, dass du das machst. Und nicht so: Geh doch lieber in die Sicherheit, was auch immer die Sicherheit denn sein möge. Und das müssen wir drehen. Da sind wir alle gefragt, das wieder zu feiern, also Selbstständigkeit zu feiern, weil wir brauchen das. 97 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind diese Kleinst- und Kleinunternehmen. Ich sage immer: Wenn die wackeln, wackeln wir alle. Also wir sollten es nach vorne bringen. Ich bin überzeugt davon, ja, dass wir mittels Technologie da einen großen Schub und einen großen Beitrag leisten können. Ist aber ein Stück vom Kuchen, natürlich. Ein anderer Aspekt, den du auch immer wieder ansprichst, ist, dass du wirklich auch kleinen Unternehmen und auch Kleinstunternehmen empfiehlst, sich immer mal wieder in Frage zu stellen und sich kontinuierlich auch selbst zu disruptieren, also im Prinzip auch selbst zu zerstören, zumindest Teile davon. Ist das so ein bisschen auch die Flucht nach vorn, beispielsweise in so Phasen wie jetzt, wo es um KI geht und große Veränderungsprozesse? Also als LexWare sehe ich das als Teil unserer eigenen DNA. Ich sage immer, so leicht paranoid. Und ich sage, es ist ein bisschen bitter: langfristig ist kein Unternehmen erfolgreich. Steht in der ersten Seite, ersten zwei Seiten auf dem Blue Ocean Buch, eines meiner Lieblingsbücher. Und es ist so, wenn man zurückkommt, weil die ganzen Dinge, die wir heute selbstverständlich nutzen, also Software, es gab es seit 1970. Mobilwelt, Smartphones, wie wir es kennen, 2007, das nicht der Welt erblickt ist. Also alles dreht sich immer wieder weiter. Und wer stehen bleibt, der geht dann mit der Zeit, wie es so schön heißt. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Es ist super wichtig, sich immer wieder zu hinterfragen und immer aus der Kundenperspektive: Was für ein Kundenproblem löse ich denn? Löse ich noch das richtige Bedürfnis, wo ich meine Kunden habe? Nutze ich alle Möglichkeiten, um das vielleicht sogar noch besser zu tun? Oder ist es vielleicht ein Neues, über das ich mich kümmern muss? Und deswegen, das kann jeder. Dafür muss ja kein großes Unternehmen sein. Das heißt nicht, dass man nachts immer schlaflos da liegt und in Paranoie da durchdreht, um Gottes Willen. Aber immer wieder schaut, bin ich am Zahn der Zeit? Nutze ich die Möglichkeiten, die mir jetzt eigentlich gegeben werden? Das ist doch viel toller, als es jemals war. Und das sollte auch jeder Unternehmer, auch jeder Angestellte eigentlich tun: sich immer wieder überlegen, wie kann ich das, was ich mache, vielleicht nochmal auf ganz anderem Level und noch besser machen? Und was bleibt ist immer das Kundenbedürfnis. Egal, was man tut, löse ich das noch? Kann ich es besser lösen? Sollte ich in ein anderes gehen? Das sind die großen Fragen, egal welche Unternehmensgröße, egal in welcher Konstellation. LexWare Geschäftsführer Christian Steiger im brand eins Podcast. Und hier geht es gleich weiter.
Christian, wenn wir das jetzt mal weiterdenken, also auch das mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung, Selbstzerstörung möglicherweise oder sagen wir Neuerfindung: Wie kann das denn im Alltag kleiner Betriebe wirklich ohne Überforderung funktionieren? Oder wie du gesagt hast, paranoid nachts wachliegen? Genau, ich hatte ja gesagt, es geht immer um diese, wir nennen es immer im Englischen, weil wir immer an der Software sehr englisch unterwegs sind, need finding, also Bedürfnisse finden. Das machen die ja eigentlich auch. Sprecht mit euren Kunden, das kann jeder. Fragt, wie die was finden. Das kann im Kaffee sein: Ist der Kaffee wirklich noch so gut? Klingt jetzt super platt, aber genau das ist es. Immer wieder in den Dialog gehen, nicht einfach eine Umfrage oder sowas, in den Dialog mit Kunden gehen. Sich dann daheim mal hinsetzen. Es gibt auch so kleine Methodentools, die kann auch jeder nutzen. So eine Empathy Map empfehle ich da immer. Warum? Weil wir Menschen gar nicht so gut sind im Beobachten. Wir interpretieren ja sofort. Ich mache mal ein Beispiel: Jetzt stellen wir vor, da wäre jetzt ein Bild an der Wand. Da ist ein Apfelbaum, Sonnenuntergang, und da drunter liegt ein Mann und der hat die Augen zu. Wenn man das jetzt jemandem zeigen würde, dann würden die meisten wahrscheinlich sagen: Da liegt ein schlafender Mann. Das kann man aber nicht sehen. Das heißt, sich üben, dass man weggeht von dem, was wir interpretieren, und da genau beschreiben, was habe ich denn jetzt gehört, was habe ich gesehen, was habe ich gerochen. Und das immer mal wieder tun. Bin ich da wirklich noch am Satz? Das kann wirklich jeder tun und das hilft enorm. Also immer diese Kundengespräche machen und sich dann wieder in die Welt reinmappen, die eben nicht mit allen Schubladen gleich wieder schon bedeckt ist oder komischen Mythen. Das empfehle ich immer wirklich jedem. Ich mache das auch hier und wir machen es als Team die ganze Zeit, ununterbrochen, kann man fast sagen. Denn das Fiese ist, unsere Biologie, das ist auch unabhängig vom Geschlecht, ist sozusagen eher faul. Denn unser Gehirn ist eher faul. Ich mache mal ein Beispiel: Wenn ich jetzt sage 2 plus 2, dann wird jeder 4 im Kopf haben. Das ist gar nicht zu verhindern. Wenn ich sage 12 plus 12, 24, glaube ich, geht auch direkt. Wenn ich aber sage 768 mal 349, ich glaube, das kann es vielleicht gerade jeder fühlen: Das Gehirn geht sofort in den Pausenmodus, fängt gar nicht an, weil unser Gehirn will immer Energie sparen. Das heißt, Veränderung, und das muss man einfach akzeptieren, ist anstrengend, weil es gegen den eigentlichen Willen geht. Wir suchen ja immer diese Komfortzone, dass wir gar nicht so viel nachdenken müssen, weil es so anstrengend ist. Und das gilt es auch ab und zu immer wieder zu brechen. Also rede ich mir vielleicht die Welt schön, hinterfrage ich wirklich das, was ich tue? Ist es noch ein wirkliches Kundenfeedback oder gucke ich gar nicht so genau dahin? Und das kann wirklich jeder einfach machen. Ich glaube, das ist eines der wichtigsten Themen. So starten wir auch immer. Wir machen es jetzt ein bisschen, sagen wir mal, organisierter. Wir haben den Scout Proof Deliver, aber ganz oben beim Scout steht genau dieses Need Finding. Und wenn das falsch ist, dann ist auch egal, was ich im Proof mache. Bei uns heißt es Geschäftsmodelling. Das heißt, wir schauen: Rechnet sich das überhaupt, was wir dann lösen und so weiter. Und dann kommt erst Deliver, also würde ich die Lösung bauen. Aber im Kleinen kann das im Prinzip jeder so machen. Und das ist, glaube ich, ultimativ wichtig. Und sie zeigen es ja immer. Ich mache mir wenigstens Sorgen, ehrlicherweise, bei den Kleinstunternehmen. Mal in Corona gesehen: Die sind dann mega kreativ, innovativ, die drehen sofort, weil die können sich nicht ausruhen und sagen: Ich warte mal, ob jemand kommt und mich rettet und eine PowerPoint macht. Die sind einfach, ich sage immer, authentisch per Default. Die müssen nicht sagen: Ich bin authentisch, weil sie sind es halt einfach. Und das sind alles Unternehmer, und die gestalten. Die merken ganz schnell, eigentlich, wo es immer weitergeht.
Also am wenigsten Sorgen mache ich mir bei diesen Kleinunternehmen, dass der täglich Brot, weil wenn die nicht liefern, dann ist am Frühstück am Sonntag eben kein Brötchen da für die Familie. Das heißt, da geht es ja wirklich um die Existenz immer. Das heißt, da ist diese Innovationskraft ja mit am stärksten ausgeprägt. Du hast im Gespräch auch hier und da schon das Thema Bürokratie angesprochen, die ja auch gerne mal als Bremser von Innovationen gilt. Und wenn es um Innovationen und auch um Gründungen geht, dann wird gerne mal neidisch nach Estland geschaut. Da lassen sich ja beispielsweise digitale Gründungen wohl tatsächlich innerhalb von 24 Stunden abwickeln. Ist das so ein Tempo, was du dir auch für Deutschland wünschen würdest? Ich sage mal so: Ja, es ist immer sehr viel in Diskussion. Gerade kann ich in 24 Stunden gründen oder in zwei Tagen oder sonst was. So schlecht sind wir da eigentlich gar nicht. Ich habe vielleicht auch mal zu scharf reagiert, weil ehrlich es geht ja gar nicht nur um die Gründung. Ja, dann geht es halt eine Woche. Das ist doch nicht der Punkt. Danach geht es doch erst los. Ich sage immer, am Anfang braucht es diesen Mut zu der Gründung. Und wenn es schneller geht, perfekt. Aber dann geht es doch erst los. Dann braucht es Ausdauer, Disziplin und Ausdauer. Und dann wird man pivotieren oder sein Thema ändern. Aber es geht um die Ausdauer. Es ist schon toll, wenn man schneller gründen kann. Da kann Estland schon Vorbild sein. Aber das eigentlich Wichtige, auch die Priorität, die beginnt ja dann erst, wenn man mal ehrlich ist. Da sollte man viel mehr ändern. Ob das dann ein oder zwei Tage länger geht, das nervt, das verstehe ich jeden. Aber das ist eigentlich nicht der Knackpunkt. Wir sollten gucken, dass dann nach der Gründung das ganze Thema besser wird. Wie kriegen wir denn eine bessere Ausdauer hin, wenn es eben nicht darum geht, zu sprinten, um möglichst schnell beim Notar zu sein? Es wird, glaube ich, nur über Technologie möglich sein. Also ich mache ein Beispiel: Wenn es eine Priorität kommt, das ist ja auch nicht jetzt alles schlecht und ist dann planbar. Nehmen wir eine E-Rechnung oder sonst was, dann ist doch eine Softwarelösung da. Ob jetzt von uns oder auch jemand anders, wo ich das als Kunde ja gar nicht merke. Ich sage immer, das „I“ bei E- Rechnung steht für einfach. Wenn einer Lexware Office nutzt, das ist nicht als Werbung gedacht, es ist wirklich so, dann interessiert mich das nicht, ob es als E-Rechnung kommt, weil ich merke das gar nicht. Es ist maximal transparent für mich. Das heißt, es gibt so viele Themen, die automatisiert im Hintergrund ablaufen. Und der Kunde, das soll der auch gar nicht mitkriegen. Wenn ich eine Lohnabrechnung mache, da sind ja x Meldungen im Hintergrund am Laufen. Das sieht ja der Kunde und die Kundin gar nicht. Das sind alles jetzt Beispiele. Und der KI Co-CEO, wenn ich den plötzlich mandatieren kann, der hat Dinge für mich einfach weggearbeitet. Mich interessiert doch als Unternehmer gar nicht, wie er es dann tut, wenn ich das Vertrauen über die Zeit entwickelt habe. Mach es einfach. Und ich glaube, da ist Technologie die einzige Antwort. Also mir fällt ehrlicherweise keine Antwort ein sonst. Und die nimmt er auch nicht nur weg. Wir sagen doch immer, wir haben viel zu wenig Menschen. Wir haben so viele Ideen, die wir machen könnten und können gar nicht so schnell entwickeln. Aber jetzt vielleicht doch dank Technologie wieder. Das heißt, das ist doch die einzige Antwort, die wir haben. Wir reden ganz viel über Fachkräftemangel und so weiter. Ja, wer soll es denn lösen? Wir reden über Rente, dass nur noch eine Person für einen Rentner da ist oder eine Rentnerin oder ein Erwerbstätiger. Ja, wie soll man es denn skalieren, wenn nicht über Technologie? Also ich bin da sehr offen, wenn jemand eine andere Idee hat. Aber das kann nur darüber gehen, und da bin ich ganz tief überzeugt. Da werden wir einen ganz großen Beitrag versuchen zu leisten, um dieses Unternehmertum wieder noch einfacher zu machen. Das ist ja schon immer unser Antrieb: Unternehmertum einfach machen, sagt Christian Steiger von Lexware im Brand1 Podcast. Und ich sage vielen Dank für das Gespräch. Ganz vielen Dank dir, Christian. Danke für die Zeit und danke fürs Gespräch.
Und wenn ihr tiefer in das Thema Digitale Gründung in 24 Stunden einsteigen wollt, dann empfehle ich euch unsere Brand1 Podcast Episode „Turbodigitalisierung auf Estnisch“. Ich spreche darin darüber, wie KI in Estland bei der digitalen Verwaltung zum Einsatz kommt und warum die Menschen dort ganz anders als hier in Deutschland oder doch ein bisschen anders als in Deutschland dem Staat all ihre Daten anvertrauen und damit wenig Probleme haben. Den Link dorthin, wie auch zum aktuellen Brand1 Magazin, findet ihr wie immer in den Shownotes dieser Episode. Und hier im Podcast werden wir uns noch den ganzen Monat mit dem Thema Arbeit beschäftigen. Folgt uns doch gern in eurer Lieblings- Podcast-App und lasst uns 5 Sterne da, wenn ihr gut findet, was wir hier machen. Am Freitag erscheint dann wie gewohnt die nächste Episode. Wir arbeiten auf jeden Fall dafür, dass die dann auch pünktlich da ist, so wie gewohnt. In diesem Sinne, gern bis dahin. Der Brand1 Podcast: Wirtschaft anders denken. Jede Woche bei detektor.fm. Der Brand1 Podcast wird produziert vom Podcast Radio detektor.fm. Redaktion: Stefan Ziegert, Katja Stamm und Gerolf Meyer, in Zusammenarbeit mit Frank Dahlmann vom Brand1 Magazin. Moderation: Christian Bollert.