Detektor FM und die dunkle Jahreszeit
Detektor FM destilliert die spannendsten, skurrilsten und witzigsten Interviews von detektor.fm. Herzlich willkommen und hallo in der dunklen Jahreszeit! Es ist November 2026. Hier ist wieder detektor.fm destilliert, und ich bin Christian Bollert. Diesmal natürlich wieder nicht allein. Das war ja neulich mal eine Ausnahme. Sondern ich habe mir wieder einen Gast ins Studio geholt. Und dieser Gast holt normalerweise mich ins Studio, jedenfalls meistens. Er heißt Gerolf, Gerolf Meyer. Und ich sage erstmal: Hallo Gerolf!
Rückblick auf frühere Auftritte
Hallo Christian, danke für die Einladung. Ja, ich schulde dir schon lange eine Einladung. Ich habe mich gefragt, wann warst du eigentlich oder warst du überhaupt schon mal bei detektor.fm destilliert zu Gast? Natürlich! Schon, ne? Aber ist lange her, oder? Also ich habe mal geguckt in den letzten Episoden. Ich glaube, zweimal. Und ich glaube, das erste Mal war ich zu Gast, da haben wir diese Folge in Frankfurt im Hotelbett aufgenommen, zur Eurobike.
Ah, stimmt! Daran kann ich mich erinnern. Ja, da lagen wir auf diesem Bett rum in einem Zimmer. Ja, genau. Und dann auch nochmal, ich war auch nochmal zu Gast. Kannst du dich daran erinnern? War das auch im Hotelbett? Ne, das war hier. Aber ist auch schon ein bisschen her. Ist schon ein bisschen her. Das war eventuell um die Zeit, als wir mit diesem Fahrradpodcast Antritt, den wir machen, den wir zusammen machen, den ich dich manchmal einlade. Stimmt! Als wir den auf so einen wöchentlichen Modus gezogen haben. So nämlich! Und das ist auch schon eine Weile her. Fast schon zwei Jahre. Ein bisschen über zwei Jahre sind es jetzt. Genau.
Thema des Gesprächs
Aber das ist auch natürlich das Thema, über was wir reden wollen. Das ist ja hier der Hinter-den-Kulissen Podcast von detektor.fm. Und Hörerinnen und Hörer, die dich kennen, hören sehr wahrscheinlich vor allen Dingen den Fahrradpodcast Antritt von detektor.fm. Denn da sind zumindest die meisten Leute, die mit dir in Kontakt kommen, wenn du nicht eben ab und zu auch mal hier im Hotelbett bei destilliert auftauchst.
Und es gibt aber einen ziemlich guten Anlass, warum wir mit uns hier ins Gespräch kommen. Vor allen Dingen auch, warum wir über Antritt reden. Denn es gibt gerade, und so viel kann ich sagen, eine ziemlich gut laufende Kampagne, mehr Unterstützerinnen und Unterstützer für den Fahrradpodcast Antritt zu bekommen. Erzähl doch mal was dazu.
Der Fahrradpodcast Antritt
Also der Fahrradpodcast Antritt, der speist sich ja aus verschiedenen Quellen. Liegt mir natürlich auch besonders am Herzen. Das kann ich nicht verhehlen, weil wir haben das Ding ja irgendwie zusammen gestartet. Und ich habe meistens leider immer wieder so viel zu tun, dass ich nicht in jeder Ausgabe dabei sein kann. Aber der Antritt hat schon noch einen besonderen Platz auch in meinem Podcast-Herz, um das nochmal hier anzustellen. Das freut mich natürlich, dass du auf diese Art und Weise hier zu Beginn des Gesprächs mein Herz auch ein bisschen öffnen.
Also der speist sich aus vielen Quellen. Erstmal aus unserer beiden Herzen, das ist ganz klar. Die sind weit offen. Genau, dann thematisch aus der Fahrradwelt, die da draußen ist. Millionen von diesen Geräten werden täglich bewegt, hergestellt, geschraubt, alles mögliche. Also ganz viele Geschichten. Manche stehen auch nur im Keller. Viele sogar. Auch das, ja. Eigentlich müssten wir mal eine Folge machen über Fahrräder, die nicht gefahren werden.
Ja gut, da kann man auch ganz viel erzählen drüber. Aber es gibt so viele Fahrradgeschichten. Und der Fahrradpodcast Antritt hat sich zur Aufgabe gemacht, beispielhaft da welche rauszuziehen aus ganz unterschiedlichen Ecken. Und das ist, woraus er sich thematisch speist. Und das finde ich super interessant, weil wenn ich ein Klischee immer wieder höre, wenn ich Leuten erzähle, ja, wir haben die Podcasts und den Podcast, wir haben auch einen Fahrradpodcast, dann sagen die immer: Hä, aber habt ihr da überhaupt genug Themen? Und da musst du immer lachen.
Themenvielfalt im Antritt
Das ist der Klassiker, ja. Also Themen an Themen mangelt es nicht. Nein, es sind zu viele, fast. Ja, ja. Also es ist schwer zu jonglieren, wenn man den Fokus erstmal weit genug zieht. Was nicht bedeutet, dass man beliebig wird. Aber es gibt wirklich um dieses Thema sehr viel zu besprechen. Und wir sprechen ja auch nicht nur über die Maschine. Das wäre ja langweilig. Die Maschine hat ja einen Zweck. Geht auch viel um Menschen, zum Beispiel. Ja, um Geschichten, damit um Leute, die damit unterwegs sind, die sich Dinge ausdenken, die damit Sport machen, die da politisch planerisch was bewegen wollen. Alle möglichen Geschichten. Und daraus speist er sich.
Also ein Fahrradpodcast, der speist sich natürlich nicht, der wird gespeist. Das ist das thematische Inhaltliche. Und dann muss er ja aber auch ein bisschen, ich sag mal, hinterfüttert werden, finanziell. Aufgepumpt. Aufgepumpt. Richtig. Und aufgepumpt wird er auf verschiedene Arten. Ich gebe da zu, bedenken, ich bin über die Finanzströme hinter diesem Fahrradpodcast überhaupt nicht informiert. Eigentlich ist auch nicht mein Job. Trennung von Redaktion. Und ich kann dir so viel spoilern: Sie sind zumindest nicht dubios.
Finanzierung des Antritts
So, und wir haben aber eine Säule, die sich eigentlich, meiner Erinnerung nach, seit diesem eben schon angesprochenen Beginn des wöchentlichen Modus vor etwas mehr als zwei Jahren, seitdem ist diese Säule, die mich bezahlt, die meine Arbeit hier bezahlt, die ist gewachsen. Also teilweise. Genau, eine Säule von mehreren. Das ist Steady. Dort haben wir ein Peloton. Wir haben dieses Peloton auch auf Apple Podcasts, aber vor allem auf Steady. Und das ist eine Plattform, über die wir direkt in Kontakt treten können mit den Menschen, die uns dort unterstützen.
Und die geben uns einen Betrag zwischen drei und zehn Euro im Monat, weil die das gut finden, was wir machen. Die sind im Prinzip Teil der anderen Community, könnte man auch sagen. Richtig. Ich nenne das das Peloton. Wir nennen das Peloton. Es passt schöner. Es gibt immer so viele Communities. Am Ende ist so viel Community. Aber man kann es damit so ein bisschen übersetzen. Ja, natürlich. Aber Peloton ist ein schöner Name.
Die Bedeutung des Pelotons
Genau, wir sind zu also das Peloton im Radsport. Es ist das. Man fährt irgendwie ein Rennen, und da ist man zusammen unterwegs. Wer sich schon mal gefragt hat, wie schaffen die das, die Leute da bei der Tour de France, dass die so schnell fahren? Klar, sind die trainiert, klar haben die geile Räder, aber es liegt auch ganz viel daran, dass die eben in der Gruppe unterwegs sind. Windschatten ist ein Stichwort. Also Windschatten ist massiv, was man da sparen kann an Kraft.
Und wir geben uns in diesem Peloton so gegenseitig Windschatten. Also wir speisen hier diese thematischen Dinge ein, die wir schon angerissen haben. Und andere Leute geben uns dafür ein bisschen Geld, unterstützen uns. Und auch Ideen. Und auch Ideen, Themenideen zum Beispiel. Themenideen können auch direkt in Themen quasi mitgestalten. Es gibt auch besondere Ausgaben mit diesen Menschen. Es gibt ein Treffen, ein Antrittstreffen, wo die herkommen, einmal im Jahr, wo wir einen Live Podcast zusammen machen.
Und dieses Peloton wächst. Das muss auch wachsen, damit der Antritt, so wie wir es formuliert haben, nicht hinter die Paywall muss. Und wir haben lange Schleife, kurzes Ziel, nein, klares Ziel. Wir haben vor wenigen Wochen dazu aufgerufen, dieses Peloton wachsen zu lassen. Wir möchten bis Ende des Jahres 400 Leute in diesem Peloton haben. Ich träume ja von Weihnachten, weil das ist irgendwie so für mich, ist so das Ende des Jahres, Weihnachten. Aber ja, 400 Leute. Manchmal ist ja auch so was da, was übrig zu Weihnachten. Kann ja auch in den letzten Tagen noch sich jemand entscheiden.
Finanzierungsquellen des Antritts
Ich drehe mal noch eine kleine Schleife. Du hast gesagt, du weißt gar nicht so genau, wo das andere Geld herkommt. Ich kann es ja mal ganz kurz zusammenfassen. Ja, ich weiß so ungefähr. Der Antritt finanziert sich über Werbekunden. Das heißt, Unternehmen haben die Möglichkeit, ganz klassische Podcastwerbung zu schalten. So wie sie beispielsweise auch im brand eins Podcast oder im Spektrum Podcast, den wir ja auch produzieren, Werbung schalten können. So können die das natürlich auch im Antritt machen.
Ist vielleicht für Fahrradunternehmen wirklich eine gute Idee, weil ich reiche Leute, die sich mit dem Thema Fahrrad auseinandersetzen, in welcher Form auch immer. Das ist natürlich eine sehr wichtige Einnahmequelle. Aber daneben sind eben genau die Leute, die Unterstützerinnen und Unterstützer, die wir Peloton nennen, auch eine wichtige Säule, um den Antritt irgendwie so voranzubringen. Und ich finde es wirklich schön und erstaunlich, auch zu sehen, dass es immer mehr werden.
Entwicklung des Antritts
Wir haben mal angefangen mit einem monatlichen Podcast. Dann wurde es ein zweiwöchentlicher Podcast. Mittlerweile eben seit diesen ein bisschen mehr als zwei Jahren ist es eben ein wöchentliches Format geworden. Und du kannst ja auch die Zahlen mal nennen. Wo haben wir denn gesagt, wir wollen von wo wollen wir denn auf 400? Das waren 278, als wir angefangen haben oder als wir damit rausgegangen sind. Als wir damit rausgegangen sind, und das ist vor ungefähr ein bisschen mehr als zwei Wochen auch. Genau, zwei Wochen seit dieser Aufnahme oder seit dieser Ausgabe, die wir jetzt seitdem wir einsprechen, was wir hier machen.
Und jetzt sind wir bei 333. Das haben wir eben ausgerechnet. Das sind 55 Leute, und das ist, und wenn diese Ausgabe erscheint, jetzt würde ich nur mal den kleinen Blick in die Glaskugel, dann sind es wahrscheinlich schon deutlich mehr. Also wir nehmen die Folge hier, diese destilliert Folge ein bisschen früher auf aus Termingründen. Auch das heißt, wir sind schon deutlich über 330 Menschen, die den Antritt regelmäßig unterstützen.
Und das heißt, um es mal so platt zu sagen, fehlen noch 70 bis zum Weihnachtsziel. Ja, und das Weihnachtsziel ist in, es ist noch nicht in Sichtweite, sodass man sagt, es ist gleich, wir sind gleich da. Aber wir sehen es am, wir sind deutlich am Horizont zu sehen. Wir wissen nicht nur, wir fahren zum Montur, sondern wir sehen ihn schon. Und das ist ja auch schon mal was. Oder den Brocken oder wo auch immer. Den Brocken, den Fichteberg, die Zugspitze, obwohl die kann man nicht hochfahren.
Geografische Anspielungen
Bällchen! Bällchen finde ich auch so einen schönen Namen für einen Berg. Bällchen! Bällchen! Die kenne ich gar nicht. Wo ist der Bällchen? Ist Schwarzwald, meine ich. Das ist jetzt Halbwissen, aber ich bin mir relativ sicher. Das ist in diesem Podcast erlaubt. Es gibt mehrere davon, weil es gibt ja auch in den Vogesen den Grauen Ballon. Den gibt’s, den kenne ich. Ich meine, ich vermute, das ist auf der anderen Seite. Das ist auch ein Bällchen, weil es gibt auch so eine Fahrt. Ich glaube, das sind nämlich verschiedene Bällchen und Grauen Ballon, der große Ballon und so.
Okay. Ich stelle mir vor, dass es so ist. Vielleicht habe ich ja recht. Schreibt eine Mail an antritt@app.detektor.fm. Bitte nicht an Christian Bollert. Er zieht mich geografisch. Nein, also aber sehr schön. Das heißt, da ist Bewegung drin. Ja, das ist toll. Also es ist toll, das zu merken, dass Leute das schätzen, was wir hier machen. Wir merken das auch immer bei unseren Treffen und wenn wir irgendwo auf Leute treffen, auf Messen oder so, wenn wir unterwegs sind.
Feedback und Wertschätzung
Das ist immer richtig, richtig gut, da mitzubekommen, Feedback zu bekommen. Und offensichtlich liegt das, was wir da tun, Menschen am Herzen. Und sie haben ja auch wirklich was davon. Das ist ja auch so eine Art. Das ist ja Qualitätssicherung. Also wenn man sich wirklich eingehend beschäftigen möchte mit all diesen Themen, die da sind. Wir haben das auch in dieser Folge noch ein bisschen umrissen, was das alles beinhaltet.
Es gibt eine lange Folge, die findet ihr im Oktober bei Antritt im Podcastfeed. Einfach danach suchen. Vielleicht ist sie sogar verlinkt in den Show Notes dieser Folge. Das wird natürlich auch passieren. Richtig. So, und wenn man das will und wenn man sagt, mir geht es nicht darum, dass ich hier jede Woche eine Stunde Podcast bekomme und da ist irgendwas drin, sondern das darf schon fundiert sein und auch mit einem gewissen Fokus, mit einer gewissen Sorgfalt, mit ein bisschen Liebe.
Journalistische Arbeit und Finanzierung
Wir haben ja davon auch gesprochen, die Herzen zu öffnen. Muss das natürlich auch irgendwie finanziert werden. Also letztlich, so wie man, wenn man das noch tut, ein Magazin sich kauft oder früher das gemacht hat, da hat man auch einfach bezahlt. Journalistische Arbeit muss bezahlt werden. Wenn sie nicht bezahlt wird, wird sie irgendwie anders bezahlt. Und das will man ja nicht immer.
Ja, und ich glaube, das haben wir in der Folge noch ausführlicher erklärt. Aber das kannst du vielleicht trotzdem hier auch bei destilliert mal sagen, weil hier sind sicher auch viele Leute dabei, die möglicherweise den Antritt noch gar nicht kennen oder nur mal ab und zu mal reinhören. Es ist ja schon so, dass du einen großen Teil deiner Zeit tatsächlich damit zubringst, diesen Podcast zu machen.
Zeitaufwand für den Podcast
Also es ist nicht so, dass du so Tommy Gottschalk mäßig wie früher um fünf vor vier ins Studio kommst und sagst: So, was machen wir heute, liebe Leute? Mach mal das Mikro an, geht los. Ganz so einfach ist es nicht. Nein, nein, das stimmt. Wie viel Zeit steckst du da rein? Das ist, ich habe es euch schon mal gesagt, es ist schwer abzugrenzen, weil ich mache diesen Podcast ja auch nicht, weil mir jemand gesagt hat, du machst es hier im Fahrradpodcast, sondern weil dieses Thema sowieso für mich schon irgendwie da ist.
Das ist sowieso auf der Festplatte. Ich bin Fahrrad-Szene sozialisiert. So, und deswegen. Es könnte ja auch der Grund sein, warum du diesen Podcast machst. Also ich mache das nicht, weil ich habe nicht angefangen, mich damit zu beschäftigen, weil ich gesagt habe, hier mach mal bitte jetzt nicht mehr Baumaterialien, sondern Fahrrad. Genau, deswegen läuft das Thema bei mir sowieso eigentlich täglich mit. Ich sitze aktuell fast täglich auf dem Rad. Könnte ein bisschen mehr sein, aber gut.
Oh, das ist mehr als ich. Also obwohl, wenn ich zur Arbeit mitfahre. Ja, das andere ist egal. Und damit ist das schwer abzugrenzen für mich, weil das sowieso immer mitläuft. Und wenn man gerade diesen etwas größeren Fokus haben will und eben auch um diese Geschichten geht, die da drin stecken. Also ich sage nur zum Beispiel: Wie wird man eigentlich in der DDR DDR-Meister im Straßenrennen, wenn man eigentlich runtergestuft ist von den Staatsamateuren zu den Betriebs-Sportgemeinschaften, weil man irgendwie nicht so richtig genehm ist?
Recherche und Vorbereitung
Und wie macht man das denn trotzdem? Martin Götze, und du spielst auf die Martin Götze-Folge an. Genau, solche Gespräche. Da braucht es schon ein bisschen Recherche. Da braucht es schon ein bisschen, wie soll ich sagen, also man muss sich einfach ein bisschen damit auskennen, worüber man da spricht. In dem Fall zum Beispiel das Sportsystem der DDR muss man genau arbeiten. Ja, wenn man nicht so wie ich alles dazu liest und sowieso das auf der Festplatte mitlaufen hat.
Aber gut, oder das bedeutet halt, dass man eben möglichst viel dazu liest. Ich habe sicher nicht alles gelesen. Also das ist viel Vorbereitung. Wir haben gesagt in dieser Folge, dass es ungefähr zwei Tage sind, die ich da reinstecke. Die mal Daumen einfach so. Aber ich meine, da sieht man ja auch mal, es ist eben nicht 20 Minuten, halbe Stunde oder Stunde. Ich betone es nochmal: Die zwei Tage sind konservativ geschätzt.
Missverständnisse über Podcasts
Und dann haben wir dann halt aufgezählt, das was für alle anderen. Das denken ja manche Leute. Das muss man einfach so sagen. Manche Leute denken, Podcast ist einfach eine Stunde. Ich gehe hin und gehe wieder zurück. Also das ist für Gäste oft so, muss man schon sagen. Ja, das ist ja auch was anderes, weil es ist ja, also ein Podcast, der kann sich wunderbar leicht anhören und man hört dem einfach zu. Und man wird dann irgendwie reingezogen, und es ist irgendwie gute Unterhaltung.
Und dann ist es ja auch richtig gut in vielen Fällen. Aber es ist ja kein normales Gespräch, wo man dann mal sagt: Ah, und was hast du zu erzählen? Und dann kommen wir dahin. Sondern es geht ganz konkret um eine Person von diesen, die da sind, oder um ein Thema. Und mein Job ist da eben nicht, irgendwie von mir zu erzählen oder so ein bisschen Plausch zu machen, sondern ich habe einen begrenzten Zeitrahmen.
Der Fokus des Antritts
Und in dieser Zeit habe ich die Möglichkeit, die Geschichten aus dieser Person rauszubekommen und das so abzuklopfen mit meinem Fokus, mit meiner Brille. Und dann möchte ich die halt möglichst gut nutzen. Ich würde sagen, das ist Journalismus. Ja, aber ja, ja, ja. Wenn du das sagst, ich behaupte das jetzt einfach mal so. Genau. Und das ist ja, das braucht halt einfach Sorgfalt, weil ja eben, also eine normale, einfach zwei Leute unterhalten sich über Fahrrad einmal die Woche. Das muss man ja dann auch nicht unterstützen.
So ist aber einfach auch mehr und geht ja auch. Kann man auch unterstützen, wenn man es gut findet. Also, aber ja, natürlich. Ja, das ist so. Du verstehst, wie ich das gemeint habe. Aber nehmen wir mal an, ja, ich höre jetzt hier diesen Podcast von diesen beiden Typen, die über Fahrräder reden und eine sehr ausgefeilte Dramaturgie haben für diese Episode hier und denke mir: Ja, das klingt ja irgendwie ganz gut.
Unterstützung für den Antritt
Und es stimmt, diesen Fahrrad-Podcast, den höre ich auch immer mal wieder oder sogar sehr, sehr regelmäßig. Wie kann ich den denn unterstützen? Was muss ich dafür tun? Also, da gehe ich auf eine beliebige Folge des Antritts, schaue die Show Notes oder schaue im Onlineartikel unten an das Ende. Da ist ein Link zu Steady. Steady ist diese Plattform, die du erwähnt hast. Richtig. Dann folge ich diesem Link, und dann habe ich dort zur Auswahl drei verschiedene Pakete.
Es gibt das Gruppetto, da ist man für drei Euro im Monat dabei. Es gibt das Hauptfeld, da ist man für 5,50 Euro im Monat dabei. Und es gibt die Ausreißergruppe, da ist man für 10 Euro im Monat dabei. Und dann kann man sich da reinklicken. Anmelden. Anmelden, genau. Man kann das auch alles 30 Tage kostenlos testen. Und dann bekommt man verschiedene Dinge. Soll ich es hier aufzählen?
Vorteile der Unterstützung
Ja, du hast ja schon so ein paar erwähnt. Man kann einmal im Jahr beim Antritts-Hörerinnen- und Hörertreffen mit dabei sein. Wir können es ja mal durchgehen. Das, was jede Woche passiert, ist, es gibt von mir nochmal eine andere Ansprache, eine persönliche Ansprache per Mail vor der eigentlichen Veröffentlichung zur aktuellen Folge. Die Folge kann man dann also eher hören. Man hat von mir noch so eine kleine Einwertung, wenn es zusätzlich irgendwie Termine zu kommunizieren gibt.
Wenn wir Freikarten haben für Liveaufzeichnungen und so, dann schreibe ich das da auch alles rein. Also man hat einen direkteren Kontakt am Vorabend, bevor die normale Episode kommt. Das ist ja auch schon mal gut. Man kriegt früher was. Man kriegt es früher. Man kriegt ein paar Hintergrundinformationen. Man kriegt Zugang zu bestimmten Folgen. Also wenn wir nur mit den Menschen aus unserem Peloton sprechen über ihre Themen.
Man bekommt, ganz wichtig, eine handgeschriebene Weihnachtskarte von uns beiden. Und wir müssen uns in diesem Jahr mehr Zeit dafür vornehmen. Ich habe noch eine Sache, die wir glaube ich nirgendwo so richtig hinschreiben, aber die technisch, wenn ich mich nicht völlig irre, auch so ist. Wenn man direkt bei Steady hört, gibt es keine Werbung. Das könnte sein. Ich habe noch nicht direkt bei Steady gehört.
Werbefreiheit bei Steady
Ist so, weil da wird das Audio hochgeladen und da wird keine Werbung integriert. Das heißt, wenn man werbefrei hören will, kann man das auch über Steady hören. Ja, na klar. Ja, da hast du recht. Ja, genau. Und dann auch ganz wichtig, das haben wir auch noch genannt. Es gibt dieses Antrittstreffen. Wir machen das einmal im Jahr im Sommer. Wir haben das jetzt zweimal gemacht, also seitdem wir das in diesem wöchentlichen Rhythmus machen.
Und da versuchen wir, in zwei Tagen oder ein, beziehungsweise für die, die wollen, zwei Tage so viel Antritt reinzupacken, wie geht. Und das bedeutet, wir essen natürlich Kuchen zusammen. Wir fahren Fahrrad. Auch wichtig. Wir zeigen hier unsere Räumlichkeiten, die Studios. Wir zeigen, wo wir arbeiten. Wir sprechen ganz viel mit den Menschen. Wir lassen uns von denen erzählen: Wo kommt ihr her? Wie fahrt ihr Fahrrad? Was interessiert euch? Wie seid ihr hergekommen? Was findet ihr gut an dem, was wir machen? Was findet ihr schlecht? Was sollten wir anders machen?
Austausch mit der Community
Das machen wir alles zusammen. Das ist ein sehr direkter Austausch. Wir haben jeweils einen Gast. Das war vor anderthalb Jahren oder im Jahr 2025. War das Hanka Kupfernagel. Auch ein super Gespräch. Übrigens, du hast vorhin Werbung gemacht für Martin Götze. Das Gespräch mit Hanka Kupfernagel kann man auch immer noch sehr gut hören. Ist auch gut gealtert. Sollte man hören. Sollte man hören. Empfehlung auch das hier in die Show Notes zu packen. Das kommt auch in die Show Notes.
Was sollen wir denn alles in die Show Notes machen? In diesem Jahr war das eben Martin Götze. Wir machen dann diesen Live-Podcast. Das heißt, die Leute sind mit dabei. Und sie können natürlich auch Fragen stellen am Ende dieser Aufzeichnung oder im zweiten Drittel dieser Aufzeichnung. Das heißt, man ist näher am Antritt. Man kann den Antritt mitgestalten. Man unterstützt den Antritt, dass es sowas gibt.
Wertschätzung der Unterstützer
Also all die Leute, die das jetzt sind, aktuell 333, bei denen können sich alle anderen bedanken, die den Antritt for free hören. Die machen es möglich. Die helfen dabei, dass es eben nicht hinter die Paywall geht. Das stimmt. Ja, und das ist, glaube ich, das, was wir machen. Haben wir die Weihnachtskarte erwähnt? Das habe ich eben erwähnt. Hast du gesagt? Da habe ich nicht richtig zugehört, weil ich wieder nur daran gedacht habe, dass ich die schreiben muss.
Macht ihr mehr Zeit frei dieses Jahr? Es sind ein paar mehr geworden. Es sind 200 für jeden von uns. Ja, könnte passieren. Aber das machen wir auf jeden Fall. Auch wenn ich danach immer so eine halbe Sehnsucht entzündet habe. Aber ja, also das ist doch sehr, sehr viel. Und dementsprechend höre ich da aber auch raus, du bist auch sehr zuversichtlich und freust dich sehr über den Rückenwind im Peloton.
Abschluss und Ausblick
Auf jeden Fall. Also das ist richtig gut. Ich habe in der aktuellen Folge, habe ich ich mache das immer so schwungweise, dass ich die Leute persönlich anspreche und die Vornamen vorlese der Leute, die dabei getreten sind. Und das ist die Folge von Ende Oktober, die letzte Oktober-Folge. Also wie lange hat es gedauert? Ich kann dir das nicht sagen, aber wenn du es anhörst, dann denkst du wirklich so: Ewig! Wann hört denn das auf? Aber wahrscheinlich sind es so 30 Sekunden.
Das ist toll, wenn man diese ganzen, wenn man die Namen. Nein, es sind mehr als 30 Sekunden. Eine Minute. Also Pi mal Daumen. Wahrscheinlich. Ja, vielleicht eine Minute. Ich habe es nicht gestoppt. Ich stopp es mal. Es ist richtig viel. Und das ist toll, weil das sind über 50 Leute. Ja, ja. Also es sind ja allein jetzt in den letzten 5, 50. Ja, kann man ja hochrechnen. Dann ist es ungefähr eine Minute. Und es sind noch mehr, weil ich hatte ein bisschen vorher noch angefangen.
Ja, das freut mich. Das ist gut wirtschaftlich für diesen Podcast. Das gibt Rückenwind. Und das ist auch eine Bestätigung dafür, dass das, was man hier macht, in dieser Form wertgeschätzt wird. Wertgeschätzt wird. Für Leute funktioniert das, sie da was von haben. Und ja, so soll es sein. Dann schauen wir, bevor wir den Sack hier zumachen, noch so ein bisschen auf den sonstigen November bei detektor.fm. Natürlich gibt es neue Episoden von all unseren anderen Podcasts, die es da draußen so gibt. Vom Spektrum-Podcast, vom Monopol-Podcast, vom Mathe-Podcast und so weiter und so fort.
Neue Folgen im Brand Eins Podcast
Es gibt aber auch tatsächlich, und da bist du auch immer mal beteiligt, das kann man ja auch sagen, neue Folgen und auch sehr, sehr hörenswerte Folgen vom brand eins Podcast. Wir haben gerade, bevor wir ins Studio gegangen sind, nochmal gesagt, dass die beiden Folgen zu KI sehr spannend sind. Einmal mit Philipp Klöckner und einmal die Folge mit Alke Martens, der Professorin aus Rostock, die sehr skeptisch ist, was KI angeht. Diese Folgen sind schon draußen. Die kann man schon nachhören.
Aber jetzt im November gibt es auch Folgen, zum Beispiel mit Marlene Engelhorn, die ja 25 Millionen Euro, die sie geerbt hat, einfach so verteilt hat in Österreich an andere Menschen. Verteilt hat lassen über einen Bürgerrat, die dann an, ich glaube, fast 80 Organisationen verteilt hat. Also, ich würde sagen, der brand eins Podcast ist gerade wirklich besonders spannend. Das würde ich auch sagen. Also, ich habe vorhin gesagt, so ungefähr zwei Tage arbeite ich am Antritt.
Dann kann man sich fragen: Was macht ihr sonst noch?
Ja, ich gehöre auch mit zur Redaktion hinter brand eins und bereite für Christian Skripte vor, schreibe Online-Artikel und kümmere mich so um Veröffentlichungen und sowas. Ja, also, es ist auf jeden Fall sehr, sehr interessant und schätze ich auch. Habe ich noch nie so drüber nachgedacht, aber vielleicht ist das auch so ein bisschen eine Parallele.
Brand eins ist ja glaube ich, wenn man es ganz kurz sagen will, ein Wirtschaftsmagazin. Aber man hat schon ein bisschen gemerkt an dem, was du genannt hast, die Themen, die Namen, das ist ein breiter gezogener Fokus. Stimmt, in einem abstrakteren Level ist es so ein bisschen ähnlich wie der Antritt. Also, brand eins hat einen breiten Wirtschaftsbegriff und Antritt hat einen breiten Fahrradbegriff. Genau, das kam mir eben so vor.
Ja, das ist ein guter Punkt, schätze ich. Und auch diese beiden KI-Folgen habe ich beide gerade sozusagen im Ohr beziehungsweise in der Hand gehabt, auch teilweise. Ja, also habe ich beide in der Hand gehabt und habe ich wirklich mit Gewinn gehört und finde es auch gut und richtig, dass wir so verschiedene Positionen, die dann aber auch nicht einfach nur so rausgehauene Dinger sind, sondern es sind halt, das ist eine halbe Stunde, eine gute halbe Stunde.
Es ist eine gute halbe Stunde und es ist, obwohl sie sich beide in der Richtung wie sie argumentieren deutlich unterscheiden, ist es beides. Also, man kann von beiden was mitnehmen und es ist auch nicht einfach nur so rausgehauen, sondern es ist natürlich fundiert. Man merkt, es sind Leute, die haben sich richtig viel damit beschäftigt. Die beschäftigen sich mindestens so, wie ich mich mit Fahrrädern beschäftige. Ja, ist toll, tolle Gespräche.
Und kann man sich ja fragen. Also, ich meine, gerade KI. So interessant fand ich bei Alke Martens, dass sie das so ein bisschen runterkocht. Sie geht da ganz schön skeptisch ran. Ich finde, so ganz vielen Prognosen oder ganz vielen Diskussionen um dieses Thema herum ist gemein, dass dieses, dass KI dieser disruptiven Charakter zugeschrieben wird.
Und dann ist nur die Frage: Ist es jetzt der Heilsbringer oder ist es Armageddon? Aber diese ganz tiefe Umwälzung, die ist in sehr vielen Diskussionen drin und wird nicht in Frage gestellt oft. Da bin ich mir nicht sicher. Ich kann das auch überhaupt nicht einschätzen. Also, ich finde das auch nachvollziehbar, wenn man das irgendwie weiter denkt, die Geschwindigkeit der Entwicklung und so, dass man sagt, so okay, das ist wirklich disruptiv.
Das kann gut sein. Aber interessant ist bei ihr so: Ey, warte mal, das hat Grenzen. Das sind einfach nur, das sind recycelte KI-Aussagen und solange man da nicht grundlegend was ändert, wird sich das Ding totlaufen. Und auch interessant, dass so eine Professorin für so ein Thema, Informatikprofessorin, dass sie sagt: Nehmt euch einen Zettel und einen Stift und redet einfach miteinander.
Also, was ja schon per se für einen Podcaster in mir da ist, ist ja so: Das ist ein guter Weg. Das ist gut. Ja, sie redet auch dazu. Das finde ich auch spannend, weil ich glaube, das kennen alle, die schon mal irgendwie was zu Papier oder auf den Bildschirm bringen mussten.
Sie redet dazu, sich bewusst auch diesem weißen Blatt Papier auszusetzen und zu sagen: Ich mach das jetzt und ich sag nicht: Der KI macht schon mal drei Vorschläge, sondern ich mach das wirklich selbst. Und das, was da passiert, wenn das Papier erstmal weiß ist, eigentlich der Zeitraum zwischen: Es ist weiß und dann fange ich irgendwann zu schreiben, das ist der spannende Bereich.
Und das ist auch das, was uns von den Maschinen unterscheidet (Klammer auf, noch Fragezeichen). Ja, und sie sagt halt auch, sie steckt da völlig drin. Sie sagt halt auch: So kreative Arbeit, Finger weg von KI. Das ist halt auch mal ziemlich, ziemlich provokant, gerade wenn du sagst: Das mal in der Werbeagentur, zum Beispiel.
Ja, ja, definitiv. Also, das sind auf jeden Fall Tipps. Diese beiden Folgen nochmal hören: Alke Martens von der Uni Rostock und Philipp Klöckner vom Doppelgänger Podcast sind schon erschienen im brand eins Podcast. Und wie gesagt, jetzt im November auch.
Das heißt, es ist der Antritt für Wirtschaft. Nein, es ist andersrum. Es ist anders. Es ist anders, aber genau. Also, auch da eine klare Hörempfehlung von uns an dieser Stelle.
Ganz am Schluss von detektor.fm destilliert, das weißt du, frage ich immer: Gibt’s gerade ein Buch, eine Serie, ein Album, eine Ausstellung, irgendwas, wo du sagst: Ja, das hat mich in letzter Zeit vielleicht auch abseits vom Fahrrad irgendwie inspiriert oder beschäftigt oder zum Nachdenken gebracht?
Gibt’s da was, wo du sagst: Ja, kannst natürlich auch sagen: Nee, im Moment ist bei mir alles dreht sich alles rum, sonst Fahrrad fahren. Naja, das ist ja so die Hintergrundstrahlung, ne? Die ist immer da. Das eine hast du in euch ja schon abgefasst, das war diese Fotoausstellung zum Aufwachsen einer Großsiedlung.
Ich muss sagen, das ist jetzt, also das ist jetzt nicht irgendwie vorbereitet, das ist auch nicht irgendwie strategisch gedacht, sondern wir machen ja nicht hier nur brand eins und Antritt, sondern hier gibt’s auch noch den Podcast dazwischen. Und der hat auch so eine, der hat so Abstrahleffekte.
Nicht nur, dass ich mit einem Kollegen vom Podcast dazwischen mit einem Tandem in der Wische war, in der altmärkischen Wische, und daraus auch zwei Folgen entstanden sind. Da bin ich ein bisschen neidisch nach wie vor, aber egal. Sondern dass ich, ich nehme was mit von dieser Beschäftigung, von dieser Ständigung mit Sachsen-Anhalt.
Und ich glaube, das ist auch hier und da übertragbar, dieser Ansatz vielleicht. Ich nehme was mit davon, von diesem Ernstnehmen dessen, was da passiert, was aber nicht bedeutet, dass man sich nur in Untergangsszenarien ergeht, was ja auch für manche Leute sehr naheliegend ist.
Was ich auch hier und da im Ansatz vielleicht erstmal emotional verstehen kann, je nachdem. Aber es ist halt ein genauerer Blick darauf. Und das finde ich sehr spannend, gerade in dieser Zeit. Und deswegen, also nehme ich da schon mal einiges mit. Ich höre da jetzt mehrere Podcasts zum Thema Sachsen-Anhalt.
Genau. Ja, das ist spannend. Und ich meine, das ist jetzt tatsächlich eigentlich eine Steilvorlage von dir. Ja, siehst du, na stimmt. Wir haben es hier in diesem Podcast noch gar nicht erwähnt, aber der von dir gerade gelobte Podcast dazwischen und auch der Newsletter ist tatsächlich nominiert für den Grimme Online Award.
Am 1. Dezember wird der verliehen, aber allein die Nominierung ist schon Gold wert. Also, da sind normalerweise großartige Projekte von Arte und sonst wem irgendwie ausgezeichnet und mit dabei. Dankenswerterweise in den vergangenen 17 Jahren detektor auch immer mal wieder Sachen von uns, aber jetzt gerade länger nicht.
Und das ist natürlich auch irgendwie auch eine Form von Wertschätzung. Du hast von Wertschätzung gesprochen, von den Hörerinnen und Hörern, aber natürlich ist es auch eine Form von Wertschätzung, wenn das Grimme Institut und die Jury des Grimme Instituts sagt: Dazwischen, dieser Ansatz, auf Sachsen-Anhalt zu schauen, differenzierte Grautöne zu zeigen, hinzufahren, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, das ist irgendwie auszeichnungswürdig.
Das ist besonders wertvoll. Dann ist es auch eine tolle Form der Anerkennung. Und dementsprechend sollten wir das an dieser Stelle hier zumindest nicht verschweigen, dass das ein ausgezeichneter Podcast und Newsletter ist.
Ja, und ich kann es ehrlich sagen, ich habe mich für euch alle gefreut, weil ich sehe, wie ihr daran arbeitet. Ich kenne so ein bisschen den Vorlauf dieses Projektes, also jedenfalls ab einem bestimmten Punkt. Einen anderen Teil des Vorlaufs habe ich überhaupt nicht mitbekommen, aber das finde ich richtig gut.
Das finde ich cool für euch und das finde ich auch so spannend, was sich daraus entwickeln wird. Wie ist überhaupt lokal, regional Journalismus? Wie geht es überhaupt weiter? Wie gehen wir mit einer politischen Situation hier um, mit einer Entwicklung, die ja auch nicht morgen oder übermorgen vorbei ist, würde ich jetzt mal ganz vorsichtig prognostizieren.
Und das ist einfach spannend und das ist gut, die Möglichkeit zu haben, da hingucken zu können. Das finde ich super und das nutze ich. Ist nochmal eine Steilvorlage, kannst du nicht wissen, aber das nutze ich, um einen Terminhinweis hier zu platzieren.
Und zwar, wir wissen ja, dass viele die diesen Podcast hier hören, sich auch professionell mit Podcasts beschäftigen. Es gibt immer im November seit ein paar Jahren mittlerweile, dankenswerterweise, die So Many Voices, die unter anderem von Haus 1 und dem Media Lab in Bayern in München organisiert wird.
Und dort werde ich mit Kolleginnen und Kollegen über genau dieses Thema sprechen, nämlich Regionalisierung von Podcasts. Es wird dabei sein, zum Beispiel von Hey München, von der Süddeutschen Zeitung, eine Kollegin, und es wird eine Kollegin von Kipp os dabei sein, die genau darüber mit mir diskutieren, ob vielleicht Podcasts für lokale und regionale Themen ein interessantes Vehikel sein können.
Und wenn ihr euch dafür interessiert, es gibt gerade noch Tickets. Man kann noch Tickets kaufen, man kann auch online mit dabei sein, wenn man es nicht schafft, Ende November in München zu sein. Auch dafür gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal Tickets.
Und wenn ich schon beim großen Veranstaltungsthema bin, dann können wir jetzt hier an dieser Stelle noch sagen, weil dieser Podcast an dem Freitag rauskommt, wenn ihr den schnell hört, am Samstag in Dresden kann man auch den Antritt live sehen.
Das stimmt. Vielleicht sollten wir das hier an dieser Stelle auch noch kurz sagen. Das kann man auch in der Scheune. Da ist das Podcat und Pudelfestival und da sind wir bei, sogar es ist 15:30 Uhr am Samstag.
Also, ihr müsst wirklich schnell hören, wenn ihr mit dabei sein wollt. Es geht um BMX und mehr in der DDR mit Uwe Buchholz. Allein Uwe Buchholz ist schon so in dieser Wendezeit, Nachwendezeit, Mountainbike- Geländerad-Sportszene, um nicht Legende zu sagen. Er ist absolut eine Nummer. Das ist eine Hausnummer.
Ich freue mich sehr darauf. Und da wird es wieder so ein bisschen historisch und in Richtung auch so von Themen gehen, die wir mit Martin Götze angespielt haben. Ja, genau, das machen wir auch.
Das also der detektor.fm destilliert Rundumschlag im November mit einem besonderen Fokus auf den Fahrradpodcast Antritt. Alle weiteren Informationen findet ihr, Gerolf hat es immer mal wieder gesagt, in den Shownotes und direkt im Onlineartikel verlinkt zu dieser Episode.
Wir freuen uns, wenn ihr euch den Antritt mal anschaut, ob ihr nicht möglicherweise auch ein bisschen Rückenwind geben könnt für das Peloton. Könnt ihr gerne auch direkt bei Steady schon mal vorbeischauen und beispielsweise so einen Probemonat abschließen und dann gucken, ob das was für euch ist, ob ihr das gut findet und ob ihr das auch dauerhaft unterstützen wollt.
Ich sage an dieser Stelle danke, Gerolf, für all die Einblicke und logischerweise auch für deine Arbeit. Ja, danke für die Einladung, sehr gern. Und ich sage mal in allen besprochenen Podcasts einfach weiter so gut wie es geht.
Sehr gut. Kommt gut durch den November. Genau, Licht richtig einstellen, ihr wisst ja Bescheid. Tschüss! Tschüss!
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