Hier ist der Antritt, der Fahrradpodcast auf detektor.fm, mit der zweiten Oktoberausgabe 2026.
Mein Name ist Gerolf Meyer und ich bin Christian Bollert. Wir sitzen auf Sesseln, könnte man sagen. Also, ein bisschen bequemer mümmeln wir uns hin für diese Oktoberausgabe. Ich grüße dich. Ich grüße dich auch. Ich habe mal wieder einen Gast im Studio, einen mümmelnden Gast. Christian, schön, dass du mal wieder da bist. Ja, danke, dass ich mal wieder da sein darf, dass du mir erlaubst, mal wieder vorbeizuschauen. Ja, ich habe dir was freigeräumt. Das ist sehr nett von dir. Und andere Themen noch ein bisschen geschoben, weil wir haben was Wichtiges zu besprechen in diesem Podcast.
Unterstützung und Wachstum
Das hast du mir gesagt. Das hast du mir gesagt. Du hast mir das auch gesagt, dass wir das machen müssen. Der Fahrradpodcast von detektor.fm. Lass uns drüber reden. Ja, dann sag mal, was hast du auf dem Herzen? Na, ja, was heißt auf dem Herzen? Erstmal müssen wir, glaube ich, Danke sagen an alle Menschen, die uns unterstützen bei Apple Podcasts und bei Steady. Denn ihr werdet immer mehr, und das ist toll. Und das ermöglicht auch so Sachen wie in den letzten Monaten. Und davon kannst du wahrscheinlich noch viel mehr sagen: Unterwegs zu sein, Leute zu treffen, auf Veranstaltungen zu fahren, Live-Podcasts zu machen, all diese Dinge.
Aber zur Wahrheit gehört natürlich auch, wir müssen weiter wachsen. Also, wir müssen mehr werden. Das heißt, wir wollen perspektivisch hier bei Steady 600 Leute werden. Das heißt, wir brauchen einfach mehr Unterstützung bei Steady, dieser Plattform, wo man eben diesen kleinen, aber feinen Fahrradpodcast Antritt unterstützen kann. Das Ziel sind 600 Leute in den nächsten sechs Monaten, so Pi mal Daumen kann man sagen. Also bis Ende März wollen wir das schaffen. Und das bedeutet, wir sind ja ein Fahrradpodcast, dass wir auch ein Zwischenziel haben, eine Etappe sozusagen: 400 Leute bis Weihnachten. Jetzt mal so Pi mal Daumen. Das ist unser Ziel.
Aktueller Stand und Ziele
Und dazu können wir sagen, wir haben stand jetzt 278 Menschen, die uns auf diesem Weg über Steady unterstützen. Dafür geht ein Riesendank raus, weil ich sage es immer wieder, und das stimmt auch wirklich: Ohne euch wäre das ja alles nicht möglich. Also fast schon 300, wenn man mal der Optimist ist, der ich zum Beispiel in der Ringe bin. Und das heißt, wir wollen da jetzt auf unserer Etappenfahrt, der wir auch noch einen schönen Namen geben können, die 400 erreichen bis Ende dieses Jahres.
Warum wollen wir das erreichen, eigentlich, Christian? Naja, wir wollen einfach noch mehr und noch besser das machen, was wir bisher schon tun, und das auch weiter ausbauen. Und wir wollen, das kann man auch so offen sagen, noch ein bisschen unabhängiger werden, beispielsweise von Werbekunden und Werbekundinnen. Das heißt, wenn ihr uns da draußen, die uns hört und die uns irgendwie gut finden und die möglicherweise auch regelmäßig einfach den Antritt hören, uns unterstützt mit eben monatlich relativ wenig Geld, aber natürlich wissen wir auch, dass es Geld ist, dann sind wir einfach noch stabiler und können eben das hier noch viel, viel länger machen und noch die nächsten Jahre und weiter ausbauen.
Möglichkeiten und Unabhängigkeit
Und beispielsweise so Sachen machen wie im Sommer eine Gruppenausfahrt oder einen Live-Podcast, wie wir es jetzt in Düsseldorf oder dann demnächst in Dresden machen. Also, es gibt einfach noch viel, viel mehr Möglichkeiten und Ideen, wenn wir stabiler werden. Und ja, wir können andere Geschichten noch erzählen. Wir können möglicherweise auch noch tiefer einsteigen in bestimmte Themen, Recherchen starten und so. Also mit mehr von euch gibt es einfach auch besseren Antritt.
Und wenn du sagst, unabhängiger werden, dann können wir auch dazu sagen, redaktionell sind wir von Anfang an schon immer und das wird auch so bleiben unabhängig. Du hast eben gesagt, unabhängiger von Werbeeinnahmen zu werden, das ist damit gemeint. Denn das ist uns wichtig, das so zu machen, so diesen Podcast zu machen. Ja, wir arbeiten ja auch mit dem Redaktionskodex, zum Beispiel. Also, wir haben als detektor.fm ja einen allgemeinen Redaktionskodex, und der gilt natürlich und insbesondere auch für den Antritt.
Werbung und Stabilität
Was nicht heißt, dass es in Zukunft keine Werbung mehr geben kann, weil ehrlicherweise ganz ohne Werbung ist es im Moment einfach nicht zu refinanzieren. Dann müssten wir deutlich mehr Unterstützerinnen und Unterstützer haben. Aber dankenswerterweise werdet ihr immer mehr, und das heißt, das gibt uns auch immer mehr Stabilität, und davon wollen wir einfach mehr haben. Und wir brauchen es auch, das muss man auch ganz ehrlich sagen. Das heißt, wir brauchen auch eure Unterstützung, damit das Ganze hier so, wie wir das machen, langfristig einfach auch stabil bleiben kann.
Ich bin aber wirklich zuversichtlich, dass wir das schaffen, diese jetzt ein bisschen mehr als 100 Leute bis Weihnachten auf die nächste Etappe zu bekommen. Und ich finde, 400 Leute so als Bild auf der Straße bei so einer Gruppenausfahrt ist auch schon eine ganz ordentliche Critical Mass.
Was ist Steady?
Ja, und wir können ja mal sagen, was das bedeutet. Oder vielleicht kannst du sagen, was dieses Steady eigentlich ist. Wir sagen immer Steady, und ich vermute, es gibt Leute, die wissen gar nicht genau, worum handelt es sich da. Was ist Steady und warum sind wir dort? Ja, Steady ist eine Plattform, die es Leuten wie uns, also Podcasterinnen und Podcastern, aber beispielsweise auch Leuten, die Newsletter schreiben, ermöglicht, jeden Monat einen Beitrag einzunehmen von den Nutzerinnen und Nutzern, Hörerinnen und Hörern.
Und damit ist es aus unserer Sicht deutlich besser und langfristig sinnvoller als beispielsweise ein einzelnes Crowdfunding. Das kennt man vielleicht: Eine Band hat ein neues Album und möchte das irgendwie finanzieren, weil sie dann ins Studio müssen, brauchen irgendwie 20.000 Euro und sammeln das per Crowdfunding ein oder so. Hier ist es so, dass man einfach jeden Monat im Prinzip wie ein Abo hat. Aber man kann natürlich auch jeden Monat kündigen. Das heißt, es ist jetzt auch nicht irgendwie wie früher der Handyvertrag, 24 Monate oder irgendwie sowas, sondern man unterstützt einfach ein Projekt, was man gut findet, regelmäßig.
Direkter Austausch und Vorteile
Und das Tolle an der Plattform Steady ist, das kann man auch so sagen, und es ist auch so, man hat auch direkt die Möglichkeit, mit den Leuten zu kommunizieren. Das heißt, wenn jemand da draußen, und dankenswerterweise eben sind das ja diese 278 Leute, die das auch schon tun, uns unterstützt, dann können sie uns auch schreiben. Wir können ihnen antworten. Wir bekommen die E-Mail-Adressen und Kontaktdaten. Das heißt, wir können in direkten Austausch gehen.
Und das ist einfach ein echter Fortschritt im Vergleich beispielsweise zum Podcast. Da wissen wir zwar auch, wir haben irgendwie zehntausende Leute, die den Podcast hören, aber wir können den Leuten keine E-Mail schreiben. Wir können nicht sagen: Hey, wir brauchen hundert von euch, die irgendwie uns jetzt auch nochmal ein bisschen Rückenwind geben. Und das ist das Tolle an Steady, dass es da diese Möglichkeiten gibt, bis hin zu, da werden wir vielleicht ja auch noch darauf zu sprechen kommen, wir können kleinere Sachen ihnen schicken, wie beispielsweise Weihnachtspostkarten und ähnliches.
Also wir haben einfach eine ganz andere Möglichkeit, in einen direkten Austausch zu kommen, was auch heißt, dass die Leute, die da drin sind, schon in so einer Art privilegierten Club sind, die einen engeren Zugang auch zu uns haben, weil sie können uns Fragen stellen, sie können uns Themenvorschläge schicken und all diese Sachen. Und das ist ja auch was, das weiß ich, was du beispielsweise sehr gut findest und was mir auch sehr viel Spaß macht, in so einem direkten Austausch dann mit den Leuten zu sein und auch mal auf Fragen zu antworten.
Antritt Peloton
Wir nennen diesen privilegierten Club das Antritt Peloton. Mit dem sind wir unterwegs. Das besteht aus diesen 278 Leuten und mindestens uns beiden, aber auch noch ein paar mehr Leuten hier bei detektor. Darüber wollen wir euch in dieser Ausgabe auch ein bisschen erzählen. Aber eben, du hast es gesagt, also am Ende sind solche Sachen wie Postadressen. Also, wir wissen einfach, wo wir euch unsere Weihnachtsgrüße hinschicken müssen, wenn ihr es dort eintragt, wenn ihr es wollt. Dann müsst ihr es natürlich nicht.
Aber genau, wir können euch auch fragen: Wie ist denn eure Postadresse, wenn wir euch eine Postkarte schicken wollen? Und all das geht eben bei Steady sehr, sehr einfach. Und das geht bei anderen Plattformen nicht so einfach. Und dazu muss man sagen, Steady kommt auch aus Deutschland, ist eine deutsche Firma, sitzt in Berlin. Also entsprechend auch dem deutschen und dem europäischen Datenschutz und so.
Vertrauenswürdigkeit und Gebühren
Also, da ist auch sehr, sehr vertrauensvolle Plattform, der man wirklich ohne große Bedenken irgendwie seine E-Mail Adresse geben kann, beispielsweise. Und deren Gewinne dann auch nicht irgendwo hin abfließen, vermutlich. Es ist eben kein amerikanischer Techkonzern oder so. Das kann man vielleicht auch an der Stelle sagen. Sie haben auch sehr faire Gebühren für Leute, die dort irgendwie unterwegs sind. Es sind ungefähr so 10 Prozent, die die Plattform dafür nimmt, dass sie eben genau diesen Service anbietet. Und das ist vollkommen fair und legitim.
Und dieses Antritt Peloton, diesen exklusiven Club oder diesen privilegierten Club oder einfach diesen Club von Leuten, die, ich glaube, so einen gewissen Blickwinkel auf dieses Thema Fahrrad teilen, den haben wir. So wie das ist in dem Peloton noch mal ein bisschen unterteilt. Weil es handelt sich natürlich einfach um Geld. Das ist in dem Fall euer verdientes Geld, um das wir euch an dieser Stelle bitten.
Mitgliedschaften und Vorteile
Letztlich, so wie man früher ein Zeitschriften-Abo zum Beispiel abgeschlossen hat oder wie man zum Kiosk gegangen ist und gesagt hat: Hier, in diesem Magazin finde ich die Inhalte, die mich interessieren. Da steckt richtig Arbeit dahinter. Und ich trage meinen Teil dazu bei, dass die Leute bezahlt werden müssen. Und so ist es bei uns natürlich auch. Wir haben dieses Peloton, aber ein bisschen strukturiert, weil ihr kennt es auch. Guckt mal einmal so ein Etappenrennen oder ja, es handelt sich hier eindeutig um ein Etappenrennen. Dann sieht man auch, dass da verschiedene Gruppen unterwegs sind, und alle Gruppen sind wichtig.
Und deswegen gibt es bei uns das Gruppetto. Und dieses Gruppetto bedeutet, dass man da für drei Euro im Monat mit dabei sein kann. Das ist ja nicht mal mehr ein Cappuccino mittlerweile in den allermeisten deutschen Regionen. Also, wenn man da noch einen findet, der günstiger ist. Ja, aber genau. Also mit drei Euro kann man schon dabei sein und kann sozusagen monatlich diese vier Ausgaben. Man kriegt sie auch ein bisschen früher. Das kann man auch dazu sagen. Also, man bekommt sie immer schon mindestens am Vorabend die Episode vom nächsten Tag.
Hauptfeld und Ausreißergruppe
Also, das ist schon mal so ein Vorteil, den man beispielsweise im Gruppetto bekommt. Danach geht es weiter mit dem Hauptfeld. Da ist man für 5,50 Euro dabei. Da bekommt man zu den Vorteilen, die für alle gelten, die wir auch gleich nochmal aufzählen, bekommt man zusätzlich einen Gastzugang. Das heißt, man kann den auch weitergeben. Man kann sich also diese Hauptfeldmitgliedschaft auch ein bisschen teilen, sozusagen. Das ist wie so eine Art Teamwagen, den man noch hat. Oder genau, da fährt noch jemand mit, wenn man möchte. Oder kann eben da Leute noch irgendwie einladen.
Das Spannende ist, es gibt dann auch noch die Ausreißergruppe, ganz vorne im Wind. Und auch dankenswerterweise ist die mittlerweile auch ziemlich groß. Das sind zehn Euro tatsächlich im Monat. Also, wenn ihr sagt: Antritt finde ich wirklich richtig gut und ich kann auch die zehn Euro im Monat entbehren und ich möchte das auch gern, dann könnt ihr in der Ausreißergruppe fahren. Darüber sind wir natürlich sehr, sehr dankbar. Und dort gibt es tatsächlich zwei Gastzugänge. Kann man quasi im belgischen Kreisel machen, schon fast mit den zwei anderen. Also man kann auch noch zwei anderen Leuten irgendwie das ermöglichen, da mit dabei zu sein.
Vorteile für alle Mitglieder
Also dementsprechend ist die Ausreißergruppe durchaus auch attraktiv, wenn man das mal runterrechnet mit zwei Gastzugängen, ohne jetzt hier dafür unbedingt werben zu wollen. Aber es ist auf jeden Fall nicht unattraktiv im direkten Vergleich. Also auch die Ausreißergruppe ist sehr, sehr attraktiv. Und was für alle gilt, ist, dass es die folgenden Vorteile gibt, die wir hier, also ich glaube, es ist mal wieder an der Zeit, die zu nennen.
Also, wir machen mit euch Spezialfolgen. Die heißen bei Anruf Antritt. In denen könnt ihr also wenn ihr Mitglied im Peloton seid, eure Themen platzieren. Wir rufen euch an. Wir wissen teilweise gar nicht so genau, worüber wir sprechen. Und das ist aber auch okay, weil wir, wie gesagt, teilen so einen gewissen Blick auf diese Fahrradwelt. Und damit sind wir natürlich sehr an eurem Blick und an euren Fragen, Perspektiven, Meinungen, Eindrücken interessiert.
Themenideen und Austausch
Ich bin auch immer wieder überrascht, was dann da tatsächlich kommt für so Themen und Ideen und so. Also dementsprechend eine meiner Lieblingsfolgen tatsächlich. Also genau. Und ihr könnt auch uns immer Themenideen schicken. Also ihr könnt wenn ihr Teil des Pelotons seid, nicht nur bei Anruf Antritt mitmachen, sondern uns auch jederzeit Nachrichten schicken und so. Das ist ja auch cool.
Was auch passiert und aus beiden, also sowohl aus den Nachrichten als auch aus diesen bei Anruf Antritt Folgen entstehen auch wirklich Themen. Es entstehen sogar teilweise kleine Serien, Rubriken daraus. Und das sind wichtige Anstöße. Denn, also das ist ein bisschen komisch am Podcasten, ist ja, dass man hier steht. Also für mich ist immer so die Konzentration auf das eine Thema, den einen Gast, oder wenn es mal zwei sind, dann auf die beiden. Und was das aber bei anderen auslöst, das bekomme ich ja immer nur sozusagen über Bande mit.
Antritt-Treffen und persönliche Begegnungen
Deswegen bin ich für diese Eindrücke, sowohl bei Anruf Antritt als auch bei unseren Antritt-Treffen, immer wirklich richtig dankbar. Das gibt mir einen richtigen Schub. Das setzt auch bei mir nochmal richtig so dieses Redaktionsgehirn so in Gang, wo ich so merke: Okay, das ist ein Weg, der interessiert andere auch. Oder was ist denn das für eine coole Idee? Oder was ist denn das für ein Eindruck? An dem einen Thema bin ich auch gerade dran. Habe ich gesagt, Radtransport in der Bahn ist ein Riesenthema gewesen. Haben wir so deutlich gemerkt bei dem letzten Antritt Treffen.
Also im Sommer hier. Das gibt es auch das Antritt-Treffen. Das heißt, wer im Peloton ist, kann uns hier in Leipzig besuchen. Ihr müsst das nicht machen, aber wir haben das jetzt zweimal gemacht und werden das weiter so machen, dass wir im Sommer hier ein Treffen machen. Und da machen wir alles, was den Antritt ausmacht. Und zwar als erstes Kuchen essen, zweitens hier rumfahren. Wir zeigen euch gern wo wir hier Radfahren und leben.
Live-Podcasts und zukünftige Treffen
Das fand ich auch sehr schön. Diesen Sommer können wir sehr viel über Tagebau, Folgelandschaften und verschiedene Dinge sprechen. Auch viel lernen, zum Beispiel von Geologen, die uns besucht haben. Und es gibt dann natürlich auch noch einen Live-Podcast. Das heißt, wir haben hier einen Gast. Das war im ersten Jahr Hanka Kupfernagel, das war in diesem Jahr Martin Götze. Und das sind absolute Highlight-Gespräche, vor allen Dingen mit Publikum, mit Leuten, die sich fürs Thema interessieren, die dann ja auch Fragen stellen dürfen vor Ort.
Ja, ich muss auch sagen, das haben wir ja schon im Nachgang auch besprochen, aber dieses Antritt-Hörertreffen, das hat eine besondere Qualität, weil man, wie du sagst, man ist hier eigentlich immer so allein oder zu zweit im Studio und macht irgendwas. Und da draußen hören aber zehntausende Leute zu. Und dann lernt man zumindest einige davon mal ein bisschen persönlich erkennen.
Und ich meine, das ist zum Beispiel auch was, ich will jetzt nicht zu viel versprechen, aber wenn wir mehr werden, dann können wir vielleicht so ein Treffen auch in Zukunft mal in anderen Städten machen. Oder wir kommen mal zu euch und machen mal ein Meetup oder so. All das sind so Sachen, die wir im Moment einfach ehrlicherweise noch nicht leisten können, sondern immer nur mal hier und da vielleicht mal ein Live-Podcast.
Aufwand hinter dem Podcast
Aber klar, vielleicht kommen wir dann einmal im Quartal woanders hin und treffen uns mit euch in Hamburg, in München, in Düsseldorf, wo auch immer. Und all das sind so Optionen, die uns erst möglich werden, wenn ihr da draußen mehr werdet. Also, wenn wir mehr Unterstützung bei Steady bekommen. Denn wir werden euch auch gleich noch einen kleinen Einblick da rein geben, was eigentlich an Aufwand hinter diesem Podcast steht.
Das würde mich auch mal interessieren. Da müssen wir mal unbedingt drüber sprechen. Aber vorher will ich mal noch so ein paar Grundzüge nennen, die das ausmachen, was wir hier tun, aus unserer Sicht. Und was auch unser Ziel ist mit dieser Etappenfahrt, die wir hier mit euch weiterführen. Also jetzt dieser Etappe 400 bis Ende Dezember. Mal ganz platt gesagt, wir wollen nicht hinter die Paywall. Dieser Podcast soll für alle Menschen hörbar sein.
Unabhängigkeit und Vielfalt
Wir wollen nicht Schranken einführen, müssen, um das letztlich ein bisschen deutlicher zu erzwingen, dass uns Leute unterstützen und dass wir dann nicht mehr für alle hörbar sind. Aber es ist eben ein gewisser Aufwand, der hier dahinter steckt. Also für mich ist der schon deutlich. Und es sind aber auch noch einige andere Leute involviert.
Und ich glaube, was uns auch ausmacht und was wir weiter so machen wollen, ist, und das bekomme ich auch immer viel in diesen Gesprächen und in E-Mails geschildert und so, das ist dieser Rundumblick auf das Fahrrad und die Menschen, die das fahren, in den verschiedensten Situationen. Sei es Maria, die mit dem eine Woche vor dem Urlaub gekauften Klappi durch Slowenien fährt, oder Martin Götze, Hanka Kupfernagel oder Leute, die eine Reise machen. Der Eurobike-Chef, also ganz unterschiedliche.
Breiter Fahrradbegriff
Genau, den haben wir eigentlich gar nicht so gefragt, wie viel er eigentlich Fahrrad fährt. Aber eben die Leute, die das Fahrrad fahren, die Leute, die das Fahrrad herstellen, Infrastruktur, die sich von dieser Seite um das Fahrrad kümmern. Das heißt, wir haben diesen Rundumblick, der auch noch in die Geschichte reingeht. Das ist, finde ich, inhaltlich die interessanteste Position, dass wir also quasi alles machen können in diesem Fahrradbereich.
Ist lustig, ich habe früher ja mal bei einer Zeitung gearbeitet, und da haben sie immer gesagt, sie haben einen breiten Kulturbegriff im Feuilleton. Und ich finde, du hast einen breiten oder wir haben einen breiten Fahrradbegriff. Also alles, was irgendwie mit Fahrrad zu tun hat, das finde ich irgendwie wirklich spannend. Und ich finde auch nach wie vor, das ist das Besondere am Antritt.
Feedback und Unterstützung
Und das hören wir dankenswerterweise auch von vielen Hörerinnen und Hörern, dass wir eben so einen breiten Fokus haben. Bei uns kann es auch mal um, weiß ich nicht, Bikepolo gehen oder so. Wir haben nicht nur das eine, nicht nur Rennrad, nicht nur weiß ich nicht, Radsport oder so, sondern wir gucken wirklich möglichst breit. Und das finde ich nach wie vor immer wieder faszinierend.
Das kann ich dir auch als Kompliment zurückgeben. Es gibt immer wieder Folgen, wo ich so denke: Ach krass, ja stimmt, das ist auch was, das hat auch was mit Fahrrad zu tun. Das ist auch irgendwie ein spannendes Fahrradthema. Und deswegen finde ich auch, das kann ich auch nur unterstreichen, was du gerade gesagt hast, den Gedanken auch cool.
Wir wollen dass das weiterhin jede und jeder nutzen kann, einfach als Podcast. Es machen eben dankenswerterweise zehntausende Leute hören die Episoden. Und das soll auch in Zukunft so bleiben. Das heißt aber auch, wenn es so bleiben soll, brauchen wir ein paar davon, die uns so unterstützen und Rückenwind geben, dass das auch so bleiben kann.
Aufruf zur Unterstützung
Und deswegen brauchen wir diese ich sag jetzt mal knapp 100 Leute bis Weihnachten, die uns zusätzlich unterstützen. Also, wenn du da draußen die Chance hast zu sagen: Hey, drei Euro, fünf Euro, 50 oder auch zehn Euro im Monat kann und will ich auch diesen beiden Typen, die da immer im Studio sitzen und den Fahrradpodcast machen, möchte ich denen geben, dann freuen wir uns sehr, wenn du mal auf Steady vorbeikommst, dir die Seite anguckst und uns da einfach unterstützt.
Und wenn ich es ganz zusammendampfen wollen würde, was vielleicht so der Kern ist dieser ganzen Geschichte, die wir machen, dann ist es ein Fahrradpodcast unter dem Vorzeichen von Unabhängigkeit und Vielfalt. Das sind so die zwei Sachen. Wir fahren super gerne Rennrad, wir sprechen aber auch über Cargo Bikes. Wir fahren auch super gerne Cargo Bike. Wir fahren Mountainbike. Und es geht auch nicht nur darum, was wir fahren, sondern ihr versteht es.
Serendipity und Entdeckung
Ich sehe das auch zum Beispiel auf Feedback, was bei Apple Podcast steht. Da freue ich mich sehr drüber. Ich kann den Leuten, die dort schreiben, nicht antworten. Aber vielen Dank, weil das gibt mir eine Bestätigung, dass eben auch dieser Mix und diese Konfrontation mit dem Neuen, mit dem Unerwarteten, das ist natürlich immer ein bisschen eine Herausforderung.
Also ich stelle es mir so, man weiß halt nie so genau, was drinsteckt, aber es ist eben auch eine Spannung. Und das bekommt man von uns. Da ist ein gewisser Vertrauensvorschuss auch nötig. Aber du hast ja auch gesagt, man ist da nicht irgendwie 48 Monate gebunden. Im Englischen gibt es dafür das schöne Wort Serendipity. Das zitiere ich immer so gern, weil es wirklich keine gute deutsche Übersetzung gibt.
Also dieses: Ich entdecke etwas, was ich nicht gesucht habe. Also vielleicht ist da eine Episode, und das habe ich im Sommer auch von zwei, drei Leuten gehört beim Hörertreffen, die gesagt haben: Manchmal ist das ein Thema, wo ich im ersten Moment denke: Hä? Und dann bleibe ich aber dran und höre alles mir an und fand es total interessant, irgendwie da mal tiefer einzusteigen in, weiß ich nicht, Radball oder irgendwas.
Fazit und Ausblick
Obwohl Radball haben wir noch nie gemacht, glaube ich. Haben wir schon mal Radball gemacht? Ich glaube nicht, oder? Ich meine, also ich war zumindest mal eine Geschichte dran. Das ist eine ganze Weile her, also wirklich einige Jahre. Wenn nicht, dann schreibst du auf deine Telegram-Art. Aber ich meine, wir haben auch darüber gesprochen. Da habe ich es nämlich jetzt. Ja, das müssen wir da machen. Wir machen noch mal den Faktencheck im Nachhinein. Das findet ihr im Online-Artikel und bei Steady.
Aber wie neu, ich erwähnt, das ist für mich das schönste Kompliment. Der Antritt hat mich in Kontakt mit einer Art Radfahren gebracht, die ich vorher nicht so richtig auf dem Schirm hatte oder die mich gar nicht so, die hat mich nicht so interessiert. Und ich habe gemerkt, okay, da ist irgendwie was dran. Und das ist das Beste. So, die Sachen, die uns selber nahe liegen, die wir sowieso jeden Tag irgendwie checken, wo wir Kontakt zu haben. Na klar, also da muss sich ja niemand was von erzählen oder jemanden irgendwie sprechen lassen.
Aber darum geht es eben auch um diese, naja, Begegnung mit dem Neuen, mit dem, was man nicht erwartet hat. So, Christian, wir wollten sagen, was steht eigentlich hinter so einer Episode? Also, wir kommen hier, wir kommen hier wöchentlich. Freitagvormittag veröffentlichen wir immer oder Freitagmorgen, beziehungsweise für Leute auf Steady und Apple Podcasts kommt es auch eher spätestens am Vorabend oder meistens am Vorabend. Liegt an der Produktion hier. Genau. Wie ist das noch so? Wer ist denn hier? Ja, also ich glaube, du machst ein bisschen was. Aber genau, lass uns gerne darüber reden, weil ich glaube, wir fragen ja jetzt hier die Leute, die uns zuhören, nach Geld. Und dementsprechend ist ja auch die Frage: Wofür braucht ihr denn überhaupt Geld?
Ich glaube, es gibt vielleicht den einen oder die andere, die vielleicht denkt: Ja, die beiden Typen, die setzen sich da eine halbe Stunde mal ins Studio oder eine Stunde, dann nehmen die das auf und dann geht es danach direkt ins Internet und fertig ist die Sauce. Ganz so einfach ist es ja nicht. Also, du kannst ja vielleicht mal sagen, wie viele Stunden oder Tage sitzt du denn an einer so einer Episode, durchschnittlich, wenn jetzt Freitag eine neue Folge rauskommt, die ich sage jetzt mal eine Stunde lang ist.
Ich finde das ganz schwierig zu sagen. Na schön. Ja, weil das ja ein Thema ist, was bei mir irgendwie immer mitläuft und weil ja solche Sachen, also es ist ja nicht nur ein Gespräch. Also im besten Fall hört es sich an wie ein Gespräch, das man einfach führt. Aber eigentlich ist klar, in dem Gespräch geht es um einen der beteiligten Menschen und das, was er oder sie tut.
Ab und zu streue ich da irgendwie Sachen von mir ein, aber das versuche ich sehr niedrig zu halten, weil darum geht es nicht. Es geht dabei nicht um mich. Deswegen muss ich, wie eben schon gesagt, es handelt sich um ein Thema, das auch für mich oft neu ist. Ich muss mich einlesen. Ich muss mir einen Kontext herstellen. Ich muss überhaupt erst mal wissen, wo lässt sich das einordnen.
Es ist nicht schlimm oder es passiert auch natürlich, dass das für mich in diesem Gespräch plastischer wird. Also ich weiß das natürlich nicht alles vorher, aber ich möchte nicht unvorbereitet in ein Gespräch gehen, sodass ich die Fragen, die man stellen muss, die man stellen sollte, dass ich die nicht stelle, dass ich die nicht auf dem Schirm habe. Das heißt, ich muss mich sowieso mit dem Thema beschäftigen.
Ich mache mir vorher immer ein ziemlich präzises Skript, also Notizen im Prinzip. Ja, ich mache mir Notizen, ich mache mir Moderationen und ich mache mir aber auch ein Skript. Nicht deswegen, weil ich mir einbilde, ich könnte ein Gespräch genau vorplanen. Das ist ja so ein bisschen der Witz. Man schreibt sich seinen Fragenkatalog auf und ich finde, das hat immer so ein bisschen was.
Okay, wohin könnte dieses Gespräch laufen? Ich habe jetzt nur, das ist eine Annahme. Genau, den größeren Gesprächsanteil, den habe ich aber noch gar nicht. Ich weiß noch gar nicht genau, was da kommt. Deswegen ist der Witz und die Erfahrung, und du wirst es auch kennen: Je präziser das Skript ist, umso besser kann man davon abweichen, weil man einfach einen doppelten Boden hat.
Wenn ein Gespräch sich in eine andere Richtung entwickelt, dann folge ich auch dieser Richtung, weil ich kann mich auf die Antworten, die ich bekomme, konzentrieren, kann wichtige Nachfragen stellen, weil ich einen Boden habe, darunter auf den ich immer zurück kann. Dementsprechend muss das nicht in meinem Kopf mitlaufen, neben irgendwie Technik.
Okay, das ist jetzt so ein relativ präziser Eindruck, aber das steckt dahinter an Vorbereitung. Also es ist nicht so, komm, aber komm, ich mache jetzt mal die Cheffrage: Wie viele Tage sind es ungefähr pro Folge? Also, du weißt, dass ich das ganz schwer irgendwie zusammenfassen kann. Es geht dann auch noch nicht nur. Das ist ja nicht, aber es ist nicht nur eine Stunde. Nein, und es ist auch nicht eine Woche.
Es ist sehr, sehr konservativ geschätzt zwei Tage. Ja, also zwei Arbeitstage. Erstmal so pi mal Daumen. Das mit allem dazu zählt. Dann, wenn das Gespräch aufgenommen ist, das abzuhören, meistens mehrmals. Wo müssen noch Schnitte gesetzt werden? Also so eine ganze Folge meine ich. Da macht man eine Moderation, stimmt das alles? Also das muss hier gecheckt werden.
Dann ist es auch bei uns nicht so, dass hier einfach irgendwie Gerolf Meyer entscheidet, was rausgeht, sondern das wird natürlich auch sowohl das Gehörte als auch das Geschriebene abgenommen. Das hören und lesen Leute, die unabhängig nichts mit dem Thema zu tun haben. Das ist uns auch ganz wichtig. Verweis an den Redaktionskodex.
Dann wird ein Onlineartikel geschrieben, dann wird den Steady-Leuten geschrieben, dann wird es auf Apple hochgeladen. Das heißt, da hängt auch ganz schön viel Administratives dran. Ja, vielleicht ist das aufgefallen. Also man kann den Antritt eigentlich überall hören. Für mich in meinem Arbeitsalltag ist die Veröffentlichung einer Folge immer auf drei Plattformen sozusagen.
Also bei uns auf der Detektor-Seite und damit auch auf dem RSS-Feed-Webseite. Ja, Homepage ist nur die, habe ich irgendwann mal gelernt. Homepage ist nur die Startseite. Ja, Home. Also der Artikel selber ist dann eher auf der Webseite. Also ich lege jetzt so einen Artikel an mit Bild, mit allem Möglichen.
Dann geht es weiter. Bild hier. Hast du ein Bild? Okay, ja, kann ich das so Wer ist der Fotograf? Können wir das benutzen? Also bis zu so was geht es? Bildrechte, ein Cover basteln. Ihr wollt ja auch ungefähr sehen, wer euch da entgegenkommt, mit wem ihr es in der nächsten halben bis Stunde oder manchmal auch anderthalb Stunden zu tun habt.
Und dann postest du es auch noch auf Instagram, zum Beispiel. Dann kommt noch Instagram. Das ist nicht jedes Mal zu schaffen, aber da machen wir das auch. Jedenfalls, also Detektor-Seite. Von dort wird der Feed quasi Der Podcast-Feed. Der Podcast-Feed. Also von dort wird ein großer Teil verteilt.
Und es gibt aber auch noch Steady. Also die Steady Leute kriegen immer von mir einen persönlichen Text, wo ich noch ein bisschen was kurz dazu schreibe zu dieser Folge. Und dann wird es noch bei Apple hochgeladen für die Leute, die uns auf Apple Podcasts unterstützen. Und das ist die Veröffentlichung.
Und dann ist es ja auch nicht so, dass ich dann hier nächste Woche irgendwie Montag antanze und mir überlege, ja, was macht man denn? Sondern ich gehe fast nie. Also es passieren natürlich auch manchmal Dinge. Es werden Leute krank, es verschieben sich Termine und so. Aber ich möchte nicht in ein Wochenende gehen, ohne zu wissen, was in der nächsten Woche läuft, wann Aufnahmen sind, welche Technik ich brauche, die ganzen Sachen.
Das heißt, ich bin eigentlich, würde ich sagen, akut immer mit drei Folgen beschäftigt. Weil wenn die Folge draußen ist, kriege ich das Feedback für die Folge. Ich bin aber schon in der Woche und ich weiß aber auch schon, was nächste Woche passieren muss. Und dann muss ich ein bisschen rangieren.
Dann will ich diese Vielfalt. Die Vielfalt ist toll, aber die soll auch ausgewogen sein. Weil ich möchte ja auch niemanden verlieren. Ihr seid auch alle vielfältig. Ihr teilt diesen Blick mit uns, glaube ich. Aber wir haben alle, das merken wir auch bei diesen Treffen, das merken wir bei ganz vielen Begegnungen.
Wir haben natürlich unterschiedliche Möglichkeiten, Zeitbudgets, Ansätze zum Radfahren. Und das muss auch alles so sein. Aber dementsprechend möchte ich, ja, ich möchte nicht euch permanent herausfordern, sondern es braucht auch einen gewissen Themenmix. Und diese Strukturierung, die läuft immer mit.
Du hast mich gefragt, ich sag dir konservativ zwei Tage. Aber ich glaube, das ist mehr, als sich viele Leute vorstellen. Also zumindest, wenn ich immer mal so rumfrage, was denkt ihr denn, wie lange dauert das, so einen Podcast zu produzieren? Dann denken viele Leute, es geht relativ fix. Aber also, wenn man es noch nicht selber gemacht hat, logischerweise, weil dann merkt man natürlich, da steckt doch viel mehr Arbeit drin, als man so denkt.
Und das muss man ja auch sagen. Ich meine, du betonst es ja auch regelmäßig und wir betonen es auch. Du machst es ja auch nicht allein. Also jetzt sitzen wir zwar hier irgendwie zu zweit im Studio, aber da kommt mindestens noch eine Audio-Produzentin oder ein Audio-Producer, der später das Ganze hier, was wir hier verzapft haben, irgendwie zusammenschneidet und das es auch vernünftig klingt.
Ich verweise auf die Folge vom Jahresanfang mit Stan Stanley Baldorf. Die werde ich auch verlinken in den Show Notes. Da kann man noch mal genauer nachhören, was sozusagen ganz genau hier passiert. Aber auch da steckt ja noch mal, also pi mal Daumen, ein halber Tag Arbeit drin, das Ganze eben abzuhören, dir zuzuliefern.
Du hörst es noch mal ab, dann wird vielleicht noch mal eine Korrekturschleife gemacht und so weiter und so fort. Und dann gibt es ja auch noch Leute wie Stefan, hast du, glaube ich, schon so indirekt angesprochen als Redaktionsleiter, der auch noch mal mit dir spricht. Dann gibt es Kati beispielsweise, die sich darum kümmert, dass der Podcast auch auf den Plattformen gut platziert ist, dass wir möglicherweise mal eine Medienmitteilung rausgeben, dass wir auf Veranstaltungen gehen und ähnliche Sachen.
Mich gibt es auch noch. Ich komme dann auch irgendwie noch dazu, bereite mich auf ein Thema vor und so. Bei mir sind es garantiert nicht zwei Tage, aber es ist dann vielleicht auch noch mal ein halber Tag oder eben zwei, drei Stunden, die ich auch noch mal investiere. Es gibt Sabine und ihr Team. Dann gibt es noch Sabine, genau, die eben die Werbung verkauft.
Also die klassische Podcast-Werbung, die es ja eben in diesem Podcast auch gibt und die auch eben einen großen, signifikanten Anteil daran hat, dass es uns gibt. Das muss man auch ganz klar so sagen. Und es gibt ein Redaktionsteam hier. Also Stefan hast du eben schon genannt, Stefan Zieger, Redaktionsleiter hier, mit dem ich mich auch natürlich inhaltlich bespreche, so wo es hingeht beim Antritt, wie das läuft.
Und es gibt aber auch, also klar, du hast die Abnahme angesprochen. Aktuell in jeder Folge gibt es eine Abnahme. Das heißt, redaktionsintern wird hier von Leuten, die nichts mit diesem Fahrradpodcast inhaltlich zu tun haben, werden die Artikel abgenommen. Und es gibt noch ein externes Lektorat, auch was noch mal drüber geht.
Das heißt, ich würde jetzt nicht, also man könnte jetzt irgendwie sich einen Spaß machen und mal durchzählen, wer alles beteiligt ist. Aber fünf, sechs Leute sind es garantiert, die irgendwie. Es sind eigentlich mehr. Also wenn wir jede Beteiligung, so etwas wie Lektorate rein. Das sind einige Leute und es ist auf jeden Fall mehr als man denkt.
Das wechselt auch. Ihr hört ab und zu, wenn ich weiß, wer die Folge schneidet, dann sage ich auch die Namen. Da habt ihr ja auch schon verschiedene Menschen gehört. Stenny ist ein Beispiel dafür. Es gibt noch Wiebke und Paula und Tim und Benni und andere Leute. Genau. Und das ja, das sind die Leute, die hier dran arbeiten.
Und da die das nicht in ihrer Freizeit machen, die wollen und müssen alle bezahlt werden. Und auch durch die nur und durch deren Beteiligung ist dieser Anspruch, den wir haben, zu halten. Ja, und im Prinzip auch auf allen Ebenen, wenn man so will. Also beispielsweise bei der Audioqualität.
Also ich finde, das darf man, glaube ich, so selbstbewusst sagen. Der Antritt klingt eben auch besonders gut, weil es eben beispielsweise das Audio-Team gibt, die hier immer noch mal reinhören, die noch mal gucken: Haben die beiden das Mikro richtig benutzt? Können wir da nicht noch ein bisschen was machen? Müssen wir hier noch dran drehen? Ach, da hat sich Christian immer versprochen, das müssen wir mal rausschneiden und ähnliche Sachen.
Also ich finde, das merkt man auch beispielsweise, wenn man den Antritt mal im Auto hört oder eben auf sehr guten Kopfhörern oder so, dass wir eben dankenswerterweise oft eine sehr, sehr gute Audioqualität haben und eben nicht nur oder ausschließlich eine gute journalistische Qualität, sondern eben, dass da alles so zusammenkommt.
Und da haben wir schon einen hohen Anspruch. Und deswegen, ich summiere jetzt nur mal so ganz grob, pi mal Daumen. Ich weiß, es wird wahrscheinlich nicht jeder Episode gerecht, aber zwei Tage, du ein Tag, noch mal andere Menschen. Da sind wir schon bei drei Tagen, sind wir bei mindestens zwölf Tagen im Monat, die Leute eben an diesem Podcast arbeiten.
Und deswegen, so ehrlich muss man sein, müssen wir und wollen wir auch mehr werden, weil wir brauchen einfach da ein bisschen mehr Unterstützung von euch. 400 bis Weihnachten haben wir schon gesagt, 600 bis Ende März. Das ist jetzt unser Ziel, damit dieses Peloton, wie du es genannt hast, mindestens noch mal ein bisschen größer wird, damit wir noch mehr auch Windschatten haben für andere, die dann irgendwie mitfahren im Gruppetto hinten und so.
Oder eben für Leute, die auch gar keine Möglichkeit haben, uns zu unterstützen, sondern uns so hören wollen. Du hast es angesprochen. Wir wollen, dass der Antritt generell auch nicht hinter die Paywall muss, sondern dass er ein freier Podcast bleiben kann, der dauerhaft auch von allen Menschen gehört werden kann, die sich für dieses Thema interessieren.
Und wer kann oder die Möglichkeit dazu hat, uns zu unterstützen bei Steady oder eben bei Apple Podcasts, da sind wir sehr, sehr dankbar dafür. Ja, und dieses Unabhängigkeit und Vielfaltsding, das ist jetzt ja auch nicht nur so, dass wir sagen, so, ja, wir wollen jetzt hier gern mal irgendwie ein bisschen vielfältig sein.
Also man kann es auch andersrum drehen und sagen, okay, was ist unsere Aufgabe? Und unsere Aufgabe würde ich schon sagen, ist es eben, diese Fahrradwelt und die Rolle des Fahrrads und eben der Menschen, die das machen, die abzubilden. Also da kommt die Vielfalt her. Das ist nicht, weil wir uns denken, so, wir wollen das jetzt mal so machen, sondern eigentlich ist der Anspruch ja eher, okay, da draußen passiert so viel jeden Tag.
Also es gibt Millionen, es gibt zweistelligen Millionen Betrag an Fahrrädern allein in Deutschland. So von denen fahren so und so viel als Millionen Fahrräder rum. Es gibt so und so viele Fahrräder, die hergestellt werden. Es gibt Leute, die sich um Infrastruktur kümmern. Es gibt Leute, die auf Reisen sind. Es gibt die ganzen Alltagsfahrten. Es gibt den Sport.
So unsere Aufgabe ist, wir können das natürlich nie in der Form alles abbilden. Das ist natürlich völlig klar. Aber ist dort reinzugehen und dort eben das beispielhaft abzubilden. Abzubilden ist glaube ich so ein Wort, was man oft irgendwie sagt.
Eigentlich ist ein komisches Wort. Also abzuhören oder sagen wir mal reinzuhören oder einfach Fragen reinzuwerfen, um das ein bisschen besser zu verstehen. Damit dieses ganze Thema, dass ich um diesen Gegenstand, aber letztlich eben um die Leute, die mit diesem Gegenstand beschäftigt sind, dass das ein bisschen plastischer wird und dass wir alle irgendwie da einen besseren Eindruck von haben.
Ja, es ist für mich ein Privileg, das zu machen. Und es ist auch für mich so wahnsinnig in den letzten Jahren, in denen ich das ja mache, ist dieses Thema und dieser Gegenstand so wahnsinnig plastisch geworden. Und eben, es hat immer was mit diesen Menschen zu tun.
Also das ist für mich. Ich liebe Fahrradtechnik. Ich liebe schöne, schnelle Räder, seien sie von übermorgen oder von vorgestern oder irgendwas. Das finde ich alles super interessant. Aber am Ende wird das alles für mich greifbarer. Und es ist ja auch dazu da, dass Menschen sich mit ihrer eigenen Kraft durch die Welt bewegen können und dass sie dabei vor allen Dingen auch einen Teil der Welt immer irgendwie kennenlernen und wahrnehmen.
Ja, und das Tolle ist ja, dass ein Podcast ja auch das genau richtige Mittel ist, um genau diese Geschichten auch zu hören und zu erzählen. Das ist auch für mich eine große Entdeckung. Also du hast sie früher gemacht als ich. Also für mich ist sie jetzt auch nicht mehr neu. Aber das ist schon, also insofern ja wirklich ein Privileg.
Und nochmal danke an die Leute, die das eben möglich machen. Also das kommt wirklich von ganz, ganz tief also aus dem hinter dem Herzen noch, also aus dem Herzen und dahinter und überhaupt. Alle, die uns unterstützen, egal ob bei Steady oder bei Apple Podcasts oder auch, das muss man auch sagen, per Paypal oder direkte Überweisung. Das gibt es ja auch viele Leute, die uns da unterstützen.
Also das hilft uns auch, gibt uns auch Rückenwind. Aber Steady ist eben deswegen so gut. Wir haben es vorhin erklärt, weil wir da so einen direkten Draht zu euch haben. Das wissen wir dann eben beispielsweise, wenn uns jemand einen Dauerauftrag, da können wir keine Postkarte schicken, da können wir keine E-Mail schicken und nicht mal Danke sagen.
Also das fühlt sich manchmal auch frustrierend an. Deswegen ist Steady da so eine Plattform, die wir so gut finden. Also danke, danke, danke dafür. Ich finde es auch krass, denn auch dank euch gibt es diesen Podcast hier seit über zehn Jahren.
Also du sitzt hier jetzt seit über zehn Jahren in diesem Sessel. Über elf. Ja, also das ist doch irre. Also das ist deutlich mehr als eine Dekade. Und wir wollen einfach, dass das weitergeht und dass wir auch irgendwann 15 oder 20 Jahre Fahrrad-Podcast feiern können.
Und dementsprechend würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns da unterstützt. Alle Infos findet ihr natürlich in den Show Notes und in dem begleitenden Online-Artikel. Und du hast vorhin gesagt, rausgehen. Das ist vielleicht was, bevor wir uns jetzt verabschieden.
Wir sind ja auch tatsächlich noch mal unterwegs. Das stimmt. Also jetzt, wer das ganz, ganz schnell hört, der kann zum Beispiel in Düsseldorf noch in die schicke Mütze kommen, wenn es nicht ausverkauft ist. Ich glaube, es sind schon sehr, sehr viele Karten sind schon weg. Aber vielleicht gibt es noch letzte Tickets.
Wir sind nämlich in der schicken Mütze in Düsseldorf bei der Zoom Podcast Week am 9. Oktober. Also es ist wirklich der Tag, wo dieser Podcast hier rauskommt. Ich würde sagen, wenn man nicht in Köln oder Düsseldorf wohnt oder direkter Umgebung, dann ist es schwer, da noch hinzukommen.
Aber 20 Uhr, schicke Mütze am Freitag, dem 9. Oktober. Da zeichnen wir eine Live-Episode auf. Die gibt es dann natürlich aber auch hier im Podcast noch mal zum Nachhören. Und wir sind auch weiter unterwegs. Auch schon ein paar Mal angesprochen.
Also im November sind Christian und ich beim Podcat und Pudel Podcast Festival in Dresden. Diesmal Podcat und Pudel. Da muss ich wirklich immer noch am Namen hänge ich noch immer so ein bisschen. Aber ja, Podcat und Pudel. Schau mal auf das Cover und auf das Logo.
Also da sind auch die Katze und der Pudel, sind da glaube ich. Also ich habe es vor, es wird die Katze und der Pudel sein. Die sind da zu sehen. Das ist in der Scheune in Dresden am 7. November um 15:30 Uhr. Da geht es um BMX und mehr in der DDR. Und ich möchte dieses mehr unterstreichen.
Und es geht nicht um die Ostsee. Um die Ostsee wegen mehr. Ach so, jetzt kommt wieder mein kleiner Sprachbeziehung. Nein, es geht letztlich darum, um diese spannende Situation, dass wir also ein Land hinter dem eisernen Vorhang, bei dem es aber trotzdem nicht gelungen ist, auch wenn es einige Leute versucht haben, das von gewissen Einflüssen aus dem Westen, in dem Fall zu isolieren.
Und also die ganzen, sag ich mal, amerikanischen Fun-Sportarten oder nicht nur amerikanischen, aber also Mountainbike, BMX, Breakdance gibt es auch tolle Beispiele dafür, Windsurfen, alles Mögliche. Wir kümmern uns um die Fahrradthemen. Die sind natürlich rüber geschwappt. Die sind rüber geschwappt.
Irgendwie ist dann doch mal eben eine Bravour. Und das auf eine super interessante Weise, weil was macht man eigentlich, wenn man BMX fahren will und es gibt aber keine BMX-Räder? Oder man kann nicht in den Laden gehen und ein BMX-Fahrrad kaufen? Genau so. Was haben die Leute damals gemacht und was gibt es dafür? Und davon noch für Zeugnisse. Darum wird es dort gehen.
Wird ein extrem spannender Termin. Freue ich mich sehr drauf. Genau, eben wie auf die schicke Mütze, weil die ja ein sehr interessanter Fahrradladen sind und ein Fahrradladen, das können wir so weit sagen, die es geschafft haben. Also die sind in Düsseldorf, aber wir wissen von denen.
Wir wissen, dass es die gibt. Wir wissen, dass die ein paar Sachen irgendwie anders machen. Und da wollen wir ein bisschen genauer nachhören. Dann für die Leute, auch die das hier hören und nicht nach Düsseldorf kommen können und die vielleicht hier in und um Leipzig rum sind, gibt es auch noch am 9. Oktober, also am Tag dieser Veröffentlichung, gibt es das, möchte ich noch kurz sagen, das Gegenteil von Leerstand.
In einem temporären Raum für Austausch, Kultur und Teilhabe in der Karl-Liebknecht-Straße 22 in Leipzig. Ein Klassiker um 18 Uhr. Gold Sprint, also ein Rollensprint. Christian sagt, das ist so ein bisschen, fällt so ein bisschen in die Zeit des Beginns dieses Podcasts.
Also so damals, so in den 2010er Jahren, eigentlich auch schon wahrscheinlich in den 2000ern. War das so ein Thema. Aber es zog sich bis die 2010er. Genau. Also wenn ich Gold Sprint lese, dann vermute ich zwei fest installierte Fahrräder und zwei Leute fahren quasi auf der Rolle gegeneinander.
Und dann wird es irgendeinen Wettbewerbsbaum geben, wahrscheinlich ein Ausscheidungsfaden. Und es ist ziemlich geil, weil ich bin eigentlich kein Wettkampftyp, aber das hat mir immer Spaß gemacht. Natürlich warst du gut, bist weit gekommen. Ja, ich bin ziemlich gut im Gold Sprint. Geil.
Und so wie Christian grinst. Ja, schade, dass ich da in Düsseldorf bin. Nein, nein. Ja, nee, das wird super. Ja, ich freue mich sehr auf Düsseldorf. Aber Gold Sprint ist auch super. Mach ich immer noch mal ganz gern.
Ich hatte irgendwann mal sogar ein Freund von uns hatte mal Silvester in Gold Sprint aufgebaut. Das war auch lustig, weil das wurde natürlich dann schwierig, weil das war noch so die Zeit, wo ich noch Alkohol getrunken habe. Und dann wird man echt schlechter. Da kann man dann wirklich quasi zugucken, wie die Leistung runtergeht mit jedem Bier.
Ja, das muss man dann balancieren. Du trinkst also keinen Alkohol mehr? Sehr, sehr wenig bis nix. Ja, weil ich irgendwie, aber das ja. Irgendwie brauche ich das nicht mehr, habe ich so festgestellt. Man wird ja auch älter und klüger. Ja, das ist zu hoffen.
Also das eine ist einfach Fakt. Das eine ist unvermeidlich. Das passiert einfach. Das hat seinen Vor- und Nachteil. Das andere ist zu hoffen. Ein Beitrag dazu im Fahrrad-Kontext versucht dieser Fahrrad-Podcast zu leisten.
Deswegen ist er mit einem wunderbaren Peloton unterwegs durch die unendlichen Weiten der Fahrradwelt. Und unsere nächste Etappe ist, lasst uns bitte dieses Peloton ein bisschen stärken. Die nächste Etappe bis zum 31.12., bis Ende dieses Jahres.
Wir wollen von 278 auf 400 Mitgliedschaften auf der superguten Podcast-Support-Plattform Steady kommen. Und das vielleicht als letzter Hinweis, wenn ihr uns schon unterstützt, sagt es vielleicht weiter. Vielleicht gibt es ja eine Person, eine Freundin oder so, der ihr es weiter sagen wollt.
Oder vielleicht, ich meine, jetzt ist ja auch langsam die Zeit. Ich habe ehrlicherweise heute früh zum ersten Mal daran gedacht, Weihnachtsgeschenke. Es kommt doch immer die Frage: Sag mal, du kennst dich doch mit Fahrrädern aus und da ist doch, und ich weiß nicht.
Und man kann da wirklich daneben liegen. Also was soll man einem wirklichen Fahrradmenschen? Was schenkt man dem als jemand, der sich nicht damit auskennt? Das ist wie, wenn ich weiß, ich nicht was mir für ein Thema einfällt. Also wenn ich überhaupt nicht drin stecke, so ich muss mir ja nicht einbilden, da das Richtige zu treffen.
Schenkt doch einfach eine andere Peloton-Mitgliedschaft. Da gibt es viele Vorteile. Und wenn ihr das macht, wenn ihr euch entscheidet, da dabei zu sein, schreibt mir auch gern, warum ihr es macht. Ich werde sowieso alle Leute, wie ich das sowieso immer regelmäßig mache, nennen, die hier dazukommen in diesem Peloton.
Und schreibt mir das gern. Ich nehme davon was mit. Und Christian, das ist mal eine andere Antrittsfolge, aber ich glaube auch eine ziemlich interessante. Ich hoffe für uns auch eine wichtige, logischerweise.
Insofern kann ich sagen, der nächste Antritt erscheint am 16. 10, also am nächsten Freitag. Wenn ihr euch in den nächsten Tagen für eine Steady-Mitgliedschaft entscheidet, dann werdet ihr das schon am 15. 10, am Donnerstag, bekommen.
Und dann kriegen wir das zusammen hin, dass dieser Podcast nicht hinter die Paywall muss. Richtig. Und folgt uns auch gern bei Mastodon, denn da findet ihr sowohl Gerolf als auch mich. Und auch das ist ein wichtiger Kanal. Und bei Instagram. Und unsere Mailadresse ist antritt@detektor.fm.
Und ich sage vielen Dank fürs Zuhören, für euer Vertrauen, für euer auf vielen verschiedenen Kanälen uns gesandtes Lob, Kritik, Einschätzungen, die vielen tollen Nachrichten, die einfach guten Schub geben, das hier weiterzumachen. Und genau, let’s go sozusagen.
Ja, wir sehen uns in Düsseldorf, Gerolf. Gute Fahrt. Da sehen wir uns das nächste Mal. Gute Fahrt. Ciao. Tschüss.
[MUSIK: Grace Ives – Dance With Me]